Beiträge von uodalrich

    Hansaxel im Grunde geht es immer um Sichtweisen und Meinungen. Da soll auch jeder Verein seinen Weg finden. Der Weg der anderen muss ja nicht falsch sein nur weil er einem anderen Ziel folgt.

    In unserem Verein steht erst mal die Mannschaft an der ersten Stelle, was ja nicht heißen soll dass Talente nicht weiter kommen - so sie wollen. Einzelkämpfer sind die dann erst wenn es um Meisterschaften geht, aber ohne einen gewissen Mannschaftsgeist bzw. die richtige Einstellung dazu geht es nicht. Wir haben trotzdem jedes Jahr Teilnehmer bei der DM.

    In unserer Satzung steht nichts von "...... und sieht zu dass er möglichst die besten Schützen des Kontinents produziert....." - ich denke Du weißt was ich meine. Die Gemeinschaft und das Schützenwesen im Allgemeinen haben hier halt noch einen hohen Stellenwert. Wo wir wieder bei den Traditionen wären.

    Wenn 'Verein für alle" nur eine Sichtweise ist, was ist dann mit der Gemeinnützigkeit? Ist ein Verein für wenige, ausgesuchte das auch noch?

    Bei uns ist definitiv der Sportverein die größte Konkurrenz weil die die Kids halt von ganz klein auf abgreifen. Die Bambinis sind halt weg bevor der Schützenverein da eine Chance hat und Fußball ist und bleibt halt nun mal auch populärer als der Schießsport.

    Nichtsdestotrotz machen unsere Jugendleiter einen guten Job und legen sehr viel Herzblut in die Tätigkeit. Natürlich auch immer wieder mit den Rückschlägen und überflüssigen Dramen verbunden.

    Ad 1: du kannst es auch "persönlich" bekommen, da du es ja so ganz offensichtlich braucht. Aber nicht zwangsläufig oder automatisch von mir.

    Merke: wer laut und öffentlich um Schläge bettelt (immer quengeliger und immer wütender), der kriegt sie eben drum grad' nicht immer. Das hättest du schon als kleines Kind lernen sollen; aber vielleicht hatte es gerade da immer sofort *patsch* gemacht. Schade.

    Ich bedanke. Ich für diesen Nachweis extrem ausgeprägter Sozialkompetenz.

    Wenn sich ein Fußballverein auch nur auf seine talentiertesten Spieler konzentriert, woher sollen die anderen ihre Motivation nehmen? Da sehe ich als Verein durchaus eine gesellschaftliche Komponente und unser Verein macht da keinen Unterschied - erst recht nicht nach Einkommensklasse. Gefördert werden alle (inkl. Ausrüstung) gleichermaßen sofern sie die Motivation mitbringen besser werden zu wollen. Wenn der Verein nur Kaderschmiede sein will, dann kann man das durchaus auch anders machen.

    Und auch wenn unser morastiger Froschtümpel ausschließlich mit 21 gut gepflegten, elektronischen Ständen aufwartet können wir - wohl auch regional bedingt - keine Beiträge aufrufen die weit über denen anderer Ortsvereine liegen. Das Einschrumpfen von gewohnten "Mitgliederzuwendungen" wird je nach Generation als Herabwürdigung empfunden, aber die Kosten dafür können in der Tat enorm sein. Für Reduzierungen in dem Bereich zeigen die meisten Mitglieder aber auch Verständnis.

    Dass viele der Eltern der Meinung sind sie könnten ihr Kind zur Ganztagesbetreuung abgeben und bräuchten sich weder weiter dafür interessieren, geschweige denn zu unterstützen, das unterschreibe ich durchaus und scheint mir eine Erscheinung dieser Zeit zu sein. Da gebe ich Leachimsachet absolut recht. Dafür erlebe ich durchaus dass der Verein für manche Kinder aus einkommensschwächeren Bereichen auch einen gewissen Anker mit Struktur und Beständigkeit darstellt, die sie in anderen Bereichen nicht haben. Und diese Kinder sind es absolut wert Energie zu kosten auch wenn sie leistungsmäßig evtl nie über eine VM hinauskommen.

    Wie Hansaxel schrieb würde ich auch sagen, dass nur wenige Vereine den zeitlichen und finanziellen Aufwand wie ein Schützenverein betreiben. Die Reservisten haben einen monatlichen RK Abend in der Gastwirtschaft und mieten sich für ihre Schießtermine ein. Sonstige Kosten? Eher Fehlanzeige.

    Da ist der Sportverein der einzige der infrastrukturell große Positionen stemmen muss und der ist was die Jugend betrifft auch die direkte Konkurrenz.

    Ich denke schon dass es große strukturelle Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen Nord, Ost, West und Süd gibt, wenngleich die Problemstellungen überall annähernd gleich sein dürften. Die Generallösung wird es wohl nicht geben und so wird es auch immer unterschiedliche Wege geben damit umzugehen. Eben je nachdem was das erklärte Ziel ist.

    Wer Kaderschmiede sein will mit dem Ziel nur Spitzensportler zu züchten kann das machen, jedoch ist für das Schützenwesen der Verein, der Verein für alle sein will nicht weniger wichtig!

    Ich weiß nicht ob die Frage in diesen Thread passt, aber vielleicht nutzt das doch jemanden:

    Kann mir jemand erklären woran es liegt, dass manche Schützen bei der SpoPi zwar in der Präzision abliefern, aber bei der Duell immer wieder zu viele Ringe liegen lassen, oder das Gegenteil, bei der Duell die Ringe holen die in der Präzisionsserie nicht kommen wollten?

    Bei ersteren ist es mir bei den Quereinsteigern aus der LuPi, oder den Ausgleichsschützen aus diesem Bereich klar weil die sich mit dem zeitlichen Ablauf schwer tun. Bei zweiterem - was leider auf mich zutrifft - hab ich da noch keine schlüssigere Erklärung als einfach nie anständig gelernt zu haben wie man sauber schießt. Gibt es da Prüfpunkte die man abarbeiten kann, oder ein "na klar, das liegt meist an xyz...."?

    OT: Zwischen unsachlich und persönlich liegen immer noch Welten

    Im Ernst? 150€ Beitrag? Da würden weit mehr als 50% den Verein sofort verlassen und wir könnten den Laden dicht machen.

    Mega interessant für mich. Jetzt weiß ich wieder warum ich nur Breitensportler bin und wohl eher zufällig auf LM gelandet bin. Von all dem habe ich nie was gehört und "Training" bedeutet bei uns im Verein: Man schießt halt öfter 😬. Insofern fühle ich mich jetzt nach über 30 Jahren SpoPi wie ein Anfänger. Ist halt aber auch ein 99,9% LG Verein.

    Lanfear Aber, man wird nie zu alt zum lernen und daher hab ich jetzt schon mal nen Auftrag für mich aus Deinen Ausführungen herausgezogen. Bin mir jetzt nicht sicher ob ich dafür dankbar sein soll 😉.

    Bei allem nötigen Respekt. Bei wenigstens diesen Punkten sehe ich keinen Grund diesen nachzutrauern. Bei den Altersgrenzen könnten wir evtl. streiten wenn man es nur vom Standpunkt betrachtet junge Menschen - also Kinder wohlgemerkt - zum Schießsport zu bringen.

    Allerdings; Kinder mit Schießbegeisterung gepaart mit einer laxen Aufbewahrung von Waffen im Haushalt. Das Ergebniss kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Will keiner je erleben.... (genau aus dieser Zeit des WaffG 1972).

    Und zur Unverletzlichkeit der Wohnung merke ich an, dass bei jeder angedachten Änderung/ Verschärfung des Waffenrechts aus allen Richtungen gejammert wird, der Staat solle doch die Einhaltung der geltenden Regeln erst mal überwachen um die schwarzen Schafe aus dem Verkehr zu ziehen, anstatt per se alle unter Verdacht zu stellen. Da muss man halt da kontrollieren wo die Waffen sind. Finde ich auch nicht prickelnd, tut mir aber bei einem Turnus von rund zwanzig Jahren nicht wirklich weh.

    Wir reden bei unseren Sportgeräten nun mal von Waffen und nicht von einem Lederball für 22 Leute mit zwei Toren. Nur meine Meinung.

    :X Auf keinen Fall mit einer Gleitsichtbrille schiessen. Das ist Vergewaltigung für's zielende Auge und die gesamte Nackenmuskulatur.

    Wenn Du ne Korrektur brauchst, dann ggf. zum antesten mal mit einer normalen Lesebrille versuchen und bewerten ob Dir das besser taugt als ohne Brille. Wenn Du mit Brille schiessen musst, dann unbedingt eine Schießbrille anpassen lassen. Wenn Du zB noch Astikmatismus hast (Hornhautverkrümmung) mit evtl. hohen Zylinderwerten kann sich das beim Zielen echt fies auswirken und dann ist es umso wichtiger das zu korrigieren. Bei mir war da alles ...hm....irgendwie krumm 😆

    Na wenn Du weißt dass die mangelnde Konzentration einiges verhagelt, dann hast Du ja schon mal nen Auftrag 😉.

    Versuche nicht zu viele Baustellen auf einmal aufzumachen und zu viel auf einmal zu ändern, sonst weißt Du nicht mehr was wirkt und was nicht. Manchmal ist weniger erst mal mehr.

    Bei vielen Schützen hat sich ein Zielbild bewährt, wo der Lichtspalt in der Kimme links und rechts etwa genauso breit ist wie der Spalt unter schwarz. Hat den Vorteil dass der Kopf dieses Bild gut abspeichern kann weil der Geist Symmetrie sucht.

    Dadurch ist das Zielen nicht mehr das erreichen eines Halte"punktes", sondern das herstellen dieses Bildes. Nach meiner Erfahrung macht dies das trainieren des unbewussten Abkrümmens leichter, weil sich der Kopf weniger angestrengt mit dem Zielen befasst.

    Ich finds echt geil wie hier immer alles zerredet und diskutiert wird aber die Ausgangsfrage keinerlei Beachtung mehr findet...

    Zurück zur Fragestellung:
    Welche Technikpunkte bei LP Auflage trainiert Ihr so. Bin für Anregungen dankbar.

    Hast grundsätzlich recht, aber durch die Info mit dem Gewehr ist der Gedanke von Vorrednern durchaus nachvollziehbar. Hier läuft mE irgendwann jedes Thema in Richtung Spitzensport und da wäre eine Disziplinstreuung in der Tat eher ungünstig.

    Die Frage ist ob er "nur" schon mal Pistole geschossen hat oder wie er seine lange Vergangenheit als Pistolenschütze definiert. Geht es darum Grundlagen LuPi auszuführen, oder ist er ein routinierter Pistolenschütze?

    Ums kurz zu machen sehe ich vor allem die passenden Einstellungen der Auflage an Pistole und Bock als wesentlich. Bei unseren Auflageschützen sehe ich beim schießen selbst keine Trainingsbesonderheiten zur normalen LuPi. Die arbeiten sich tatsächlich mehr an den Höhen, Winkeln und Neigungen ihrer Auflagepunkte ab.

    Wer das werden will hat schon vorher Fehler gemacht.

    Würde ich so nicht unterschreiben. Kommt in der Tat auf das Ziel an. Will man bei der DM und international mitreden, dann gehe ich mit. "Gut" kann man durchaus in beiden Bereichen sein, in beiden an der Spitze mitmischen dürften wirklich nur Ausnahmetalente.

    Wir haben im Verein jemanden der so ziemlich alles schießt was einen Lauf hat und der ist in allen Disziplinen gut bis sehr gut - aber seine Spitzenergebnisse macht er mit der Pistole und nur die guten bis sehr guten mit dem Gewehr ;)

    Aber ich meine zu glauben, dass die Ausreißer links unten schon weniger werden 👍

    Zu lange Zielen und dann meinen den Schuss unbedingt noch rauszubekommen habe ich hin und wieder auch. Endet immer wieder mal in Schießtourette was das klare Zeichen für absetzen zum neu aufbauen ist 😉

    Geduld; mit entsprechendem Training und dem bewussten Abarbeiten der Fehlerquellen wird das .

    Nett, da Carcano anscheinend hier Gottstatus genießt, darf er wohl andere Forumsnutzer nach Belieben beleidigen und sich abschätzig über alles äußern was er als nicht für wert erachtet. Reichlich **** und zudem auch echt *****. Da sag ich nur ******.

    Danke Admins!

    Ich weiß ja nicht wer wo wohnt, bin mir aber sicher dass ein Blick auf Google Maps keine abfällige Bemerkung über die Gemeinde Petersaurach rechtfertigt und vielleicht findet sich in den Statuten irgendwo ein Passus dass es mindestens 100k Einwohner braucht um in entsprechenden Ligen zu schießen. Hochtrabendes Funktionärsgehabe hin oder her.

    Die Ausreißer nach links unten sind auch ein Klassiker bei KK und GK Pistole und meist ein Indiz für zu starken Griff der Schusshand und Verreißen des Abzugs. Links unten gerne, weil entweder der Abzugsfinger durch den zu starken Griff nicht locker abziehen kann und somit die Griffhand unmerklich der Abzugsbewegung nach links folgt, oder auch weil Schützenn unbewusst beim Abziehen schon dem erwarteten Rückstoß entgegenwirken.

    Könnte also sein, dass wenn die Ausreißer erst ab, sagen wir mal, der Hälfte der Serie auftauchen, dass die Griffhand verkrampft und dadurch mehr ungewollte Kraft in den Ziel- und Abzugsvorgang im Spiel ist. Bei mir ist das immer wieder mal bei der SpoPi so der Fall. Ob das bei LuPi analog zutrifft kann ich aber nicht bewerten. Auf den Rückstoß wird da wohl niemand warten ;)

    .......Warum werden Handys erneuert ?? entweder Speicher voll oder Akku defekt......

    Eigentlich nicht. In 99% aller Fälle weil es ein neues Modell gibt, oder Apps nicht mehr laufen bzw das Betriebssystem keine Updates mehr bekommt. Seit es Handys gibt hatte ich noch Probleme mit irgendeinem Akku.

    Man kann sich auch im Schießsport - wie in allen anderen Bereichen des Lebens - dem Fortschritt verweigern und auf altbewährtes setzen. In vielen Dingen gar keine schlechte Idee, aber es grundsätzlich schlecht zu reden....naja.

    Wir haben einen RKW bestritten an dem der Gegner mit vier Mann angereist ist, aber nur zu dritt geschossen hat, weil ein Schütze nicht wusste das wir elektronische Stände haben und er sich strickt geweigert hat auf diesen zu schießen. Glückwunsch: Mannschaftskollegen mit offenen Augen in die Niederlage laufen lassen.

    Offen bleiben, sich neuem nicht verschließen und wenn doch, nicht wundern wenn man da stehen bleibt wo andere weiter gehen.