Was wäre denn die zuständige Stelle - sowas kenne ich nicht? Wenn ich weiß, das basteln erlaubt wäre, würde ich aus dem Stoff einfach eine Art Überzieher wie für einen Fahrradsattel zurechtschneidern, das wäre am praktischsten.
Beiträge von Stephan10
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...das hast du falsch verstanden. Sollte nur heißen: Ja, Pokalschießen etc. werde ich bestimmt demnächst anfangen, hab da auch keine Scheu und ja: Andere Stände oder technisch schwierige Bedingungen haben gewiss ihren (wichtigen) Trainingseffekt.
Nur meine "erst will ich 315 safe im Training", die ja zur Disposition bzgl. des Hintergedankens standen, beziehen sich auf die "Wettkämpfe der anderen Sorte", das wollte ich damit sagen. Mit Kreis/ und Landes lasse ich mir noch Zeit, dafür bin ich nicht weit genug. -
wie erwähnt: Hatte ich zunächst auch so gesehen, aber durch viele Kommentare oder auch direkte Anmerkungen von einigen von euch "Profis" hier zurückgestellt. War in jungen Jahren in anderen Sportarten Leistungssportler und habe meine (deutschen) Meistertitel (in zwei total verschiedenen Sportarten) und auch höhere internationale Platzierungen gehabt. Ist bald 30 Jahre her, sähe mir auch keiner mehr an. Aber die Kulisse war schon insbesondere in der einen ein "bisschen größer", eigentlich fast immer Liveübertragung (damals auf "Eurosport" - kennt heute kaum noch einer), Interviews usw. Den Druck/ das besondere "jetzt zählts-Gefühl" im Kontrast zu Training kenne ich daher ziemlich gut, vielleicht sogar ein bisschen stärker, als die meisten der besten Schützen hier. Von damals weiß ich (und auch heute noch muss ich viel in Situationen, die bei anderen "Lampenfieber" auslösen), dass meine Psyche da erstaunlich kaltblütig ist und ich eher dazu neige, noch fokussierter zu sein. Halte es aber auch für absolut möglich, dass sich das beim Schießen ganz anders verhält, da ja hier Mikrobewegungen eine erhebliche Rolle spielen, die in den meisten anderen Sportarten vermutlich nie auffallen würden, da bin ich tatsächlich auf mich selbst neugierig, wie sich mein Körper verhält.
Durch diese "Wettkampforientierung" in jungen Jahren spielen für mich "Assoziationsketten" eine Rolle, die ich halt - auch wenn sie sicher falsch ist - nicht ganz abstellen kann.
A) Ein nettes, unverbindliches Pokalschießen bei einem Nachbarverein etc. ist letztlich ein "Spaßevent". Spannend, nett - auch bestimmt interessant "mal woanders" zu schießen, aber die Assoziation "dass ist jetzt ein Wettkampf" kommt da bei mir nicht so richtig auf. Bitte nicht falsch verstehen, dass kann ja total überheblich wirken, gerade von einem Anfänger. Ich habe hohen Respekt davor, dass dort sehr viele Leute viel, viel besser als ich schießen werde. Aber vom ganzen Setting her entsteht da bei mir im Kopf einfach keine Wettkampfatmosphäre. Da werde ich bestimmt bald einsteigen und Erfahrungen sammeln
B) Was ganz anderes ist für mich die Schiene Kreis/Land/DM (wobei letzteres für mich sicherlich nicht erreichbar ist). Da kann ich durchaus und gut mit leben, nicht zu gewinnen oder gaaaanz vorne mit dabei zu sein. Und wenn es so ist, dass ich durch Tagesform whatever letzter werde - dann ist es so. Aber dorthin gehen, wenn man von vorneherein weiß, dass es nur einer der allerletzten Plätze mit größerem Abstand werden kann würde für mich heißen: Üb weiter, bis du dich messen kannst.Netter Weise haben mir ja einige Ergebnisse geschickt und ich habe, da wo ich fündig wurde, natürlich auch selber geguckt.
Kreismeisterschaften (und der Kreis ist bei uns nicht groß...): Erster Platz 316,9 - letzter Platz immerhin noch 304,3. Durchschnitt:
308,6 - nur im Kreis....
Landesmeisterschaften: 318,0 - 317,6 - 316,9 - 316,4 - 316,3 - 316,3 - 315,6 - 315,3 usw. Mit 309,8 hatte man schon 26 Schützen vor sich und nur noch ganz wenige dahinter...
Will ja gar nicht ausschließen, dass ich die irgendwann schaffe, möchte aber in meiner Selbstwahrnehmung da auch realistisch bleiben, dass ich mit 314 Ringen im Training da noch lange nicht hingehöre. Nettes Pokalschießen in Rellingen etc.: Gerne her damit.
Und das meine Lernkurve (Anfang Mai überhaupt das erste Mal 300 Ringe, sonst eher 290, allererstes gewertetes Schießen im April mit 275) in dem Tempo weitergeht, ist rechnerisch ausgeschlossen und unlogisch. Jetzt sind die 315 dran - vielleicht bis Ende des Jahres einmal, im nächsten dann vielleicht (!) zuverlässig. -
Wenn es den Schweiß aufsaugen soll, ist es erst einmal trocken und rutscht auf der Schaftbacke hin und her. Wie findet mein Kopf / Wange da halt?
Ich habe bisher noch nie so viel Schweiß an meiner Wange gehabt, dass ich da keinen Halt auf der SB fand.rutscht nicht. Liegt auf der Mesh bombenfest, ebenso wie der Kopf (dann). Habe ich natürlich getestet, bevor ich hier Frage hier gestellt habe und mir durchaus was dabei gedacht

Spiele seit frühester Kindheit u.a. Violine. Da hat man im Sommer ggf. auch das Problem mit der Kinnauflage. Auch da muss das Kinn (bzw. ein Bereich zwischen Kinn und Wange) exakt auf der selben Stelle liegen und zwar so sicher und fest, dass du damit die gesamte Violine hältst (für den Laien: DIe Griffhand bewegt sich frei auf dem Hals, damit "hält" man die Violine nicht, da die Hand sich auch immer wieder komplett vom Instrument löst, der Griff mit dem "Kinn" muss daher so fest sein, dass nicht tausende Euro (gute Laiengeige) oder gar Millionen (Stradivari etc.) auf dem Boden zerschellen). Sich da ein entsprechendes Tuch (ja, manche würden rutschen, manche aber auch nicht, wenn man weiß, was man sucht) unterzulegen ist nicht so unüblich, für die, die stark am Kopf schwitzen - bei Extremwetter (natürlich nicht immer!!)
Leider habe ich im Sommer nur auf den Kopf begrenzt manchmal diese extremen Schweißattacken - selbst nur mitT-Shirt. Und das kann bis "fließender Wasserhahn" werden. Moosgummi auf der Anschützkappe oder die Original-Feinwerk - beides "glibbscht" dann weg. Die Mesh ist schon deutlich griffiger, aber nicht fest auf "fließend Wasser". Das mit diesem "Spezialtuch" (schwer zu beschreiben, heißt auch "Mikrofaser", ist jetzt aber nicht zu vergleichen, mit so Putztüchern) funktioniert tatsächlich. Bringt ja aber nichts, falls/wenn verboten. Alternativ kann ich das Tuch um den Hals hängen lassen (erlaubt???) und nach jedem Schuss Wange abwischen. Wenn umhängen auch nicht erlaubt, nach jedem Schuss vom Tisch nehmen/abwischen. Aber beides beschädigt ggf. natürlich den Stand. Daher die Klärungssuche.
Hätte ja sein können, dass es jemand weiß oder bessere Lösungen gefunden hat. Sooo wichtig ist es dann auch nicht, es ist -Gott sei Dank- kein Dauerzustand, aber im falschen Moment dann schon. WENN es passiert, verliere ich schon ziemlich viel Kontrollmöglichkeit über das Gewehr. -
Vielleicht solltest du dir mal die Ergbnislisten aus deinem Kreisverband der letzten Kreis‐ und Landesmeisterschaften ansehen, dann bekommst du eher einen Eindruck, was andere so schießen und ob du da wirklich erst mit 315 im Schnitt anfangen will.
Kreisergebnisse finde ich leider nicht im Netz, bei den LM sind 315 dann hier im Norden doch schon eher schwächere Ergebnisse, je nach Altersgruppe (und 315 beim Wettkampf sind wohl nicht erreichbar, bevor ich im Training 318 schaffe) kleinere Pokalschießen liebäugle ich jetzt schon ein bisschen, da bin ich für meinen Verein vielleicht auch mit 309/310 nicht ganz nutzlos. Bis zu den nächsten Kreis ist ja auch noch lange Zeit.
Letztlich hatte allerdings ihr hier mir vermittelt, dass der Maßstab doch so hoch ist
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Und warum willst du erst Wettkämpfe schiessen wenn du mindestens 315 Ringe erreichst ? Das macht überhaupt keinen Sinn.
Du solltest dich ohnehin von dem Gedanken verabschieden die Ergbnisse im Wettkampf zu erreichen welche du auf dem heimischen Stand schießt.
...irgendwo hier Stand mal auf einen meiner erstens Threads von mir die Info, dass im Grunde ordentliche Ergebnisse erst zwischen 318-321Ringen beginnen, was vermutlich auch realistisch ist, über 310 (mit wenigen Ausnahmen) bin ich jetzt nach 3 Monaten Schießen ja schon gelandet, das scheint ja eher ganz selbstverständlich zu erreichen zu sein, im Verein sind wir nicht sehr viele regelmäßige LG Schützen (die meisten Lupi), einer von den "Regelmäßigen" schließt schlechter als ich, die anderen beiden aber in der Tat eher so 315-319.
Und ja: genau den Gedanken habe ich auf keinen Fall - sondern den: Wenn ich beim Training (vielleicht nicht jedes Mal, aber häufiger) 315 erreiche, werde ich bei den ersten Wettkämpfen garantiert so weit einbrechen, dass ich mich mit vielleicht dann 310 Ringen zumindest nicht komplett untergehe und belächelt werde. -
Moin Rischwa,
wie sind ähnlich unterwegs, auch ich bin noch "Total-Anfänger", habe im Februar das erste Mal geschossen und ab April dann regelmäßig 3x pro Woche trainiert. Zuerst mit Übernahme einer alten Anschütz2002 von einem Schützenbruder, mich dann aber Ende Mai doch entschieden, in ein neues, eigenes zu investieren - nun weiß ich zumindest sicher, dass alle Fehler nur bei mir zu suchen sind. Wie du in der Konfi unten siehst, haben wir einen sehr ähnlichen, teuren, Geschmack. Was Bessere gibt es nicht. Der Rest liegt nun bei uns.
Auch deine Literaturliste kommt mir sehr ähnlich vor - auch ich hatte das Problem, sehr gerne gleich alles wissen zu wollen und sooo viel Literatur gibt es gar nicht, oder oft veraltet oder (gerade am Anfang) nicht besonders hilfreich. Wie es scheint, gehst du an das neue Hobby auch eher "intellektuell" ran. Am Anfang kann die Fülle an Infos und Begriffen dann ganz schön erschlagend sein, das Trainingsbuch Gewehr von Reinkemeyer lese ich nun bestimmt das vierte Mal. In der ersten Runde habe ich vielleicht 15% verstanden, nun sind es gut 80%. Und ich beginne zu erkenne, welche Kapitel einfach nur interessant sind - oder welche für mich eine Rolle spielen (das Problem mit den versehentlich ausgelösten Schüssen hatte ich auch lange - ein hoch-fein eingestelltes 900 ist nun mal in nicht unbedingt ein "Vereinswaffen-Einsteigermodell". Den raschen Anstieg hatte ich dann auch, eben noch bei 295 - und gleich die erste Runde mit der eigenen FWB900 bei 313,9 (8 - ich weiß es schon nicht mehr!!) - und alle Treffer rot. Ging dann aber auch erst mal wieder bergab in die Tiefen der 305-308, nun knapp einen Monat später bei 3x Training die Woche mit dem Gefühl mich "zuverlässig" über 309 bewegen zu können (mit einer Teilserie 106,8 - die sich wie ein Lotto-Jackpot anfühlt - und sicher erst mal einer bleiben wird.). Die "Kopfarbeit" habe ich für mich jetzt zunächst erledigt. THEORETISCH weiß ich zu meiner Waffe, dem Ziel- und Abzugsvorgang alles, was man sich erlesen kann. Ich weiß, wie es aussehen muss, um richtig zu treffen, habe einen 48klick und kann präzise die notwendigen Diopterkorrekturen ermitteln, wenn Abweichungen sich perfekt wiederholen, weiß wie ich nachhalte usw.
Meine schönste Serie waren am Mittwoch 4x 10,9 direkt hintereinander - gefolgt von 2x10,8 (Serie begann mit 4 schwächeren Schüssen und insgessamt dann die besagten 106,8). Und dann ging es wieder runter (102 in der nächsten Teilserie. Autsch)
Der kognitive Kopf hat -aus meiner Einschätzung- nun genug getan. Nun ist die emotionale Intelligenz gefordert. Ich versuche aktuell z.B. zu erkunden, in welcher Stimmung ich war, wenn es richtig gut lief - wie war mein Tag zuvor? Und was hatte ich -außerhalb des Schießstandes- gefühlt, wenn es nicht so lief? Was passiert mit mir beim Schießen, wenn es enorm gut läuft (da der Unterschied zwischen 10,9 und 10,8 meist in Bereichen liegt, die selbst die besten nicht gezielt beeinflussen können: 6 Mal "Volltreffer" hintereinander sind toll - "machen" aber was mit dem Kopf, was dann für die nächsten Treffer nicht gut ist. Überheblichkeit? Angst, dass es nur schlechter werden kann? Aufregung - wie viel geht noch? Fatalismus (kann nur Zufall sein) usw.
Und: Inwieweit beeinflussen diese Gefühle mein Trefferbild - was mache ich falsch, wenn da plötzlich ne 9,8 reinknallt? Etwas - was THEORETISCH - wenn man alles technisch richtig macht, nicht passieren könnte. Was sind meine Fehler, wenn die Psyche regiert? Verreißen im Schuss/ Nachhalten? Nervöser Abzugsfinger? Zuckende Augen? Zu langer Zielvorgang? Überstürzter Schuss? Angst vor dem Schuss?
Das können Noobs wie wir, die viel in Ausrüstung investiert haben und mit großem theoretischen und Trainings-Fleiß an die Sache heran gehen letztlich nicht beschleunigen. Nun sind Routine und Erfahrung erforderlich, um weiter auszubauen. Wenn ich einen Beitrag mal in irgendeinem Thread von mir, als ich hier im Forum angefangen habe, von Mivo richtig verstanden habe, sind wir aus dem gröbsten raus, wenn wir zuverlässig irgendwo zwischen 318 und 321 landen. 321 finde ich aus dem, was ich bis jetzt mitbekommen habe, ein bisschen viel verlangt, außer das Ziel heißt, ganz vorne bei den Deutschen mitzuschießen. Aber 318 wäre schon fein, ab und an zu erreichen.
Und wie bei jeder Sportart: Umso mehr schon geschafft ist, umso schwerer wird der nächste Schritt. Ne hohe 313 konnte ich inzwischen wiederholen, unter 305 steht nicht mehr zur Disposition. Mein nächstes Ziel wären nun 315 Ringe und ich ahne: Das wird ein harter Weg.
Wenn ich die dann irgendwann genau so zuverlässig erreiche, wie ich nun über 305 bin, wäre für mich die Zeit für Wettbewerbe gekommen - vorher eher nicht.
Denn machen wir uns nichts vor: Im Training 315 zu schießen, heißt noch lange nicht, die im Wettkampf auch zu erreichen. Da werden dann vielleicht 311 oder 310 draus, und damit ist man dann zumindest nicht der Allerletzte.
In dem Sinne: GUT SCHUSS! Und füttere gerne die Literaturliste weiter - obwohl ich "Stammkunde" bei Holme bin, habe ich deren Werk noch gar nicht entdeckt (und gerade diese Woche wieder was bestellt gehabt, wo es mit ins Päckchen gekonnt hätte. Arrrrgh!!! -
Den Stil finde ich merkwürdig. Da ich eben keine Ahnung habe (Anfänger, der bei 313 Ringen „festhängt“ und daher noch keine Wettbewerbe geschossen hat) FRAGE ich ja hier die, die Erfahrung haben, um eben KEINEN Ärger zu bekommen. Finde das als Anfänger recht unangenehm, dass es ja doch offenbar recht häufig vorkommt, dass Teilnehmer noch vor dem ersten Schuss einfach wieder nach Hause geschickt werden, weil irgendein Winkel nicht stimmt etc. So richtig eindeutig oder klar beschrieben finde ich die Sportordnung nicht. Bei uns hängt eine tolle Doppelgrafik zur Schaftkappe - bisher konnte mir aber noch keiner im Verein mit Sicherheit sagen, wie das ganz genau gemeint ist. Wäre ja toll, wenn man die Sicherheit hätte, wenn man das erste Mal überhaupt irgendwo hinfährt, dass einem dann einfach gesagt wird „dass muss ein bisschen kürzer“ und man das dann noch machen kann. So ist der Gedanke, 150km irgendwo hin zu gurken, sich an den Stand zu stellen - im Vertrauen, all die vielen Regeln richtig verstanden zu haben - und dann noch vor dem ersten Schuss nach Hause zu gurken (weil man z.B. wegen extremen Schwitzens ein Handtuch um den Hals hat und unter die Wange klemmt) ziemlich mies. So wie ich in den vielen anderen Beiträgen durchlese, scheint da ja niemand zu sein, den man einfach fragen kann „ist das erlaubt“ oder „können Sie mal die Schaftkappe angucken, ob die so geht, sonst ändere ich das noch“
Eine Antwort nach dem Motto „Mach doch, wirst schon sehn, was du davon hast“ unterstreicht hier den Eindruck, sich als Anfänger nicht auf Wettbewerben erwünscht zu sein, was ich eigentlich beginnen wollte, sobald es endlich mit der 315 klappt (die 321, die Mivo mal als Mindeststandart hier irgendwo nannte, werde ich wohl noch nicht so rasch erreichen)
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J. S. hat ja in der Schützenwelt keine kleine Fangemeinde und es ist ja nicht so daß er bisher nur unbedenkliche Sachen die einen tatsächlichen Nutzen haben verkauft hat. Haben wollen ist ja für viele auch schon ein legitimer Grund.
Ist nicht eben das des Pudels Kern? Und auch der Hintergrund von KayDees Einwand? Ich kenne den Händler sonst nicht und daher auch nicht seine Vorgeschichte. Aber wenn da schon länger "nicht unbedenkliche" Sachen verkauft wurden, zeigt dass doch, wie besonnen und zurückhaltend unsere Behörden abwarten, um uns nicht unnötig in unsere Freiheitsrechte zu fahren. Letztlich sind große und kleine Menschen alles Menschen. Wenn du Kinder hast, wirst du zunächst ein paar grundlegende Regeln festlegen. Und sonst darauf vertrauen, dass a) die Kinder nicht doof sind, und sich manches auch denken können b) grundsätzlich absichtlich nichts böses/schlechtes anstreben. Mit diesem Vertrauen kann man durchaus mit wenigen Regeln weit kommen. Bis diese Freiheit/ Lücken in deinen Regeln genutzt werden, die NICHT im Sinne dieses Urvertrauen sind.
"Ich will was haben, weil ich meinen Gesetzgeber (die Gesellschaft) hier "austricksen" kann und mich "gefährlich bewaffnen kann" finde ich schwierig. Ansonsten halte ich mich jetzt hier aus der Diskussion raus. Meine Haltung habe ich klar gemacht und glaube hier im Verlauf mitbekommen zu haben, dass dies andere auch so sehen. Und ich denke, dass Sportschützen mit dieser Haltung ggf. nur mit erheblichen Verschärfungen rechnen müssten, wenn diese Grundhaltung vielleicht irgendwann nur noch Minderheitenmeinung ist. Dann werde ich meinerseits - schweren Herzens- alle Auflagen erfüllen müssen, soweit es möglich ist. Oder nicht mehr schießen können - was ich sehr schade fände. Letztlich würde ich das aber in Kauf nehmen, wenn anders eine "Hochgerüstete Zivilgesellschaft" nicht verhindert werden könnte. Aber: Ich glaube lieber an das gute im Menschen, daran, dass die MEISTEN Menschen vernünftig sind - und entsprechend (mit GUTEM Diskurs!) Anpassungen an eine sich wandelnde Gesellschaft ebenso mit Vernunft gemacht werden. -
...es wäre doch schön, wenn wir als Bürger vielleicht manchmal nicht so viel gegen -letztlich unseren- Staat klagen würden und es mehr Vertrauen auch in Entscheidungen und Abwägungen gibt. Da dieses fehlt, zerfransen sich unsere Behörden in immer mehr "klein-klein-Vorschriften" und wir als Bürger denken dann oft "was machen die denn". Dabei arbeiten dort durchaus auch Menschen mit gesundem Menschenverstand, denen aber von außen oft eben dieser abgesprochen wird und daher alles bis ins Detail "gerichtsfest" sein muss und sich Behörden immer mehr an Wortlaute klammern (müssen).
Der Sinn von Luftdruckwaffen ist a) Sport und b) Freizeit (wie es hier irgendwo auch schon stand: die vielen "nicht-Matchgewehre", die einfach auf dem Land als "große-Jungs-Spielzeug" zum Dosenschießen etc. gemacht sind. Für DIESE Intention hat uns Erwachsenen der Gesetzgeber diese Waffen frei gegeben. Nicht mal zur Kleinsttierjagd, wie in GB. Es ist also ganz eindeutig, dass die Freiheit des Erwerbs sich auf der Idee gründet, nichts und niemanden damit verletzen zu wollen. In KEINER Situation.
Wenn sich nun ein Händler hinstellt und ganz offen dafür wirbt, dass er diese Freigabe unterhöhlt, um hoch-gefährliche Waffen zur "Selbstverteidigung" zu verkaufen, müsste die Behörde schlicht die Flexibilität besitzen (die andere dann wohl leider zur "Willkür" erklären würden), DIESEM Händler die Zulassung zu versagen, da seine Auslegung nicht im Sinne des Gesetzes ist. (im Ernst jetzt? - ein "SCHARFSCHÜTZENGEWEHR" zum "Home Defense"? Um den potentiellen Raubmörder schon auf 200m beim Betreten des villenähnlichen Parks zu erlegen? Weil Leute, die solche Grundstücke besitzen vorzugsweise zum Schutz (Billigst-)Luftwaffen kaufen? (...wir wissen alle, was gute Luftwaffen kosten - der six-Needler soll 99€ kosten, das Scharfschützengewehr wird dann vermutlich nicht mal die Preisgrenze eines Hämmerli oder Tesro erreichen...)Übrigens (bin da beruflich bedingt ein bisschen bewandert, aber vielleicht sind auch echte Juristen hier und bestätigen dies): Die OPTION hätten unsere Behörden durchaus. In Deutschland haben wir die Option der teleologischen Rechtsauslegung (hat NICHTS mit Theologie zu tun). Anders, als z.B. in den USA wo "sklavisch" der Wortlaut gilt bzw. Urteile, die einmal gefällt worden sind automatisch zur Rechtsnorm werden, gilt im teleologischen Grundsatz: WAS hat der Gesetzgeber mit der Rechtsnorm bezweckt? Was war der Hintergedanke, ein Gesetz zu erlassen?
Und dies gäbe - meiner bedingt rechtssicheren - Meinung nach schon den Spielraum, hier schlicht im Einzelfall die Erlaubnis zu verweigern oder auf kleinerem Weg -im Range einer Verwaltungsvorschrift- solche Waffen oder auch die Munition- schlicht nicht zuzulassen. Im Sinne des Hintergrundes des Gesetzes. Und -hoffentlich- in unserem Sinne, die als Sport oder Freizeitausgleich schießen und nie eine Waffe auf einen Menschen richten würden. -
hmmm... ist ein übergelegter Lappen der gar nicht klebt (und gewechselt werden kann?) ein unerlaubtes Hilfsmittel?
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Das ist vielleicht ne Idee. Weiß jemand, ob vom Regelwerk was dagegen spricht, wenn man einfach ein kleines Mikrofasertuch über die Backe legt?
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Finde es ein bisschen erschreckend, wie hier einige Reaktionen ausfallen. Schon teils recht persönlich.
Ich dachte, wir SPORTschützen sind besonnen, ruhig, beherrscht. Das sollte insbesondere eine Tugend da sein, wo Vater Staat für uns Ausnahmen macht und insbesondere für die GK-Fraktion zur Ausübung des SPORTS sogar den Besitz von scharfen Waffen und Munition erlaubt.
Mir PERSÖNLICH würde Luft und KK dafür völlig ausreichen aber ich akzeptiere auch, dass andere mit GK regelmäßig TRAINIEREN. Dann ist auch das Sport.Seine 12 Pflichttermine im Jahr abreißen, um sich eine große Sammlung zuzulegen oder „für irgendwelche Dinge vorbereitet zu sein“ sehe ich sehr kritisch.
Und bitte: dass es auch „Waffennarren“ gibt, die solche Regeln unterwandern und damit alle redlichen SPORTschützen einen Bärendienst erweisen, ist doch unstrittig. Es sollte in unser aller Interesse sein, dass man dagegen vorgeht und wir uns davon klar distanzieren.
Dazu gehört auch für mich, dass in einem Sportschützenforum - so interpretiere ICH den Namen „Meisterschützen“ und die Aufmachung der Seite - unbeherrschte Kommentare ausbleiben, oder ggf. solche Accounts von den Admins ganz schnell gesperrt werden. Bei uns im Verein wird sehr darauf geachtet. Wer sich im sprachlichen Umgang oder auch im Sach-Konflikt nicht beherrschen kann, schießt nicht. Punkt.
Auch dieses Forum ist öffentlich lesbar. Und auch Behörden werden hier mitlesen. Wenn sich auch die Schützengemeinschaft so verändert, wie vieles in der Gesellschaft, dann wirken solche heißblütigen Aussetzer, wie sie hier im Verlauf sind, nicht minder, als Händler auf der zweifelhaften Suche nach Gesetzeslücken.
Es sollte in unser aller Interesse stehen, hier ganz klar Kante gegen gefährliche Tendenzen, wie diese Waffenmanipulationen - aber auch jegliche Form von Verrohung zu setzen. Auch im Umgang mit denen, die anderer Meinung sind.
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auf Pistole wechseln?

Haha….. 😂
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Sommer-Tipps und Tricks gesucht
Bei den aktuellen Temperaturen neige ich leider zum Schwitzen in Schießkleidung - insbesondere an Kopf und Gesicht. Das Band der Augenabdeckung bremst ja nur von oben. Meine Wange „rutscht“ dennoch auf der Schaftbacke - obwohl schon löcheriges Mesh.
Habt ihr gute Tipps? Was klebriges auf der Schaftbacke ist wohl nicht erlaubt. Talkum im Gesicht? Andere Ideen? Vermutlich bin ich ja nicht der erste, dem in Schießjacke warm wird

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Ich sehe es auch so, wie hier Gott sei Dank offenbar noch viele, dass so ein Gebaren dem -friedlichen- Sport nur schadet.
Natürlich lässt sich so ziemlich jeder Gegenstand so umfunktionieren, dass er anderen Schaden zufügen könnte.
Aber: Eine Waffe dieser Art ist für nichts anderes hergestellt. Das unterscheidet sie erheblich von einem Küchenmesser. Und an dieser Stelle endet -und das ist gut so- das sonst sicherlich wichtige demokratische Prinzip, dass jeder seine Interessen und Hobbies ausleben darf.
Wenn jemand meint, in seiner Wohnung Häkelpuppen zu sammeln, kann er das tun, so viel er will. Wenn jemand in seiner Wohnung Bomben bauen will, einfach "um sie zu sammeln" darf er das nicht. Egal wie glaubhaft seine Absicht wäre, nie eine zünden zu wollen.
Und bei allen Lücken und Unzugänglichkeiten, die unser Staat haben mag: "Selbstschutz" mit scharfen Waffen verbessert die Situation nicht - nirgends auf der Welt, wie die USA immer wieder eindrucksvoll belegen.
Wenn es wirklich jemand mit hoher krimineller Energie versucht darauf anzulegen, einem zu Hause (woanders dürften diese Waffen ja auch nicht legal "geführt" werden) zu schaden, gibt es eine Menge Mittel mit vergleichbarer Erfolgsaussicht (z.B. Schraubenschlüssel werfen). Der Angreifer besorgt sich ggf. illegal wie immer schon scharfe Waffen - und schießt ggf. einfach noch ein bisschen "freigiebiger", wenn er damit rechnen muss, in jedem zweiten Haushalt auf freie, potentiell tödliche Schusswaffen zu treffen.
Und in einer Stresssituation, wie einem Überfall, diese "freie" Waffe zur Hand zu haben und dann -ohne die Kaltblütigkeit eines Berufsverbrechers- noch trotz aller trainierter Fähigkeiten im Schützenverein zielsicher einzusetzen, ist ne ganz andere Nummer. "Berufsschützen", wie Polizisten, schaffen dies in der Regel nur, weil sie eben nicht im tiefsten Privatbereich betroffen sind und eine gewisse innere Distanz haben. Wenn da jemand plötzlich zu Hause steht, und neben an die EIGENEN Kinder schlafen, ist dein Adrenalinpegel ein GANZ anderer - viel Spaß bei der Treffsicherheit mit einer Faustfeuerwaffe...
Und ich wage mal zu bezweifeln, dass Leute, die sich so eine potentiell tödliche Waffe für 99€ bei jemandem kaufen, fleißig und regelmäßig an den Schießstand fahren, um diese Fähigkeit zu trainieren. Es wird hier mit Angst und einer völlig trügerischen Sicherheit gedealt, die im Ernstfall nicht viel bringt (insbesondere untrainiert...)
In einem Video von ihm heißt es, er habe schon 15.000 Stück gekauft hat und offenbar 100.000ende geplant, wenn er von einem zweistelligen Millionenbetrag Schaden ausgeht.
Von der ständigen "Vernunft" aller Bürger auszugehen, finde ich in so einem Falle bedenklich. Es kommt schon gruselig oft vor, dass irgendwelche durchgeknallten Spinner mit Luftgewehren auf Katzen oder die Kaninchen der Nachbarskinder schießen. Dieses Opfer nehmen Gesellschaft und Gesetzgeber im Kauf, um den vernünftigen wie uns unser Hobby zu ermöglichen. Muss man hier ne Nummer weiter gehen?Daher ist die Frage mehr als berechtigt, wozu solche Waffen da sein sollen. Für SPORTschützen kann die nicht interessant sein.
Und ich persönlich -meine ganz eigene Meinung- finde es sympathisch hier bewusst eine "Waffe" mit dem Luftgewehr wählen zu können, die einfach ganz eindeutig für Sport, Freude an Präzision und Konzentration konzipiert wurde - und ganz weit weg vom Image ist, vorrangig zum Verletzen und Töten von Menschen konzipiert worden zu sein.
Trifft auf KK-Einzellader gewiss auch zu, aber da hat der Gesetzgeber eben auch schon eine Hürde eingebaut, da die Spinner der "wir-schießen-aus-Spaß-auf-Tiere-Fraktion" dann eine Gefahr darstellen würden, die man eben nicht mal eben so als "erträgliches Übel für die Freiheit anderer" in Kauf nehmen kann.
Meine Meinung. -
Danke euch. Werde mich nächste Woche ranwagen, die Erfahrung von Kaminari macht mir Mut, und die, die sich das Video mal angesehen haben bestätigen ja auch den Eindruck, dass das sehr simple ist. Wenn ich das richtig sehe, scheint es bei anderen Modellen schwierig zu sein. Die Garantie betrifft das nicht, FWB wirbt ja damit, dass der Umbau einfach ist und die Anleitungsvideos würde jedes Gericht als „Do-it-yourself“-Freigabe werten. Mal ganz abgesehen davon, dass ich jetzt durch Kauf und zuvor Leihwaffe viel Kontakt mit diversen Mitarbeitern bei FWB hatte, die mir wie sehr feine Menschen vorgekommen sind. Ich bin mir sehr sicher, dass man mir dort im Zweifelsfalle helfen würde -auf Garantie- aber das Hin- und Herschicken würde ich natürlich in jedem Falle gerne vermeiden, daher ja hier meine Frage, wer es schon gemacht hat
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Diabolos meine ich natürlich 😅
"Dianolos" klingt aber lecker, irgendwie bekommt man da Appetit auf Mexikaner


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hmmm... meint ihr, dass die wirklich so viel bringen? Habe mir die auch schon angeguckt und ja, der Gedanke, dass das weiche Blei durch Schütteln beim Transport Dellen bekommen könnte, ist ja nicht von der Hand zuweisen.
AAABER: Wie wollt ihr das in der Praxis vermeiden?WENN ihr nach Ausschießen höchstpersönlich euren Vorrat nach Hause fahrt, packt ihr die 5000-10000 Schuss vorher alle aus den Verkaufsdosen um? Oder rollen und puckern sie ggf. viele hundert Kilometer durch die Dosen?
Fahren die ganzen bekannten Händler wie Holme, Baur, Buinger alle mit besonders weich gederten Spezialfahrzeugen zu den Herstellern - oder zum Hamburger Hafen (QY - kommt vermutlich NICHT per Luftfracht) Und gerade bei QY: Die sind über die Hochsee mit Containerschiffen wochenlang in den Dosen hin- und hergerollt und bei schwerer See macht selbst ein Containerriese auch mal "Hoppser" ins Wellental.
In dem Wertebereich werden sich die Händler (außer RWS ist direkt um die Ecke) die Diabolos per Laster anliefern lassen, wo der Spediteur genau weiß, WAS er da transportiert - und wie empfindlich das ggf. ist. Es wird vermutlich in großen, wortwörtlich "bleischweren" Kisten per DHL, HERMSES, UPS etc. zum Händler geliefert. Mit vielen "Umsteigestationen". Und wir alle Wissen, in welchem Zustand Umverpackungen manchmal sind. Ja, die Dosen selber sind dann vermutlich in Luftpolsterfolie - aber der Innenraum der Dose ist in keinem Fall anders.
Was hilft es also, nach all diesen Transportwegen -bei QY auch noch wahrlich rund um die Welt - für die letzten 5 Kilometer zum Schützenhaus (ja, oder mal 500km zu einem Pokalschießen etc.) die Pellets in eine Schaumstoffgesicherte Dose umzufüllen. Nach tage- oder wochenlanger Reise in den Ursprungsdosen...
Klar: Wird die Dose leerer, ist der "Knallweg" beim (unabsichtlichem - absichtlich sollte man es natürlich sein lassen) Schütteln größer, also bei voller. Aber völlig "bewegungsunfähig" sind sie voll bei weitem nicht.Ich selber packe die Diabolos in ganz normale Schüttelboxen für den Weg zum Training um. Und QY kann man auch in der 200er Wettkampfbox gleich teuer kaufen, die sind dann auf ihrer 25.000 Kilometer-Reise (Seeweg) natürlich weniger geschüttelt - ich meine aber, dass die dann wiederum zum Ausschießen nirgends angeboten werden?
Quod erat demonstrandum:
WENN ein (Transport-)Schütteln in der Dose wirklich so massive Schäden anrichten würde, dass ein Safebag einen spür-(mess-) baren Unterschied macht, müssten die QY eher die schlechteste Zuverlässigkeit aufbieten. Denn die rollten und schüttelten bis zum Abwinken. Je nach Route 30-70 Tage lang. Ununterbrochen. Plus Transportwege auf dem Land. Mit durchgängig spiegelglatter See werden die Chinesen vermutlich nicht kalkulieren. Vermutlich aber auch ihren Ruf nicht ruinieren wollen, wenn hunderttausende Schuss durch schwere See so stark in den Dosen in Mitleidenschaft geraten sind, dass plötzlich alle Kunden in Europa nachlassende Zuverlässigkeit beklagen.
Dass QY die in diesen Massen für den europäischen Markt per Luftfracht hierher bringt und dann noch Sondergut (was beim Verladen an Flughäfen dann aufpreispflicht besonders behandelt wird), würde ich jetzt durch das Verhältnis "Gewicht der Ware" und "erlösbarer Gewinn" mal ausschließen. Irgendwie kann so ein "Safepack" zum "Umschütten" von Dosen keinen ganz großen Sinn mehr machen.Dass dann per Hand ausgerollte oder unter Digitalmikroskop von euch handverlesene Diabolos für Deutsche Meisterschaften etc. noch mal gesondert geschützt werden, meine ich hier natürlich nicht.
Klar, dass an deren Zustand sich wirklich gar nichts mehr ändern soll. Aber dann würde ich die guten Stücke eher händisch in die Löcher einer Schüttelbox einsetzten (zum Testen hat man sie dann ja eh Stück für Stück in der Hand. -
Ja, ich finde auch, dass das im Video extrem simple aussieht und man nicht wirklich was falsch machen kann- bin jetzt aber da sehr zögerlich, da hier ja Probleme genannt wurden, bzw. „nur mit Feinmechaniker Know-How“.
Hat es denn jemand schon mal selber am FWB gemacht?