Genau, das ist auch didaktisch falsch. Hier ist beim Schießen stehend frei ein kompletter Neuanfang nötig. Viel mehr als das richtige Abziehen und Zielen wird nicht verinnerlicht.
Beiträge von jomei
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Ich sag mal, man muss es vom Ziel her denken. Der Umstieg von aufgelegt auf frei Stehend soll ja möglichst einfach sein. Daher ist es sicher nicht zielführend einen „falschen“ Anschlag zu trainieren und zu lernen. Beim aufgelegt Schießen sollte das richtige Fundament gelernt werden. Jeder weiß wie mühsam es ist, falsch gelernte Dinge zu korrigieren. Gerade in Streßsituationen bricht das Falsche durch und verhindert eine gute Leistung.
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Hallo,
nein, Licht schießen ist kein Thema. Hat unser Verein nicht und es gibt auch keine Bestrebungen das umzusetzen oder zu fördern.
Klar, bei so kleinen Kindern ist LP schon ein wenig Risiko, man muss halt immer dabei stehen bleiben: aber das ist für mich kein Problem
lg
Ich wollte schon schreiben sag es nicht so laut, wegen dem Waffengesetz. Aber als Österreicher habt keine schwachsinnigen Altersgrenzen. Wünsche euch beiden schon mal viel Erfolg. 😀
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Und immer dran denken, wenn dein Anschlag nicht passt, dann kannst du so sauber Abziehen wie du willst, es klappt nicht richtig.
Du bist ja so bei 320/330, da halte ich Scatt auf eigene Faust nicht für zielführend.
Wichtig ist einen Ablauf konsequent einzuüben. Also so grob: Anschlag aufbauen, 0-Stellung präzise einrichten (min. auf der Scheibe), Bewegungsablauf und Atmen, sauberes Abziehen und nachhalten. Die Pistolenprofis mögen mich berichtigen. -
Meine Erfahrung ist, fast in allen Bereichen werden nur bedingt die richtigen Fragen gestellt, meist wird die Fehlerbeschreibung/Ursachenanalyse des Betroffenen recht unkritisch übernommen. Gerade im Vertrieb erlebt man oft, dass dann darauf herumgeritten wird. Oft muss man die Wahrheit mühsam erforschen, die Betroffenen sind sich öfters selbst nicht klar an was es liegen könnte und es wird einfach die erstbeste Vermutung genommen. Da ist man schnell auf dem Holzweg. Am Stand sehe ich in fünf Minuten meist mehr, als mir der Betroffene beschreiben kann.
Dazu kommt jeder hat seine Entwicklung hinter sich, hatte ähnliche bis identische Probleme. Da neigt man einfach dazu, die eigenen Herangehensweisen zu übertragen.
Nicht jeder nimmt Ratschläge an. Typischer Kommentare, „Geht nicht“ oder „Hab ich schon immer so gemacht“. Da kann man es bleiben lassen.Wenn sich jemand tiefer mit der Materie auseinandersetzt hat, dann gehe ich davon aus, dass er die Basics kann.
Soweit ich das hier überblicke, hat sich Proton in den letzten vier Wochen verbessert, von 308 auf 318 mit Trend zu 330. Ich geh mal davon aus, bei der Pistole muss sich, wie beim Gewehr vieles automatisieren, da darf man nicht zu lange nachdenken müssen. Die Zeit bis zum Schuss ist ja nicht unendlich und wird mit zunehmendem Alter kürzer. Das braucht seine Zeit.
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Du hast da schon recht, ohne vernünftiges Fundament wackelt jedes Haus. Nur geht man immer davon aus, dass die Basics vorhanden sind. Hier werden ja immer Ferndiagnosen gestellt, die sind grundsätzlich fehleranfällig.
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Erklär doch mal genauer, wo lag das Problem?
Ich hatte mich nicht so intensiv in die Sportordnung vertieft. Schaftgewichte dürfen inzwischen nicht mehr breiter als 60 mm sein. Das ist im Punkt Regeln für alle Gewehre untergebracht. Ein Skizze und Abmessugstabelle hat man sich für freie Waffen gespart.
Am Gewehr ist eine Halterung von Anschütz dran, da kann man Gewichte anschrauben. Irgendwann hat sich das geändert und ist so nicht mehr zulässig.
Nachdem auf der Bayrischen das Gewehr durchgewunken wurde, war ich natürlich überzeugt, das passt so.So sieht das aus.
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Also ich hab mir die Sportordnung angesehen, da finde ich auch nichts.
Das ist jetzt wieder so ein Fall, vielleicht können die Auflageprofis was damit anfangen.
Ich bin heuer auf der Bayrischen glatt durch die Waffenkontrolle gekommen, auf der Deutschen haben dann plötzlich die Zusatzgewichte nicht gepasst. Ich musste dann zu Hause schauen ob der Kontroletti recht hatte, ja hatte er. Aber ich hab mir vorgenommen, in Zukunft lasse ich mir die Vorschrift zeigen und frage wo steht das. -
Jetzt mach aber mal halblang. Das ist doch Unsinn, was Du da schreibst. Selbstverständlich kann man Auslösen und Abziehen auch auf eine Spiegelscheibe trainieren. Wo hast Du denn die Weisheiten her, dass man Auslösen nur so trainieren kann? Und dann auch noch schreiben, dass sei der einzige Weg.
Am Ende glaubt das auch noch jemand.Können tut man schon, wenn man es kann. Ich hab immer wieder die Erfahrung gemacht, es wir bei der ganzen Fixierung auf 10er schnell die Technik vergessen. Dabei ist die Waffe egal. Es schlampig abgezogen, die Nullstellung nicht sauber aufgebaut. Trockentraining ohne Ziel, Kugelfangschießen ist im Endeffekt nur eine Reduzierung der Aufgaben. Der Schütze kann sich besser auf das saubere Abziehen konzentrieren. Bei uns sagen wir dazu stehen und ziehen, immer am ruhigen Punkt abziehen, nachzielen und gut ist es. Hier ist auch eine gewisse Automatisierung notwendig.
Daher nicht der Einzige Weg, aber Unsinn ist es nicht.
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Nein ist es nicht, sofern jemand tatsächlich seine Technik verbessern will. Das geht überhaupt nicht, wenn ich auf den schwarzen Fleck schiesse. Warum? Ganz einfach! Wir sind so gebaut, dass unsere Konzentration nur bei einer Sache sein kann. Sobald vorne der schwarze Fleck mit oder ohne Ringzahlen hängt, ist unsere Konzentration beim Zielbild. Wenn ich also mein Auslösen trainieren will, funktioniert das nur im Trockentraining mit der Pistole im Sitzen, auf die weisse Wand sowie beim Schiessen auf den leeren Kugelfang oder die weisse Scheibe. Verlangt Disziplin und Ausdauer, ist aber der einzige Weg zur angestrebten Ziel.
So ist es.
Ich hab mich immer schwer getan, wenn ich vor einem Wettkampf ein besonders gutes oder schlechtes Ergebnis im Kopf hatte. Daher hab ich im Training davor nie auf Ergebnis geschossen. Da hab ich zuerst Kugelfangschießen, dann Schussbilder und zum Abschluss noch eine Serie zur Leistungskontrolle gemacht. Hat sich bewährt, war allerdings mit den alten Zugständen einfacher.Wäre schön wenn sowas in die Elektronischen Stände integriert werden würde.
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Danke,
sagen wir mal so: ich habe mittlerweile eine sehr gute Vorstellung davon, warum ich im Weißen Lande- zumindest meistens.Meine Hauptfehler:
-Fehler im Ablauf Doppelatmumg, falsches Timing
-nicht nachhalten und Blick wandert sofort auf die Scheibe als auf dem Korn zu bleiben
-fehlende Halteruhe/Training: Ich schiesse zu viel. Gerade bei den späten Serien wackelt es zu viel, da die Kraft ausgeht.
-zu bewusstes Abziehen - reißen
-generell Abziehen: meistens bin ich zu zaghaft, das kostet mich 1-2 Sekunden im Haltepunkt und dann wirds einfach zu wackelig. Dem gegenüber wiederum das bewusste durchreißen… Ich muss den Mittelweg finden
Du bist ja nicht auf dem Holzweg. Schnitt 318, Trend Richtung 330, das is schon mal die richtige Richtung. Fürs Trockentraining gibt es auch verkleinerte Scheiben oder nimm nen LG oder Zimmerstuzenspiegel. Fürs Techniktraining reicht eine Wand ohne Ziel. Das lässt sich das Ziehen ohne große Ablenkung üben.
Wichtig ist im Training, vergiss das Ergebnis. Der Fokus muss auf habe ich es richtig gemacht, was hab ich falsch gemacht liegen. Ein schlechter Schuss ist immer da, wenn du ihn nicht richtig ansagen kannst. Das gilt unabhängig vom Schusswert. Auch ein 10er, der reingewackelt wurde oder aus unergründlichen Ursachen die 10 getroffen hat ist schlecht. Zu unserer Jugend hab ich immer gesagt ein sauber geschossener 8er ist besser als ein gewackelter 10er.
Nach jedem Schuss kurz drüber nachdenken was hab ich nicht sauber gemacht.
Die nächsten vollen 10Ringe sind oft eine Hürde. Man ist drei Serien lang auf Kurs, in der letzten Schaft man es doch es zu vergeigen. Der Fehler ist meist, man weis genau wieviel man schießen muss, plötzlich ist man Ergebnisfixiert und das was man drei Serien lang richtig gemacht hat ist vergessen. Also nicht verzagen, es dauert und man hat Stillstände, nach einer Umstellung egal ob an der Waffe oder am Anschlag, es dauert manchmal ein paar Wochen bis der positive Effekt richtig zum Vorschein kommt. -
letztenendes aber muss es "so einfach" gehalten sein, dass es nach der saisonpause auch ohne handbuch geht
Genau da liegt der Hund begraben.
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Wenn es die "bösen" sind, dann muss es einfach um Missbrauch gehen.
Du weist doch: The evil is allways and everywhere
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Der größte Fehler in der IT (Und die digitalen Schießstände sind eben mal IT Systeme) ist davon überzeugt zu sein dass alles so easy going zu bedienen ist dass keiner mehr ne Einweisung braucht...
So wird das zwar gerne beworben, auf der Präsentation gezeigt aber hat mit der Praxis nichts zu tun. Vor allem wenn die Bedienung wenig intuitiv ist. Ich kenne Disag jetzt nur als Schütze, aber Meyton ist mit seiner Wettkampfsteuerung nicht das Yellow from the Egg.
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Wenn du den zweiten Weltkrieg aufrollen willst, da gibt es garantiert bessere Foren.
Ich finde es geschmacklos und dümmlich, die Geschehnisse des Krieges, mit über 60 Mio. Toten als „Praxiserprobung und Praxisbewährung“ zu verniedlichen. Das ist, mit Verlaub, zum Kotzen. -
Eine Sache ist bei der Geschichte auch klar.
Ein Sportlerleben ist nur kurz.
Kann sein, dass der Leistungspeak nur einmal auf dem Niveau einer Olympia-Qualifikation erreicht wird.
Und diese Sportler, ungeachtet ihrer persönlichen Haltung auszuschließen, ist schon die Höchststrafe.
Ich weiß von einem Westdeutschen Schützen, der sich für die Olympiade in Moskau qualifiziert hatte.
Als die BRD dort nicht teilgenommen hat, hat er von einem Tag auf den anderen den Sport aufgegeben.Das Problem hatte ich mit dem Post 130 ja schon angerissen. Im Falle von Startverboten oder Boykotten sind die Sportler die Leidtragenden.
Andererseits haben wir auch das Problemfeld des „Staatssportes“. Es gibt und gab genügend Länder die den Sport zur Demonstration der Überlegenheit des jeweiligen politischen Systems missbrauchten.
Das IOC an der Spitze, die NOK´s und die jeweiligen Sportverbände müssen sich zusammenraufen und entscheiden wie es zukünftig laufen soll. Entweder es gibt klare Ausschlussregeln und dann auch keinen Start für Sportler dieser Länder, oder ein Start ist für alle unter neutraler Flagge möglich. Man kann auch beschließen was in und von einem Land gemacht wird ist egal, die dürfen starten. -
Da hat jemand beim DSB die Begriffe Internet, Browser und HTML nicht verstanden. Ein Buch zu photograpieren und blätterfährig zu machen heißt nicht, dass es nutzerfreundlich ist. Auf den meisten Bildschirmen dürfte der Text zu klein sein, so dass man ständig die Lupenfunktion bemühen muss, wenn man etwa in augenfreundlicher Form lesen will. Dieses abphotograpierte Papier gehört in echtem HTML dargestellt.
Klaas
😂😂😂😂 Jetzt werden aber wieder Ansprüche gestellt. Es reicht doch wenn man den Aktiven die Sportordnung um die Ohren hauen kann. Die sollen doch nicht anfangen diese selbst zu interpretieren und dazu auch noch kostenlos, komfortabel zu nutzen.
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Nicht gerade das beste Beispiel, der DAV ist wesentlich mehr als nur Sportverband, der konnte länger ohne DOSB bestehen als der dort Mitglied ist und könnte auch ohne die Sportförderung weiter bestehen.
Sportler des DAV sind auch heute in der Sportförderung der BW und Polizei.
Für den Breitensport sicher.
Wie heute auch schon.
Der DAV zeigt ja, wie viele andere Verbände auch, dass die Förderung nicht alleine an Olympia hängt.
Warum verengst du das auf den Breitensport?
Also bleiben doch die, denen eine nationale Komponente wichtig ist, versorgt.
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Ich meine, das wurde hier schon mindestens drei Mal geschrieben/gefragt. Eine Antwort hat jomei immer noch nicht geliefert.
Da kann ich keine Antwort geben, die Forderung wurde nicht von mir aufgestellt.
Bleiben wir doch, wie schon geschrieben auf der Basis Förderng wie aktuell durch Steuergelder. -
Nein bist du nicht. Zumindest ist das meine Meinung und Erfahrung. Es gibt ein Video von Heinz Reinkemeyer, wo er sogar empfiehlt, jeden Schuss zu drehen. Als ich 2019 angefangen habe, sagte mir mein Trainer, das ich jeden Schuss unter 10,5 drehen soll. Heute drehe ich tatsächlich jeden Schuss. Auch eine 10,9 wenn sie nicht zentral ist. Ich würde es nicht mit einem 10 oder 20 Klick Diopter machen. Aber mit 24-48 auf jeden Fall.
O. K. Besten Dank. Inzwischen lebe ich von gewackelten 10,0ern 😀 aber immer noch besser wie ein sauber geschossener 8er. Das mit dem Drehen kenn ich vom KK. Beim Luftgewehr wusste ich immer warum das gerade kein 10er war.