Olympia, wer darf warum nicht mitmachen.

  • Der DAV zeigt ja, wie viele andere Verbände auch, dass die Förderung nicht alleine an Olympia hängt.

    Die Sektionen des DAV betreiben Gastronomie, Naturschutz, Wegebau ..... manche haben auch eine Liste B die betreiben dann auch Olympische Disziplinen. Da geht das meiste an der Spitzensportförderung vorbei.

    Wie schon geschrieben taugt der DAV nicht als Beispiel. Olympia ist dort für viele was das Lichtschießen beim DSV ist.

    Warum verengst du das auf den Breitensport.

    Weil das bei den meisten noch übrig bleibt wenn dein "Nationalgedöns" wegfällt.

    Also bleiben doch die, denen eine nationale Komponente wichtig ist, versorgt.

    Was immer du damit sagen willst?

  • Eine Sache ist bei der Geschichte auch klar.
    Ein Sportlerleben ist nur kurz.
    Kann sein, dass der Leistungspeak nur einmal auf dem Niveau einer Olympia-Qualifikation erreicht wird.
    Und diese Sportler, ungeachtet ihrer persönlichen Haltung auszuschließen, ist schon die Höchststrafe.
    Ich weiß von einem Westdeutschen Schützen, der sich für die Olympiade in Moskau qualifiziert hatte.
    Als die BRD dort nicht teilgenommen hat, hat er von einem Tag auf den anderen den Sport aufgegeben.

  • ach Carcano du findest also putzig wie ich dich wiederhole.... zB das Bsp Bob und Schlitten hab ich zuerst geschrieben... aber wollen wir uns jetzt über wer hat das größere Blaue Schäuffelchen unterhalten?

    Und wenn du meine Texte mal lesen würdest - würdest du merken, dass ich dir nicht nachplappere sondern deine Meinung widerlege.

    Und bzgl. Wissen, du Großmeister (sorry jetzt komme ich mal auf dein Niveau herunter) der scheinbar über Spitzensport alles weiß, hier aber regelmäßig (sei es was die OSP Laufbahnberater, die Förderung der Dualen Karriere durch mich in einem anderen Thread etc.) ständig verbessert werden muss, weil das schnell angelesene Wissen eben nicht reicht oder fehlerhaft ist.


    Dann komme doch mal mit den großen Fakten, die du doch alle besser kennst als jemand der täglich in dem Bereich sein Geld verdient - immer wenn es neben nebulösen Prollthesen deinersteits eine faktenbasierte Nachfrage gibt .... dann kommt nämlich was von Dir? Richtig - Beleidigungen, Diffamierungen oder eben nichts mehr. Aber gut wenn man als Anwalt so agieren muss... das sagt sehr viel über dich aus.


    Wo sind denn meine "krassen Verdrehungen" der Fakten... benenne sie doch einmal.

    Wo sind die Faktenbasierten Antworten auf die vielen Fragen die ich dir hier schon aufgrund deiner rumposounten Allwissenheit gestellt habe:

    z.B. Was der Verein Athleten Deutschland denn wirklich erreicht hat - Beispiel von hier - oder in dem Thread "Jetzt wacht sogar der Süden auf" wo mehrere Leute geschrieben haben, an welchen Fakten du deine Ergüsse festmachst.


    Sorry du bist hier manchmal nicht mehr als ein Schaumschläger (unterlegt mit teilweise lächerlich vielen Fachbegriffen und illustren Verwendungen diverser lateinischer Begriffe, damit auch jeder Denkt - Mensch Carcano ist aber einer holla) oder du bringst mal ein paar Fakten.

  • Die Ausgangsfrage oder die Thread-Anregung, je nachdem, wie man das nennen will, stammte ja von Hansaxel, und die bezog sich auf eine durchaus interessante und vollauf zum Thema dieser Website gehörende neue Meldung, nämlich auf die Zulassung oder Nichtzulassung bestimmter "Nationen" zu den kommenden Olympischen Winterspielen.

    Und zwar bezog sich das speziell auf die heutzutage medial sehr beliebte, mithin auch dem IOC etwas Fernseh-Geld einbringende Wintersportdisziplin "Biathlon" (also der früher schon zwischen 1924 und 1948 olympisch gewesenen sogenannten "Militärpatrouille", deren eher randständige sportliche Existenz bei Olympia, angesichts des bedauerlichen Ausfall zweier olympischer Spiele, dann jedenfalls für den Zeitraum 1939-1945 von einer umfassenden multinationalen Praxiserprobung und Praxisbewährung abgelöst wurde, sowohl an der südwestlichen Alpenfront 1940 (wobei die sich als klare Favoriten sehenden Italiener trotz ihres vorangegangenen Olympiasieg anno 1936 dann doch gegen die Franzosen ziemlich schlecht abschnitten), als auch in Norwegen 1940, und in Finnland schon ab 1939, und dann für fünf Jahre lang an der Ostfront. Weltweit wohl auch noch auf den Aleuten, und in Grönland, wo die deutschen Amateure gegen dänische Vollprofis (Siriuspatrouille) gewannen...

    [sarcasm]Die besten deutschen Sportler in der nunmehr gänzlich uniformierten Disziplin bekamen gewissermaßen als Bonus die Möglichkeit, sie bis in die Höhen des Kaukasus auszuüben, mitsamt wettkampfmäßiger Besteigung des Elbrus im August 1942. Die Nationalflagge samt medialer Ausschlachtung war dabei besonders wichtig, und somit sind wir schon sind wir wieder voll im Thema.[/sarcasm]
    https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thre…esteigung-1942/

    Übrigens sind soeben im September einige Biathlon-Olympiamedaillen rückwirkend neu verteilt worden, nachdem der russlandbezogene Doping-Rechtsstreit sein jahrelang verspätetes letztes Ende fand. Auch das gehört mit zum Thema "Startrecht oder Ausschluss".

    Carcano

  • Eine Sache ist bei der Geschichte auch klar.
    Ein Sportlerleben ist nur kurz.
    Kann sein, dass der Leistungspeak nur einmal auf dem Niveau einer Olympia-Qualifikation erreicht wird.
    Und diese Sportler, ungeachtet ihrer persönlichen Haltung auszuschließen, ist schon die Höchststrafe.
    Ich weiß von einem Westdeutschen Schützen, der sich für die Olympiade in Moskau qualifiziert hatte.
    Als die BRD dort nicht teilgenommen hat, hat er von einem Tag auf den anderen den Sport aufgegeben.

    Das Problem hatte ich mit dem Post 130 ja schon angerissen. Im Falle von Startverboten oder Boykotten sind die Sportler die Leidtragenden.

    Andererseits haben wir auch das Problemfeld des „Staatssportes“. Es gibt und gab genügend Länder die den Sport zur Demonstration der Überlegenheit des jeweiligen politischen Systems missbrauchten.

    Das IOC an der Spitze, die NOK´s und die jeweiligen Sportverbände müssen sich zusammenraufen und entscheiden wie es zukünftig laufen soll. Entweder es gibt klare Ausschlussregeln und dann auch keinen Start für Sportler dieser Länder, oder ein Start ist für alle unter neutraler Flagge möglich. Man kann auch beschließen was in und von einem Land gemacht wird ist egal, die dürfen starten.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Carcano

    Wenn du den zweiten Weltkrieg aufrollen willst, da gibt es garantiert bessere Foren.

    Ich finde es geschmacklos und dümmlich, die Geschehnisse des Krieges, mit über 60 Mio. Toten als „Praxiserprobung und Praxisbewährung“ zu verniedlichen. Das ist, mit Verlaub, zum Kotzen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^


  • Tirol wäre ein Gegenbeispiel, aber das ist dort seit mehreren Jahrhunderten verfassungsrechtlich geheiligt (und stützt sich letztlich aufs Landlibell 1511).

    Spätestens wenn ich in die benachbarten östr. Bundesländer schaue freue ich mich wieder über die deutschen Verhältnisse.

    Drittens ist davon der Spitzensport zu trennen, und es gibt ganze Sportverbände, die ohne massive Förderung aus öffentlichen Mitteln schlichtweg nicht bestehen könnten, allenfalls auf Jugendgruppen- und Pfadfinderniveau (der Bob-und Schlittensport käme da etwa in den Sinn).

    Du willst doch nicht einen aus deutscher Sicht erfolgreichen Medaillenlieferanten abwürgen?

    Im Bereich des Spitzensports gibt es dann natürlich eine gewisse Raumplanung, durch die staatliche Unterstützung und den Ausbau von Olympiastützpunkten und Leistungszentren, deren Betriebsmittel ja auch zum überwiegenden Teil nicht von den Verbänden kommen, und noch viel weniger von Sponsoren.

    Wenn wir etwa im Schießsport nun an die Landesleistungszentren denken, dann gibt es da eine sehr weite Spanne von „gar nicht schlecht und immer noch recht modern und ordentlich ausgestattet", über "naja, ziemlich veraltet, da müsste man wirklich mal wieder investieren" bis hin zu "marode und verrottet". Olympiastützpunkte und in geringerem Maße auch Landesleistungszentren haben dann natürlich auch einen personalen Unterbau.

    Braucht man das in jedem Verband, oder brauchen wir nicht erstmal die Leute die mitmachen wollen? Wenn Lanfear vor einigen Wochen hier schrieb daß gerade mal die Kaderschützen eines eher starken LV die niedrige Qualifikationshurde für die DM schaffen fehlt es doch nicht am Angebot.

    Braucht es, wenn man staatliche Fördergelder haben will, nicht mehr Eigenbeitrag als die dreifufzig Umlage an den Verband?

    Und eine (halb)öffentliche Mitnutzung gibt es da auch oft in gewissem Umfang, aber das wird von den Verbänden und vor allem von den Trainern ja eher mit scheelem Blick und geschürzten Lippen gesehen. Man möchte da nicht dauernd die hoi polloi sehen müssen.

    Vielleicht will man auch nur auf die hilfreiche Tipps der erfahrenen Zuschauer verzichten?