Beiträge von Leachimsachet

    In einigen Fällen kann man da auch von "ja, leider" sprechen. Mir wäre mehr als mulmig meine Waffe zur Revision beim Hersteller einem der hiesigen Händler zu übergeben, unklar, ob der sich nicht auch selbst daran "versuchen" würde...

    Deshalb fahre ich mit meinem VW Touran auch immer direkt nach Wolfsburg zur Durchsicht bzw Revision. Ich fände die Vorstellung, das bei einem Vertragshändler machen zu lassen, total gruselig. Zum Schluss versuchen die sich noch selbst daran...

    Früher als man noch das Gewehr selbst halten musste,

    Die waren halt auch nicht besser als gute Lose aus der Dose, bei denen auch noch nach 5 Schuss ein Diabolo stecken bleiben konnte.

    Wenn ich mich richtig erinnere wurde damals mit "handsortiert" geworben. Ich gehe davon aus, dass in den 80er und 90er Jahren die Fertigungsgenauigkeit deutlich geringer war als heute. Deshalb hat ja Dr. Weigand damals auch seine Versuchsreihe mit der Glasscheibe durchgeführt für die DDR Nationalmannschaft.

    Des Weiteren gehe ich davon aus, dass es damals auch um den sicheren Transport der Diabolos ging, damit diese nicht beim Herumfliegen in der Dose schön Unwucht bekommen.

    1000 Dank für deine Antwort und die Links.

    Zeigt die Waage tatsächlich auf 1/1000? Meine bisherige geht nur auf 5/1000 und suche daher eine andere.

    ob du es glaubst oder nicht, ich habe bislang gar keinen Munitions-Test gemacht ;)

    die Chinesen jage ich mittlerweile so durch den Lauf, die RWS wiege ich hin und wieder und sortiere insb. die leichten aus


    natürlich sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht konstant, aber wohin soll das auch führen? Lagerung im Reinraum? :D

    Ich glaube dir alles :)

    Wie kommst du dann auf den von dir genannten Putzrhythmus? Stellst du vor oder nach dem Putzen einen Unterschied fest?

    Reine Interessenafrage: welche Waage verwendest du? Kannst du hier einen Link posten, falls online gekauft?

    Wo das hinführen und was das bringen soll? Ehrliche Antwort: ich habe keine Ahnung. Die Frage kam mir, weil hier im Forum irgendjemand mal von alter (25 Jahre +) KK Munition geschrieben hatte und da sich da die Beschaffenheit des Fetts verändert hatte.

    1. meist wenn so 1-2 Dosen durch sind

    2. daheim bei Raumtemperatur im Schrank in den Runddosen

    3. entweder in der Schüttelbox, oder Nachfüllmengen in der Runddose, dann aber mit Einlage aus Stoff oder ähnlichem, damit sie nicht lose drin rumkullern

    Zu 1.: hast du jemals deine ausgeteste Munition nochmal "getestet ", wenn vorher 500 oder 1000 Schuss durch den Lauf gegangen sind?


    Zu 2.: wie konstant sind dort Temperatur und Luftfeuchtigkeit?


    Zu 3.: hier bist du vielen schon ein ganzes Stück voraus und hast eine große Schwachstelle fast ausgemerzt. Hast du schonmal deine ausgeteste Munition nochmal getestet, wenn nur noch 100 Diabolos in der Dose sind?

    Diese Diskussion gefällt mir und ich werfe drei weitere Aspekte in die Runde:


    1. Wie und wie oft reinigt ihr den Lauf, um sicherzustellen, dass hier auch die optimalen Bedingungen vorliegen?


    2. Wie lagert ihr eure Munition?


    3. Wie transportiert ihr eure Munition?

    Mehr was für den Export, da wird nicht überall gleich auf Topniveau begonnen.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass keiner von uns beiden sich auf diesem Topniveau befindet, dass dieses Gewehr technisch betrachtet nicht ausreichend ist.

    Ich habe es an der Deutschen mal bestellt und werde es ab Oktober testen - sowohl aus der Schulter als auch aus der Testmaschine. Ich kann euch dann gerne von meinen Erfahrungen berichten.

    Wenn es meine Erwartungen erfüllt, werde ich es behalten und dafür mein altes KK verkaufen.

    Leachimsachet

    Mit welcher Munition (Marke, Sorte) hast du das gemacht?

    Sowas kenne ich nur vom Zimmerstutzen. Da wird von vielen auch gerollt, gewogen, gemessen und über Matritzen sortiert. Da ist Munition aber auch manchmal sch….. Ich hatte mal Zündhütchen, da gingen rund 15% nicht ins Patronenlager rein.
    Ich glaube es kommen da auch magische Rituale zur Anwendung. 😃

    Das war eine vorher bereits ausgeteste RWS R10.


    Ich habe damals relativ viel mit Dr. Weigand trainiert, deshalb hatte ich dann die Munition mal ausgerollt.

    Zu deiner Frage bzgl Ausrollen:


    Ich habe einmal den Verauchsaufbau von Dr. Claus Wiegand, Ehemaliger Sportwissenschaftler und Nationaltrainer DDR und später Bundestrainer am Stützpunkt Suhl, nachgestellt. Vereinfacht ausgedrückt sah das wie folgt aus:


    Glasplatte mit 40 x 40 cm an einer Seite um ca 5 mm erhöht. Auf der Rückseite der Glasscheibe befinden sich parallel angeordnete Linien mit 10 mm Abstand, die nummeriert sind. Es gibt einen fest definierter Startpunkt, auf den man das Diabolo legt.

    Nun gibt es drei Möglichkeiten:

    1. Diabolo bleibt liegt und rollt nicht von allein los => aussortieren

    2. Diabolo rollt los, es hüpft aber => aussortieren

    3. Diabolo rollt los

    Bei allen, die unter 3. fallen wird nun beobachtet, wie weit sie rollen und dann entsprechend der Weite sortieren.

    Anschließend habe ich von Variante 1 und 2 sowie bon Variante 3 von jeder Entfernung 10 Schuss eingespannt durch mein Gewehr geschossen.

    Ergebnis:

    Das kleinste Schussbild hatten die Diabolos, die zuvor am weitesten gerollt waren. Da der Test auf Papier war damals, nur grober Wert: Loch in Loch, rund.

    Am schlechtesten waren die Hüpfer. Hier war das Schussbild an der breitesten Stelle 10 mm.

    Ich habˋs jetzt so verstanden, dass ihr auf 10 m Zugstände habt. Mit allen Ständen in der Halle seit ihr gut aufgestellt. Wobei ich die Freistände für KK lieber habe. Vermutlich aus Gewohnheit.

    Welche Zuganlagen habt ihr auf 50 m? Wir haben Spiet, die kann man leider nicht nachrüsten.

    Das kam jetzt falsch rüber. Wir haben überall Elektronik. Bei 10 Meter disag, bei 25 Meter Polytronic. Die sind abklappbar, sodass die alte Drehscheibenanlage noch nutzbar ist. Bei 50 Meter haben haben wir drei Stände von Polytronic (großer Messrahmen für Freie Pistole) und drei Disag für Gewehr. Bei diesen "Bahnen" sind noch die alten Seilzugstände von Spieth zusätzlich vorhanden, die können auf 10, 15 und 50 metern halten. Wenn das auf Papier geschossen wird, geht in dem Moment natürlich nicht Elektronik.

    Wir haben 10, 25 und 50 meter allesin der Halle und komplett elektronisch. Bei drei 50 Meter Ständen haben wir die Seilzüge stehen lassen, da sie ja nichts kosten. Wir haben Stopps auf 10 und 15 Meter nachgerüstet, sodass wir sie theoretisch multifunktional nutzen können.

    Wir reden ein Stück weit aneinander vorbei. Es geht nicht darum, dass die Eltern bei jedem Training durchgehend da sind. Manchmal ist es aber sinnvoll, um Inhalte und Termine abzuklären. Außerdem brauchten wir vor Elektronik im Dreistellung Scheibenwechsler.

    Bei Wettkämpfen brauche ich die Eltern als Fahrer. Ich bringe keine sechs Kids plus Equipment in ein Auto. Da sind die Eltern gefragt für den Transport und den "übersportlichen" Teil wie Verpflegung. Auch hier kann sich ein Trainerteam nicht um alles gleichzeitig kümmern - Betreuung der Schützen am Stand hat Priorität.

    Unser Verein hat aktuell gut 200 Mitglieder und in den verschiedenen Disziplinen neun Mannschaften im Rundenwettkampf.

    uodalrich :

    Ich bin bei dir, dass man sich nicht nur auf Talente konzentrieren soll - es muss ein richtiger Mix sein. Wenn aber die Komponente Mensch/Elternhaus nicht stimmt, dann arbeite ich auch mit Talenten nicht mehr zusammen, weil es schlicht sinnlos ist.

    Ich erinnere mich da an eine 13jährige, die konstant über 380 traf und es nur Ärger gab mit ihr und den Eltern. Das hat nur Energie gekostet. Da hat mir das Training mit dem ADHSler deutlich mehr Spaß gemacht, weil er sehr dankbar war und seine Eltern ihn unterstützt und gefördert haben.