Beiträge von Murmelchen

    Unter Punkt 2.3.4 wird es doch erklärt. Da muss man dann aber unterscheiden zwischen Stammschützen und den Starts in einer niedrigeren Liga und den Schützen allgemein und den Starts in einer höheren Liga. Dort steht doch auch klar die Regel mit den mehr als zwei Starts in einer höheren Liga.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es ist wohl keine Frage, dass ein gewisses Maß an Fitness die Leistungen im Schießsport begünstigt. Hier zählt wohl auch eher die allgemeine Kondition und Ausdauer und die Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem. Es dürfte wohl jedem einleuchten, dass man mit einem Ruhepuls von 50 besser dran ist als mit einem von 80. Sportliches Schießen ist durchaus anstrengend. Wer also schon bei ein paar Treppenstufen in Schweiß kommt, dürfte es unabhängig von seinem individuellen Talent etwas schwerer haben.

    Auch eine gewisse Muskulatur und auch eine gewisse Dehnbarkeit der Bänder (Stichwort Gymnastik) bieten klar Vorteile. Bei den Muskeln sollte man aber auch etwas aufpassen. Übertriebene Muskelpakete können sogar Nachteile bringen, denn dicke Muskeln zittern auch leichter. Außerdem verführt zu viel Kraft natürlich auch leichter zu einem sagen wir mal schlampigeren Anschlagsaufbau (Gewehr). Die kleinen Mädels haben auch oft deshalb Vorteile, weil sie das Gewehr erst gar nicht mit Kraft halten können. Die achten deshalb schon zwangsweise auf einen sauberen Anschlagsaufbau.


    Na ja, ich bin ziemlich faul. Außerdem habe ich auch das unter Schützen bekannte Problem mit den immer wieder einlaufenden Schießklamotten, insbesondere an bestimmten Stellen. Gerade im Winter ist das oft ganz schlimm. Aber ich habe einen großen Garten. Da tobe ich mich dann regelmäßig aus.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Bliebe nur noch dieser unselige Begriff "Zwangsmitgliedschaft" im DSB. Das ist schon formal nicht richtig. Korrekt müsste es heißen, man gehört einem Verein an, welcher Mitglied in einem der Landesverbände des DSB ist.

    Aber das nur nebenbei. Niemand wird zu einer Mitgliedschaft gezwungen. Wer in einem Verein Mitglied wird und auch die sich dadurch ergebenden Vorteile nutzt, sollte diesen Begriff erst gar nicht verwenden.

    Wer mit einem Verband pauschal Probleme hat, kann ja auch einem anderen Verein, der einem anderen oder sogar keinem Verband angehört, beitreten. Man kann sich auch um Mehrheiten im eigenen Verein bemühen. Selbst das Argument mit den Ständen ist keins. Man kann auch heutzutage bei Bedarf noch einen neuen Stand bauen. Ist aber natürlich nur mit viel Aufwand, Engagement und auch Kapital machbar. Aber wie gesagt, es ist machbar. Zudem gibt es auch noch kommerzielle und sogar auch Gemeindestände. Wenn man das alles nicht möchte, dann sollte man sich auch mit so Begriffen wie Zwangsmitgliedschaft zurückhalten. Ich finde es absolut unredlich, wenn man auf der einen Seite von Leistungen profitiert, die andere erbracht haben, sich aber gleichzeitig "genötigt" sieht, die Rahmenbedingungen, unter denen das möglich war und ist, pauschal zu beschimpfen. Ja, das Wort "Zwangsmitgliedschaft" ist für mich eine Beschimpfung. Mit Verlaub, aber das geht in meinen Augen schon ein bisschen über das Schmarotzertum hinaus.

    Genauso verhält es sich mit den Zeitgenossen, die sich zwar "genötigt" sehen, den DSB bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit pauschal zu beschimpfen, aber gleichzeitig ganz selbstverständlich erwarten, dass dieser auch für ihre ganz speziellen Interessen die sprichwörtlichen Kohlen aus dem Feuer holt.


    So, und jetzt erwarte ich schon mit Freude ein weiteres großes Lamentum.


    Bei der Gelegenheit, ich war und bin kein Freund der waffenrechtlichen Geschichte mit dem anerkannten Schießsportverband und den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Das ist aber wieder eine andere Baustelle.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es gab auch Systeme mit Kurzlauf, die sehr gut gingen, aber eben leider auch nicht alle. Ein Freund von mir hat so ein sehr gutes System mit Kurzlauf und ich bilde mir auch ein bisschen ein, dass man damit speziell Stehend sogar leichte Vorteile haben kann.

    Ansonsten würde ich es auch eher andersrum formulieren wollen: Die 20XX-System sind nicht unbedingt besser als die runden Systeme.

    Die Anmerkung mit der möglichen Problematik mit der 4-Schraubenverbindung bei den 20XX-Systemen stammt wohl von mir. Es kann sein, dass diese Schraubverbindung etwas empfindlicher beim Einbau in den Schaft und beim Anziehen der Schrauben reagiert. Es gibt dazu einige Aussagen auch von Benchrestlern, die auf diese mögliche Empfindlichkeit hinweisen. Da scheint es wohl so, dass die runden Systeme mit den zwei Systemschrauben etwas gutmütiger sind. Der Vorteil der 20XX-Systeme bezüglich der einfachen Laufwechselmöglichkeit ist hingegen in Deutschland ja nicht wirklich gegeben, das man ja hier als Schütze ohne Erlaubnis nicht selbst Hand anlegen darf und da ja auch immer ein neuer Beschuss gefordert wird.

    Fazit: Der höhere Preis der 20XX-Systeme bringt normalerweise keinen wirklichen Vorteil. Daher kann es ruhig auch weiter ein rundes System sein. Wichtiger wäre da die Entscheidung, ob es ein System mit schwerem Lauf, also XX13, oder eins mit leichterem Lauf, sprich XX07, sein soll. Auch hier spielt die Schussleistung normalerweise keine Rolle, wohl aber das Gewicht und die mögliche Kopflastigkeit. Hinzu kommt dann auch noch, was es für ein Schaft sein soll. Standardschaft, Super Match aus Holz oder aber aus Alu? Hier kommt es natürlich auch ein bisschen drauf an, welche Disziplinen man überhaupt schießen will. Die bessere Einstellmöglichkeit der Super Match Schäfte bietet natürlich Vorteile, kann aber gerade am Anfang und ohne gute Betreuung auch leicht dazu führen, dass man sich heftig verzettelt. Nur ein Beispiel: Bei einer normalen Schafkappe kann man den Anschlag durch leichtes Versetzten schnell optimieren, eine falsch eingestellte Hakenkappe zwingt einen aber unweigerlich in eine ungünstige Anschlagsposition.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Michi,

    das mit den Jacken ist (leider) gar nicht so ganz einfach. Jede gut passende Jacke frisch aus dem Laden wird sich am Anfang etwas ungewohnt und auch als etwas (zu) steif anfühlen. Die Jacke muss sich immer etwas an deinen Körperbau und auch an deinen Anschlag anpassen. Ob eine Jacke gut passt, um ihren Zweck, also um den Anschlag zu unterstützen, ist gerade für einen Anfänger und selbst für auch schon Fortgeschrittene gar nicht so leicht zu beurteilen. Daher braucht ein Anfänger auch eine gute Beratung und einen Verkäufer, der sich mit der Materie auch wirklich auskennt. Da kann man aber leider nicht immer von ausgehen, wobei die Firma Holme ja einen ganz guten Ruf hat. Aber trotzdem wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn Dich auch ein erfahrener Schütze oder Trainer zu deinem Einkauf begleiten könnte. Wie schon gesagt, man muss wissen, worauf es bei einer gut sitzenden Jacke ankommt.

    Die Marken-Jacken sind sicher alle nicht schlecht, aber es gibt doch Unterschiede im Schnitt, in den Details und auch im Material. Da aber auch der eigene Körperbau immer individuell unterschiedlich ist, auch wenn man bei normalen Kleidungsstücken mit den Normgrößen klar kommt, so kann das durch die Festigkeit der Schießbekleidung auch schon bei kleineren Abweichungen zu Problemen führen. Es hilft also nur ausprobieren, dabei aber meine Anfangssätze im Hinterkopf zu behalten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    ich möchte diesen Beitragsstrang aus gutem Grund noch einmal aufgreifen.

    Es wäre schön, wenn die hier anwesenden Bayern auch ihre Landesjugendleitung davon überzeugen könnten, das immer noch fehlerhafte Formular bezüglich Einverständniserklärung nach § 27 WaffG zu überarbeiten oder gegen das mittlerweile korrekte Formular der DSJ, der Deutschen Schützenjugend, auszutauschen.

    Das gleiche gilt auch für den Rheinischen Schützenbund. Da könnte man mit etwas gutem Willen schon fast von Beratungsresistenz oder aber Borniertheit sprechen. Bei den anderen Landesverbänden habe ich jetzt nicht nachgeschaut, vermute aber auch dort noch weitere "Altlasten".


    Ich fasse es einfach nicht. Was ist eigentlich an einem einfachen Satz wie "Die Einverständniserklärung muss für alle Minderjährigen vorliegen" so schwer zu verstehen? Bei der nächsten Meisterschaft gibt es deswegen wieder Theater und dann wird der Schwarze Peter wieder wegen der Chaos-Formulare von einem Verband zum nächsten geschoben.


    Mit wie immer heiterem Schützengruß

    Frank

    Hallo Geronio,

    Nicht zuletzt durch unsere Erfahrungen der letzten Wochen oder Monate kann ich inzwischen gut nachvollziehen, dass Veranstalter und Standbetreiber nicht akzeptieren können, dass Wettkämpfe oder Meisterschaften als „Bühne“ für Interessensgruppen verwendet bzw. missbraucht werden.


    gab es denn überhaupt schon mal "Vorfälle" oder missbräuchliche Verhaltensweisen anlässlich der DM, welche diese schwammige und je nach Auslegung auch rechtlich fragwürdige Anordnung rechtfertigen könnten. Aus dem zugebenermaßen oft auch schrägen Äußerungen Einzelner in Foren auf das Verhalten bei Meisterschaften zu schließen, halte ich für zumindest fragwürdig.

    Wer schlau ist, sollte sich mit solchen Verboten lieber generell etwas zurückhalten. Wie man ja auch am Beispiel London sieht, kann so etwas auch leicht nach hinten losgehen, um es mal in der Sprache der Schützen auszudrücken.

    Abgesehen davon wirft diese "Anordnung", wie man ja hier auch lesen kann, etliche Fragen auf.

    Warum wurde dieser Hinweis nur in der Zeitung des BSSB veröffentlicht, auf welche nur ein kleiner Teil der Teilnehmer der DM und der Besucher Zugriff hat?

    Was wird überhaupt toleriert und was nicht? Aufkleber, Kappen und T-Shirts sind erlaubt und wenn ja, mit welchen Botschaften? Flyer nein? Warum wird dann das Verteilen von Flyern mit Werbung zumindest toleriert, teilweise auch von Produkten, die keinen Bezug zum Schießsport haben? Wie sieht es mit der Firma Armatix aus? Wie gesagt, ich kenne den Artikel in der BSSB-Zeitung überhaupt nicht.

    Nur mal ein Beispiel, hier bei uns läuft seit einigen Jahren eine schon etwas ältere und sehr sympathische Schützin mit einem recht großen "Airborne" und "We kill for peace" Aufnäher auf ihrer Schießjacke herum. Also nicht das Motiv des Warhol-Posters, sondern ein Abzeichen mit dem unvermeidlichen Totenkopf am Fallschirm von einer amerikanischen Fallschirmjäger- oder SOG-Einheit. Ist natürlich etwas fragwürdig, aber ihr persönlicher stiller Protest gegen die ganze Hetze der letzten Jahre. Verboten oder nicht?

    Wie verhält es sich überhaupt mit dem Hausrecht, wenn der DSB der Ausrichter der DM ist?

    Darf im Zweifelsfall das FWR einen Stand betreiben, prolegal aber nicht. Dürfte der DJV, der Deutsche Jagdschutz Verband, einen Stand betreiben? Oder die Bundeswehr?


    Kann mir überhaupt mal einer vernünftig - jetzt mal von Katjas Anmerkungen abgesehen- erklären, warum der BSSB und wohl auch DSB sich genötigt sieht, so massiv Front gegen prolegal zu machen? Ich blicke da nämlich nicht mehr durch. Sind da Sachen vorgefallen, von denen ich nichts weiß. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.


    Ach ja, ich bin (bisher) kein Mitglied bei prolegal. Das heißt für mich aber noch lange nicht, dass ich mich auch von denen distanzieren muss. Im Gegenteil, ich bin als Sportschütze auch Waffenbesitzer und damit auch von dem ganzen Mist betroffen, egal, ob ich das überhaupt will oder nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zabbbi,

    auch ich wünsche Dir viel Erfolg und natürlich auch das immer dazu auch nötige Quäntchen Glück.
    Denk daran, immer schön locker bleiben, aber gleichzeitig voll konzentriert, und das bei jedem Schuss.


    Man kommt ja hier gar nicht mehr mit dem Gratulieren nach.

    Auf jeden Fall auch "Herzlichen Glückwunsch" an Michael Kuhn für diesen tollen Erfolg.


    Auch ich kann mich hinstellen und mit Erfolgen angeben, um mich wichtig zu machen. Aber glaubst du wirklich, dass du dadurch irgendwie glaubwürdiger wirkst?? Wenn ich mir auf deiner Homepage die Verbände anschau, bei denen du deine Titel gewonnen hast, kann ich nur folgendes sagen:
    Von manchen dieser Verbände wusste ich gar nicht, dass sie existieren. Sind also ganz tolle Aushängeschilder, die du hinstellst.


    Spätestens jetzt wären ja hier wohl ein paar Worte der Wiedergutmachung angebracht, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Volker,

    vielen Dank für deinen Beitrag.

    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass es nicht nur um unser Hobby, unseren Sport, geht. Es geht um viel mehr. Es geht um Bürgerrechte, es geht sogar um unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Es geht darum, dass Gesetze aus rationalen Gründen und unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit beschlossen werden und nicht aus einem durch spektakuläre Einzeltaten hervorgerufenen Anlass, oder weil große Teile der Medien es gerade so fordern. Es geht darum, dass Gesetze für den betroffenen Bürger verständlich und rechtssicher formuliert werden. Es geht darum, das gesetzestreue Bürger nicht gegängelt und diskriminiert werden dürfen und dass ihnen nicht weniger Rechte zugestanden werden als gemeinen Kriminellen. Es geht darum, dass aus Ideologien abgeleitete Thesen ohne Bezug zur Wirklichkeit nicht zum Maßstab für das Handeln einer ganzen Gesellschaft erklärt werden. Es geht auch um das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und um das Recht auf Eigentum.

    Siehe England: Es ist dort politisch nicht mehr erwünscht, dass sich Schüler und Jugendliche die Schießsportbewerbe der Olympischen Spiele anschauen. Noch Fragen?

    Es ist und bleibt für mich unverständlich, das es scheinbar selbst Betroffene gibt, denen die Einsichtfähigkeit für das Problem, mit dem wir es zu tun haben, fehlt. Na ja, vielleicht ändert sich das ja noch. Ich habe vor 25 Jahren auch noch vieles anders gesehen.


    Hallo Katja,

    Du warst mal wieder schneller mit deinem fundierten Beitrag. Meine Anmerkungen gehen ja, wenn auch in verkürzter Form, in die gleiche Richtung. Aber eine kleine Ergänzung sei mir noch erlaubt. Es gibt nach meinen Erfahrungen - und ich bin in Sachen Schießsport auch schon etwas rumgekommen - nicht viele DSB-Vereine mit dieser geschlossen distanzierten Haltung. Genau wie hier im Forum sind es einzelne Meinungen. Die meisten DSB-Schützen, die ich kenne, pflegen mittlerweile eine sehr kritische Haltung. Ich kenne eigentlich keinen Verein, wo die Gesetzesverschärfungen der letzten Jahre und auch die Medienkampagnen nicht als Angriffe verstanden wurden. Auch stellen die oft sehr unglücklichen (und teilweise auch manipulierten) Kommentare mancher OSM usw., die man so in der Presse findet, nicht die mehrheitliche Sichtweise der Schützen dar. Nur leider hört man von diesen kritischen Stimmen immer nur wenig in der Öffentlichkeit. Viele äußern sich eben nur im kleinen Kreis. Aber das gehört auch ein Stück weit zum Naturell der Schützen und macht die meisten von ihnen ja auch andererseits so umgänglich und sympathisch.

    Verstehe mich hier bitte nicht falsch. Ich will die Situation nicht schön reden, aber auch nicht hoffnungsloser erscheinen lassen, als sie ist. Nochmals vielen Dank für dein Engagement und schreib hier bitte so fundiert weiter.


    michael Beutel

    Was verstehst Du denn unter Propaganda und wie soll ich das in Hinblick auf prolegal einordnen?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Gute Frage. Ist wieder so eine Besonderheit. Für 3x20 war ja früher nur das Standardgewehr zulässig. Da machten getrennte Bewerbe ja auch Sinn. Nach Einführung des Sportgewehrs durch die ISSF für die Damen hat man dann bei uns auch das Freigewehr für alle KK-Bewerbe für die Herren zugelassen. Im Grunde ist es ja auch kein Problem, denn 3x40 können doch auch ganz schön schlauchen und da bieten sich dann eben (auch für den Einstieg) doch eher die 3x20 an. Unfair ist aber, dass die Damen nicht (mehr) auch bei der DM das 3x40 Programm bestreiten dürfen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo andy_90,

    die Altersklassen sind bei uns national folgendermaßen unterteilt:

    Schüler w/m 12 - 14
    Jugend w/m 15 - 16
    Junioren B w/m 17 - 18
    Junioren A w/m 19 - 20

    Es gilt dabei immer das Kalenderjahr, in dem man das Alter erreicht.

    Im Bereich der Klassen wurde in den letzten Jahren (Jahrzehnten) recht viel experimentiert und die Einteilungen immer wieder geändert. Ein Ziel war die, sagen wir mal, weiche Heranführung an den Erwachsenenbereich.

    Bei den Mannschaften ist es so, dass im Bereich Junioren B keine eigene Mannschaftswertung ausgeschrieben wird und die jeweiligen Schützen/Schützinnen mit denen aus dem A-Bereich gemeinsame, aber nach Geschlecht getrennte Mannschaften bilden können. Bei den Schülern- und Jugend-Klassen wiederum gibt es zwar eine nach Geschlecht getrennte Einzelwertung, aber es sind gemischte Mannschaften möglich. Im Bewerb 100m und einigen weiteren Disziplinen gibt es kurioserweise gar keine Ausschreibung für Junioren oder die Jugend. In weiteren Disziplinen bleiben auch die Mädels ganz außen vor. ?(

    Das ist zugegeben alles nicht immer ganz einfach zu verstehen (nicht nur für kleine Schweizer) und auch wohl nicht immer ganz logisch. Aber das die Ergebnisse in den vom Alter her niedrigeren Klassen auch schon mal gleich oder sogar höher ausfallen können, liegt halt in der Natur der Sache. Es ist ja durchaus möglich, dass eine Achtzehnjährige besser schießt, als eine Neunzehn- oder Zwanzigjährige.

    Wie sind denn bei euch die Klasseneinteilungen? Ich weiß, ich könnte das jetzt auch nachschlagen. Aber da solche Sachen oft nur recht gut versteckt auf den jeweiligen Internetseiten zu finden sind, ist es doch praktischer, wenn man gleich die passende Fachfrau zur Hand hat.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank