Beiträge von Murmelchen

    Hallo moore01,

    ich kann mir zwar ein paar Gründe vorstellen, warum deine Nullstellung nicht mehr so richtig passt, aber so ganz ohne ein konkretes Bild von deinem Anschlag ist das doch immer auch ein bisschen wie stochern im Nebel. Zudem Du ja auch kein Anfänger mehr bist und schon auf einem ganz ordentlichen Niveau schießt.

    Hast Du denn in deinem Verein oder deinem Umfeld niemanden, der sich damit etwas auskennt und mal einen Blick auf deinen Anschlag werfen kann?

    Wenn Du möchtest, kannst Du hier ja auch mal ein paar aussagekräftige Fotos einstellen. Idealerweise eins schön senkrecht von hinten und jeweils eins von den Seiten, möglichst lotgerecht und ohne Verzerrungen. Das könnte dem einen oder anderen Foristi hier durchaus bei der Bewertung deines Anschlags helfen. Wobei, zu viele Köche können den Brei ja bekannt auch verderben. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Wie lang wäre da das Außenmaß? MEC Free Position und Verlagerung?

    In Bezug auf die SpO lässt sich das meiner Meinung nur dann konkret messen, wenn die Kappe am Gewehr montiert und eingestellt ist, denn ich brauch ja wie schon geschrieben, den Bezugspunkt für das Lot.

    Ich habe übrigens nicht geschrieben, das man die Vorgaben der SpO in der Praxis auch immer wirklich einfach messen und überprüfen kann. Ich habe nur geschrieben, das ich die Vorgaben dort für recht eindeutig halte. Ich finde, da gibt es deutlich schlimmere Stellen in unserer SpO.

    Der Königstiger hat aber natürlich auch nicht ganz Unrecht. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Man könnte jetzt sicherlich fein diskutieren, was ist jetzt Haken und was nicht, beginnt der Haken dort wo er bogenförmig aus der seitlichen Auslagerung herausragt oder beginnt er da, wo er die Hakenkappe seitlich verlässt, also inkl. Auslagerung. Dann könnte ja auch dieser Wert hier von Bedeutung sein?

    Könnte man, ich halte die Zeichnungen diesbezüglich aber - ausnahmsweise - für recht eindeutig. Bezugspunkt für beide Maße ist der am weitesten innen liegende Punkt der Kappe. Von dort wird eine waagerechte, parallel zum Lauf verlaufende gerade Linie für diese 153 mm gebildet. Für diese 178 mm wird ein Lot auf diese Linie gebildet und dann vom Schnittpunkt entlang der äußeren Form des Hakens gemessen.

    Sollte ich da etwa etwas übersehen?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo HuehnerHans,

    für deutlich weniger Geld finden sich mit schöner Regelmäßigkeit auf dem Gebrauchtmarkt bewährte und zumindest meiner bescheidenen Meinung nach auch deutlich bessere Match-Gewehre von Anschütz.

    Für einen ersten Überblick kann die Auktionsplattform https://egun.de/ hilfreich sein. Ideal, wenn aber auch deutlich seltener ist natürlich ein Anbieter vor Ort, zum Beispiel ein (ehemaliger) Vereinskamerad. Händler gehen natürlich auch, aber da zahlt man in der Regel auch einen Aufpreis.

    Gerade unter den Anschütz Modellen 1807 oder 1907 im Standardschaft werden oft sehr gut erhaltene und wenig geschossene Exemplare für eher wenig Geld angeboten. Modelle der 13-er Reihe gehen natürlich auch, aber die werden in der Tegel schon teurer gehandelt. Die Modelle der 3-er Reihe schießen zwar oft auch nicht so schlecht, sind aber im Vergleich zu den obigen Modellen doch eher zweite Wahl.

    Natürlich sollte man gebrauchte Waren immer gründlich begutachten und etwas Erfahrung in der Beurteilung des Zustandes ist sicher auch ganz hilfreich, aber wie schon geschrieben, so bekommt man in der Regel das bessere Produkt für weniger Geld.


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    Murmelchen

    Hallo RainerE ,

    wie wäre es denn mal mit einem Blick in unsere schöne Sportordnung? Das hätte im Zweifel den Vorteil, dass Du dich darauf auch berufen könntest. Ich vermute nämlich, dass Du so manchen gestandenen Kampfrichter oder Waffenkontrolleur im Zweifel nicht wirklich überzeugen kannst, wen Du dich auf so ein Murmelchen oder so aus so einem komischen Forum berufst. Mich auch nicht. ;)

    Also, ich beschreibe mal, wie ich vorgehen würde. Zuerst würde ich bei so einer Frage einen Blick in den Auflageteil der SpO riskieren. Dort findet sich der Punkt '9.7 Gewehr auf Seite 3' im Inhaltsverzeichnis. Dort folgt dann unter 9.7 der Hinweis, dass Teil 1 der SpO gilt, sofern im Auflageteil keine Abweichungen beschrieben werden. Auf Seite 4 werden dann auch unter 9.7.1 und 9.7.2 Abweichungen bezüglich der Schäfte und der Schaft- und Hakenkappen aufgeführt. Aber da findet sich bezüglich deiner Fragen keine Anmerkung. Also geht es in den Teil 1 der SpO. Da findet sich dann der Punkt 1.4.6 mit der Zeichnung und im Zweifel noch das Bild von dem etwas moderneren KK-Gewehr auf Seite 13, obwohl das so nicht unter den Punkt 1.5.4 der SpO gehört. Haben wir hier schon öfter angesprochen. Also diesbezüglich nicht verwirren lassen. Das war es dann auch schon. Im Zweifel, könnte man dann auch noch schauen, ob sich keine weiteren Hinweise der Technischen Kommission in der Sportordnung finden lassen. Das ist hier aber nicht der Fall und irgendwelche Abweichungen auf älteren Zetteln von unserem Vize Sport sollte man eh nicht akzeptieren. Dann hört dieser, mit Verlaub, Unsinn auch irgendwann auf. Wir schießen nach der jeweils aktuellen Sportordnung und nicht nach irgendwelchen Zetteln.

    So und jetzt kommt Du ins Spiel, lieber Rainer. Zu welchem Schluss würdest Du denn nach meinen Anmerkungen und einem Blick in die SpO bezüglich deiner Fragen kommen? Wie schon geschrieben, Du musst es im Zweifel ja auch selbst begründen und kannst dich nicht auf Anmerkungen aus einem Forum berufen.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Tach auch,

    wenn Diopter und Korntunnel um exakt den gleichen Betrag erhöht werden, also eine echte Parallelverschiebung der Visierlinie vorliegt, dann landen die Schüsse auch exakt um diesen Betrag tiefer auf der Scheibe. Gehen wir jetzt zum Beispiel von einer Erhöhung von 20 mm aus, dann dann verschiebt sich die Trefferlage auf der LG-Scheibe auch um diese 20 mm nach unten. Das sollte man in der Regel mit dem Diopter noch hinkriegen, etwas mehr als ein paar Klicks dürften das dann aber doch sein.

    Apropos, die obige Gesetzmäßigkeit gilt natürlich auch bei KK und sogar bei 300 m. Auf 50 m kommt das dann auch wirklich mit den paar Klicks hin und bei 300 m braucht man sich da wohl überhaupt keinen Kopp mehr zu machen.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Also um welches Maß man am Diopter höher sein muss als am Korntunnel?

    Das hängt davon ab, wie hoch die Visiererlinienerhöhung ausfällt. Wenn Du Diopter und Korntunnel um den jeweils gleichen Betrag erhöhst, dann verschiebt sich die Trefferlage auf der Scheibe auch um diesen Betrag nach unten. Diese Trefferverlagerung auf der Scheibe kannst Du ausgleichen, indem Du den Diopter höher drehst. Dafür reicht der Verstellbereich des Diopters normalerweise. Solltest Du mit dem Diopter aber auch schon vor der Erhöhung im oberen Bereich liegen, kann es mit der Einstellung knapp werden oder der verbleibende Stellbereich zu sehr eingeschränkt werden. Dann kann es nötig werden, den Diopter hinten noch zusätzlich zur Erhöhung etwas zu unterlegen. Aber wie schon geschrieben, normalereise sollte der Verstellbereich des Diopters ausreichen und wenn nicht, dann benötigst Du hinten nur wenige zusätzliche Milimeter.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo,

    wie bist Du denn vorgegangen bei der Grundeinstellung?

    Hast Du noch Zugriff auf dein altes Gewehr?

    Eine Möglichkeit wäre, das neue Gewehr erst einmal so einzustellen, dass es dem alten Gewehr möglichst nahe kommt. Das neue Gewehr dürfte sich zwar auch dann etwas anders anfühlen, aber je näher Du mit der Grundeinstellung dem alten Gewehr kommst, um so leichter dürfte Dir der Umstieg fallen.

    Danach kannst Du dann durch möglichst einzelne kleine, systematische Veränderungen der Grundeinstellung versuchen, deinen Anschlag und deine Leistung zu verbessern.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Sylvia.W,

    ich gehe davon aus, dass Du mit Manni dem Manni380 gemeint hast.

    Der hat hier vor 3 1/2 Jahren das letzte Mal einen Beitrag eingestellt, also vor noch nicht allzu langer Zeit.

    Möglicherweise bietet er die Halterungen trotz der langen Zeit ja sogar noch an. Versuche ihn doch mal per PM, also per Konversationen über die beiden Sprechblasen oben rechts, zu erreichen.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Hallo Gerd59,

    ich gehe davon aus, dass Silvia mit Manni dem Manni380 gemeint hast.

    Der hat hier vor 3 1/2 Jahren das letzte Mal einen Beitrag eingestellt, also vor noch nicht allzu langer Zeit und er ist hier im Forum zumindest auch noch gemeldet, könnte also eventuell auch noch per PM erreichbar sein.

    Möglicherweise bietet er die Halterungen trotz der langen Zeit ja sogar noch an. Weiß ich aber auch nicht, das ich ihn nicht persönlich kenne noch komme ich aus der Gegend.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Hallo JuppiMang,

    mit einem 1913 machst Du normalerweise nichts verkehrt. Die meisten Läufe gehen ganz gut, sofern sie nicht völlig ausgeschossen sind.

    Aber bei den Schäften, mit denen diese Systeme angeboten werden, gib es inzwischen natürlich auch schon einen recht großen Zoo. Das reicht vom originalen 1913 Super Match Schaft aus Holz über Alu bis hin zu den alten 1907 Standard-Holzschäften und natürlich auch etlichen Fremdfabrikaten

    Und wenn auch eher selten, so werden doch manchmal auch nachträglich modifizierte Gewehre unter 1913 angeboten, wo dann im 1913 Schaft ein leichteres 1907 oder 1807 oder sogar eins von den inoffiziell 1607 genannten Match 54 Systemen eingebaut wurde. Das muss auch gar nicht schlecht sein, nur sollte man es auch wissen.

    Also schau Dir die Teile immer gut an und frag im Zweifel nach, bevor Du zuschlägst.

    Möglicherweise können wir Dir auch hier bei der einen oder anderen Frage noch etwas weiterhelfen.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo JuppiMang,

    Wie kann ich denn hier eine PN schreiben oder darf ich diese Anleitung hier offen reinstellen?

    ich würde die Anleitung an deiner Stelle hier offen einstellen. Für diese Anleitungen dürfte zwar auch noch das Urheberrecht greifen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da jemand nach so langer Zeit noch Interessen vertritt. Und der Betreiber hier hat damit wohl auch keine Probleme, jedenfalls hatte er die bisher nicht.

    Im Grund tust Du damit ja auch ein gutes Werk zum Erhalt und zur Würdigung dieser feinen Pistolen und zur Erinnerung an deren Konstrukteur und Erbauer.

    Aber das musst Du natürlich selbst entscheiden.


    Ansonsten wie 199 schon schrieb, über Konversationen.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Hallo JuppiMang,

    hier kommt noch ein Verweis auf eine Seite, auf der die Firma Anschütz selbst die Unterschiede erläutert. Auf die Kurzläufe gehen die aber gar nicht mehr ein. Aber die erkennst Du ja leicht an der dicken Laufhülse.

    https://www.anschuetz-sport.com/was-ist-der-ha…0-und-2013-690/

    Demnach müsste ich dann auf eine 1913 gehen da war die Bezeichnungswelt anscheinend noch in Ordnung

    Im Grunde ja. Da steht dann auch 1913 oder 1907 auf dem Lauf.

    Mit besten Schützengruß

    Hallo JuppiMang,

    mit den Bezeichnungen ihrer Produkte war wohl die Firma Anschütz selbst nicht immer so ganz stringent.

    Es stimmt zwar, dass auf den Kurzläufen die Bezeichnung 2007/2013 stand. Ob auch auf allen, weiß ich aber auch nicht. Die Bezeichnung selbst in den älteren Ersatzteillisten für diese Kurzläufe, die es ja am Anfang der Produktion ausschließlich gab, war aber wohl schon immer 2013. So meines Wissens ab 1997, 1998 hat man dann aber auch die langen Läufe, also entweder den 690 mm langen Super Match Lauf oder aber den etwas leichteren 660 mm Lauf für die 20er Systeme angeboten. Die Kurzläufe gab dann noch eine gewisse Zeit nur noch als Wechselsysteme und danach dann gar nicht mehr.

    Ich habe mal in alten Katalogen geblättert und da tauchen bei Stelljes die 20er Modelle zuerst im Katalog von 1992 auf und selbst dort werden diese schon nach Schaft unter 2007 Spezial und 2013 Spezial geführt. Der Begriff 2007/2013 taucht dort so nie auf.

    Auch in einem kleinen Katalog von 1995/96 von ahg-Anschütz, das ist ja die Schwesterfirma, taucht der Begriff 2007/2013 nicht auf. Auch dort gibt es nur die 20er Modelle mit den Kurzläufen und sie werden auch dort nach den Schäften entweder als '2007 UIT Standard "Special"' und '2013 Super Match "Special"' bezeichnet und das reine Wechselsystem läuft dort unter '2013-U6 für 2007, 2013'.


    Noch eine kurze Anmerkung: Auch wenn diese Kurzläufe irgendwann wieder aus dem Programm von Anschütz genommen wurden, bedeutet das nicht, das diese Läufe alle schlecht oder generell schlechter als die Langläufe waren. Es gab zwar auch etliche Zicken in Bezug auf die Munitionswahl darunter, aber es gab auch sehr gut schießende Kurzläufe für die man auch leicht ein gutes Munitionslos fand.

    Und mit so einer Waffe hatte man dann aus meiner Sicht sogar leichte Vorteile, insbesondere Stehend, da die Geschosse den Lauf etwas schneller verließen. Ich als nicht ganz so begnadeter Stehendschütze habe jedenfalls mit so einer 2013 mit Kurzlauf auf 100 m meine persönliche Bestleistung geschossen. Aber ich würde so eine Waffe vor allem mit Kurzlauf vor dem Kauf auch immer erst testen. Und die Hülse sollte auch immer schön blank sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Gerd59 und mivo1965,

    die beiden Situation kann man aber aus meiner Sicht nur bedingt miteinander vergleichen.

    Die tiefe 9 mit dem KK ist zwar bei dem ansonsten ganz tollen Schussbild und Ergebnis bitter, kann aber auf Grund der doch deutlich größeren Komplexität und wenn auch Auflage, so doch frei geschossen, etliche Ursachen haben. Selbst bei einer ausgesuchten Patrone kann da mal eine abweichende Ladung drin sein, es kann aber auch und selbst bei so einem Ergebnis schlicht ein Schützenfehler sein. So etwas kommt auch bei Spitzenschützen vor und oft nimmt der den Fehler auch gar nicht wahr.

    Eine Abweichung von einem Zentimeter bei eingespanntem LG bei ansonsten engem Schussbild ist aber eher nicht normal. Da muss dann schon ein etwas heftigerer Fehler aufgetreten sein. Solche Abweichungen kommen vor, aber heutzutage bei den Match-LGs und getesteter Munition doch eher selten. Da dürfte das Diabolo schon eine ganz schöne Macke gehabt haben. Das da irgendwas bei dem LG 'geklemmt' hat oder dergleichen, würde ich in so einem Fall aber auch nicht mehr völlig ausschließen wollen, ohne hier jetzt die Pferde scheu machen zu wollen. Aber ein weiterer Test wäre in dem Fall sicher auch nicht ganz verkehrt.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Die Systeme sind unterschiedlich: Breite, Länge, Kammerstängel versetz, usw.

    Das erklärt dann wohl auch, warum die Schäfte zwar für die runden Anschütz-Systeme angeboten wurden, aber nicht für die eckigen 20er-Systeme. Die passen da einfach nicht rein.

    Meine obige Aussage oder besser gesagt Vermutung bezüglich der gefertigten Schäfte bezog sich darauf, das ich nie Angebote von Walther über deren 'offiziellen' Vertriebswege für einzelne Adapter gesehen habe, sondern immer nur für komplette Schäfte.

    Matze1965

    Wie bist Du denn an deinen Schaft gekommen? Hast Du auf direkte Anfrage einen Adapter bekommen oder auch 'nur' den kompletten Schaft erworben? Oder hast Du den Schaft oder das komplette Gewehr gebraucht erworben?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Außer bei den 100m. Da musste ich den Korntunnel auf meiner Starik zurücknehmen, da ich sonst kein Kontrollweiß habe.

    Rein rechnerisch ist es ja so, dass die Gewehrspiegel, also das Schwarze auf der Scheibe, von 10 m über 50 m nach 100 m im Verhältnis zur Distanz immer kleiner werden. Von daher müsste man bei gleichem Korn eigentlich auch mehr Kontrollweiß auf die größeren Distanzen sehen. Bei mir ohne Adlerauge passt das in Bezug auf die Wahl der Ringkorne auch ganz gut. LG zwischen 4,2 und 4,4 mm, bei 50 m 3,6 - 3,8 mm und bei 100 m 3,2 - 3,4 mm. Aber keine Frage, es gibt da unter uns Schützen auch eine riesige Bandbreite. Wo der eine schon überhaupt kein Kontrollweiß mehr sieht, ist da für den anderen noch reichlich Luft.

    Da wir auf den größeren Distanzen aber auch immer mit einer größer werdenden Unschärfe leben müssen, wir sehen den Übergang vom 'schwarzen' Spiegel zum weißen Rand auf die größeren Distanzen unschärfer, wir sehen also einen größeren Grauschleier am Übergang kann es schon sein, dass das Schwarze auf längere Distanz größer erscheint.

    Hinzu kommt ja, wie schon geschrieben, unsere unterschiedliche Wahrnehmung. Wir sehen zwar mit den Augen, aber letztlich verarbeitet unser Gehirn unsere Seheindrücke. Was wir sehen, hängt also immer auch bisschen von unserer Erfahrung ab und auch ein bisschen sogar davon, was wir sehen wollen.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen