Nochmal,
… um Dir die Basics anzueignen ist dein Schaft allemal gut genug.
Natürlich lässt sich ein vielfach verstellbarer Schaft wesentlich besser an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten des Schützen anpassen als einer der kaum Verstellmöglichkeiten hat.
Gerade die Hakenkappe kann am Anfang sehr tückisch sein, sie zwingt den Schützen ziemlich rigide in Position. Und wenn die Einstellung nicht stimmt schadet sie mehr als sie nutzt. Deshalb würde ich deine Hakenkappe gegen eine austauschen bei der der Haken demontierbar ist z.B. MEC Free Position oder TecHro Fusion.
Und wenn du später einen anderen Schaft verwendest kann du diese weiterbenutzen, mittels eines Adapters sind heute die meisten Schaftkappen an nahezu jeden Schaft montierbar.
Für mich selbst kann ich übrigens sagen daß es den optimalen Schaft nicht gibt, einen der alle Features/Verstellmöglichkeiten die mir wichtig sind in sich vereint. Und ich habe einige durch.
Sonst brauchst Du noch
- am Anfang jemanden der sich mit der Materie auskennt, die von mir erwähnte Literatur wäre eine sinnvolle Ergänzung. Eventuell bietet dein LV wie der DSB selbst auch Jedermann Lehrgänge an, das wäre auf jeden Fall sinnvoll investiertes Geld.
- Eine gut passende Schießjacke (hier würde ich auf Qualität achten, z.B. sind die Simetra Jacken binnen relativ kurzer Zeit verschlissen)
- einen Schießhandschuh (den erwähnten Thune Solid/open kann ich auch empfehlen)
- einen Handstop (am besten einen der im Durchmesser nicht so groß ist, der spreizt die Hand nicht so auf)
- einen Schießriemen (am besten einen aus Kunststoff der sich nicht dehnt)
Aufzeichnungen der Schafteinsteinstellungen machen, oder Markierungen.
Die Kondition kommt mit dem Schießen, schießen, schießen ,…ich hatte ja erwähnt daß die Schmerzen nie ganz wegzubekommen sind.
http://www.schiesssporttrainer.ch/forum/showthread.php?t=198