Beiträge von Murmelchen

    Hallo BBF,

    du meinst also, es liegt an den Disziplinen und Funktionären?

    Mit Verlaub, aber das ist doch so vereinfacht auch wieder grober Unfug.

    Die Nichtstarter bei einer Landesmeisterschaft haben doch Kreis und Bezirk oder Gau mitgeschossen. Sonst hätten sich sich ja erst gar nicht für die LM qualifiziert. Also haben sie zumindest generell auch Interesse. Es wird ja auch keiner gezwungen. Gründe, und zwar recht unterschiedliche, für das Nichtantreten bei der LM wurden hier ja auch schon genannt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Deshalb wäre ich auch sofort dafür den Verband In Sportschützen und Tradtionspfleger zu teilen, trotz der daraus entstehenden Konsequenzen. Ich fühle mich durch die derzeitigen Bundes- und Landesfunktionäre nicht richtig vertreten. Sobald sich die Möglichkeit für mich ergibt werde ich auf eine Mitgliedschaft im DSB verzichten. Seit euch darüber im klaren, dass es noch viele Sportschützen gibt die genauso denken.


    Jau, spalten, statt gemeinsam den Schulterschluss zu suchen, da ist es wieder, dieses unsägliche Motto, welches in unseren Kreisen aber auch in der Gesellschaft immer weiter um sich greift. Leider auch bei einigen Sportschützen des DSB. Machen wir uns ruhig ohne Not richtig klein, dann haben wir bestimmt bessere Chancen.

    Ich schrieb ja schon, die kleinen Verbände mir ihren tollen Strukturen und den ach so spaßigen Disziplinen müssten doch längst wegen Überfüllung geschlossen haben. Und Gehör finden die ja auch immer und Probleme in der Führung gab es da ja auch noch nie. Wie war das noch mit OO beim BDS oder dem letzten Präsidenten beim BdMP?

    Ich bezweifle übrigens auch, dass es so viele Schützen gibt, die so denken, solange es dafür keine wirklichen Belege gibt.

    Ich habe hier ja schon mal geschrieben, dass es, wenn man in den Verbänden etwas verändert haben möchte, immer noch der beste Weg ist, sich selbst dort einzubringen und zu versuchen, Mehrheiten für die eigenen Ideen zu finden. Das geht schon und ist auch leichter, als viele denken. Aber man muss es auch wollen. Nur poltern und Porzellan zerschlagen verbessert jedenfalls nichts, hinterlässt aber regelmäßig verbrannte Erde.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kogge,

    deine Bedenken teile ich so nicht. Wegen der möglichen unvorhergesehenen Dinge kann man auch Vorsorge treffen. Warum unterläuft man damit seine Vorbildfunktion? Man übernimmt ja im im Falle der Aufsicht auch andererseits Verantwortung. Wie schon gesagt, ein Jäger darf ja auch alleine im Revier schießen. Wir haben auch Jäger in unserem Verein, die auch aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen und der Anreise regelmäßig von § 11 (3) Gebrauch machen. Ich meine, wir sollten diesen Punkt jetzt auch nicht überstrapazieren und damit womöglich noch andere auf den Plan rufen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo BBF,

    Bei den langweiligen Disziplinen und den verknöcherten Strukturen im DSB ist es ein Wunder, dass die Zahlen nicht noch viel schlimmer sind.


    mit Verlaub, aber das ist so dummes Zeug, insbesondere in seiner Absolutheit.

    Wenn die Disziplinen im DSB wirklich so langweilig wären, müssten doch die Verbände mit den vermeintlich so spaßigen Disziplinen längst wegen Überfüllung geschlossen sein. Lies Dir doch am besten hier erst mal ein paar Beiträge durch, bevor Du mit so wilden Parolen kommst. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass die Schützen, die sich hier über ihren Sport austauschen, keine Freude und Abwechslung an ihren Disziplinen haben und das LG ist dabei ganz zweifelsohne das Sportgerät Nr. 1.

    Die Aussage über die pauschal verknöcherten Strukturen im DSB ist so auch haltlos. Der DSB ist der Bundesverband und besteht aus 20 eigenständigen Landesverbänden, die wiederum unterschiedlich in Bezirke, Gaue und Kreise unterteilt sind und jeweils einen Zusammenschluss von eigenständigen Vereinen mit großer Bandbreite bilden. Zudem besteht im Schützenwesen immer das Spannungsfeld zwischen Schützentradition und modernem Breiten- und Leistungssport und das ist auch gut so, erleichtert aber auch nicht immer die Situation. Pauschale Verurteilungen werden der Sache so jedenfalls nicht gerecht und zeigen auch keine Ansätze für Verbesserungen.

    Die Menschen wollen in in ihrer kostbaren Freizeit Spaß und Abwechslung, dies ist beim DSB schon sehr schwierig. Zumal die Akzeptanz im manchen Teilen der Bevölkerung immer schlechter wird, da der DSB nicht gegensteuert. Natürlich ist dies schwierig wenn man sich aus dem Topf der staatlichen Fördermittel bedienen will.


    Der Schießsport war immer speziell und hat auch noch nie jeden angesprochen. Es gab und gibt so etwas wie das Wesen des Schießsports und das spricht nur einen bestimmten Teil der Bevölkerung an, so wie andere Sportarten eben andere Teile der Bevölkerung ansprechen. Für die heutige Spaßgesellschaft gibt es genug Angebote. Da müssen wir nicht auch noch unbedingt mitmischen. Der Schießsport hat nach wie vor einen beachtlichen Stellenwert in unserer Gesellschaft. In fast jedem Dorf gibt es in unserem Lande einen Verein mit Schießstand und da gehen immer noch viele Menschen ihrem Hobby oder Sport nach, von gesellig bis Leistungssport.

    Der größte Teil der Bevölkerung steht dem Schießsport auch nicht ablehnend, sondern eher neutral bis desinteressiert gegenüber. Es ist auch müßig, Leute von etwas überzeugen wollen, was die nicht interessiert. Stärkere Ablehnung entsteht immer dann, wenn die Medien wieder eine Kampagne durchziehen. Es ist das unheilvolle inszenierte Wechselspiel zwischen den Medien und der Politik, was uns zur Zeit Probleme macht. Deshalb müssen wir auch dort ansetzen und deshalb begrüße ich auch die Scheiber und IGs, die mit ihren Blogs oder Beiträgen dagegen halten und die ganzen verdrehten Sachen unermüdlich richtigstellen, auch wenn es leider einige Schützen gibt, die dieses Vorgehen auch schon wieder als zu ähm aggressiv oder so empfinden. Weitere Akzeptanz in der Bevölkerung ist eher zweitrangig (Biathlon mit der Teildisziplin Sportschießen hat eine große Akzeptanz in der Bevölkerung), denn die Bevölkerung verabschiedet keine neuen Gesetze. Menschen, die sich für bestimmte Sachen gar nicht erst interessieren, werden auch ihre politischen Entscheidungen nicht danach ausrichten.

    So, das war es erst mal zum Einstieg von meiner Seite aus und herzlich Willkommen bei den Meisterschützen.

    Du schreibst zum Einstig recht provokativ und willst dann gleich wieder deine Ruhe haben? Na ja.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Na ja, wenn ein Schütze alleine auf dem Stand schießt, kann er ja (außer sich selbst) niemand anderen gefährden. Zwei schießende Schützen könnten sich aber auch gegenseitig gefährden, zum mal ja jemand, der selbst schießt, normalerweise nicht mehr auf den anderen achtet. Stell Dir vor, einem Schützen wird schlecht. Mit ein bisschen Glück kriegt die Aufsicht das mit und kann dann eingreifen, z. Bsp. das Gewehr entladen und weglegen. Aber dies jetzt nur so als Beispiel.

    Sicher, von zwei (oder auch drei) halbwegs erfahrenen Schützen, einer auf Stand Zwei, der andere auf Stand 7, geht jetzt normalerweise auch kein allzu großes Risiko aus. Aber Gesetz ist auch Gesetz.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kogge,

    .Was ich da gelesen habe alleine auf den Stand gehen und schießen geht schon mal gar nicht, passiert etwas möchte ich nicht in der Haut des Vorstands stecken. Von wegen vernachlässigung der Aufsichtspflicht usw. das kann gewaltig ins Auge gehen.


    so pauschal stimmt das mit dem alleine schießen nicht.

    § 11 AWaffV

    (3) Eine zur Aufsichtsführung befähigte Person darf schießen, ohne selbst beaufsichtigt zu werden, wenn sichergestellt ist, dass sie sich allein auf dem Schießstand befindet.


    Wilhelm und jojo1955

    Wilhelm wirft da eine auch rechtlich interessante Frage auf. Verantwortlich für die Bestellung der verantwortlichen Aufsichten ist der Betreiber der Schießstätte, wenn er nicht selbst die Aufsicht übernimmt oder eine schießsportliche oder jagdliche Vereinigung oder ein Veranstalter im Sinne des § 22 durch eigene verantwortliche Aufsichtspersonen die Aufsicht übernimmt

    Ob jetzt ein Schütze, welcher nicht der Betreiber oder dem Vereinsvorstand angehörig ist, der selbst sachkundig im Sinne des Waffengesetzes ist - für WBK-Inhaber trifft das wohl immer zu - selbst zur Rechenschaft gezogen werden kann, wenn er auf einem Stand zusammen mit anderen Schützen ohne Aufsicht schießt, kann ich so nicht beantworten, ich könnte es mir aber gut vorstellen, ja. Im Prinzip verstößt der Schütze dann ja auch gegen das WaffG.


    Wichtig ist auf jeden Fall, dass den verantwortlichen Personen erst mal die (waffen)rechtliche Situation klar ist und auch daran scheitert es leider oft schon trotz aller Lehrgänge.

    Tatsache ist aber auch, dass eine Aufsicht nicht alle Unfälle verhindern kann. Fast noch wichtiger, jetzt mal unabhängig von den rechtlichen Vorschriften, ist daher auch, dass die teilnehmenden Schützen die Sicherheitsregeln kennen und sich auch daran halten. Sie sollten auch um die rechtliche Forderung der Aufsicht und im Falle von Jugendlichen um die besondere Obhutspflicht Bescheid wissen.


    @jojo1955

    Ich kann Dich zwar irgendwie verstehen, aber auch Du setzt dich damit vermutlich einem Risiko aus. Es stimmt aber nicht, dass das auch alle anderen Vereine so machen. Auch in deiner Ecke nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Joachim,

    Selbstlader sind bei den Bewerben Gewehr des DSB nicht zulässig.

    Es gibt wohl Landesverbände, welche Disziplinen dafür über die Liste B anbieten. Der WSB nutzt aber die Liste B nicht. Daher werden bei den Meisterschaften des WSB auch nur die regulären Disziplinen des DSB angeboten.

    Aber selbst wenn die Erma jetzt zulässig wäre, würdest Du dir damit sicher gegen die normalen Match-Büchsen auf 50 und 100m keinen Gefallen tun. Just for Fun ist das Teil ja ganz nett, aber bei den regulären Wettkämpfen würdest Du damit selbst bei Auflage deutlich im Nachteil sein.

    Meines Wissens nach werden bei den anderen Verbänden (BDS, BdMP und DSU) wohl Disziplinen für Halbautomaten in .22lfB angeboten. Aber genaueres kann ich Dir dazu so aus dem Stegreif nicht sagen.


    Apropos: Wenn sich die Erma in einem guten, gepflegten Zustand befindet, ist das ja wohl heutzutage auch mehr ein Sammlerstück und daher eigentlich fast zu schade für den normalen Schießalltag


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass bestimmte Tugenden, die früher noch deutlich ausgeprägter waren, heute auf dem Rückzug sind. Treue gegenüber dem Verein, Kameradschaft und Wir-Gefühl, aber auch die moralische Verpflichtung, einmal angenommene Sachen auch zu erfüllen, scheinen mir heute doch einen geringeren Stellenwert in unserer Gesellschaft zu haben.

    Das würde auch meine und die anderer Beobachtungen bestärken, dass sich die Ausfälle bei den Älteren (noch) in engeren Grenzen halten, trotz zunehmender Wehwehchen. Ich habe mir letztes Jahr auch 3x20 verkniffen, weil ich mir kurz vor der KM einen Hexenschuss eingefangen hatte.


    Aber die Top-Entschuldigung "Habe oder hatte keine Zeit" wird heutzutage auch allgemein akzeptiert, die schlichte Wahrheit hingegen oft nicht immer. Da ist man dann auch schnell der Buhmann. Aber wenn man die "richtige" Entschuldigung parat hat, gibt es auch keine Sanktionen. Die muss man nur bei den "falschen" befürchten. Ja, ist manchmal schon komisch.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Wilhelm,

    dann will ich Dir auch mal meine, allerdings subjektiven Beobachtungen, nicht vorenthalten. Als ich noch in der Schützenklasse starten musste (durfte), hatte ich auf der LM oft das "Vergnügen", dem ersten Durchgang noch relativ früh am Morgen (oft 8 Uhr Startzeit) anzugehören. Dort war dann die Ausfallquote oft wirklich erschreckend hoch. Jetzt in der Altersklasse und damit späteren Startzeiten ist das nicht mehr so.

    Die gleichen Beobachtungen habe ich auch schon bei den BM gemacht, wo dann zumindest das Argument mit den langen Fahrstrecken nicht mehr ganz so stark greift. Für die LM müssen bei uns Schützen oft 200km für eine Fahrstrecke in Kauf nehmen. Übles Wetter, wie es bei uns im Sauerland auch schon mal vorkommt, führt allerdings normalerweise nicht zu höheren Ausfallquoten.

    Aber wie gesagt, die wirklichen Gründe sind mir nicht bekannt und ich will da auch nicht spekulieren. Unschön ist es auf jeden Fall.

    Um Ausreden ist aber heute auch kaum noch einer verlegen. Wenn dann der Verein auch noch die Startgelder bezahlt, dann wird es wohl auch oft lockerer gesehen. Die Verbände tragen auch noch ein bisschen dazu bei, weil in manchen Disziplinen fast schon jeder zur LM zugelassen wird und damit eben auch Schützen, die der Sache auch weniger Bedeutung beimessen. Viele der Faktoren sind ja auch immer lange vor der Meisterschaft oder auch generell bekannt und dann könnten die Betroffenen sich ja auch gegen die Teilnahme entscheiden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Mieze äh lemon,

    ich habe die Kommentare auf der Welt-Seite nicht weiter verfolgt. Aber wie in anderen Foren berichtet wurde, lief der Artikel wohl erst unter der unsäglichen Überschrift "Wenn Wutbürger zur Waffe greifen". Einige Stunden und etliche Kommentare später wurde die Schlagzeile dann umbenannt in "Als Schießen noch radikale Bürgerpflicht war". Heute steht der Artikel unter der Überschrift "Demokratie, das heißt schießen". Apropos, es gibt wohl zwei Artikel, einmal den mit den Bildern und einmal ohne.

    Da sage doch noch einer, dass ein bisśchen Druck nicht manchmal doch ganz hilfreich sein könnte.


    Dass es bei den Kommentaren aber auch immer böse Ausrutscher gibt, liegt ja (leider) auch ein bisschen in der Natur der Sache. Die Trolle sind auch längst in den Foren angekommen und kommentieren auch fleißig Zeitungsartikel. Aber gerade bei dem Thema sind vermutlich auch immer Ideologen, aber wohl auch Provokateure und Uboote unterwegs. Nicht immer ist auch Schütze drin, wo Schütze drauf steht. Man kann aber auch davon ausgehen, dass die allergrößten Knalltüten gar keine WBK haben, denn ein paar Hürden gibt es da ja bekanntlich doch, und das ist auch ganz gut so. Na ja, die (hoffentlich) richtigen Schlüsse muss man halt immer selbst ziehen. Wichtig ist nur, dass man nicht einfach so alles glaubt, was einem aufgetischt wird, sondern sich auch selber schlau macht und dabei auch Belege und die tatsächlichen Fakten berücksichtigt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nö, wir haben z. Bsp. klappbare Wandelemente. Die kann man sogar für jede Bahn einzeln umlegen. So ist dann z. Bsp. auch ein 4 + 4 Betrieb möglich. Bei LG oder LP stören eigentlich nur die etwas großen Zuganlagen, aber auch nicht wirklich, wenn man sich erst daran gewöhnt hat. Richtige Wettkämpfe werden natürlich so nicht betrieben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    auch wenn meine Frage hier jetzt etwas abdriftet, aber hat jemand von Euch noch Zugriff auf alte Limitzahlen DM so aus den Achtzigern und Neunzigern? Ich habe zwar noch etliche Stapel alte Schützenwarten und die DSZ, aber die sind auch teilweise ungeordnet und die Jahrgänge werden mit zunehmendem Alter auch immer lückenhafter. Wäre also mit Arbeit verbunden, mir die Zahlen da alle raus zu suchen und im Netz habe ich bisher auch noch nichts gefunden.

    Besonders würde mich (natürlich) English Match und dabei der Übergang zu den neuen Scheiben und die Auswirkungen der Wende interessieren.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    wäre es nicht besser, hier nicht zu sehr zu spekulieren und damit vielleicht auch zu vorschnell zu urteilen? Es werden Ermittlungen geführt und auch wenn in dem Artikel ja auch ganz sachlich berichtet wird, so muss sich das trotzdem nicht wirklich genauso zugetragen haben.

    Die Sache mit der Sondererlaubnis ist wohl eher etwas ungünstig wiedergeben worden. Gemeint war da wohl eher nur Druckluft. Die Angabe 16 in Bezug auf KK ist ja auch falsch.


    Lehren kann und sollte man aber aus so einem Fall sicher ziehen dürfen und dabei auch ruhig auch kritisch mal die eigne Vereinspraxis überdenken. Die Vermittlung und Beachtung der Sicherheitsregeln und das richtige Verhalten auf dem Stand auch von Aufsichten könnten wir aber auch in einem neutralen Beitragsstrang diskutieren. Ein Restrisiko bleibt aber immer, auch wenn solche Unfälle auch wegen unseres normalerweise umsichtigen Verhaltens ja Gott sei Dank nur ganz selten passieren.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo mima001,

    schöner Beitrag. Ich selbst schieße noch ein 1807 im leicht modifiziertem 1813 Schaft und dachte bisher immer, meine Kombination wäre eher selten. Aber wie ich hier lese, bin ich da gar nicht so alleine. Ich bevorzuge normalerweise auch die weichen Eley Match, schieße aber auch schon mal Lapua. Die alte Master, noch in der gelb/schwarzen Packung und Holzkiste, ging früher auch fast immer super und damit habe ich auch meine besten Ergebnisse geschossen. Zur Zeit schieße ich die Lapua Center-X, aber meine Serie kommt mir auch fast schon ein bisschen zu hart an und sie macht auch viel Dreck. Schön ist dafür jetzt aber bei Eley auch, dass sie die Geschwindigkeit angeben, wenn auch "nur" in Füßen. Für Tenex bin ich aber zu knickerig und auch nicht gut genug. :wacko:

    Du schriebst ja schon, dass Du auch wegen der Härte (ich nehme an speziell in Bezug auf Liegend) bei der RWS erst etwas Bedenken hattest, aber jetzt doch sehr gut zurecht kommst. Das etwas mehr an "Bums" stört Dich also nicht?

    Daher auch meine Frage an sobigrufti und uwe28588:

    Wie sieht es denn bei euch wegen dem etwas höheren "Bums" aus, den ja gerade auch die RWS Rifle Match S aufweist. Ich bilde mir immer ein, bei den härteren Patronen haut es mir Liegend leichter mal eine raus, wenn ich nicht ganz so sauber arbeite oder noch kleine Fehler drin hab.


    @jojo1955

    Die American Eagle ist aber schon eine HV-Patrone und wirklich präzise ist die daher auch nicht. Gerade wegen dem Bums würde ich Dir auch gerade in der leichten Walther mal eine deutlich softere Patrone empfehlen. Die Walther dürfte auch damit normalerweise sicher repetieren, aber Du bekommt doch mehr Kontrolle. Die OSPler haben ja früher und auch noch heute nicht ohne Grund fast immer das weichste Zeug genommen, was so gerade eben noch repetierte.


    kruemelgirl

    Ich schreibe bei Gelegenheit noch einmal etwas ausführlicher, wie sich das mit den Serien und Qualitäten der KK-Patronen so verhält und was man bei der Auswahl berücksichtigen sollte. So ein Beitrag soll ja auch immer auch ein bisschen Hand und Fuß haben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo DanielF,

    das mit den Sternchen ist mir bekannt. Ich hatte die DISAG über viele Jahre beim Kreis, aber dass machten die besagten Modelle eben nicht immer, insbesondere nicht bei KK, aber ab und zu auch nicht bei LP oder LG.

    Aber über die sonstige Robustheit konnte ich auch nie klagen, aber eben auch nicht bei der RIKA. Wenn ich wählen dürfte, würde ich aber zur RIKA greifen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo dingo,

    Du hast Recht, ich hätte das mit DISAG etwas besser formulieren müssen, damit es sich nicht so allgemein anhört. Ich habe dieses Verhalten bisher bei zwei DISAG selbst beobachten können, einer RM III Universal und einer RM III. Daraus darf man nicht schließen, dass es auch bei allen anderen so ist.

    Ich habe aber auch schon mal beim Bezirk in der Auswertung einen fluchen hören, weil ihm die RIKA zu viel Arbeit bei kritischen Schüssen machte. Der hatte wohl DISAG in dieser Hinsicht als "besser" in Erinnerung, aber seine Aufgabe als Auswerter wohl auch nicht so richtig verstanden. Manche sind da ja auch sehr maschinengläubig und trauen denen mehr als ihren eigenen Augen.

    Aber wie schon gesagt, war nur als Anmerkung gedacht. Über den Service von RIKA kann ich nichts sagen. Brauchten wir bisher noch nicht und unsere Maschine ist schon recht alt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ach Quatsch, bei deiner Mun kann doch gar nichts mehr schief gehen. :thumbup:

    Und wer 400 mit 'nem LG trifft, der trifft auch mit 'nen bisschen Übung mit 'nem KK.

    Immer diese Koketterie. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Doreen,

    die Idee mit der Fabrikat-Umfrage ist nicht schlecht, hat aber auch keine allzu große Aussagekraft, weil es bei den Patronen mehr auf die jeweilige Serie (das jeweilige Los) ankommt, als auf ein bestimmtes Fabrikat.

    Lapua könntest Du sicher auch noch einzeln aufführen, die russische Olymp R hingegen schießt hier im Forum wohl kaum einer. ;)


    Das Thema Munition und Test driftet zwar oft sehr leicht in Richtung Religion ab, aber hier findest du satt Lesestoff zu dem Thema.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank