Beiträge von Lanfear

    Nein, ich meine, ob Interesse beim Verband besteht, "nicht-ewig-gleiche Fortbildungen" überhaupt ANZUBIETEN. Das ist nämlich eine ganz andere Frage.

    Mit etwas Überzeugungsarbeit nicht unmöglich. Geht allerdings nur, wenn man es selbst macht oder für einen passenden Referenten sorgt.
    Erstmals im Fortbildungsangebot des HSV: Leistungsdiagnostik Pistole mit Videotechnik
    http://hessischer-schuetzenverband.de/LinkClick.aspx?fileticket=BykJYH-yP4k%3d&tabid=112

    Das mit dem Totlachen ist falsch rüber gekommen.

    Akzeptiert.

    Wieviel davon (an "Junior-Partnern" und "Junior-Teamern") ist schon bei Euch in Lande aufgeschlagen ?

    Ich habe nie verstanden, wozu das gut sein soll. Klingt alles ein bißchen erzwungen und passt überhaupt nicht richtig. Noch dazu wird das auf Landesebene zumindest in Hessen nicht umgesetzt.
    Die Konstruktion resultiert meines Erachtens nach aus der eigenständigen vom Sport etwas losgelösten Jugendleiteransatz, der wohl aus der Sportjugend heraus verstanden werden muss. Neben der eigentlichen Disziplinarbeit im Jugendbereich (Kader) gibt es auch noch eine gewünschte Welt der erlebnis- und animationspädagogischen allgemeinen Jugendarbeit. Vielleicht ist es dafür gedacht.

    In Hessen wird das DSB-Konzept ignoriert bzw. hilfsweise durch das Angebot der Hessischen Sportjugend ersetzt. Dort gibt es den DOSB-Jugendleiter und den ÜL-C Breitensport, die beide auf einer Sportassistentenausbildung aufsetzen und bis hin zur einer sportartübergreifenden B-Lizenz ÜL im Ganztag oder in der Prävention führen können. Diese Richtung ist leider nicht kombinierbar mit der Ausbildung der C-Trainer in den Disziplinen.

    Unseren beiden neuen o.g. Fast-C-Trainer hatten aufgrund ihres seinerzeit noch jungen Alters in einer Woche in der Herbstferien einen der Vorgänger-Lehrgänge Junior-Sportassistent absolviert. War keine schlechte Erfahrung, hätte aber auch nicht sein müssen.

    Die ÜL-Breitensport Ausbildung halte ich grds. für sinnvoll, wenn der Aufbau einer Kindergruppe im Bereich 6-10 Jahre angedacht ist. Wir haben derzeit eine disziplinunabhäng ausgebildete Ülin-C-Breitensport mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Sie kommt mangels Alterguppe 6-10 eigentlich mehr im Frauenbereich als bei den Jugendlichen zum Einsatz.

    Diese Form der Fortbildung habe ich so noch nicht im Angebot gesehen. Das bedeutet aber, dass ich nicht genügend lese. Das Konzept ist ja schon aus 2012 und damit nicht gerade brandneu.

    Die Hospitationslösung find ich nicht schlecht, wenn ich am Ende vielleicht einsehen muss, dass dafür im Rahmen der Ausbildung für C-Basis definitiv keine Zeit ist.

    Wenigsten als Fortbildung halte ich das für eine sehr gute Idee. Die Hürden sind recht niedrig gelegt. Bloße Teilnahme reicht aus. So ist aber ja bei den übrigen Lehrgängen zumindest bei uns auf Landesebene auch: Dabeisein ist alles.

    Das Trainerseminar macht aus der Not eine Tugend. Klingt ein bißchen nach: Ich habe nicht genügend interessante Fortbildungsangebote und möchte auch nicht, dass die TN soweit fahren müssen.
    Ich finde es aber trotzdem gut. Bei uns gibt es für C-Trainer jedes Jahr immer nur die ewig gleichen Fortbildungen.

    Da ist ein offener Gedankenaustausch zwischen Verein, Landeskader, Kreis-/Bezirkstrainer auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz.

    Wenn ich dann aber lese, dass sich ein Verein beschwert, dass ein Mitglied kein Stipendium vom Landesverband bekommen hat, dann lach ich mich tot. Bei uns ist es selbstverständlich, dass der Verein solche Kurse zahlt, wenn jemand daran Interesse hat. Und die Kursgebühr ist ja mehr ein Unkostenbeitrag. Da hat allein mein Hotel deutlich mehr gekostet für die Zeit. Der Kurs wurde also indirekt vom Verband subventioniert. Mein Verein hat nur für letztes Jahr 460 EUR Vereinspauschale bekommen, die Kursgebühr haben wir jetzt nach einem Mal schon wieder drin und unsere Kids und Erwachsene kann ich nun mit mehr Wissen versorgen und voranbringen.

    Die Sportjugend Hessen übernimmt für C. die Lehrgangskosten für die noch ausstehenden Lehrgänge zum Schießsportleiter und Trainer C.
    Natürlich hatten wir auch für M. auf ein Stipendium gehofft. Leider wurde aber nur ein Bewerber berücksichtigt. Er steht C. bei seinem Engagement in nichts nach und hätte das Stipendium ebenso verdient.

    Ich gehöre zu dem von Carcano zitierten Verein:
    Hier ging es um eine Fördermaßnahme, die die Sportjugend Hessen ausgeschrieben hatte. Diese hat nicht der Fachverband für das Sportschießen, sondern die Jugendorganisation des übergeordneten Landessportbunds ausgeschrieben. Mit einer Sonderspende des Sparkassenverbands von rd. 500 TEUR sollten besondere Jugendmaßnahmen unterstützt werden. Eine davon war die Förderung von Jugendlichen, die sich als Kampfrichter oder Trainer ausbilden lassen. Das Stipendium bestand in der Kostenübernahme der Lehrgangskosten, die der jeweilige Fachverband erhebt. Da sich im betreffenden Sportkreis 10 Bewerber aus allen möglichen Sportarten gefunden hatten, wurde pro Verein nur ein Stipendium vergeben. In anderen Sportkreisen war die Bewerberzahl geringer, so dass auch mehrere Bewerber pro Verein gefördert wurden.

    Zum Totlachen?
    Die Aussage auf der Internetseite diente in erster Linie der Vermeldung des Erfolgs, dass junge Nachwuchstrainer im Verein vorhanden sind und das deren Engagement sogar außerhalb des Verein durch ein Trainerstipendium der Sportjugend anerkannt wird. Zeitgleich muss aber auch erklärt werden, warum eben nur einer der Anwärter die Förderung erhalten hat. Es hatte nämlich nichts mit seiner Qualifikation zu tun. Die Stelle zum Totlachen suche daher immer noch.

    Trainerförderung im Verein?
    Ich muss hier dem Eindruck entgegentreten, dass unsere Trainer nicht angemessen unterstützt werden. Bei Interesse und erwartbarem Engagement tragen wir als Verein die Lehrgangskosten der Trainerausbildung. Selbstsverständlich bemühen wir uns dabei um Drittmittel, damit die Kosten im Verein niedrig bleiben.


    Schießsporttrainerausbildung:
    Ich kann Carcano hier nur zustimmen. Die Trainerausbildung bis auf die C-Ebene ist nur suboptimal. Zum einen schlecht konzeptioniert, wenn ich da an die Pflichtveranstaltung Schießsportleiter für den C-Trainer denke und zum anderen lieblos auf Landesebene umgesetzt. An den 120 UE für einen C-Trainer nach DOSB-Vorgabe kommt aber auch auch der DSB letztlich nicht vorbei.
    Dass es aber keinen D-Trainer gibt (mal von der Bayern mit dem VÜL abgesehen) ist aus meiner Sicht tatsächlich ein großes Problem. Stattdessen gibt es den in meinen Augen nicht sinnvollen Schießsportleiter. Dem könnte ich ja vielleicht noch was abgewinnen, wenn er in Hessen gut gemacht wäre.

    Ich könnte mir zwei Module für einen D-Trainer vorstellen: Disziplinenübergreifendes Grundmodul in etwa wie die Jugendbasislizenz und einen diszplinspezifisches Modul. In Summe nicht mehr als zwei Wochenenden. Mit Erste-Hilfe und Sachkunde vorher könnte ich noch leben. Die C-Trainer Basis Ausbildung darüber, sofern sie nach den DSB-Vorgaben stattfindet, sehe ich gar nicht so problematisch an. Vielleicht noch die von mir geschätzten Hospitationsstunden dazu nehmen. C-Trainer Leistungssport hat mich abgesehen vom Schnellfeuerteil nicht wirklich begeistert. Leistungssport bedeutete die Erweiterung auf die KK-Disziplinen.

    Über die B-Trainer-Ausbildung kann ich grds. nichts Negatives sagen. Sehr anstrengend, da alles auf zwei Präsenzwochen konzentriert ist. Fachlich auf sehr hohem Niveau. Kann sehr ernüchternd sein, was die eigenen Kenntnisse angeht.

    Hallo Dirk,

    mit der Entscheidung für die K12 hast Du sicher nichts falsch gemacht. Klasse Pistole mit dem meiner Ansicht nach derzeit besten mechanischen Abzug bei den LPs.

    Bei der Frage wie es nach LP weitergeht, hast du ja auch eine Vorstellung. Freie Pistole ist ein klasse Ziel. Wenn du eine Sportpistole hast, solltest du aber auf jeden Fall auch die andere "Männer"-Disziplin aus dem olympischen Pistolenbereich ausprobieren. Also definitiv auch die Schnellfeuerdisziplin testen und mitmachen.

    Herzlich willkommen

    Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Ob das Gewehrschießen am Anfang schneller und bessere Erfolgserlebnisse vermittelt mag sein, scheint mir aber nicht so relevant zu sein. Eindeutig dagegen sprechen die Kosten und der Bekleidungsaufwand. Bei jeweils vergleichbaren LG und LP liegen die LG preislich deutlich höher. Dazu braucht es zum seriösen LG-Schießen zumindest mal eine Jacke und einen Handschuh. Auch um eine Hose kommt man wohl kaum herum, die Stiefel sind dann nur konsequent.

    Ich glaube daher eher, dass es an der Grundausrichtung des jeweiligen Vereins und seiner Betreuer liegt. Wir haben einen Gewehrtrainer, der mehr oder weniger alle 2 Wochen da ist und wir haben 4 Pistolentrainer, die fast immer da sind.
    Kaum eine Überraschung, dass bei uns fast niemand Gewehr schießt. Ich kann Erzwo und Califax da also nur bestätigen.

    Wenn der Threadersteller seine örtliche Herkunft preisgibt, könnten wir ihm ja vielleicht einen Pistolenverein in seiner Nähe empfehlen.

    Ich habe Felix Einstiegstrainingskonzept für mich zum besseren Verständnis in eine andere Form gebracht und hoffe, dass ich inhaltlich die Vorgaben von Felix richtig wiedergegeben habe: Einstieg Sportschiessen nach Felix.pdf

    Ich habe aus dem Konzept 30 Trainingstermine (TT) mit entweder 1-2 TE ermittelt. Unterstelle ich 2 Termine pro Woche, wären das die Trainingsvorgaben für etwa 15 Wochen. Damit lägen wir im Grenzbereich zwischen einem Mesozyklus (4-12 Wochen) und einem Makrozyklus (3-6 Monate). Im ersten Schritt würde den Umfang des Einführungszyklus auf 12 Wochen (24 TT) reduzieren.

    Im Konzept sind m.E. die richtigen methodischen Grundsätze erkennbar. Begonnen wird mit dem Anschlag aufgelegt im Sitzen, dieser wird weiterentwickelt zum Stehendanschlag aufgelegt und endet mit dem freistehenden Stehendanschlag. Was mir auch gefällt ist die schrittweise Einführung der Technikelemente Abziehen, Zielen und Atmung.

    Das Konzept hat seine Schwächen aus meiner Sicht in der Durchmischung einer Trainingsplanung für einzelene TE und eben der Planung für einen Mesozyklus. Für eine Zyklusplanung sind zuviele Detailhinweise enthalten. Für eine TE-Planung bleibt das Konzept zu oberflächlich. Ich würde die Zyklusplanung in den Vordergrund stellen und dann anschließend schrittweise die einzelnen TE für die jeweiligen TT aufbereiten.

    Dazu eignet sich nach meinem Dafürhalten das Didaktische Raster sehr gut. Eine älterere aber grds. noch gültige Version findet sich hier: http://web141.server7.webplus24.de/phpwcms/Trainingsplan-vordruck.pdf
    Der Umgang mit einer solchen Planungshilfe ist Bestandteil jeder Trainerausbildung. Auf der Ebene TE-Planung finden sich dann auch die Detailhinweise wieder.

    Nun aber noch was zu den inhaltlichen Planungsüberlegungen:
    Aus meiner bisherigen Erfahrung im Pistolenbereich kann ich sagen, dass der vorgeschlagene Zeitraum sowohl im Kinder-/Jugendbereich als auch im Erwachsenenbereich zu kleinteilig geplant ist. 20 Trainingsabende nur aufgelegt halte ich nicht für sinnvoll und auch für wenig attraktiv. Für die Technikelemente Abziehen und eingeschränkt auch für das Zielen ist Auflageschießen sehr sinnvoll. Ich würde eher mit Benchmarks arbeiten, die die TN erreichen müssen, bevor die nächste Stufe genommen werden darf. Denkbar ist da z.B.: Leistungskontrolle: 2x 10 Schuss: Alle ins Schwarze an zwei Terminen und wir verlassen die Auflage und nehmen nur noch den Galgen zu Hilfe. Über die Benchmarks kann man die TN nach meiner Erfahrung sehr gut motivieren bei der Sache zu bleiben. Zum anderen bieten diese Leistungskontrollen auch die Möglichkeit das bloße Techniktraining zu verlassen und erste Schritte in Richtung Leistungstraining zu unternehmen. Wettkampftraining wie z.B. Finaltraining ist nichts für Anfänger.

    Zum Thema Verwendung von größeren Zielscheiben: Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Nachteil aus meiner Sicht ist das falsche Zielbild was sich bei Verwendung von zu großen Scheiben ergibt. Bei der Pistole passt die Visiereinstellung nicht zum Halteraum nicht. Ich vermute das es auch beim Gewehr Probleme mit dem Ringkorn gibt, wenn die Scheibe das Schwarze zu groß abbildet. Der Vorteil ist nur vorhanden bei Schützen, die am Anfang so gar nicht treffen können. Das sind aber dann meist gravierende Zielfehler, die sich mit größeren Scheiben nur besser sichtbar machen lassen. Ich würde von abweichenden Scheiben daher erher abraten.

    Eine Anmerkung zur Vorgaben beim Technikelement Zielen. Hier soll der TN von oben in die Mitte kommen. Dies soll aber kein Zwang sein. Ich kenne das Technikleitbild für den Stehendanschlag nicht. Aber hier dürfte es nur einen Weg geben, wie der Halteraum erreicht wird. Ich war Anfangs bei den Vorgaben durch die Technikleitbilder auch recht locker. Das ist aber aus meiner Sicht keine gute Empfehlung. Wenn man die Technikleitbilder grds. für richtig hält, wüsste ich nur wenig Gründe meinen TN was anderes beizubringen. Anatomische begründete Ausnahmen sind in Ordnung. Änderungen im Nachhinein sind nur aufwändig zu realisieren. Im Hinblick darauf, dass man vielleicht mal einen Nachwuchsschützen in einem Kader vorstellen möchte, sollte man sich im wesentlichen an den Technikleitbilder orientieren. Spätestens die Kadertrainer werden es so machen, oder sollten es zumindest.

    Natürlich gibt es TN, die von mir gar nicht wissen wollen, wie sie die Technik ausführen sollen. Da bleibe ich mir dann aber treu: Wenn der Schütze es besser weiß, wie ich, dann braucht er mich auch nicht als Trainer. Ich trainiere ihn dann nicht weiter.

    Zusammenfassend hat das Konzept gute Ansätze, aber noch inhaltliche Schwächen. Ich empfehle dazu zum einen an der weiteren Trainerausbildung teilzunehmen als auch entsprechende Fachliteratur zu Rate zu ziehen.

    Ob hier im Forum ein entsprechende Weiterentwicklung des Konzepts hin zur Ausführungsreife stattfindet, bezweifle ich.

    Es gibt eine Limitliste, wenn alle LV-Meisterschaften ausgewertet und gemeldet sind. Meldeschluss ist der 01.07.2015. Dein Verein bekommt dann die Startberechtigungen zugeschickt. Dabei sind auch Logindaten, um sich auf der BDS-DM-Seite (bdsmeisterschaft.de) anzumelden und ab Freigabe die Starts zu buchen. Weitere Infos zur Vorgehensweise hier.

    Wäre mal eine Überlegung wert ... Was verlangt Ihr da pro Waffe und Jahr?

    Wir nehmen im Jugendbereich für die Steyr LP2 pro Monat 10 EUR. Damit liegen wir in etwa bei den von Califax kalt geschätzten 10% p.a.. Da wir das gleiche auch für die Sportpistole (Hämmerli SP20) verlangen, ist der Betrag knapp kalkuliert. Für den Jugendbereich ist das subventioniert. Bei den Erwachsenen müssen wir mehr rechnen.


    Die sportlich und leistungsorientiert schießende Jugend teil sich in die, deren Eltern Geld haben (die haben dann auch eigene Waffen) und die, wo das nicht der Fall ist.Letztere schießen dann je nach Talent mit unseren vereinseigenen LP65 oder mit privat von den Trainern (also mir und meiner Frau) beschafften Preßluftpistolen. Alle Landeskader haben somit moderne Waffen zur Verfügung. So oder so.
    Aber alle Waffen jeweils persönlich zugeordnet, auch die Breitensportler.

    Bei uns sind die Eltern auch keine Großverdiener. Die Miete ist in aller Regel finanziell kein Problem. In Einzelfällen, haben wir aus dem Sonderprogrammen der Hessischen Sportjugend "Sport für alle Kinder" Fördermittel erhalten.

    Die neuen Pressluftpistolen und bei Euch dann auch die schon angeschafften Gewehre würde ich wie gesagt vermieten. Dann erledigt sich das Problem teilweise von selbst. Wir praktizieren das seit Jahren erfolgreich. Wer keine Waffe mieten will/kann und sich auch keine selbst kaufen will/kann, der kann mit unseren "alten" 3 Stück FWB 100 oder 2 Stück Walther LPM1 trainieren. Die sind aber nicht exklusiv zugewiesen und von allen nutzbar. Pech, wenn die Waffe verstellt ist oder der Griff nicht mehr passt. Die "neuen" Pressluftwaffen werden exklusiv vermietet. Das praktizieren vorwiegend im Jugendbereich, sind aber gerade dabei, das auch auf den Erwachsenenbereich auszudehnen. Wir haben damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Wir wollen im Verein unsere Luftpistolensammlung modernisieren.

    Ist es dann sinnvoll in die Feinwerkbau 100 Familie zu investieren? Modern ist für mich Presslufttechnik ala Feinwerkbau P44, wenn es denn Feinwerkbau sein soll. Für die Gelegenheitsschützen sollten doch die vorhandenen Pistolen ausreichen. Für die neuen Anfänger würde ich Pressluftmodelle avisieren.

    Aus Gründen der Griffkompatibilität haben wir uns im Verein bei den LP fürSteyr entschieden. Da passen die Griffe der LP1, LP2, LP10 untereinander und auch noch auf die LP5 und LP50. Einzige Ausnahme ist der alle Griff einer LP5. Damit sind wir bisher gut gefahren. Und weil wir nicht von der Wohlfahrt sind, erheben wir für die Nutzung unsere "moderneren" Pressluftpistole eine monatliche Gebühr, damit wir beizeiten auch wieder eine neue LP kaufen können.

    Ich habe mir in letzter Zeit ein paar Gedanken zur Verbesserung der Trainerausbildung im olympischen Schießsport gemacht. Dabei bin ich auf die Situation gestoßen, dass zumindest in unserem Landesverbands vergleichsweise viele Trainer ausgebildet werden, es aber nur zu kaum wahrnehmbare Impulsen durch diese Trainer kommt.

    Ich kann das im Pistolenbereich bei uns ganz passabel überblicken. Wir bilden ca. pro Jahr 10 C-Trainer Basis aus. Ich sehe diese Trainer aber kaum mit Sportlern aus dem Nachwuchsbereich bei den Meisterschaften und Kadersichtungen. Schon klar, dass nicht jeder im Nachwuchsbereich tätig sein will und lieber Erwachsene trainiert.

    Zum Teil lässt sich das wohl damit erklären, dass die angehenden Trainer eigentlich gar nicht wegen einer späteren Tätigkeit als Trainer teilnehmen, sondern vielmehr um Kenntnisse in der jeweiligen Disziplin für sich selbst zu erwerben. Vergleichbare Lehrgänge wie z.B. die DSB Jedermannlehrgänge sind nämlich bei uns nicht vorhanden.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sehr viel der in die Ausbildung der Trainer gesteckte Energie später ohne Wirkung verpufft. In unserem LV bekommen die Trainer keine Einblicke in die Landeskader. Auch ein Bezug zu einer Trainingsgruppe wird nicht verlangt. Gerade aber Teilnehmer ohne Perspektive auf eine eigene Trainingsgruppe, müsste eben eine solche Möglichkeit eröffnet werden. Dazu bieten sich meiner Meinung nach Hospitationen im Rahmen der Trainerausbildung an.

    Die Traineranwärter könnten sich dabei ihre Hospitationstunden entweder in Bezirksstützpunkten, passenden Vereinen oder bei den Landeskadern erbringen. Wie umfangreich oder mit welchen Aufgaben die Hospitation versehen sein soll, bin ich mir noch nicht sicher. Da stehen Details noch aus. Offiziell ist eine Hospitation erst ab der A-Trainer Ausbildung mit 20 LE in einem Bundeskader vorgesehen.

    Was haltet Ihr von der Idee, dies auch bereits schon auf der ersten Lizenzstufe umzusetzen? Sollte man dafür andere Inhalte etwas kürzen?

    Meine Ziele:zwei Medaillen bei den LM, mindestens eine Qualifikation für die DM, und nur zum Spaß einen Olympischen MQS in der 2.40 (Lanfear wird sagen: das ist ja gar nix, pah).

    So despektierlich würde ich mich natürlich nicht äußern. Zwar ist die Sportpistole (2.40) eigentlich ja eine Frauendisziplin, aber Spaß macht sie trotzdem. Und der angepeilte MQS liegt bei immerhin 555 Ringen. Das ist aus meiner Sicht schon ein respektables Ergebnis. Echte Kerle schießen nach Möglichkeit auch noch die 2.30 (SFP), 2.45(ZFP) und 2.60(StP). Da sind ja gute Ansätze bei Dir erkennbar.

    Im übrigen kann ich in diesem Jahr bestätigen, dass gute Leistungen auch gutes Training erfordern. Da ich vermehrt als Trainer, denn als Schütze tätig bin, gehen die Ergebnisse bei mir ordentlich nach unten. Bei den meisten meiner Schützlinge dafür nach oben.


    Bei allen Schützen die nicht an der EM,WM oder bei Olympia starten, ist die Patronen-Präzision zu vernachlässigen.

    Sorry, aber die Aussage kann ich so nicht stehen lassen. Das ist doch Blödsinn. Als wenn die Teilnehmer der o.g. Wettbewerbe die Einzigen wären, die ein Anrecht auf präzise Munition hätten. Nun mag die Präzisionsanforderung für den Liegendwettkampf mit dem KK bestimmt höher sein, als bei den 25m Pistolenwettbewerben.

    Trotzdem gerade bei KK ist es bei Pistole ebenso wichtig eine Paarung Waffe/Munition zu finden, die die 10 gut hält. Das ist keineswegs selbstverständlich. Pistolenschützen, die auf 25m so gut schießen, dass eine schlechte Paarung Auswirkungen hat, schießen bestimmt nicht nur bei EM, WM oder Olympischen Spielen. Die begegnen einem auch schon zahlreich auf niedrigeren Ebenen.