Hast du zwischenzeitlich wieder geschossen, falls ja, wie ist es dir ergangen?
Beiträge von jomei
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Nochmal zum Geldbeutel der Eltern:
Meine Erfahrung zeigt, dass einkommensschwache Eltern ihre Kinder oftmals weniger unterstützen. Hier geht es nicht nur um materielle Dinge wie eigenes Gewehr. Hier geht es auch um das Kind zum Training begleiten, beim Training unterstützen und das eigene Kind zu Wettkämpfen fahren. Hier wird oft All-Inclusive erwartet. Und das kann und will ich nicht bieten. Nicht auf Kosten des Vereins und nicht mit meiner Zeit. Ich habe das in der Anfangszeit einige Male gemacht, weil ich in Kategorien wie gesellschaftliche Verantwortung usw gedacht habe. Unterm Strich kam aber weder von den Jungschützen noch deren Eltern etwas zurück. Da konzentriere ich mich lieber auf diejenigen, bei denen das Gesamtkonzept passt.
Ich hatte ja schon geschrieben, viel Glück damit.
Eltern beim Training, am besten noch die ganze Zeit hinterm Stand und den Lütten wird jeder Handgriff abgenommen. Alles schon erlebt, bringt aber nix, lenkt nur vom Training ab. Bei Wettkämpfen muss abhängig vom Alter jemand dabei sein der den Nachwuchs unterstützen und bei Problemen helfen kann.Es geht ja auch darum, dass der Nachwuchs zusammenwächst und ein Teamgeist entsteht.
Aber jeder muss das nach seinen Vorstellungen machen.
Interessehalber, wie groß ist euer Verein? -
Sollte das eine Rolle spielen, dann schreibe bitte auch um was es Dir geht.
Sollte eigentlich klar sein, dass es eine Rolle spielt. Du schriebst einmal von Vereinen und im nächsten Satz von Verbänden. Das sind bekanntlich zwei Paar Schuhe.
Daher meine Nachfrage.
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Der Unterschied zwischen Spende und Sponsoring ist dir bekannt?
Wir hatten vor zehn Jahren 35 Euro Jahresbeitrag, davon gingen 18 Euro für die einzelnen Verbandsebenen ab. Das macht netto 17 Euro pro Jahr, die im Verein blieben. Davon gehen ab Kosten für Druck und Versand Generalversammlung und Königsfeier, blieben unterm Strich 15 Euro. Geschenk für runden Geburtstag 50 Euro, Kranz oder Schale fürs Grab 50 bis 100 Euro. Doof, wenn ein Mitglied mit 81 starb...
Was wäre denn schlimm an diesen elitären Clubs bzw was ist denn aktuell besser? Im Jugendbereich ist da nichts besser. Ich habe mehrere sehr talentierte Jungschützen erlebt, bei denen die Eltern nicht mal die Kohle hatten ihr Kind nach München zur Deutschen zu fahren. Von eigener Ausrüstung will ich nicht mal reden. Solche Leute bringen auf Dauer weder sportlich noch kameradschaftlich etwas. Ganz im Gegenteil: sie kosten den anderen Zeit, Geld und Nerven.
Ja, und ich hatte ja geschrieben, da können Schützenvereine von träumen, Die mit Bundesligamannschaft haben bessere Chancen.
Wenn ihr vor 10 Jahren nur 35 € alles incl. verlangt habt ihr sehr wenig verlangt. Das ist natürlich auch abhängig von der Mitgliederzahl, aber tendenziell sind bei sehr großen Vereinen die Beiträge höher.Gut da sind 85% Beitragserhöhung nicht viel. Das hörte sich nach mehr an.Deine Einstellung zu Geburtstagen Begräbnissen, finde ich daneben.
Wenn du überzeugt bist, die elitäre Schiene wäre ein guter Weg und den Nachwuchs nach Gelbeutel der Eltern aussuchen, dann viel Glück.
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Auch da müsste man das Ergebnis abwarten.
Warum darf ein Schützenverein nicht soviel kosten wie Tennis, Reiten oder Bowling?
Wir wären mit den hier beklagten Beiträgen ja im unteren Bereich von anderen Schützenverbänden sind dort nur die besser Verdienenden unterwegs?
Mach bitte erst mal eine klare Aussage von welcher Ebene du sprichst von den Vereinen, oder von einer Verbandsebene und falls diese meinst schreib bitte welche Ebene.
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Es ist schon bezeichnend, dass es nur zwei bestimmte User sind (und das von mehreren Hunderten!), die hier rumpöbeln und sich das Recht nehmen, andere zu beleidigen. Könnte daran liegen, dass deren Verhalten ohne Konsequenzen bleibt. Und auch daran, dass deren Zündschnüre extrem kurz sind. Der Gang zum zuständigen Arzt wäre dringend empfohlen. Unglaublich, wie es der Rest schafft, sich zivilisiert zu unterhalten, was?
Es gibt eigentlich nur zwei Reaktionen. Entweder einen grober Keil auf einen groben Klotz oder: Was schert es die deutsche Eiche wenn sich die Sau an ihr kratzt. Manchmal muss man es sich am Allerwertesten vorbeigehen lassen. Ich tendiere zu den letzten beiden. Es lohnt nicht sich mit sowas herumzuschlagen. 😃
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Jetzt sind wir wieder bei den Finanzen gelandet und stellen fest, dass den Schützenvereinen aufgrund mangelnder Medienpräsenz auf allen Ebenen die Sponsoren fehlen.
Bleiben wir mal bei den Vereinen. Auf die, zugegeben schlechte, Medienpräsenz darf man es nicht schieben. Ein Sponsoring, wie bei einem Fußballclub der 1. BL, dass werden wir nicht bekommen. Aber Spenden von Firmen bekommt man schon. Auch die Stadt hat immer ein offenes Ohr. Im Gegenzug sind wir auf dem Weihnachtsmarkt und Stadtfest präsent. Engagieren uns jedes Jahr bei der Ferienpassaktion. Auch das Königs- und Kirchweihschießen mit Bürgerschießen ist immer ein fester Punkt in den geselligen Aktivitäten.
Warum sollten die Leute bei einer Verdoppelung der Beiträge in Scharen austreten? Wir haben in den vergangenen zehn Jahren den Beitrag um ca 85 % erhöht, um die Finanzen zu stabilisieren und zu sichern. Eventuell wird es nächstes Jahr nochmal eine Erhöhung geben, dafür wird dann aber die Standgebühr wegfallen.
Bei uns gab es in Zuge der Erhöhungen Austritte. Das ist normal und auch in Ordnung. So spart sich der Verein schon einige Geschenke für Runde Geburtstage und Totenkränze, die oftmals mehrere Netto-Jahresbeiträge kosten.
Einmal kommt es darauf an, von welchem Niveau aus erhöht man. Dann ist immer zu berücksichtigen was ist noch vertretbar. Standgeld oder Scheibengeld wurde bei uns noch nie verlangt.
Ich weis ja nicht was ihr schenkt, aber scheint recht opulent zu sein. 😃Es gibt auch Menschen neben Amazon Prime noch Porsche fahren. Nur damit können wir den Mitgliedern auch keine Beitragserhöhungen verkaufen.
Keiner hat was davon wenn die Schützenvereine zu elitären Clubs werden, die sich nur gut Betuchte leisten können.
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Jetzt sind wir wieder bei den Finanzen gelandet und stellen fest, dass den Schützenvereinen aufgrund mangelnder Medienpräsenz auf allen Ebenen die Sponsoren fehlen.
Warum sollten die Leute bei einer Verdoppelung der Beiträge in Scharen austreten? Wir haben in den vergangenen zehn Jahren den Beitrag um ca 85 % erhöht, um die Finanzen zu stabilisieren und zu sichern. Eventuell wird es nächstes Jahr nochmal eine Erhöhung geben, dafür wird dann aber die Standgebühr wegfallen.
Bei uns gab es in Zuge der Erhöhungen Austritte. Das ist normal und auch in Ordnung. So spart sich der Verein schon einige Geschenke für Runde Geburtstage und Totenkränze, die oftmals mehrere Netto-Jahresbeiträge kosten.
Die neuen Mitglieder jucken die Beiträge nicht, sie kennen es nicht anders und zahlen einfach.
Die Leute sind immer dazu bereit bestimmte Beiträge zu zahlen, wenn sie dafür etwas bekommen und einen Nutzen davon haben. Gibt's nur einen gammeligen Stand von anno knips und keinen Trainer würde ich auch nichts zahlen wollen.
Aktuell haben in Deutschland rund 17 Millionen Personen Amazon Prime, das im Jahr knapp 100 Euro kostet. Kohle und die Bereitschaft die Kohle auszugeben ist also da. Es braucht daher niemand über zu hohe Vereinsbeiträge jammern.
Das ist schon fast wieder ein anderes Thema. Aber ich konnte die von Hansaxel in den Raum geworfenen 150€ für Vereinsbeiträge nicht nachvollziehen. Sicher, jeder Verein ist anders aufgestellt. Anlagengröße, -technik, Alter des Schützenhauses uvm. sind sehr unterschiedlich. Beiträge werden immer wieder mal erhöht. Unser Verein ist mit dem freiwilligen Engagement, Unterstützung durch Firmen und der Stadt, (da wurde eine Maschine, Bagger samt Fahrer schon mal kostenlos gestellt) Unterstützung von Freunden, also Leuten die kein Mitglied sind, sehr gut gefahren.
Eines darf man nicht vergessen, so ein Arbeitsdienst fördert auch den Zusammenhalt. 1982 haben wir mit dem Schützenhausbau begonnen. Meine Generation war damals so um die 20. Wir waren halt die Jungen. Das zusammen Arbeiten und bei der Brotzeit zusammen, an einem Tisch zu sitzen hat uns junge Schützen erst so richtig in den Verein integriert. Auf alle Fälle schneller wie wenn man sich nur zum Vereinsabend gesehen hätte. -
jomei, fürs Gewehr und Auflage passt das eher nicht. Ganz andere Bedingungen und Anforderungen. Es gibt ein Video auf Youtube, ich meine vom DSB, mit einer Frau Iris Zimmer. Das ist schon mal eine gute Basis.
Mir ging es auch nicht ums Gewehr. Mir ging es darum ob man das auch für LP-Aufgelegt verwenden kann. Sicher nur unter Berücksichtigung des anderen Anschlages. Z. B. Stufenschießen haben wir auch schon mit dem Gewehr gemacht.
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Völlig ahnungslos lässt sich gut träumen.
Auf der Basis brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, entweder bleibt es sachlich oder man kann es vergessen.
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uodalrich Hierfür sollten wir einen neuen Tread aufmachen.
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Das müsste es gewesen sein
Frage/Vermutung, das sollte doch auch für Auflage so einigermaßen passen? Bin mit dem Gewehr unterwegs, daher recht Ahnungslos.
Wir haben einige Pistolenschützen, Pistole ist relativ neu. Gibt es hier vielleicht auch eine Anleitung wie der Anschlag bei Auflage aufgebaut wird?
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Hallo zusammen, jetzt muss ich mich auch mal hier melden, da die Probleme die MIVO beschrieben hat, bekommen mir bekannt vor und ich weiß nicht was ich nun machen soll.
Ich hab an meinem Feinwerk 900 die Duplex und die Gehmann 530.00 sowie eine Schiessbrille die ich mir bei der Bayerischen Meisterschaft anpassen habe lassen.
Es hat alles gepasst, ich kam bis auf 319,4 und war sehr zufrieden.Nun schiesse ich wieder ab und zu einer 106er Serie und die anderen 103, 104 ect. Ich hab immer wieder Schüsse mit 10,0 bis 10,4 drin und weiß nicht warum.
Können das Parallaxenfehler sein? Wie soll ich das feststellen?Die Gehmann wieder runter - und was dann machen?
Wie Mike schon schrieb, Trainieren und herausfinden wo die Probleme liegen. Im Normalfall ist die Fehlerquelle hinter dem Schaft zu suchen (pers. Erfahrungswert). Ohne zu wissen was bei der 10,0 anders ist, ist es reine Spekulation. Vermutlich hätte das Einreiben des Gewehrs mit Old Spice die gleiche Wirkung, wie das Aufrüsten mit teurer Optik. 😃
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Das WaffG von 1972/73 war ein Traum, verglichen mit dem was wir heute haben. Die Regeln von damals gelten insowei Nicht mehr.
-Bedürfnisbescheinigung vom Schützenmeister des Vereins
-keine Begrenzung der Anzahl der Waffen auf die gelbe WBK
-keine Erwerbsstreckung
-keine Altersgrenzen
-keine Aufbewahrungsvorschriften
-keine Kontrollen der Aufbewahrung
-keine Einschränkung der grundgesetzlich garantierten Unverletzlichkeit der Wohnung
Dem können wir nachtrauern und sollten mal überlegen, was geht auf das Konto unserer Verbände? Egal welcher Verband DSB, BDMP, DJV, BDS usw. alle haben nur ihr Süppchen gekocht, teilweise gegeneinander gearbeitet.
Dies fällt uns heute auf die Füße. Macht die Arbeit schwieriger, die persönliche Absicherung, durch immer mehr Bürokratie, immer umfangreicher.
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Ich hatte es schon beantwortet. „§72 WaffG? Meinst du den § 14 oder den §27? Und ja, ich muss mich zwangsweise damit herumschlagen.“ Es gibt keinen Paragrafen 72 im Waffengesetz.
Den Rest hab ich auch beantwortet, kann es sein, dass du nicht mehr up to Date bist?
Ich meinte die Tatsache daß schon für die dritte WBK pflichtige Waffe ein Bedürfnis vom Verband erforderlich war, die bekam dann ein Kaderschütze für die OSP oder freie Pistole.
Dafür konnte der OSM des LG Vereins für sich und seine Spezln den obligatorischen .357 Revolver genehmigen.
Meine Antwort:Zitat von jomei
Du bezieht dich jetzt auf die 3. Kurzwaffe. Überkontingentwaffen sind ein eigener Problemkreis. Ich schrieb von den Voraussetzungen zum Waffenerwerb der ersten Waffe(n). Bedürfnisse müssen grundsätzlich vom Verband ausgestellt werden. Vereine dürfen das nicht mehr. -
Angemessene Beiträge, um anfallende Arbeiten an Firmen vergeben zu können? Die dann erforderlichen Beiträge würden zu einer Kündigungswelle führen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Verdoppelung der Beiträge den Mitgliedern vermittelt werden kann. Neben dem Schützenhaus müssen wir auch noch KK-Stände 50/100 m in Schuss halten. Kerngeschäft im Verein ist halt auch unbezahlte Arbeit. In vielen Vereinen läuft es so, man muss sich für eine gewisse Zahl freiwilliger Arbeitsstunden verpflichten, oder diese mit einem Stundensatz ablösen.
Du bezieht dich jetzt auf die 3. Kurzwaffe. Überkontingentwaffen sind ein eigener Problemkreis. Ich schrieb von den Voraussetzungen zum Waffenerwerb der ersten Waffe(n). Bedürfnisse müssen grundsätzlich vom Verband ausgestellt werden. Vereine dürfen das nicht mehr.Freie Pistole geht auf die „neue“ gelbe WBK, die kann daher ohne Voreintrag, wie bei der grünen WBK, erworben werden.
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Wie kam denn das Lichtschießen deiner Meinung nach in die Welt? Wenn ich mich richtig erinnere wurde es vor gut 30 Jahren vom damaligen Bayerischen Landessportleiter Dieter Ohmayer eingeführt, um auch die jüngsten an den Schießsport heranzuführen. Zur gleichen Zeit hat der BSSB damals das Pilotprojekt "Schießen ab 8" durchgeführt, das wissenschaftlich begleitet und aufbereitet als Studie veröffentlicht wurde. Bei "Schießen ab 8" durften die Teilnehmer mit Luftgewehr und Luftpistole schießen - Lichtgewehr wurde also für die noch jüngeren Kids eingeführt.
Wenn ich es jetzt nicht ganz falsch im Hinterkopf habe, die Altersgrenzen wurden mit den 1997 erfolgten Änderungen eingeführt. Hört man hier ne Nachtigall trapsen?
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Ich bezog mich aber auf den Verein und die Vereinsbeiträge.
§72 WaffG? Meinst du den § 14 oder den §27? Und ja, ich muss mich zwangsweise damit herumschlagen.
Beides, Zimmerstutzen werden nicht mehr gebaut. Selbst in den modernsten Schäften stecken noch die alten 54er. Die Hauptfrage war aber, wie kam der Zimmerstutzen durch das Waffengesetz wieder hoch. -
Die Schützen sind ja da, die könnten auch gut schießen, dann würde halt das Limit höher.
Da gehört schon der darauffolgende Satz auch dazu, die Qualifikation für die Landes- oder Deutsche Meisterschaft ist auch ein Motivationsfaktor.
Wenn eure Mitglieder Beiträge wie andere Schützenverbände zahlen, so ab 150€ mag das ein Argument sein, ansonsten werden die Einnahmen doch stark überschätzt.
Warum 150€? Hier komme ich nicht mit, warum sollen Beiträge unterhalb stark überschätzt sein?
KK wurde sicher auch vom LG verdrängt, seit das nicht mehr nur Trainingswaffe für den Winter ist.
Zimmerstutzen kam doch auch erst durch das WaffG wieder hoch.
Ein Hauptproblem sehe ich den Hürden zum Erwerb. Bei KK und ZiStu reden wir von Waffen die keinerlei Deliktrelevanz haben. Gleichwohl wurden die Vorraussetzungen für den Erwerb ständig verschärft. Dies haben wir auch einem Totalversagen unserer Verbände zu verdanken. Zusätzlich ist es so, dass die Vereine keine Bedürfnisse mehr ausstellen dürfen.
Das der Zimmerstutzen erst durchs Waffengesetz wieder hochkam ist mir jetzt neu. Kannst du mir das ausführlicher schildern? Ich sehe da doch immer die Oldtimer in der Mehrheit.