Beiträge von Königstiger

    Das stimmt, aber Du gibst mir bestimmt Recht, dass die heutigen LuPis der oberen Qualitätsklassen sich nichts, bzw. wenig nehmen. Da geht´s eigentlich mehr um die Haptik, welche Ladehebelvariante gefällt, vor allem der Griff muss möglichst gut passen. und welche individuellen Verstell-, bzw. Anpassungsmöglichkeiten vorhanden sind.

    Ich will die LuPi ja dann schließlich auch ein paar Jahrzehnte lan schießen. So etwas kauft man ja - normalerweise - nicht alle paar Jahre neu. Mir geht´s hier jetzt auch nicht ums Geld, sondern um eine lange Bindung für ein recht teures Sportgerät.

    Ja. Bezüglich Griff wird das hier auf jeden Fall ein Thema sein...

    Canyon
    13. August 2017 um 18:21

    Wo du garantiert alle Modelle der deutschen Hersteller zwar nicht testen aber ausgiebig befummeln kannst ist während der DM in München. Dort hat jeder ein Messestand und einen Service Container genau wie die größeren Händler. Die nächste DM ist allerdings erst wieder im August.

    Wie es diesbezüglich bei den Auflage DM`s damit weis ich nicht, bin kein Auflageschütze.

    Ich hab` nicht so oft LG`s gekauft, in knapp 43 Jahren hatte ich erst 3 LG`s. Ich habe jede Gelegenheit genutzt (bei anderen Schützen z.B. ) mal ein paar Schuß zu machen.

    Aber eine Waffe wirklich ausgiebig testen geht nirgendwo.

    Aus dieser Sichtweise raus müsste er mit nem Knicklaufgewehr anfangen, da konnte man so gut wie nichts verstellen. 😉.

    Ich unterstelle mal, dass sich ein Schütze selbst mit der Materie auseinandersetzt, sich schlau macht und bei seinen Vereinskameraden fragt.

    Bei allen Gewehren beeinflussen sich manche Einstellungen gegenseitig. Auch das experimentieren und ausprobieren gehört dazu.

    Es spricht überhaupt nichts dagegen sich als erstes LG gleich das Top Modell eines Herstellers zuzulegen. Nur sollte dies m.M. nicht zu schnell erfolgen, sondern erst nach dem Aneignen eines Basis Wissens und Könnens.

    Wer viel unterwegs ist sieht öfter skurrile Einstellungen und Körperhaltungen welche die LG`s zwar zulassen aber weder der Leistung förderlich und zudem ausserhalb der SpO oder zumindest in einer Grauzone derer sind. Oder auch genau das Gegenteil dessen daß die Möglichkeit der Einstellungen nicht genutzt werden.

    Irgendwann muss jeder mal entscheiden, was will ich? Was kann ich mir leisten?

    Mal so ganz allgemein, es ist doch sch…egal ob ich FWB, Anschütz oder Walther kaufe. In Trefferleistung, Einstellbarkeit usw. schenken die sich nichts. Wichtiger ist doch wie steht der Schütze dazu, da spielt der persönliche Geschmack auch eine Rolle.

    Das sehe ich anders.

    Klar lassen sich die Gewehre in allen möglich Parametern verstellen. Aber das "handling" in der Einstellbarkeit unterscheidet sich erheblich.

    Brauche ich zum verstellen Werkzeug, kann ich direkt im Anschlag eine Einstellung ändern, können sich unbeabsichtigte Einstellungen ergeben, z.B. das Kugelgelenk beim Walther Griff, will ich da nur in in eine Richtung verstellen muss man extrem vorsichtig sein sonst ändert dieser sich auch in eine andere Richtung,

    Oder bei FWB, wird in einer nach unten geschwenkten Schaftkappeneinstellung (siehe bei Q AndiG`s LG) die Schaftlänge verstellt, ändert sich auch die Höheneinstellung der Schaftkappe und somit die Anlage des Kopfes an den Schaft.


    Ein Neueinsteiger ist damit überfordert.

    Für mich war es noch nie eine Option, "nur zum Spaß" etwas zu tun. Mein Ziel ist es, deutscher Meister in meiner Altersklasse zu werden. Ich weiß, dass jetzt einige denken: der hat ja einen an der Waffel, gerade erst angefangen und schon solche Vorstellungen....

    Aber das ist absolut in Ordnung. Jeder kann ja seine Ziele selbst definieren. Wie lange ich dafür brauche, ist zweitrangig. Auf jeden Fall aber arbeite ich kontinuierlich auf dieses Ziel hin.

    Sehr ambitioniert aber ok. Dann solltest du allerdings etwas systematisch vorgehen.

    1. dir einen Verein suchen der höherklassig schießt, dementsprechend gute Schützen am Start sind und möglicherweise einen Trainer hat der auch weis was er tut.

    2. unvoreingenommen sein was dir von guten erfahrenen Schützen empfohlen wird.

    3. ggf. einen Lehrgang besuchen (der DSB bietet in Wiesbaden Breitensportlehrgänge an)

    Eigentlich habe ich das ja immer so gemacht. Ich wollte die Wettkämpfe, also mein Ergebnis immer so gut wie möglich schieße.Wenn ich ein in meinen Augen gutes Ergebnis erreicht hatte war ich erstmal relativ zufrieden unabhängig von der erreichten Plazierung, obgleich man eigentlich nie wirklich zufrieden mit sich ist, da man den Wettkampf reflektierend, immer vermeidbare Fehler entdeckt.

    Aber vielleicht ist das ein falscher Ansatz sich nie ein konkretes Ziel zu setzen. Ich tue mich hinsichtlich der Motivation Wettkämpfe zu schiessen momentan etwas schwer, aber wenn ich am Stand stehe kämpfe ich um jeden Schuß.

    Und die Leistung mit dem LG z.B. ist ja noch da. 405 +/- als Wettkampfergebnis geht da schon noch.

    Interessante Anschichten.

    Bei mir ist hinsichtlich Motivation etwas die Luft raus. Ich bin in den fast 43 jahren in denen ich Aktiv bin bestimmt über 25 mal zur DM nach München gefahren und sonst noch einige hochklassige Wettkämpfe geschossen. Ich freue mich zwar immer wieder an der DM teilzunehmen aber es ärgert mich auch nicht besonders wenn ich nicht teilnehme.

    Diese Einstellung ist für eine gute Wettkampfleistung nicht gerade förderlich.

    Ich hatte vorher das TecHro 2.1 verwendet und bin dann zum 3.1 gewechselt da dieses eine variablere Befestigung der Munitionsablage bietet.

    Wenn ich knieend schieße, vom Boden oder auf einer Pritsche, kann die M-Ablage einfacher auf die richtige Höhe gebracht werden. Ein großer Vorteil.