Ein Schützenverein in NRW mit gleich drei der genannten Verbandsmitgliedschaften und sogar mit 300m Stand?
Mit leicht ungläubigem Schützengruß
Frank
Ein Schützenverein in NRW mit gleich drei der genannten Verbandsmitgliedschaften und sogar mit 300m Stand?
Mit leicht ungläubigem Schützengruß
Frank
... den sachlichen Bericht von Kogge
Den sachlichen Bericht von Kogge?
Ist damit etwa der Beitrag gemeint, wo er sich, ohne auch nur ansatzweise die auf Grund seiner vorherigen Aussagen an ihn gestellten Fragen zu beantworten und wohl auch ohne die ganze Thematik auch nur halbwegs erfasst zu haben, nur künstlich und auf seine bekannt bigotte Art echauffiert?
Mit Verlaub, aber ich glaube, ich bin hier gerade im völlig falschen Film!
Ich bin ja hier nun wirklich nicht als der ganz große Busenfreund von Karl bekannt, muss aber doch sagen, seine wenn auch offensichtlich (aufgrund des Mangels an Verständnis) zu knapp geratenen Anmerkungen haben hier deutlich mehr Substanz als der Rest der Beiträge. Man sollte sich allerdings auch mal die Mühe machen, wirklich versuchen zu verstehen, was er denn damit überhaupt sagen möchte, statt gleich in dem Abwehrkampfmodus "Der will mir das Auflageschießen verbieten" und "Auflageschießen ist ja überhaupt kein Sport" zu gehen.
Nur mal so zur Anregung:
Es ist einfach eine Tatsache, dass der Auflageboom der letzten 15 Jahre, welcher ohne Zweifel sicher auch mit dazu beigetragen hat, dass die Mitgliederzaheln nicht noch stärker gesunken sind, dass viele ältere Schützen wieder mit großer Freude dabei sind, dass sogar neue Mitglieder in die Vereine gefunden haben, die Schießport- und Vereinsstrukturen zumindest diesseits des Weißwurstäquators massiv verändert hat. In vielen Vereinen findet heute neben den Auflagedisziplinen kaum bis gar nichts mehr statt und das Bild vom Seniorensport hat sich längst verfestigt.
Wenn man also nicht möchte, dass der klassische Schießsport als Breitensport immer weiter an Bedeutung verliert und nur noch von einer kleinen Minderheit in wenigen speziellen Vereinen auf immer höherem Niveau betrieben wird, dann muss man wohl oder übel über diese Entwicklung reden.
Ich befürchte allerdings, der Zug ist hier längst abgefahren. Man kann diese Entwicklung nicht mehr rückgängig machen. Dazu hätte man vor 15 Jahren das Auflageschießen wirklich konsequent auf die wirklichen Seniorenklassen, also ab Seniorenklasse II begrenzen müssen. Das hat man aber in den Landesverbänden nicht gemacht, obwohl es auch damals schon Mahner gab, welche die Entwicklung vorhergesehen haben. Auch der DSB hat sich ja (im Gegensatz zu Kogges Aussage) sogar recht lange gestreubt, die Auflagediziplinen überhaupt als Meisterschaften zuzulassen.
Aber das ist jetzt alles Schnee von gestern, außer vielleicht in Bayern und Umgegend. Wie ich schon sagte, jetzt kann niemand mehr die Situation ändern und deshalb braucht sich hier auch niemand mehr künstlich aufzuregen.
Vielleicht sollte man vor diesem Hintergrund sogar wirklich die Auflagediziplinen für alle Klassen freigeben, um wenigstens wieder etwas weg zu kommen vom reinen Seniorenbreitensport und auch den jüngeren Menschen, damit meine ich nicht nur Jugendliche, wieder mehr Anreize für einen Eintritt in unsere Vereine zu bieten. Und damit ich nicht auch noch falsch verstanden werde, Stehend ist weder unattraktiv noch Quälerei, aber wie wirkt es denn auf einen Einsteiger, wenn er in einen Verein kommt, wo nur noch eine Horde Senioren (mit großer Freude und auch oft auf einem sehr hohen Niveau) Auflage schießt, von ihm aber verlangt wird, Stehend zu schießen und ihm das dann noch nicht einmal jemand richtig beibringt bzw, noch nicht einmal richtig beibringen kann. Klar, es gibt natürlich auch noch die leistungsorientierten Vereine mit guten Betreuern und Trainern, aber da findet eine immer stärkere Konzentration auf immer weniger Vereine statt und sind wir mal ehrlich, welcher Dorfverein ist so souverain und rät einem Einsteiger schon, es doch mal in dem großen Verein 50km weiter zu versuchen. Und hinzu kommt ja auch noch, nicht jeder kann und möchte sich auch gleich so einem wirklich leistungsorinentierten Verein anschließen. Da fühlt er sich dann möglicherweise auch nicht wohl und dann bleibt eben oft nur noch der Seniorenauflageverein.
Also gebt das Hanf frei, äääh ihr wisst schon.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Warum sollen die Auflageschützen, dann im "normalen" Rundenwettkampf auch noch mitmachen.
Können sie ja. Aber dann eben auch Stehend. Das wäre sogar sehr wünschenswert, denn das Auflageschießen hat in vielen Regionen mittlerweile eine Dominanz eingenommen, welche es oft noch schwerer macht, Einsteiger für die klassischen Anschläge und Disziplinen zu begeistern und zu motivieren. Bei entsprechender Beteiligung kann dann ja auch in der Einzelwertung auch noch eine Klassenunterteilung vorgenommen werden.
... schlag einfach mal vor, dass Du zukünftig im KK-3-Stellungskampf, den Wettkampf komplett im Liegend bestreitest ... das kommt dann aufs gleiche raus
Lach nicht, aber die Kyffhäuser machen das so, jedenfalls fast so. Sie separieren es (zum Glück) noch durch die jeweiligen Klassen. Es läuft aber irgendwie doch als eine Disziplin, früher mal Dreistellung genannt und auch so betrieben, jetzt nur noch schlicht KK und steht dann in den Ranglisten auch so untereinander. Da schießen dann (nur noch) die Schützen und jünger 3x10, der Rest, also auch die Damen dürfen Liegend und ab den Senioren darf sogar auch noch Sitzend vom Tisch aus geschossen werden.
Dass das irgendwie zumindest für Außenstehende etwas seltsam aussieht und in Bezug auf die jeweils erbrachten Leistungen einen falschen Eindruck hinterlassen kann, wenn der Veteran da 290 knallt, der Schütze sich aber schon mit 270 oder deutlich tiefer abmüht, scheint aber niemand von ihnen so richtig zu verstehen. Nun gut, wenn man nur die ganz Alten an so einer SpO werkeln lässt. ![]()
wenn Sie als Behinderte mit dem Federbock als Auflage geschossen haben, mag es aber schon wieder anders aussehen.
Ja, aber Biene hat ja vom Auflagebock gesprochen und explizit auf das Alter hingewiesen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Schönes Foto. Und so authentisch!
Die gute alte berittene Gebirgsmarine zu Fuß und dann auch noch in Osnabrück?
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Biene,
egal, was in eurer RWK-Richtlinie so steht oder jemand daraus gelesen haben will, das geht so gar nicht, weil wie Du schon selbst gesagt hast, die erzielten Ergebnisse so überhaupt nicht vergleichbar sind. Das ist so völlig unfair. LG und LG-Auflage sind zwei unterschiedliche Disziplinen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Wie wäre es denn, statt uns hier mit ständig neuen halbgaren Wasserstandmeldungen, teils unbewiesenen Behauptungen und teils sogar justiziablen Anschuldigungen zu 'beglücken',
wenn ihr alle die folgende kleine Aufgabe in Angriff nehmen würdet:
Jeder von euch legt ab heute jede Woche 20 Cent, ich wiederhole, jede Woche 20 Cent in sein kleines Schützensparschwein und stellt diese sich dann nach einem Jahr ergebende stattliche Summe dem Verband zur Verfügung, beschenkt sich also selbst.
Und die ganz großen Krösusse unter euch können mit der Summe ja sogar auch noch in Vorleistung treten und haben dann nach einen Jahr, gehen wir mal von einer glatten Summe aus, sogar noch einen kleinen Gewinn im grünen Schweinchen. Ist das nicht toll?
Und in jedes Schützenheim gehört auch so ein schönes Sparschweinchen mit einem Plakat mit der Aufschrift "Dein Verband braucht Dich, jetzt!". Das Cover-Modell darauf muss ja nicht unbedingt der Herr Otten sein, aber irgendeine halbwegs fesche Schützenschwester wird sich doch wohl noch finden lassen, oder? Und auf jeder Veranstaltung muss der Schützenhut einmal kreisen. Ist das wirklich alles so schwer? Mit Sicherheit nicht, man muss es nur wollen und dann auch tun.
Ein Außenstehender, der das hier liest, könnte ja glatt den Eindruck gewinnen, dass ganze Schützenwesen bestehe nur noch aus Tranköppen und Querulanten, die aber auch gar nichts mehr auf die Reihe bekommen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Mit Verlaub, aber ich halte die so im Weser-Kurier beschriebene Darstellung über den 'Vorfall' Artur Gevorgjan in der dortigen Form für sehr fragwürdig. Wegen der Nichtteilnahme an einer Bezirksmeisterschaft und weil er seine Scheiben nicht selbst abgegeben hatte, durfte ein gesetzter Schütze nicht bei Olympia starten? Abgesehen mal von dem Widerspruch bezüglich 'gesetzt', was hat denn der Landesverband und die Teilnahme an einer BM mit der Olympia-Nominierung zu tun? Und deswegen wurde er aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen? Klar, auch beim DSB wurden und werden schon mal äußerst seltsame Entscheidungen getroffen, aber in der Form?
Und die Sache mit der Disqualifikation Landesliga: Die Regeln bezüglich der Startgenehmigung sind auch deshalb mittlerweile so rigide, weil da in der Vergangenheit immer wieder von etlichen Vereinen versucht wurde, zu tricksen. Und wer bestehende Spielregeln nicht einhält, darf sich nicht wunderen. Böses Unrecht kann ich da beim besten Willen nicht erkennen, wohl aber doch eher Versäumnisse des betroffenen Vereins.
Nochmal mit Verlaub, aber der Bericht sagt eigentlich viel mehr über den Zeitgeist und über die Zeitgeister, welche so in den Vereinen zu Zeit werkeln, aus, als über den 'bösen' Verband.
Aber das auch nur so nebenbei und als Außenstehender. Eine Frage, welche mich hier als Leser schon länger beschäftigt, bezieht sich vielmehr auf euer Selbstverständnis.
Dieser Verband, den ihr da so heftig kritisiert, das seid doch ihr selbst. Ihr alle (U-Boote mal außen vor) bildet doch über eure Vereine erst diesen Verband. Der Verband ist doch kein aus der Luft geschaffenes abstraktes Gebilde, wo ein paar Männekes schalten und walten können und nur bestrebt sind, euch das Geld aus der Tasche zu ziehen und dabei ständig wider 'eure' Interessen handeln. Apropos, was sind denn eigentlich eure Interessen und was erwartet ihr denn überhaupt von so einem Schießsportverband? Schützenfeste und Musikverein sponsern? Ist es denn nicht eine der Kernaufgaben eines Schießsportverbandes, für eine funktionierende Infrastruktur in Sachen Schießsport auf überregionaler Ebene zu sorgen. Dazu gehört doch sicher auch die Planung, Schaffung und Erhaltung zeitgemäßer Schießsportstätten, oder? Die jetzt den Verband vertretenden Schützen die wurden doch durch euch, oder besser gesagt, durch die von euch in den einzelnen Vereinen gewählten Vertreter so gewählt. Wenn die jetzt ja angeblich alle nicht mehr taugen sollen, warum habt ihr das denn dann nicht schon längst geändert, durch Abwahl und Austausch? Es sind doch schließlich eure Interessenvertreter und ihr alle entscheidet doch letztlich, wer euch dort vertreten soll. Und das heißt natürlich auch, dass derjenige dann auch stellvertretend für euch Entscheidungen treffen soll und darf, im Prinzip sogar muss. Wurden diese Beschlüsse zum Bau der neuen Sportstätte denn nicht von einer großen Mehrheit beschlossen? Auch wenn jetzt Probleme aufgetreten sind und wohl auch Fehler gemacht wurden, ändert ja nichts daran, dass in diesem Beschluss euer mehrheitlicher Wille zum Tragen gekommen ist.
Und zu eurem Problem: Darüber zu lamentieren, dass da in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden und deshalb sogar mit Austritten zu drohen, kann doch keine Lösung für einen Verein sein, der wirklich Interesse am Schießsport hat, wie ihn der DSB anbietet. Die einzige sinnvolle und auch zukunftsfähige Lösung kann doch nur bedeuten, dass ihr alle euch jetzt mal aufrafft und die fehlenden Gelder auftreibt. Ihr seid da oben immerhin ein Verband mit über 100 000 Mitgliedern. Selbst wenn jeder von euch 'nur' einen Zehner beisteuern würde, wäre euer Problem doch akut schon gelöst. Aber das ist ja bei weiten nicht die einzige Möglichkeit. Seid kreativ, macht Benefizveranstaltungen, macht Tombolas und dergleichen, macht Werbung und holt Sponsoren mit ins Boot. Eure gewählten Vertreter, also diejenigen, die ihr hier immer als den Verband hinstellt, die können das nicht alleine.
Also auf einen griffigen Nenner gebracht: "Steht auf, wenn ihr Schützen seid"
Und um die etwas provokante Frage von Dir, liebes Adlerauge 05, auch noch zu beantworten, ja, ich würde auch einen dreistelligen Betrag investieren, sogar als Spende und nicht nur als Darlehen, wäre mein Landesverband in so einer Schieflage.
Und ja, Ich wäre wohl sogar bereit, auch für euren Verband zu spenden. Dazu müsste ich aber auch euer aufrichtiges Interesse am Erhalt des Schießsports (und des dazu auch nötigen Verbandes) und euren wirklichen Willen, dafür auch selbst etwas zu tun, erkennen können.
Mit bestem Schützengruß in den hohen Norden
Frank
Der "Sicherheitsschrank" ist aber auch nicht von schlechten Eltern.
Was der wohl für eine Einstufung hat?
Was denken sich wohl solche 'Kapazitäten', wenn sie so eine Unterschrift kreieren?
Mit bestem Schützengruß
Frank
http://www.bz-berlin.de/landespolitik/…nen-waffen-tuev
Man beachte nur allein die wirklich fundierten Bildunterschriften:
Zitat"Gewehre in einem Sicherheitsschrank"
Zitat"Eine Neun-Pistole mit Munition und Affenschein"
Und ich kleines Dummerchen dachte bisher immer, man müsse wenigstens erst mal zumindest ein Stück weit lesen können, bevor man für eine Zeitung schreiben dürfe. War glaube ich zu meiner Zeit jedenfalls wohl auch noch so angedacht.
Warum steht auf der komischen grünen Pappe wohl fett und als Überschrift ...? Ach ne, lassen wir das. Bringt ja eh nichts.
Angesichts dieser geballten journalistischen Kompetenz verkneife ich mir jetzt, den längst bekannten und ewig gleichen Inhalt dieses Machwerks auch noch zu kommentieren. Will mir ja nicht auch noch den Tag versauen. Wobei, der Begriff TÜV dafür ist schon allein perfide.
Wenn das nicht alles so traurig wäre, könnte man ja ...
Mit bestem Schützengruß
Frank
also Liegend(auch kniend) läuft bei mir wie folgend ab:
Gewehr in den Anschlag überprüfen abfeuern dann wieder Schaft nach links aus der Schulter raus, dann nachladen und so weiter.
Ja, aber wenn Du ein Rechtssystem in einem Linksschaft verwendest, dann sitzt der Kammerstengel doch für Dich an der falschen Seite und Du musst immer übergreifen. Bequem ist das ja nicht gerade und Du hast so auch überhaupt keine Chance, beim Laden im Anschlag zu bleiben. Das meinte wohl auch der Königstiger mit seinem Erstaunen.
Ein Adapter in einem Metallschaft verschlechtert normalerweise nicht die Schussleistung. Es kann natürlich sein, dass ein Munitionslos, welches in deiner jetzigen Kombination gut geht, nach dem Schaftwechsel nicht mehr ganz so gut läuft, muss aber nicht sein. Ob eine Waffe gut schießt, hängt in erster Linie vom Lauf ab. Ein Metallschaft führt aber dazu, das sich die Waffe im Schuss etwas anders anfühlt, sprich etwas direkter und in Anführungsstrichen auch etwas härter. Manche Schützen mögen das, aber es gibt auch Schützen, die bevorzugen gerade Liegend eher das als etwas weicher empfundene Schussverhalten eines Holzschaftes. Manche Schützen meinen sogar, so ein Holzschaft wäre auch noch etwas Fehler verzeihender. Wie und ob man aber überhaupt die Unterschiede wahrnimmt, hängt von der eigenen Wahrnehmung ab.
Wie der Königstiger schon sagte, wenn Dir der Holzschaft sonst gut liegt, dann suche Dir doch einfach eine bessere Schaftkappe. Keppeler bietet z. Bsp. recht einfache, aber doch sehr gute Kappen an. Ich schieße selbst die Keppeler Hakenkappe an meiner 1813, allerdings ohne den Haken. Dadurch, dass die Kappe stärker gewölbt ist, passt sie aber auch wieder nicht jedem.
Ein moderner Metallschaft bietet sicher oft etliche Vorteile. Liegend kann aber der fast immer sehr schlanke Vorderschaft auch oft erst einmal dazu führen, dass man sich mit der Umstellung schwer tut, da einem so für die gewohnte Position des Stützarmes bzw. der Stützhand 'Höhe fehlt' und man deshalb das Gewehr etwas tiefer nehmen muss oder aber die Stützhand weiter hinten positionieren muss, was auch wieder zu weiteren Problemen wie fehlendem Druck in der Schulter führen kann. Also, so ein neuer Metallschaft ist schon schön und bietet in der Regel auch deutlich bessere Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten, ist aber auch kein Allheilmittel und die Umstellung kann sich unter Umständen auch ganz schön schwierig gestalten.
Mit bestem Schützengruß
Frank
... und dies ist gut so.
Aus Sicht eines bekennenden DSB-Hassers sicher.
Aus Sicht derjenigen, die sich noch um den Erhalt des Schießsports in seiner jetzigen Form und Vielfalt bemühen, ganz sicher nicht.
Mit trotzdem bestem Schützengruß
Frank
Es gelten hier die gleichen Maße wie bei KK 100m.
Darüber scheint zumindest ein gewisser Konsens zu bestehen. ![]()
Eine eindeutige Regel dazu gibt es aber (noch immer) nicht in unserer SpO, genauso wenig wie die Maße für das Gewehr KK 100 (und den ZiStu) irgendwo eindeutig in der SpO festgelegt sind.
Auch hier gibt es wieder nur einen gewissen Konsens darüber und wir haben das hier auch schon öfter durchgekaut.
Modifizieren einer Vorderschafterhöhung
Man(n) (und auch Frau) darf demnach wohl ein Freigewehr nehmen, aber im Gewicht auf 7,5kg begrenzt und ohne bestimmte Zielhilfsmittel wie Wasserwaage und Richtkreuz.
Definitiv nicht zulässig ist hingegen eine Handstütze. Aber auch da geht das Dilemma weiter, da (immer noch) nicht ganz klar ist, was denn so eine Handstütze überhaupt ist und worin sie sich von einer Vorderschaftverstärkung unterscheidet. Klar, auch darüber gibt es schöne Mutmaßungen und manche meinen auch, es ganz genau zu wissen. In der SpO findet man aber trotzdem keine klare und eindeutige Definition.
Zur Frage: Man ist wohl zur Zeit auf der halbwegs sicheren Seite, wenn man sich ein 'Klötzchen' als Vorderschaftverstärkung (deklariert) unter den Schaft baut und da ja das Freigewehr sozusagen geduldet ist, sollte man dabei auch das 90mm Maß, was ja laut SpO nur für LG und GK-Standard gilt, überschreiten dürfen. Die (nicht erlaubte) Handstütze darf bis zu 200mm nach unten gehen. So bietet es sich an, dieses Maß auf für die maximale Tiefe der Vorderschaftverstärkung zu übernehmen, denn ansonsten 'gelten' ja auch die Bestimmungen für das Freigewehr. Richtig und sauber festgelegt ist das aber (bis jetzt) in unserer SpO nicht.
Apropos, irgend etwas auf einer Meisterschaft oder bei einem Wettkampf zu sehen, bedeutet noch lange nicht, dass es auch wirklich regelkonform ist und das gilt sowohl für Wettkämpfe des DSB als auch der ISSF. Und die ISSF kennt ja zudem auch weder ZiStu noch KK 100m, ist aber eh auch nicht maßgeblich für unsere nationalen Wettkämpfe und Meisterschaften.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Viel interessanter und, sofern sie denn auch stimmt, entlarvender finde ich die folgende Aussage:
Eine weitere Verschärfung regte der Bundesrat im April an. Die Länderkammer stimmte für den Vorschlag, künftig den Verfassungsschutz bei der Prülung von Waffenbesitzern einzubeziehen. Obwohl dies laut Innenministerium im Freistaat bereits geschieht, sieht die Regierung die Idee positiv. "Die bayerische Praxis ist bundesweit die Ausnahme", sagte ein Sprecher dazu.
Hat es denn nicht noch 2012 nach Vorlage der ersten Gesetzesinitiative durch das Land Niedersachsen geheißen, dass das Bundesland Bayern auf Initiative der bayerischen FDP gegen diesen Gesetzesentwurf gestimmt hat.
Siehe dazu auch den folgenden Beitragsstrang und den Artikel auf der Seite des DSB:
Gesetzesinitiative zur Bedürfnisprüfung: Verfassungsschutz inside
http://www.dsb.de/infothek/recht…es-auf-den-Weg/
Also, ist die obige Aussage in dem Artikel nun falsch, oder ist sie nur ein weiterer Beleg für das, was man gemeinhin so unter "bayerische Art" oder, etwas weniger wohlwollend ausgedrückt, "bayerische Hinterfotzigkeit" versteht?
Mit fragendem Schützengruß
Frank
PS: Was ist eigentlich mit meinem Namensvetter @frank17 passiert? Ich vermisse ihn hier doch sehr.
Ja, die Damen haben bisher ganz tolle Leistungen gezeigt.
Und Beate Gauss hat diese mit ihrer außergewöhnlichen Form noch überstrahlt.
Zwei WM-Einzeltitel und dazu noch die zwei Mannschaftstitel mit jeweils neuem Weltrekord, viel mehr kann man wohl bei einer WM (dieser Größenordnung und Leistungsdichte) nicht erwarten.
Doppelweltmeister konnten sich im DSB bisher auch nur recht wenige Schützen nennen.
Gratulation und mit bestem Schützengruß
Frank
http://www.dsb.de/aktuelles/meld…annschaft-Trap/
Nur etwas schade, dass sich Jana Beckmann nach der tollen Qualifikation und dem Semi-Finale in der Anfangsphase des kleinen Finale etwas schwer tat. Die mag ich nämlich schon wegen ihres Stils sehr. Aber gut, gegen die australische Weltklasse-Schützin Catherine Skinner kann und darf man auch mal verlieren.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Nachdem die Deutsche Damenmannschaft sich gestern schon den Mannschaftsweltmeistertitel mit neuem Weltrekord sichern konnte, gelang heute Beate Gauss mit dem Sportgewehr in der Disziplin KK 3x20 der totale Triumph bei der zur Zeit in Granada, Spanien stattfindenden Weltmeisterschaft der Sportschützen.
Schon die Qualifikation beendete sie als Vorkampferste mit 590 Ringen und blieb dabei nur 2 Ringe unter dem aktuellen Weltrekord.
Im Finale setzte sie sich dann nach sehr guten Serien im Liegendanschlag in der Spitze des Feldes fest und baute ihre Führung nach und nach durch noch bessere Stehendschüsse aus. Selbst die letzten beiden nicht mehr ganz so guten Stehendschüsse konnten ihren Sieg mit 456.6 Ringen daher auch nicht mehr gefährden.
Der Weltmeistertitel mit dem Sportgewehr ist der bisher größte Erfolg ihrer Schießsportkarriere.
Den zeiten Platz sicherte sich Snjezana Pejcic aus Kroatien (455.1 Ringe) vor der noch sehr jungen Schützin Malin Westerheim (444.7 Ringe) aus Norwegen..
Herzlichen Glückwunsch und mit bestem Schützengruß
Frank
Die ersten Fünf erhalten in dem Bewerb Quotenplätze.
http://www.issf-sports.org/competitions/o…s_by_event.ashx
Mit bestem Schützengruß
Frank
Auch von meiner Seite.
Das war eine starke Mannschaftsleistung und ein fantastisches Finale.
Und besonders der Sonja gönne ich es von ganzem Herzen.
Nach den letzten Querelen und dem unwürdigen Getrickse um ihre Startberechtigung bei der DM hatte ich schon befürchtet, damit haben sie ihr nun endgültig den Rest gegeben.
Aber sie ist eben eine Kämpfernatur und immer noch unsere beste Gewehrschützin.
Und ich kann auch gut verstehen, dass sie sich die Spiele in Rio nicht mehr 'antun' will, wohl auch schon deshalb nicht, weil sie von unserem Verband bzw. den dafür zuständigen Positionen im Verband nicht die uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität erwarten kann, welche für ein solches Unterfangen zwingend nötig ist, soll es denn auch von Erfolg gekrönt sein. Aber schade ist es trotzdem, nicht nur weil es unfair war, sie so auszuboten, sondern auch, weil wir trotz einiger berechtigter Hoffnungen in Nachwuchsbereich noch immer nicht so reich an absoluten Weltklasseschützinnen gesegnet sind, dass wir es uns leisten können, auf eine der wenn nicht die beste Schützin zu verzichten.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo,
Konrad liegt mit seiner Erinnerung richtig.
Der Spiegel - das Schwarze - der ZiStu-Scheibe fällt im Verhältnis zur LG-Scheibe etwas kleiner aus, genauso wie auch das Schwarze der KK-Scheibe 50m im Verhältnis zur LG-Scheibe bezogen auf die jeweiligen Distanzen etwas kleiner ausfällt. Der Unterschied der ZiStu-Scheibe zur LG-Scheibe fällt dabei aber etwas kleiner aus als der Unterschied der KK-Scheibe zur LG-Scheibe.
Das bedeutet, wie auch Konrad schon andeutete, Du brauchst (normalerweise) ein etwas kleineres Ringkorn als jenes, welches Du für LG verwendest, aber nicht so klein wie für KK.
Nehmen wir mal an, Du verwendest für LG ein 4,0mm Ringkorn und für KK 50m so um die 3,6mm, dann dürfte für ZiStu für Dich ein Wert so um die 3,8mm wohl ganz gut passen.
Da aber unsere Wahrnehmung sehr unterschiedlich ist und neben der Sehkraft möglicherweise auch noch von einer Brille abhängig ist, welche die Eindrücke auf unterschiedliche Entfernungen auch noch etwas beeinflussen kann, sind die oben genannten Werte nur grobe Richtwerte. Gerade bei den jeweils gewählten Ringkorngrößen sind die Unterschiede bzw. ist die Bandbreite doch recht groß. Hinzu kommt auch noch, dass manche Schützen die gewählte Ringkorngrö0e nie verändern, während es wiederum andere Schützen gibt, die Größe je nach Stand, Lichtverhältnissen und sogar abhängig von ihrer Tagesform ständig ändern.
Aber wenn Du Dir ein paar Ringkorne mit Zentel-Werten leicht unter den von Dir beim LG benutzten Werten mitnimmst, dann wirst Du damit sicher erst mal richtig liegen.
Man kann das weiter oben zu den Verhältnissen schon gesagte auch einfach selbst mal anhand des Strahlensatzes ausrechnen und wird dann feststellen, dass die jeweiligen Spiegel in Relation zur Entfernung (10m, 15m, 50m, 100m) immer kleiner werden, wobei sich die prozentuale Abweichung sogar auch noch vergrößert. Das heißt, man braucht für die längeren Distanzen (und die jeweiligen DSB-Scheiben) immer kleinere Ringkorne.
Mit bestem Schützengruß
Frank