Herzlichen Glückwunsch! 😊😊😊
Beiträge von Leachimsachet
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Schießbuch führe ich seit Ewigkeiten sowohl für das Training als auch für die Wettkämpfe. Teilweise mit, teilweise auch ohne Ergebnis. Mit Ergebnis meist wenn ich komplette Disziplinen schieße.
Trainingshandbuch nicht. Wettkämpfe sind mit Ergebnis eh dokumentiert und meine Trainingseinheiten sind so durchmischt (mal Teildisziplinen, mal einfach nur Serien usw.) dass das wenig Sinn macht. Da ist mein Anspruch auch zu wenig leistungsorientiert

Mein jeweils vorherrschender mentaler Zustand lässt sich objektiv eh nicht mitplotten - und der hat bei mir große Auswirkung auf das Ergebnis.
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Bist du emotional so schwankend?
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Hier hast du ein Beispiel für ein Trainingstagebuch, in dem du deine Einheiten sehr detailliert festhalten kannst (z. B. Uhrzeit, Temperatur, Wind, welche Technikelemente, ...):
Und hier ein Schießbuch, das neben den Grunddaten (Datum, Ort, Disziplin, Waffe) auch Platz für weitere Anmerkungen (z.B. Ergebnis, Schussanzahl und sonstiges) bietet:
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komm‘ davon weg, dass es einen Unterschied macht, wie hoch das Event angesiedelt ist….
da du Mensch und Sportgerät auf die Umgebung anpassen musst, kann ein Pokalschießen aus technischer Sicht anspruchsvoller sein, als ein Ligawettkampf oder die Verbandsmeisterschaft
mein aha-Erlebnis ist jedes mal, der Stand eines benachbarten historischen Schützenvereins auf dem Dachboden, wackelnder Holzboden mit Teppich, Seilzuganlage, die Auflagen, sehr unterschiedliche Lichtverhältnisse - nicht nur das man am Gewehr drehen und justieren muss, vor allem die körperliche Anpassung kostet Zeit macht Stress
DAS sind dann die Wettkämpfe an denen man wächst, oder auch zerbricht, denn selbst sonst 298-300er Schützen kommen dort mitunter mit 28X vom Stand
Es macht mental einen großen Unterschied wie hoch das Event angesiedelt ist. Das ist ab einem gewissen Grad der Routine völlig normal und auch in Ordnung.
Ich weiß noch wie mir am Anfang bei Preisschießen der Puls ging und wie ich dann 20 Jahre später bei der Deutschen der Puls nicht mehr hochging, weil es mich nicht mehr gereizt hat.
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Ich kann dir sagen, dass nicht alle so rigoros vorgehen wie von dir behauptet.
Zum einen schmeißt der DSB keinen LV raus, der zu geringe Mitgliederzahlen meldet ( vor Jahren gab es einen Fall der Geringermeldung vom WSB, der meinte, einen „Trick“ anwenden zu können. Dieser führte lediglich zu Nachveranlagungen, nicht aber zum Ausschluss. Und auch bei uns im RSB gab es in den vergangenen Jahren durch Recherchen, die der neue Schatzmeister angestellt hatte, mehrere Fälle von zu geringen Mitgliedermeldungen. Auch hier wurde allen Betroffenen Vereinen die Möglichkeit der Nachmeldung gegeben und nur die, die sich weigerten, wurden „vor die Tür gesetzt“.😉
Insofern dürfte deine Sichtweise nicht zwangsweise überall angewendet werden.So kann man eine Solidargemeinschaft auch ad absurdum führen:
Lasst uns einfach mal absichtlich weniger Mitglieder melden, um so die Verbandsabgabe zu umgehen. Und wenn diese satzungswidrige und gegenüber den ehrlichen Vereinen asoziale Verhalten auffällig, dann stellen wir uns einfach blöd, jammern laut rum und betteln, dass wir im Verband bleiben dürfen.
Das Verhalten erwachsener Menschen bringt mich immer wieder zum Kopfschütteln.
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Es geht hier um den NSSV, das ist "oben" auf der Landkarte.
Aber die MEISTEN LVs haben ähnliche Klauseln, aber eben nicht alle.
Und ich habe den BSSB lediglich als Beispiel für einen Landesverband gewählt. Wir können auch eine Ebene weiter oben ansetzen - der DSB hat im Endeffekt die gleiche Formulierung in seiner Satzung. Von daher ist es egal, ob die LV eine derartige Formulierung haben - Ober sticht Unter.
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Wenn nicht immer alles erklärt werden müsste, besonders dann wenn Wissen durch Meinung, Glaube oder Logik ersetzt wird.
Was ist wenn der Schütze privat versichert ist?
Fordert ein Verband nicht erstmal die (nach)Meldung bevor er rauswirft?
Artikel 8 Satz 5 der Satzung des BSSB ist da eindeutig in seiner Aussage. Wer gegen die Satzung verstößt, und dazu gehört eben auch Mitglieder nicht zu melden, der wird aus dem Verband ausgeschlossen.
Die Regeln sind klar und solange man sich daran hält, ist alles gut. Warum also lange mit Samthandschuhen die Leute behandeln, die bewusst gegen die Satzung verstoßen und eine Nachmeldung fordern?
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DIe Frage war ob 12 Monate Vereinsmitgliedschaft ausreichen, von Verbänden steht da nix. Und wo steht geschrieben dass man automatisch Verbandsmitglied ist wenn man einem Verein beitritt wenn dieser einen nicht dort anmeldet?
*EDIT*
Hast du einen DSB oder NSSV Mitgliedsausweis?
Die DSB-Mitgliedsvereine sind angehalten alle Mitglieder zu melden, da sie sonst nicht versichert sind. Nicht gemeldete Mitglieder gelten als "Schwarze Mitglieder". Erhält der Verband Kenntnis über diese, wird ein Verbandsausschlussverfahren gegen den Verein eingeleitet. Das ist keine graue Theorie, sondern gelebte Praxis. Ein 8 km entfernter Verein fühlte sich auch besonders schlau und hatte nur ca 20 Mitglieder gemeldet, um die Verbandsabgabe zu umgehen. Seit dem Verbandsausschluss istder Verein effektiv tot, weil er nicht mal mehr noch an Rundenwettkämpfen Mannschaften stellen darf.
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WE WANT YOU



Wir, die HSG Oettingen, suchen für unsere Luftgewehr-Mannschaft in der schwäbischen Bezirksliga einen Freihandschützen, der gerne Liga-Modus schießen möchte und 375+/- trifft.
Wo liegt Oettingen und wer sind wir? Oettingen liegt im Drei-Länder-Eck zwischen Schwaben - Baden-Württemberg - Mittelfranken. Wir sind eine junge Truppe (zw. 20 und 38) und haben alle Bock auf Schießen und möchten gerne wieder in die Bezirksoberliga aufsteigen.
In unserer Luftdruckhalle haben wir Elektronische Stände von DISAG, in der 50 Meter Halle auch. Erfahrene Trainer, die dich gerne betreuen und dir bei deiner Entwicklung helfen, stehen zur Seite.
Wenn du dich angesprochen fühlst und aus unserer Nähe kommst, dann schreib mich einfach direkt an und wir tauschen uns aus.
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Unsere Anschütz Koffer haben wir alle entsorgt. Da kann ich mein Gewehr auch in Zeitungspapier einwickeln. So hat jeder Hersteller seine Schwachstellen.
Es kommt drauf an für was ich ihn verwende. Im normalen Alltag (Schießstand, Auto) finde ich diese Koffer mehr als ausreichend. Im Flugzeug habe ich andere verwendet.
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Oder mit Autofolie folieren (lassen). Gibt's in allen Farben incl Flipflop-Optik und ist recht robust.
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...d.h., die Spitzenschützen aus Indien/China können komplett vom Sport leben. (?)
Haben wir letztlich als Sportsoldaten nicht ähnliche Möglichkeiten auch hier - oder gehört Schießsport nicht zu den Möglichkeiten, die die Bundeswehr speziell unterstützt?
Ich meine, auch die Bundespolizei hat spezielle Sportprogramme für Spitzenathleten?Die Plätze bei Bundeswehr, Polizei und Zoll sind sehr begrenzt und jeweils mit Zeitverträgen versehen. Erreichst du die vorgegebenen Ziele nicht, bist du nach Ende der Saison arbeitslos. Deshalb zwingen die Olympiastützpunkte die Kaderathleten schon früh ein Studium zu absolvieren.
Aber das ist vom Ende her gedacht. Bis du in den Genuss der Vollförderung als Berufssportler kommst, gehst du in Vorkasse. Bezirks- und Landeskader sind weitestgehend ohne nennenswerte Förderung. Spritgeld, bisschen Munition und mit viel Glück ein wenig Geld durch lokale Stiftungen. Sponsoring nur durch Mäzenen und Familie. Nationalmannschaft bringt im Nachwuchsbereich auch fast nichts, außer man wird noch extra von Sepp-Herberger- oder DFB-Stiftung gesponsert. Die Deutsche Sporthilfe fördert nicht zwangsläufig alle Kadermitglieder.
Wenn du es dann an die Internationale Spitze geschafft hast, dann kommst du in den Genuss einer relativ guten Förderung durch Bundeswehr/Polizei/Zoll.
Und das ist dad Paradox: als Amateur in die Weltspitze kommen, um dann Jahresverträge zu bekommen.
Und das machen andere Nationen einfach besser. Da werden die Athleten schon auf dem Weg zur Spitze unterstützt und erhalten für die Zeit danach auch eine gewisse Absicherung. Das fehlt hier.
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Olympia in Moskau war 1980, da werden die Forschungen zu dem Thema heute sicherlich noch aktuell sein.

Und die Herstellung von damals ist bestimmt die gleiche wie heute.
Die Herstellung ist heute genauer, der Umgang der Schützen mit der Munition der gleiche. Munition austesten schön und gut, aber wie transportiert denn der Großteil seine Diabolos? In der Dose in der Equipment-Tasche. Viel Spaß beim hin und herkullern. Hier bekommt die Munition die Unwucht her. Deshalb hatte damals RWS seine R10 handverlesen in Styropor einsortiert verkauft, um Deformierungen beim Transport zu verhindern. So wie es die Chinesen heute machen.
Worauf möchte ich hinaus? Man kann sich das Testen sparen, wenn man danach die Munition nicht entsprechend transportiert.
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Ein Schütze hatte bei RWS zum Test, ausgerollte angeschossene R10 getestet.
Und hatte auch die aussortierten "Ausschuss" Diabolos mit. Und genau die hatten am Ende das beste Trefferbild.
Diabolos ausrollen ist eine reine Kopfsache, am Ergebnis ändert sich nicht viel.
Ausschussdiabolos erkennt man auch sehr schnell in der Schüttelbox.
Die Forschungsarbeit von Dr Wiegand und seinem Team zur Vorbereitung auf die Olympiade in Moskau sagt da etwas anderes. Die haben damals auch keine Dose ausgerollt, sondern gut 100.000 Diabolos.
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bin mir gerade nicht so sicher, ob dass nicht doch auch ein bisschen ne Rolle spielt und ob es nicht doch nur die Waffe/Ausrüstung ist.
Habe erst im März angefangen und erst Ende April begonnen, wirklich regelmäßig drei Mal pro Woche zu trainieren. Im Mai lag ich mit meiner alten Anschütz 2002 im Monatsdurchschnitt noch bei 298 Ringen (Zehntel). Bestes 307 (einmaliger Ausreißer) meist eher 295.
Anfang Juni bekam ich meine Leih FWB900. Erstes Training 301,1 und 302,2. Zweites Training: 305,0 und 307,9.
Gestern erstmalig mit dem brandneuen nun eigenen FWB900. Noch nicht mal fertig eingestellt: 313,9.
(Zweite Serie wegen Kreislauf nach 20 Schuss abgebrochen mit 209 auf dem Zähler).
Kein einziger von 50 Schuss unter 10 (bzw. den 21. schon - da wollte ich schnell den Lauf leerschießen, da mir schwarz vor Augen wurde und ich nicht das geladene Gewehr abstellen wollte - dummerweise habe ich nicht die Wand - sondern die 4 getroffen, so dass sich die Serie dann nicht mehr gelohnt hat)
So viel kann man doch so schnell gar nicht "lernen". Mit meiner Anschütz hätte ich dies vermutlich nie geschafft und gewiss keine Chance zu so schnellen "Fortschritten" gehabt.Ein neues oder anderes Gewehr motiviert erstmal ungemein - das beflügelt einen förmlich. Mit einem Anschütz 2002 habe ich vor 20 Jahren bei der WM in der Schweiz auf Zehntel 636.0 getroffen. Am Gewehr lag es bei dir also mit Sicherheit nicht, da hast du immer noch Luft.
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Ich habe sehr gute Diabolos die bei 10 Schuss eine Streuung von 5,5 und bei 20 Schuss 5,9 haben. Das hat man auch beim Schießen gemerkt. Bei einer 10er Serie waren die Schüsse immer (meistens) zwischen 10,6- 10,9 also im Innenzehner. Ich habe auch sehr viele kleine Teiler geschossen.
Jetzt habe ich ca. 3 Monate Pause gemacht und letzte Woche wieder das Training angefangen und musste feststellen das ich auf einmal für meine Verhältnisse schlecht geschossen habe. Es gab 10er Serien von 104,9 und ein paar Serien von 105,5 usw. 106er Serien gab es auch. Aber keine 107er und keine 108er Serie.

Was ich damit sagen möchte, Diabolos ausrollen und machen und tun mag ja sein. Aber das wichtigste ist Training, Training, Training damit wieder Ruhe einkehrt und die Augen sich wieder ans Schussbild gewöhnen.
Dann sollte es bald wieder klappen.Gruß
Vielen Dank für deinen Kommentar! Gerade bei Auflage verrennen sich viele in die Ausrüstung und meinen, dass Geld die Zehner schießt. Je nach Leistungsniveau müssen individuell Schwerpunkte gesetzt werden.
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Hallo Peter,
man kann Gewehrmunition nehmen, unser Trainer hat davon abgeraten, weil die einen stärkeren Rückstoss haben soll.
Der Kauf ist länger verglichen mit der Sportpistole, aber kürzer verglichen mit einem KK Gewehr.
Soweit ich weiss gibt es keine spezielle Munition für die freie Pistole.
Also würde ich sagen da geht Probieren über Studieren.Ich habe eine Hämmerli 160 und habe RWS Pistole Match verglichen mit der Pistole Match SR (soft recoil).
Bei Feihand habe ich keinen Unterschied gespürt.Es gab auch mal die FP50 in silberner Schachtel von RWS.
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Das reicht ja auch für einen eigenen Landesverband.
Wie stand Josef Ambacher dazu?
Ein wirklicher Sportschützenverband hätte schon seinen Reiz, aber wieviele hätten da wirklich mitgemacht?
Habt Ihr in eurem Einzugsbereich überhaupt so viele Schützen die das erforderliche Talent haben und den Willen zum Leistungssport?
Wir gesagt, es wäre um eine Fusion von zwei bzw drei Gauen gegangen mit rund 20.000 Mitgliedern. Das Ganze wäre immer noch im BSSB gelaufen, nur eben als sehr großer Gau.
Zu deiner Frage zum Thema Leistungssport:
Es gibt in zweien dieser Gauen (den dritten verfolge ich aktiv nicht) aktuell keine wirkliche Kaderstruktur, weder bei Nachwuchs noch Erwachsenen, keine professionellen Trainings und in vielen Vereinen nicht mal einen Vereinsübungsleiter. Mit dem Konzept hätte mit den hauptamtlichen Trainern und ggf Honorartrainern auch die Basisarbeit in den Vereinen unterstützen können, die oftmals komplett brachliegt. Der BSSB wollte das damals sogar ein Stück weit finanziell und personell unterstützen, da den Gauen der Kauf einer Schießanlage aus einer frisch aufgelösten Kaserne angeboten wurde, wo ein Leistungszentrum hätte entstehen können.
Wie ist die Situation heute? Mitgliederzahlen rückläufig. Mehrere Vereine inzwischen aufgelöst,einige existieren nur noch auf dem Papier und warten auf ihre Abwicklung. Scharfer Bereich quasi tot, Luftdruck konstant rückläufig. Gaufunktionäre haben zT keinen Bock sich für die Schützen einzusetzen und verbreiten bewusste Falschaussagen. Wir wollten für eine achtjährige eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Aussage Bezirkstrainer, der auch im Gau für die Trainerausbildung verantwortlich ist: "das braucht ihr gar nicht probieren. Das geht nie durch und ist auch so mit Landratsamt abgestimmt."
Acht Wochen, vier Telefonate und drei Briefe später haben wie die Ausnahmegenehmigung erhalten und freuen uns über den Nachwuchs.
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Und wieder sind wir beim Thema Professionalität und dem lieben Geld. Ich komme aus Bayern und unser Gau hat ca. 6.500 Mitglieder. Ich hatt bereits vor 20 Jahren den Vorschlag mit den beiden Nachbargauen zu fusionieren und so einen "Miniverband" mit 20.000 Mitgliedern aufzubauen. Verbandsabgabe erhöhen und eine professionelle Kleine Geschäftsstelle einrichten und für die Schwerpunktdisziplinen hauptamtliche Trainer einstellen, die dann an Stützpunkten trainieren und die Schützen bei weiterführen Meisterschaften betreuen.
Wurde aus verschiedenen Gründen abgelehnt, u.a. weil keiner der drei Gauschützenmeister ins zweite Glied wollte, man sich auf keinen Geschäftssitz und Namen einigen konnte und man einfach nicht den Mut hatte alte Strukturen aufzubrechen.