Beiträge von Lanfear

    Habe quasi zu Weihnachten einen .357 Revolver bekommen. Einen schönen 686 Wheelgunner in 6 Zoll:

    Außerdem habe ich noch ein passendes Revolverholster bekommen. Leider vorerst als Gutschein, da er erst noch aus Österreich von Sickinger geliefert werden muss. Einen IPSC-Gürtel gab's noch obendrein.

    Wenn Du das nächste mal wieder bei uns bist, kannst Du ein paar von den Vorkomprimierern ausprobieren. Wir haben für den Jugendbereich 4 Stück Feinwerbau von der Sorte. Ein Walther und ein Anschütz für den Erwachsenenbereich.

    Ein elektronischer Abzug ermöglicht das passenden Trockentraining. Da es ja jetzt auch eine eSSP gibt, sollte das damit auch möglich sein. Auch die Pardini Schnellfeuer gibt es mit elektronischen Abzug. Kostet dann so 2.700 EUR. Das investiere ich aber lieber in Munition.

    Michael mir geht's gar nicht um den hohen Level, den Du ansprichst. Ich möchte nur erreichen, das die OSP als attraktive Disziplin mit hohem Spaßfaktor wahrgenommen wird. Da brauchst es dann auch keine 120 EUR im Monat.

    Mit der Sportpistole schießen die meisten ja auch keine 280 Ringe. In unserer Kreisklasse lag der RWK dieses Frühjahr bei 264 Ringe. Ich übertrag' das mal auf ca. 500 Ringe bei der OSP. Da würden bestimmt 'ne Menge Sportpistolenschützen schaffen.

    Ich werde in der Sache weiter am Ball bleiben und versuchen, die OSP in meinem kleinen Einflussbereich populärer zu machen.

    Diese Woche Dienstag mal wieder OSP-Rangliste geschossen. 93 90 und 68 im ersten Halbprogramm und dann noch 91 92 82 im zweiten Durchgang. Mein Problem sind ganz klar die 4-Sekunden. 2 Fehler stecken in den 68 drin und 1 Fehler in den 82. Ich muss dafür richtig üben. Mit einfach nur mal Schießen, wird da bei mir keine Verbesserung eintreten. Ich möchte im kommenden Jahr auf einen 9er Schnitt schaffen. Das sind 95 90 85. Das muss doch machbar sein ;)

    Wer bei der OSP in den 4s-Serien 90 Ringe aufwärts schießen will, der muss ordentlich üben. Da wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Das viele Alt-OSPler, die noch mit der .22kz angetreten sind, heute kein OSP mit der .22lg mehr schießen, mag auch daran liegen, dass sie die gewohnten Ergebnisse nicht mehr erreichen. Das erklärt aber nicht, warum heute viele männliche Schützen Sportpistole aber nicht Schnellfeuerpistole schießen. Ich versuche bei uns im Kreis recht viel, um die Schützen wieder an die OSP zu gewöhnen. Das geht aber nur mühsam.
    Wenn die Disziplin in den Vereinen niemand schießt, wird das leider nichts. Meine ersten Berührungspunkte mit der OSP hatte ich Ende 2010 bei der Ausbildung zum C-Trainer Leistungssport. Bis dahin kannte ich die Disziplin nur vom Papier. Im Rahmen des Lehrgangs stand ein Tag OSP-Training mit unserem Landestrainer auf dem Programm. Von da an hat mich das nicht mehr richtig losgelassen.

    In Hessen ist der "Landeswettbewerb" Schnellfeuerpistole kurz keine offizielle Hessenmeisterschaft. Der Wettbewerb ist nicht als solche ausgeschrieben, verlangt auch keine Qualifikation. Teilnehmen können alle Männer, die Mitglied im Verband sind. Ich war letztes Jahr das erstemal dabei, weil wir vom Verein aus (eher zufällig) an eine alte Walther OSP gekommen sind. Die meisten Teilnehmer waren ehemalige aktive OSPler, die aus Nostalgiegründen da noch mitmachen. Ein echter Exotenclub.

    In Hessen schießen die Damen keine OSP. Für die Freie Pistole allerdings gibt es eine eigene Damenklasse.

    Der Stammverein des aktuellen Landestrainers OSP ist der SV Kriftel. Historisch war allerdings Dietzenbach der OSP-Kaderverein in Hessen. Diese historische Vernüpfung hielt bis letztes Jahr an. Erst seit dem Jahr 2011 schießen die OSP-Kaderschützen mehr oder weniger für den SV Kriftel auch die OSP. Die verbliebenen Dietzenbacher OSP-Schützen sind Eigengewächse.
    Der Weggang der Kaderschützen ist für unsere OSP-Entwicklung im Kreis gar nicht mal so nachteilig. Wer will sich denn schon auf der Kreisebene mit Olympiateilnehmern messen? Das ist nicht unbedingt motivierend für den Breitensportler. Es reicht, wenn man die Top-Schützen auf der Gauebene trifft.
    Die Wiederbelebungsversuche für die OSP in unserem Kreis hat nicht mit dem Weggang der Kaderschützen nach Kriftel zu tun. Das ist zufällig.

    Außer meinem einen Tag Schnellfeuerlehrgang im Rahmen der Trainerausbildung, bin ich Autodidakt in Sachen OSP. Trotzdem spreche ich fast jeden Sportpistoleschützen an, ob er schonmal OSP probiert hat und biete eine Einweisung/Einführung an. Dabei gehe ich auch das Risiko ein, dass nicht alles richtig ist, was ich zeige.

    Ohne dass es aktive Schützen auf Breitensportbasis in den Vereinen gibt, wird es im Leistungsportbereich sehr schwierig bleiben, Talente zu finden und zu fördern. Mein Verein wird erstmals in seiner gut 50jährigen Geschichte im kommenden Jahr ein Mannschaft in der OSP stellen. Die Schützen sind alles "Spätberufene" und haben den Spaß am Schnellfeuerschießen für sich entdeckt. Der Virus ist ansteckend hat aber wie es scheint eine etwas längere Inkubationszeit.

    OSP Ausprobieren lohnt sich und macht Spaß :thumbup: . Jeder, der Sportpistole schießt, sollte das mal angehen.

    Wir Hessen setzen David21 schon länger ein. Immerhin habt ihr ein Handbuch bekommen ;)
    Selbsterklärend ist die Software nicht gerade. Aber mit ein bisschen Übung durchaus handhabbar.


    Bei den Bezirksmeisterschaften 2011 waren es 77 m/ 12 w in KK-SpoPi ggü. 6 Teilnehmern in OSP.


    Das erscheint mir insgesamt nicht so viel. Wieviel Mitglieder hat denn Euer Bezirk? Bei uns in Hessen heißen die Bezirke ja Gaue. Unser Gau besteht aus 5 Kreisen und hat über den Daumen 10.800 Mitglieder.
    Bei den Gaumeisterschaften 2011 sind tatsächlich angetreten (ohne AK-Schützen):

    • KK Sportpistole: 192 (davon 23 weiblich)
    • Schnellfeuerpistole: 18

    Schnellfeuer sind deswegen ein paar mehr, weil der SV Kriftel (Schießt auch in der Bundesliga LP) als Stammverein vieler OSP- Kaderschützen hier mitmacht.

    Heute abend 2. Termin unserer Mini-Kreisrangliste OSP. Leider wieder nur 4 Teilnehmer. Ich habe mit meiner FAS 602 heute American Eagle-Munition zu schießen. Die Mun ist für mich bei OSP zu stramm. Keine Ruhe in die 4 Sekunden bekommen.

    Das erste Halbprogramm 90 90 67 = 247 mit einem Fehler in 4 Sekunden. Im zweiten Halbprogramm mit 95 86 77 = 258 etwas besser, aber immer noch mit einem Fehler in 4 Sekunden. Mit den 505 kann ich aber ganz gut leben. Hätte immer noch gereicht, um sich auf die Hessenmeisterschaft in der Schützenklasse zu qualifizieren.

    Gruß Lanfear

    Sach ich doch: Schnellfeuerschießen macht Spaß.
    Obwohl bei uns im Kreis 165 Männer an den KK-Sportpistolen Rundenwettkämpfen teilnehmen, haben bei der OSP-Rangliste bisher nur 3 Teilnehmer mitgemacht. An den Kreismeisterschaften haben 105 Männer bei KK-Sportpistole teilgenommen. Bei OSP gerademal 7.

    Ich wiederhole gebetsmühlenartig: KK-Sportpistole ist für Mädchen. Jungs schießen Schnellfeuer.

    Hilft nur begrenzt. Dass die Disziplin herausfordernd ist, stimmt. Das man aber nichts trifft, ist ein Gerücht. Carcanos Selbstversuch zeigt doch deutlich was da geht.

    Weiter so!

    Also ist da auch erst mal nichts zu machen.

    Das sehe ich nicht so. Lass Dich auf Kreis- oder Gauebene auf einen Posten wählen und nutze den sich daraus ergebenden Einfluss, um die Dinge in Deinem Sinne zu beeinflussen.
    Überzeuge Deinen Verein, Anträge an das Präsidium, den Sportausschuss, den Jugendausschuss, an den Gesamtvorstand und an die Delegiertenversammlung zu stellen. Warst Du als Delegierter im April in Limburg? Es gab durchaus auch Alternativkandidaten für die Präsidiumsämter.
    Im Verband etwas von innen heraus zu ändern ist nicht ausgeschlossen. Einflussnahme ist möglich.

    Wenn die Mehrheit der 47 Kreisschützenmeister und 10 Gauschützenmeister in der Gesamtvorstandssitzung, die 2x im Jahr tagt, die Aufgabe der 18x im Jahr verlangt, dann hat auch das Präsidium und der Geschäftsführer keine Wahl.

    Hast Du bei Deinem KSM schon angefangen?

    Auch ich bin ein Fan von bedürfnislosen Waffenbesitz. So jetzt aber wieder zurück auf den Boden der Tatsachen.

    Der Gesetzgeber verlangt für das Vorhandensein eines Bedürfnis für den Erwerb einer Waffe durch organisierte Sportschützen, dass seit mindestens 12 Monaten vorhandene regelmäßige Betreiben des Schießsports, § 14 Abs. 2 Nr. 1 WaffG.
    Die eben auch durch den Bundesrat beschlossenen Verwaltungsvorschriften sehen eine Auslegung des Begriffs "regelmäßig" in 12 Monaten so vor, dass entweder 1x pro Monat oder 18x verteilt über das ganze Jahr trainiert werden soll, Rz 14.2.1 1. Spiegelstrich WaffVwV.

    Das sind 2 Alternativen. Wer also nicht in jedem Monat einen Termin hat, der muss nach dieser Auslegung 6 weitere Termine in den fraglichen 12 Monaten haben, um auf die geforderten 18 Termine zu kommen. Die WaffVwV verlangt dazu, dass diese Termine verteilt über das ganze Jahr sind.

    Das der HSV generell 18 Termine fordert, ist in der Tat kaum nachvollziehbar. Auch wenn der Bedürfniskandidat in jedem Monat einen Termin vorweisen kann, würde dies dem HSV nicht reichen. Hier hilft es nur, dem HSV und seinen Gremien auf geeignete Weise seinen Irrweg aufzuzeigen.

    Die zweite Frage, die sich auch aus der Auslegung durch die WaffVwV nicht klar lösen lässt, ist die Verteilung über das ganze Jahr, wenn nicht in jedem Monat ein Termin vorhanden ist. Hier hat sich der HSV dafür entschieden, sich die Monate, in denen kein Training stattfand begründen zu lassen. Das 1 Monat ohne Termin kein Problem ist, ist nachvollziehbar. Auch bei 2 Monaten wird wohl niemand was sagen. Und dann? Na dann will der Verband wissen, woher die Lücken kommen. Wer hier nicht sagen kann, warum kein Training möglich war, kann nicht erwarten, dass der Verband entgegen der Forderung der WaffVwV ein Bedürfnis bescheinigt.

    Das der Verband ohne gesetzlichen Vorgaben 18 Termine auch bei monatlichen vorhandenem Termin verlangt, gilt es zu ändern. Vielleicht ist das ja sogar machbar.

    Die Timer, die im IPSC eingesetzt werden, stoppen nicht nur beim letzten Schuss. Alle Schusszeiten werden aufgezeichnet. Falls man die Investition scheut, kann man sich vorübergehend auch mit einer App für's Smartphone behelfen.

    Um den Rhythmus zu üben, kann man sich aber auch eine MP3-Datei erstellen, auf der man sich selbst den Rhythmus vorsagt. Eigentlich sollte das ja der Trainer machen.

    Wir haben Bilder von Steyr-, Feinwerkbau- und SIGSAUER-Sportwaffen für unserem Internetauftritt verwendet. Wir haben dazu im vorhinein die entsprechenden Erlaubnisse der jeweiligen Firmen eingeholt, was kein Problem war.
    Vom DSB gibt es meines Wissen nach nichts. Außer dem DSB-Logo mal abgesehen.

    Viele Disziplinen = Viel Spaß
    Viele Disziplinen = Wenig Spitzenleistung

    Ich schieße viel und gerne auch verschiedene Sachen. Halt nicht so erfolgreich, wie wenn ich mich auf weniger konzentrieren würde. Dafür machen mir die Sachen einfach zu viel Spaß.
    Bei den 2.50-Disziplinen gibt es schon einen spürbaren Unterschied, ob du Pistole 9mm oder Revolver .44 Magnum schießt. Der 44er ist etwas herausvordernder :D
    Die Spaßfaktorsteigerung KK-SpoPi zu Lupi ist auf jeden Fall da. Allein so tolle Sachen wie Schnellfeuer- oder Standardpistole lohnen es, sich eine KK-Sportpistole zuzulegen. Wenn Du Spaß an Luftpistole hast und gerne Präzision schießt, solltest Du auch mal Freie Pistole ausprobieren. Schönes Gefühl, wenn man dort mal einen 10er trifft.

    Ich frage mich grundsätzlich, ob ich als Ergänzung zum Großkaliber-Revolver mit einer Spopi zurecht komme. Hin und wieder trainiere ich LP, das hat mich beim Revolverschießen auch schon ein Stück nach vorn gebracht. Und so frage ich mich, ob das Schießen mit der LP nicht mit dem Spopi-Schießen vergleichbar ist?

    Nach den Technikleitbildern, die auch in der Trainerausbildung eingesetzt werden, liegen die Diszplinen Luftpistole, Sportpistole Präzision und Freie Pistole technisch so nah beieinander, dass eine Differenzierung schwerfällt. Insofern erwarte ich keine grundlegende Verbesserung Deiner Präzsionstechnik, wenn Du nun die Sportpistole noch dazu nimmst.
    Ich gehe mal davon aus, dass Du mit Deinem Revolver die DSB-Disziplin 2.5x geschossen hast. Der zweite Teil der 2.50er Disziplinen mit seinen 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe passt nicht so richtig zu den Einhand-KK-Spopi-Disziplinen. Es fehlt das Heben und Senken des Arms wie bei der KK-SpoPi (2.40) oder auch der Scheibenwechsel bei OSP (2.30). Lediglich zu den 20-Sekunden bei Standardpistole(2.60) gäbe es Parallelen. Da 2.50 aber auf die Duellscheibe beidhändig im Voranschlag geschossen wird, hilft einem der gleiche denkbare Rhythmus hier nicht weiter. Das fühlt sich einfach zu verschieden an.

    Die Frage ist nun was Du willst.
    Wenn es Dir darum geht, Dich bei den 2.50er Disziplinen zu verbessern, würde ich Dir keine KK-Sportpistole empfehlen. Kauf dir da lieber einen .22er Revolver ala S&W 617 oder ein .22er-Wechselsystem zu einer Pistole 9mm/.45ACP.
    Für die reinen Einhand-KK-Disziplinen 2.30+2.40+2.60, die ebenfalls richtig Spaß :thumbup: machen, brauchst Du aber eben etwas dafür Passendes.

    Ist die SSP also nur die"schlichte" Nachfolgerin von der klassischen GSP?


    Nein, das ist sie definitiv nicht. Die SSP ist eine Neuentwicklung und hat nicht viel mit der GSP gemeinsam. Wenn ich mir allein die Magazinzuführung anschaue wird das deutlich: Bei der SSP wie bei einer Domino oder Britarms von oben und bei der GSP von unten. Dadurch ist ein tiefliegender langer Lauf und ein flacherer Griffwinkel möglich.
    Trotzdem hat sich die nie so richtig durchgesetzt. Walther hatte da kein glückliches Händchen. Sieht man gerade mit der elektronischen Version aufs Neue. Wenn Du eine Einstiegs-KK-Sportpistole für suchst und noch nicht weißt, ob das wirklich was für Dich ist, würde ich keine 1.600 EUR teure SSP kaufen :thumbdown: Meine Empfehlungen gehen eher in Richtung Gebrauchtwaffe ala Hämmerli SP20 oder Hämmerli 280. Mit etwas steilerem Griff auch eine GSP, Hämmerli 208/215 oder S & W M41. Erma 85 oder Sako Triace sind auch nicht schlecht. Die Auswahl im günstigen Gebrauchtmarkt ist wirklich groß.