Beiträge von Murmelchen

    Hallo @Herr der Ringe,

    die LG-Schützen dürfen ja bekanntlich eine Visierlinienerhöhung bis zu 60 mm montieren und wenn dazu die im Handel üblichen immer gleich hohen Klötzchen verwendet werden, dann liegen danach die Treffer erst mal nicht mehr auf der Scheibe. Wenn man den Sachverhalt mit der Parallelverschiebung dann nicht kennt oder gar fälschlicherweise auch aufgrund obiger Aussagen annimmt, die Trefferlage würde sich dadurch ja gar nicht ändern, dann ist oft erst mal guter Rat teuer. Und wenn dann auch noch Pech hinzukommt, dann reicht danach der Verstellbereich des Diopters schon nicht mehr aus, um wieder in die Mitte zu kommen.

    Anfragen gab es deswegen hier jedenfalls schon häufiger, als das Forum noch Gewehr-lastiger war. Und deshalb eben auch meine Anmerkung

    Aber wer sich jetzt am mit Anführungszeichen und einem Smily versehenen Grobmotoriker 'aufrichten' möchte, der darf das natürlich gerne tun. Man kann deswegen natürlich auch in den Keller gehen, ihr wisst ja. ^^


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo,

    ohne jetzt Hersteller zu sein; ich formuliere es mal so:

    Eine Dichtung ist ein Verschleißteil und dafür gedacht, schnell und einfach austauschbar zu sein. Bei einem durch das ständige Auf- und Abschrauben verschlissenen und/oder beschädigten Gewinde sieht es da schon etwas anders aus.

    But just my two cents und mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn zum Beispiel das Korn 3mm höher ist, muss um dieselbe Trefferlage zu erreichen, die Kimme auch 3mm hoch.

    Nein!

    Wenn Kimme und Korn jeweils um 3 mm erhöht werden, dann wird der Lauf um diese 3 mm gegenüber der Visierline 'tiefer gelegt' und damit auch die Trefferlage. Nennt sich schlicht Parallelverschiebung.

    3 mm Treffpunktverlagerung mögen ja jetzt für euch 'Grobmotoriker' mit den kurzen Dingern egal sein, für einen LG-Schützen sind sie es aber definitiv nicht. ;)


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Frank

    Lieber @Karl,

    der Aufhänger des zuerst verlinkten Artikels war der Schuss eines Wattestäbchens ins Gehirn, nicht die Verurteilung des Besitzers. So steht es in der Überschrift und wird zudem auch noch durch das Foto unterstrichen.

    Die Frage, wie das aufgrund der in den Artikeln wiedergegebenen Schilderung des Betroffenen funktioniert haben soll und ob die Schilderung so überhaupt stimmen kann, ist sicher berechtigt und wird ja auch am Schluss des ersten Artikels auch so gestellt.

    Gehen wir von einer 'echten' Feuerwaffe in Form eines Revolvers aus, dann ist es damit schlicht unmöglich, sich ohne ein Treibmittel ein Wattestäbchen ins Gehirn zu 'schießen'. Also muss das irgendwie anders gelaufen sein. Ob der reine Zündsatz einer Patrone ausreicht, bei der das Geschoss und die Ladung entfernt und durch ein Wattestäbchen 'ersetzt' wurde, weiß ich nicht, bezweifle es wegen der fehlenden Verdämmung aber.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Was konkret meinst du?

    Konkret und @Karl , ist das nicht ein Widerspruch in sich? ;)

    Jedenfalls wissen wir jetzt schon mal, dass es sich, ich zitiere wörtlich, um einen "Revolver mit Kaliber 4 mm" handeln soll. Ob es was hilft?


    Liebe Kinder ...


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ja, aber das bezieht sich doch nur auf bestimmte Juniorenbewerbe und zwar fast ausschließlich Laufende Scheibe.

    Hier bezog sich die Frage aber (allgemein) auf dem Target Sprint.

    Target Sprint ist inzwischen ja eine ganz offizielle ISSF-Disziplin. Warum sollte es da denn dann keine Aufnahme in den Medaillenspiegel geben? Im Target Sprint hat es doch schon letztes Jahr in Suhl eine offizielle WM gegeben und die Sieger werden auch als Weltmeister geführt.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Ich meine auf der DSB Seite gelesen zu haben dass einige Diszipline wegen der geringen Verbreitung und Beteiligung nicht als WM gewertet werden.

    Sicher falsch ...

    Ganz sicher falsch und zudem auch noch hochgradig dummes Zeug.

    Aber so kennen wir Dich ja. Ohne ein bisschen Stimmungsmache geht es bei Dir ja bekanntlich nicht.


    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Lieber @Karl,

    jemanden wegen eines zu geringen Abzugsgewichtes zu disqualifizieren, ist eine Sache. Jemanden aber zu Unrecht zu disqualifizieren, nur weil die eingesetzten Funktionäre ihre eigne Sportordnung nicht lesen können und eine seit gut 15 Jahren bestehende Regel nicht kennen, eine ganz andere Nummer.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Tach auch,

    Es soll Leute geben, die das Schiessen mit alten Waffen als sportliche Herausforderung sehen :) .

    Es muss auch Leute geben, die die Tabelle von unten anführen :) .

    und es soll auch noch Leute geben, denen es eine diebische Freude macht, die ganzen Heißkisten mit dem ganzen 'neumodischen Tüddelkram' mal so richtig vorzuführen.

    Zugegeben, spätestens ab der Deutschen ist das schwierig, aber darunter ...


    Mit schelmischem Schützengruß

    Mumelchen

    Moin schmidtchen,

    Absurd würde es dann, wenn beim Kk-liegend die Damen das KK-Sportgewehr, also den "Wettbewerb" 3x20 nehmen dürfen.

    das ist so, genauer gesagt, sie müssen es sogar bzw. dürfen es (bisher)* ausschließlich nehmen. Und ja, es ist absurd und es ist auch diskriminierend und richtig verstehen kann man es auch nur, wenn man auch die Einführung des Sportgewehrs durch die ISSF und dessen immer noch holprige Übernahme in die DSB-Sportordnung kennt. Denn damit wurde das früher auch national für Männer ausgeschriebene KK-Standardgewehr de facto abgeschafft und somit galt dann auch wie international für KK 3x20 das Sportgewehr für Frauen und das Freigewehr für Männer. International gab es ja kein KK-Standard und KK 3x20 für Männer. Übernommen wurde das Sportgewehr für Frauen auch für KK-Liegend. Denn davor war für die Frauen ja sowohl national wie international auch für Liegend nur das KK-Standardgewehr zulässig.

    Das ist natürlich unschön und so, wie es in der Gewehrtabelle der DSB-Sportordnung beschrieben ist, auch konfus und missverständlich.

    Es ist aber trotzdem keine Entschuldigung für die weiter oben beschriebene krasse Fehlentscheidung und Disqualifikation, denn diese Regel mit dem Zusatz unter der Tabelle gibt es - ohne jetzt explizit nachgeschaut zu haben - seit gut 15 Jahren und gerade weil es aufgrund der unsauberen und missverständlichen Formulierungen in der Sportordnung deswegen immer wieder Diskussionen gab, sollte doch jemand, der auf der Deutschen leiten und richten will, den Sachverhalt und dessen einzig richtige Auslegung kennen. Andernfalls darf so jemand nicht auf der Deutschen als Schießleiter oder Kampfrichter fungieren. Ich kann ja noch verstehen, wenn solche Entscheidungen auf einer Kreismeisterschaft getroffen werden, auf der Deutschen darf so etwas aber nicht passieren.

    Und nein, der Hinweis, wonach der Schütze selbst ja die Regeln kennen muss, ist kein Freibrief und auch keine Entschuldigung für solch krasse Fehlentscheidungen. Sorry, aber spätestens nach 10 oder noch mehr Jahren sollte auch der letzte Kampfrichter solch eine Regel kennen und auch richtig anwenden können. Schließlich erwartet man ja von jedem aktiven Teilnehmer auch zu jeder Zeit ein absolut professionelles Verhalten, ganz zu schweigen von den Gängeleien, die man auch noch über sich ergehen lassen muss.

    Gut, das ich mir den ganzen - böses Wort - nicht mehr antue.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen


    * Die ISSF ist inzwischen schon wieder weiter

    Hallo Geronimo,

    dann nenne ich jenseits der schon genannten Gründe noch einen ganz praktischen Grund, warum mich diese Likes auch stören.

    Wenn ich dieses Forum besuche, dann schaue ich - wie vermutlich auch die Mehrheit der Nutzer - auf die Startseite mit den neuen Beiträgen. Und wenn ich dann erst durch zig Seiten voller Hinweise auf Likes blättern muss, oft sogar auf Beiträge, die schon vor Jahren geschrieben wurden, dann nervt mich das schon, denn mich interessiert überhaupt nicht, ob jetzt irgendwer einen (uralten) Beitrag mag oder auch nicht, ich möchte einfach nur schnell sehen, ob es neue für mich interessante Beiträge gibt.

    Sollte man das Verhalten individuell ändern können, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

    Unabhängig davon hat das ansonsten schon Gesagte natürlich auch weiterhin Bestand.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Matze1965,

    Mich nervt an diesen Likes oder Dislikes, dass man damit oftmals eher eine Bewertung der Person selber als eine wirkliche Zustimmung oder Ablehnung von Meinungen oder Standpunkten dokumentiert.


    Man muss nur mal in eine etwas wildere Zeit der Beiträge schaun, da wusste man schon (egal wie der Inhalt eines Beitrags war) wer den Like oder Dislike gegeben hat.

    Kollege @Karl bestätigt gerade, warum wir dieses Bewertungssystem - das schließt die Likes mit ein - nicht für sinnvoll oder sogar für schädlich erachten:

    Er sagt ja, er bewertet die Beiträge eben nicht nur aufgrund des jeweiligen Inhalts und ob der Argumente, sondern auch aufgrund des Bildes, welches er sich von der Person auch aufgrund vorheriger Beiträge gemacht hat. Anders ausgedrückt, da passt dann irgendwann mal etwas nicht zum eigenen Weltbild, zu den eigenen Vorurteilen oder manchmal sogar, weil einem diese Person ein Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit vermittelt usw. und schon wird diese Person dann in eine bestimmten Schublade eingeordnet, oft sogar wider besseren Wissens und oft auch nur, um Stimmung zu machen, die eigene Position oder gar Person zu stärken oder einfach auch nur, um die andere Person zu diskreditieren. Als Auslöser dafür reicht dann manchmal schon der gelegentliche Widerspruch.

    Keine Frage, das ist sicherlich auch allzu menschlich. Die Frage ist nur, muss man solch ein Verhalten auch noch dadurch unterstützen, indem man den Nutzern ein Werkzeug anbietet, das solch ein Verhalten auch noch fördert?

    Ein gutes Forum braucht so ein Bewertungssystem nicht. Man schaue sich Target Talk an. Die kommen auch ohne solch ein System aus und können dort selbst mit Usern wie dem Rover ganz gut umgehen.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ein gutes Forum braucht auch keine virtuellen Orden und auch die Anzahl der Beiträge muss nicht so plakativ hervorgehoben werden. Das sind alles keine Kriterien, die für die Bewertung des jeweiligen Beitrags taugen.

    Und wem etwas nicht passt, der kann sich ja schriftlich äußeren. Es ist ja auch nicht so, dass man nicht um der Sache Willen streiten darf. Im Gegenteil, man soll und manchmal muss man es sogar. Und sollte der eine oder andere Zeitgenosse dann auch noch verstehen, dass die eigene Meinung keine heilige Kuh ist, der auf keinen Fall widersprochen werden darf, würde das die gepflegte Streitkultur hier im Forum sicher stark verbessern.

    Ja, auch streiten will gelernt sein. Aber bitte doch nicht, indem man auf Knöpfchen drückt.


    In diesem Sinne und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Strindberg,

    ich habe das ja schon mehrfach angedeutet, ich halte diese Bewertungssysteme nicht nur für verzichtbar, ich halte sie sogar für sehr schädlich und zwar für jedwede Forenkultur. Einige der Gründe hast Du ja schon genannt.

    Ich befürchte allerdings, unser Forenbetreiber wird das wohl anders sehen. Und wo Clicks heutzutage ja auch noch die neue Währung sind ...


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Du hast sicher Recht, lieber Kogge, so etwas sollte man nun wirklich gleich verbieten.

    Ich würde meine Kinder ja auch nicht zum Biathlon schicken, das ist doch die Amokläuferdisziplin schlechthin. Das geht ja gar nicht, nein, wirklich nicht.


    Mit besorgtem Schützengruß

    Murmelchen