Hallo dingo,
ist es eigentlich wirklich so schwierig, zwischen der Interessenvertretung prolegal und Individuen, welche durchaus auch Mitglied bei prolegal sein können, zu unterscheiden?
Wenn jemand hier einen Beitrag liefert, dann ist das grundsätzlich erst mal seine private Meinung, auch wenn damit Werbung für prolegal oder andere Verbindungen verbunden ist. Du sprichst ja auch nicht für den BSSB oder den DSB, auch wenn Du in diesen Vereinigungen mittelbares Mitglied bist. Selbst wenn Du im Vorstand des DSB wärst, würdest Du damit nicht automatisch für den DSB sprechen. Stellungnahmen eines Verbandes oder einer Vereinigung ergeben sich erst aus der Legitimierung und sind auch immer als solche gekennzeichnet.
Nach meinem Kenntnisstand hat sich hier im Forum bisher nur Steffen Schöps zu Wort gemeldet, aber eben auch als Privatperson und nicht in offizieller Form einer Stellungnahme von prolegal. Wobei aber eine Identifikation mit der Organisation bei Mitgliedern des jeweiligen Präsidiums sicher noch etwas anders zu werten ist, als bei ganz normalen Mitgliedern und manchmal auch nur Beitragszahlern.
Warum ist es eigentlich so schwierig zu verstehen, dass wir alle die gleichen oder ähnliche Ziele verfolgen, nur mit teilweise unterschiedlichen Sichtweisen und Bewertungen und daraus resultierend auch unterschiedlichen Mitteln. Ich muss mich nicht immer distanzieren, wenn sich mal jemand eine Entgleisung leistet. Schon mal gehört, dass sich je ein Anti von bestimmten Entgleisungen distanziert hat? Wo ist denn der Unterschied, wenn wir pauschal als Waffennarren oder als zumindest leicht Gestörte tituliert werden, oder wenn z. Bsp. ein Michael Kuhn dann von subversiven Elementen spricht?
Wir schwächen uns und unsere Positionen doch nur selbst, wenn wir hier und anderswo dämliche Grabenkämpfe führen, statt uns zu solidarisieren und mit einer Stimme zu sprechen, wie es unsere Gegner auch tun.
Ich bin jedenfalls der festen Überzeugung, dass es die Schießsportverbände wie der DSB und dessen Landesverbände in der heutigen Situation alleine nicht (mehr) schaffen können, mit den vielfältigen Bedrohungen und Angriffen fertig zu werden. Sieht man ja auch jetzt wieder am Beispiel des NWDSB in der leidigen Sache mit Bremen. Von dort kam bisher zumindest öffentlich nur "betroffenes" Schweigen und der Präsident des Bremer Schützenbundes betätigte sich auch nur wieder scheinbar reflexhaft als Spaltpilz. Vielen von uns scheint leider einfach immer noch nicht klar zu sein, dass Eingrenzungen und Einschränkungen auf bestimmte Disziplinen (olympisch) oder Waffenarten letztendlich nur bei den Lichtgewehren oder einem Totalverbot enden können, denn das ist das Ziel der Gegner. Wenn man immer wieder ein Stückchen von der Wurst abscheidet, dann hat man irgendwann keine Wurst mehr, um es mal etwas bildlich zu formulieren.
wegi82
Dich verstehe ich in dem Zusammenhang auch schon länger nicht mehr. Wie bewertest Du denn bei euch die IWÖ oder ProTell bei den Nachbarn?
Mit bestem Schützengruß
Frank
und dingo, bitte tu mir einen Gefallen und lass bei einer möglichen Antwort das "ihr" weg.