Beiträge von Mephisto666

    Wie wäre es damit im nächsten Fachgeschäft nach dem passenden Handschuh zu schauen? Wenn sie mehrere anprobiert und einen passenden findet wäre das ja optimal. Ansonsten kann man natürlich seinen Handschuh bei einem Fachgeschäft für Lederarbeiten bzw. Änderungsschneidereien anfragen. Bei einem solchen Problem mit dem Daumen könnte dieser auf ihre Bedürfnisse angepasst werden

    Ich z.B. verwende seit Jahren einen Kurt Thune Solid Open in Größe M, habe relativ kleine bis mittelgroße Handschuhe und komme mit diesem problemlos klar, auch beim laden mit links.

    Den Gedanken mit " sich aufs wesentliche " konzentrieren und durch zu viele Verstellmöglichkeiten überfordert zu sein kann ich nachvollziehen, allerdings ist dieser oftmals ein sehr kostenintensiver Trugschluss.

    Glaub uns, viele von uns haben angefangen mit dem Gedanken das man ja immer noch aufrüsten könne, dies stimmt aber leider nur bedingt. jomei hat mit seiner Aussage " Luft nach oben " völlig recht. Nimm am Anfang lieber die etwas höhere Investition in Kauf, du wirst diese Entscheidung im nachhinein nicht bereuen. Wenn du einen Schaft mit nur sehr eingeschränkten Möglichkeiten erwerben solltest hast du diesen schnell ausgereizt und stehst dann da, dann kann man sich darum kümmern die Waffe wieder gebraucht zu verkaufen um letztendlich doch auf das teurere gerät umzusteigen.

    Ich habe einen älteren Auflage - Schützen im Verein der sich im letzten Jahr eine LG400 Holzschaft Auflage zugelegt hat, viel in Zubehör investiert hat, und nun doch lieber eine bessere Waffe gekauft hätte mit der er mehr Verstellmöglichkeiten hat weil er diese eben bereits ausreizt.

    Die vielen Verstellmöglichkeiten wirst du zudem am Anfang noch nicht zwangsläufig nutzen sondern Stück für Stück durch ausprobieren für dich entdecken. Somit müssen diese dich doch nicht überfordern, sie müssen ja nicht sofort genutzt haben, sind aber immer noch in Reserve.


    Wäre ich an deiner Stelle würde ich mich nach einer gebrauchten 800W, oder falls es doch Alu sein dürfte, 800 oder 800X auf egun umsehen. Diese Waffen bieten von Werk an bereits sehr viele Möglichkeiten, und du hast langfristiger etwas, " billig " kauft man bekanntlich oft doppelt. Eine Walther LG400 Anatomic könnte ebenfalls das richtige sein, oder eine Monotec, diese ist allerdings nicht aus Holz. Ebenso könntest du noch verhältnismäßig günstig eine Freihand - Waffe zum AUflage schießen umrüsten, dazu bräuchtest du als Zubehör nur einen Auflagekeil. Wenn du sagst das es im nächsten Jahr ohnehin etwas anderes sein dürfte würde ich mir das weitere Budget lieber in einen soliden Start legen, aber das ist letztenbdlich dir überlassen.

    Um das ganze zusammenzufassen:

    Investiere am besten in eine gute, sehr weit ausbaufähige gebrauchte Basis wie ein FWB 800W, 800, 800X, oder eine Walther LG400 Anatomic oder Monotec. Schaue bei den Inseraten auf Egun am besten auch immer auf Zubehör das vorhanden ist (z.B. Auflagekeil, hochwertige Diopter, Irisblende, verstellbare Ringkörner, Adlerauge, Munition etc.), damit kannst du eine Menge Geld sparen. Bevor du dich auf ein Modell festlegst solltest du zumindest mal ein paar verschiedene Luftgewehre verschiedener Hersteller in der Hand gehabt haben um zu wissen ob es eher in Richtung Feinwerkbau oder Walther gehen soll, eine Anschütz oder Tesro können für dich aber auch genau das richtige sein.

    Mich würde interessieren ob der eine oder andere hier seine Ziele definiert, sprich ob sich konkrete Ziele gesetzt werden oder ist die Motivation einfach um des Schießens Willen zu schießen ?

    Das kommt bei mir immer irgendwie ganz von alleine.

    Ich habe in eigentlich allen Disziplinen ein ungefähres Ergebnis das ich als "zufriedenstelllend" einstufe, habe aber auch Ziele an Ergebnissen an die ich mich Stück für Stück heranarbeite, das kommt bei mir aber von ganz allein.

    Ansonsten ist mein Ziel jedes Jahr nach München zu kommen, und eben gute Leistungen auf sämtlichen Meisterschaften und Wettkämpfen zu erbringen, und eben stetig zu lernen, zu wachsen und mich zu verbessern, mich der unerreichbaren Perfektion ein Stück nähern.

    Wäre das dann nicht der bessere Einstieg?

    Zum Thema Adlerauge - welche Vergrößerung ist gebräuchlich?

    Lieber Gruß Peter

    Gute Waffe, allerdings wird auch sie dich zu weiteren Investitionen zwingen.

    Zum einen ist sie für Freihand und nicht für Auflage ausgelegt, dir fehlt somit noch der wirklich wichtige Auflagekeil.

    Zum zweiten ist der Diopter, um es freundlich auszudrücken, wenig geeignet. Der Insight Out von Walther hat nur 10 Klicks, für heutige Standards echt unterirdisch. Ich habe damals beim Kauf meiner KK500 leider nicht auf einen besseren Diopter bestanden, nun bin ich am überlegen wie ich ihn weiterverwerten soll wenn der dritte Centra Spy in absehbarer Zeit gekauft wird.

    Für Auflage sollten es schon gut und gerne 20 Klicks aufwärts sein, einige Schützen in diesem Forum schießen sogar mit 48 oder 60 Klicks. Die feine Verstellmöglichkeit wird besonders dann wichtig wenn wirklich auf Zehnteljagd gegangen wird, da können die Auflage - Schützen ein Lied von singen, geht mir im KK - Liegendkampf aber auch nicht viel anders.

    Als Vereinsgewehr für Einsteiger ohne eigene Waffe ist sie nicht schlecht, würde auf Grund des Alters aber eher in Richtung neuerer Modelle (z.B. 700) gehen, aber das ist nur meine Meinung. Als Alu - Variante ist sie trotzdem im Punkt Verstellbarkeit den meisten Holzgewehren überlegen.

    Aktuell gibt es kaum welche gebraucht da vorallem im Winter viel LG geschossen wird. Sobald der Winter vorbei ist und die KK - Saison beginnt werden bestimmt wieder mehr Angebote vorhanden sein, einfach regelmäßig nach Angeboten schauen und geduldig sein.

    Hallo zusammen,

    so kurz vor dem Jahreswechsel mal ein paar Fragen an die Leute mit einer Feinwerkbau P70 Alu?

    Wie ist so die Meinung zu der P70?

    Weiß jemand ob man den Aluschaft noch irgendwo bekommt?

    Ich wünsche euch allen einen guten Übergang :)

    Ich besitze eine gebrauchte P70 Alu seit Sommer 2019, mein erstes eigenes Luftgewehr.

    Meine Meinung?

    Top Waffe, mit ihr habe ich seitdem an vielen Wettkämpfen und Meisterschaften teilgenommen. Vorher habe ich mit einer P70 im Holzschaft als Vereinswaffe geschossen und mir dann im Sommer 2019 die Alu - Variante über egun zugelegt. Ich bin mit ihr sehr lange sehr zufrieden gewesen, komme aber nun an meine Grenzen mit ihr. Für meinen persönlichen Anschlag passt sie nicht mehr da ich ein Duplex verwende. Ich würde den Diopter gerne weiter in Richtung Laufmünsung verschieben, dies ist aber durch die nach oben klappende Klappe zum laden nicht mehr möglich. Die Schaftbacke ist bei mir ebenso am Anschlag, ebenso die Schaftkappe. Für beides werde ich mir demnächst bei der Arbeit Zubehörteile fräsen damit ich sie meinem idealen Anschlag / Einstellungen näher bringen kann. Auf kurze oder lang wird es bei mir auf ein neues Luftgewehr, entweder eine FWB 900 oder ein Walther LG 500 hinauslaufen.

    Zum Gewehr selbst: Kann mich nur widerholen, super Waffe. Die Einstellmöglichkeiten sind für mich und meine Ansprüche mittlerweile zu wenig, da bin ich durch meine KK500 verwöhnt und versuche meine P70 auf ähnliche Einstellungen zu bringen. Anderen hingegen reichen die Einstellmöglichkeiten vollkommen aus, das ist insofern geschmackssache.

    In Sachen Zuverlässigkeit ist sie kaum zu schlagen. Ich war seitdem ich meine Waffe besitze bei verschiedenen Händlern, jeder bestätigte meine Aussagen, diese Waffe ist sehr robust und förmlich " unkaputtbar". Mit dieser Waffe kommen nur äußerst selten Leute zur Reparatur. Meine müsste vom Baujahr zwischen 2002 und 2004 gebaut worden sein. Wie oft sie vom Vorbesitzer zur Wartung geschickg wurde kann ich leider nicht sagen, ich musste nur vor einem Jahr die Dichtungen und Federn tauschen alssen weil die V0 beim Munitionstest zu niedrig war. Ansonsten lasse ich auf diese Waffe kein schlechtes Wort kommen, ich konnte mich bisher immer zu 100% auf sie verlassen und werde sie nur wegen ihrer für mich begrenzten Einstellmöglichkeiten tauschen.

    Auf einen einzelnen Schaft würde ich an deiner Stelle nicht hoffen. Vielleicht findest du mit Glück mal einen bei Egun, ansonsten wäre es die einfachste Lösung eine komplette P70 Alu gebraucht zu ersteigern. Auf egun findest du diese ziemlich häufig, besonders nach Meisterschaften wenn Schützen die Waffe oder das Hobby aufgeben. Die Preise für die P70 sind auf Grund ihrer Robustheit auch sehr stabil und trotzdem überschaubar, falls du aber mehr Einstellmöglichkeiten und eine etwas modernere Waffe möchtest würde ich eher zur 700 oder 800 greifen.


    Bei weiteren Fragen zur P70 einfach gerne bei mir melden :)

    Und natürlich Grünig und Bleiker

    Geht beides natürlich auch, super Waffen, ich wollte für den Anfang aber noch die Kirche im Dorf lassen. Bei den Preisen der Waffen hast du für dasselbe Geld schon ne Walther KK500 oder Feinwerkbau 2800 mit jeweils wirklich richtig viel Zubehör, das würde dir bei den Schweizer Modellen natürlich noch alles fehlen. Besonders im Dreistellungskampf stelle ich mir das bei den Schweizern sehr kostenintensiv vor...

    Ich komme ausm Norden, hier sind sowohl Bleiker als auch Grünig + Elmiger wirkliche Raritäten, im Süden mag das ja vielleicht anders aussehen.

    Zum Tesro kann ich dir nicht viel sagen.

    Ich war kürzlich auf der deutschen Meisterschaft und habe ebenfalls liegend geschossen und bei den anderen Durchgängen zugeschaut. Die Tesro - Waffen sind mir nicht sonderlich aufgefallen, meiner Meinung nach sind diese eben eher seltener vertreten. Heißt ja nicht das die Waffen schlecht sind, ist nur meine Beobachtung.

    Die Walther hingegen findest du ziemlich oft vertreten, die Feinwerkbau seltener, aber auch ab und zu, beides definitiv sehr gute Gewehre.

    Anschütz findest du wie Sand am Meer, die waren über viele Jahre halt der am weitesten verbreitete Hersteller mit der größten Produktpalette. Von den wirklich neueren Modellen siehst du allerdings auch kaum was, die meisten Anschütz - Gewehre sind etwas älter, oftmals eben älterer Lauf und dann mit einem 1918 Precise Schaft oder Tec-Hro Schaft umgebaut. Die Schäfte 2213 und 2313 sieht man auch sehr oft vertreten.

    Den neuen ONE - Schaft kannst du bei Anschütz bisher nur in der Variante für Rechtsschützen konfigurieren, den 1918 Precise auch für Linksschützen. Dabei kannst du aber nicht den Kammerstengel von einer Seite zur anderen umbauen, der Schaft wird nur einseitig ausgefräst, auf der jeweils anderen Seite hast du den Mechanismus um das Schloss vom Lauf zu lösen. Das System 54.30 kannst du nicht von einer Seite auf die andere umbauen.

    Am einfachsten machst du es dir wenn du alle Waffen die für dich in Frage kommen mal persönlich in die Hand nimmst und testest, dazu am besten dem nächsten Händler der mehrere verschiedene Modelle hat kontaktieren und nen Termin vereinbaren.

    Sebbo sehr interessante Frage... :)

    Die einfachste Lösung für all deine Anforderungen ist das Walther KK500, habe selber eins (als Rechtsschütze), top Waffe, würde sie nicht mehr eintauschen oder missen wollen. Das Walther KK500 ist bloß leider recht selten gebraucht auf z.B. egun zu bekommen, und ein neues hat ebenfalls einen sehr stolzen Preis. Ich bin mit meinem KK500 sehr zufrieden und würde den Preis erneut zahlen wenn ich wieder vor der Wahl zwischen den verschiedenen Waffen stände. Für das KK500 gibt es allerdings nicht ansatzweise so viel gebrauchtes Zubehör wie Hakenkappen wie z.B. bei Anschütz. Ich habe vieles für mein KK500 neu gekauft, hat bloß alles eben seien Preis...

    Eine gebrauchte Waffe mit Links - System ist immer eine Rarität, sei dir dessen schonmal bewusst. Gebrauchte Waffen von links auf rechts umbauen ist fast immer ausgeschlossen, außer eben bei sehr neuen Waffen wie einem KK500 oder 2800 von Feinwerkbau (noch seltener als Walther KK500).

    Du hast im Prinzip 3 Möglichkeiten. Möglichkeit 1 wäre ein junges gebrauchtes KK Gewehr zu finden das deinen Anforderungen entspricht, die sind allerdings wirklich sehr selten.

    Möglichkeit 2 wäre auf das umstellen vom Kammerstängel von links nach rechts und umgekehrt verzichten. Dann wäre es dir möglich ein altes links - System verhältnismäßig günstig zu kaufen. Das sind meistens Modelle von Anschütz, da kannst du dann den alten Lauf in nen neuen precise Schaft packen, mindestens genauso beliebt wäre der Tec-Hro Fanatic Schaft, oder eben einer aus dem Hause MEC. Für Anschütz gibt es im Bereich das mit Abstand meiste (gebrauchte) Zubehör, gefühlt alles gibt es da auf egun. Dies wäre vermutlich auch die kostengünstigste Option.

    Möglichkeit 3 wäre ein neues Gewehr für Linkshänder kaufen, dies wäre zwar die teuerste Möglichkeit, da hast du allerdings keine Kompromisse die du eingehen musst. Das Zubehör gibt es zum teil gebraucht, neues Zubehör wäre aber vermutlich auch von Nöten und wird gerne mal teuer.


    Bei weiteren Fragen einfach schreiben, hoffe die Antwort war hilfreich.

    Ich benutze seit Jahren ebenfalls den Thune Solid Open, könnte nicht zufrienener sein.

    Zum Sauer Top Ten, der gefällt mir einfach nicht. 2 3 mal vom Verein ausprobiert und im Laden anprobiert, konnte ich einfach nicht warm mit werden weil mir das Material und Gefühl mit Riemen und wie der ganze Handschuh auf der Hand sitzt micht zusagen.

    Den Solid Open benutze ich seit mehreren Jahren ebenfalls zum Freihand schießen. Versuch den mal auszuprobieren wenn du die Gelegenheit bekommen solltest.

    Moin,
    ich habe zwei KK300 und bin leider auch mit dem Problem vertraut. Anscheinend hängt das Verhalten stark von der verwendeten Munitionssorte ab.

    Aktuell tritt das Problem nur bei der Waffe meiner Frau auf und auch nur in Kombination mit Klingner-Munition. Mit der Center-X gibt es hingegen absolut keine Schwierigkeiten.

    Bei meiner Waffe hatte ich vor ein paar Jahren ein ähnliches Problem mit RWS-Munition. Das konnte ich damals bei der DM Auflage in Hannover direkt vom Kundenservice des Herstellers beheben lassen. Es wurden keine Teile ausgetauscht, sondern lediglich etwas nachgeschliffen. Seitdem läuft die Waffe einwandfrei, und das Problem ist seither nicht mehr aufgetreten.

    Ich glaube nicht, dass ein Austausch von Verschleißteilen bei der Waffe etwas bringen würde. Ich habe die Waffe vor zwei Jahren gebraucht gekauft und sie letztes Jahr in Hannover überprüfen lassen. Dabei wurden alle Verschleißteile im Verschluss ausgetauscht. Interessanterweise trat das Problem erst jetzt auf, als wir testweise die Klingner-Munition verwendet haben.

    Anfang Oktober bin ich wieder in Hannover und werde das Problem dann direkt von Walther beheben lassen.

    Hast du das Problem auch bei RWS? Die Klingner - Munition (Klingner Professional Match) sind ja Randchargen von RWS, ich weiß aber nicht genau von welcher konkreten RWS - Munition, wäre ansonsten bei zukünftigen Tests vielleicht interessant.

    Ergänzend zu Bjrb_04 , auch auf Ständen mit einer sehr niedrigen Brüstung gibt es häufiger noch zusätzliche Tische die bei Bedarf auf die Brüstung gestellt werden können. Deutlich angenehmer und praktischer vor allem fürs Stehend Freihand Schießen, so kann man sein gesamtes Zubehör, Werkzeug etc. am besten ablegen. Dies hatte ich bisher allerdings nur im Bereich KK.

    Im Hinblick auf die vielen Auflage - Schützen würde ich auch einzelne Tische bevorzugen, so hat jeder seinen eigenen Platz, keine Vibration durch unachtsame Schützen auf den anderen Ständen oder ähnliches.

    Zu deinen Fragen:

    Ja, ich führe ein Schießbuch, bzw. ich dokumentiere meine Ergebnisse. Ich hab mir in Google Sheets für jede Disziplin die ich schieße (LG Freihand, KK 100m, KK 30 Schuss, 3x20, 3x40 und Liegendkampf) ein Tabellenblatt mit einer Auswertung und übersicht erstellt. Aufgelistet sind immer die einzelnen Serien, je nach Disziplin nur in Vollring oder auch mit Zehntel (LG Freihand und Liegend). Da wird immer Serie 1 bis maximale Anzahl an Serien eingetragen. In der Kopfzeile habe ich eine Funktion die mir den Durchschnitt errechnet, jeweils für einzelne Serien und Gesamtergebnis. Bei LG Freihand hatte ich auch mit Farben gearbeitet, also ab Ringzahl X ist die Serie und Ergebnis Grün, Gelb, Orange oder Rot, im Bereich KK hatte ich dies nicht gemacht. Persönliche Bestleistung wird auch gesondert markiert. Am jeweiligen einzelnen Ergebnis trage ich noch folgende Informationen ein. Datum, Ort, Art des Schießens (Training, Rundenwettkampf, Liga - Wettkampf oder Meisterschaft, jeweils auch welche Meisterschaft) und eine Zeile für Kommentare und Bemerkungen. In die Zeile Kommentare und Bemerkungen schreibe ich besondere Einflüsse wie z.B. sehr hohe Temperatur, Änderungen an meinen Einstellungen / Anschlag etc, aber nur kurz in wenigen Worten zusammengefasst.

    Trainings in denen ich keinen vollen Wettkampf sondern z.B. mal einzelnd nur Kniend übe oder sehr viel " bastel " werden in ein gesondertes Tabellenblatt eingetragen.

    Zusätzlich werden meine Einstellungen und Veränderungen fotografiert, besonders im Dreistellungskampf sehr hilfreich wenn man zwischen z.B. seinen Schaftbacken und Visierlinienerhöhungen wechselt. So fällt es mir auch leichter meine Einstellungen immer wieder zu finden, besonders im Wettkampf sehr hilfreich.

    Dafür spricht für mich eben das ich regelmäßig meinen Fortschritt und Experimente bzw. Veränderungen festhalten kann. Es motiviert ebenfalls sehr wenn man in der Auswertung seinen Anstieg an Leistung erkennen kann. Mir hilft es zudem auch anderen Schützen Vorschläge zu geben wie sie ihren Anschlag oder Einstellungen verbessern können.

    Ob es standatisierte Formate braucht weiß ich nicht, da ist denke ich jeder individuel. Ich habe es gerne sehr detailliert, andere würde dies evtl. ablenken oder nerven, aber das kann dann in dem Standard - Format bestimmt auch einfach ausgelassen werden.

    Ja habe beide Seiten probiert und hat bei mir irgendwie nicht funktioniert.(Ich habe aber für mich aber eben festgestellt, dass ich wirklich „scharfe“ und klare Kanten brauche um ein gutes reproduzierbares Gefühl zu erzeugen) Habe es jetzt inzwischen durch diese Holzbacke von einem Bekannten ersetzt und die Kante taugt richtig gut für mich.

    Verstehe. Ich hab auch gerne ne Kante, allerdings mit ner kleinen Rundung drin wie auf der steileren Seite der Walther - Backe. Hab aber so ne scharfe Kante wie bei dir noch nicht getestet, vielleicht muss ich in meinem engeren Umfeld mal fragen ob einer der holz - affinen mir sowas bastelt.

    Handwerklich aber sehr schön gearbeitet, hab zum Glück 1 2 Leute im Umfeld die sehr gut mit Holz umgehen können.

    Die Backe der neuen KK500 Carbon ist ja leider (noch) nicht frei verfügbar, die sah bisher sehr verlockend aus. Aber danke für die Inspiration

    so banal sich das auch anhört, aber ansonsten einfach größeres Handtuch mitnehmen und häufiger bzw. in nem festen Intervall (z.B. alle 3 / 5 Schuss, nach eigenem Belieben) über den Kopf und Hände wischen, vielleicht wirst du dadurch etwas konstanter wenn du so die Bedingungen immer gleich halten kannst.

    Ich habe wie im Post vorhin gesagt länger mit nur dieser Alu Schiene liegend geschossen. Nach jedem Wettkampf hatte ich 2 rote Striche im Gesicht wegen den Kanten. Aber ich persönlich nehme das gerne in Kauf wenn dann der Kopf nicht verrutscht und das Ergebnis passt :)

    nur zum Verständnis, hast du auch die " kantige " der beiden Seiten benutzt? Schieße ebenfalls mit dem KK500 und Standard - Backe, komme bisher mit dieser aber zurecht wenn ich die " eckige " Seite benutze. Bin am überlegen für den Dreistellungkampf eine oder zwei weitere Backen zu kaufen, ggf. auch andere, da müsste man aber schrauben und basteln.

    Ladehebel und Schaftbacke kann ich ja einfach umbauen. Da brauche ich nix neues, oder?

    Ladehebel musst du doch nicht zwangsläufig umbauen. Bei einer linken befindet dieser sich ja auh standard auf der linken Seite. Ich lade als Rechtsschütze beim LG Freihand auch immer mit der linken Hand, würde den Hebel so lassen. Bei der Schaftbacke musst du schauen wie die sich anfühlt und ob es " passt " , ansonsten bräuchtest du da eben ne andere.

    Die Kappe der KK500 bzw. der LG400 Anatomic und Monotec (die silberne Kappe) könnte vermutlich auf den vorhandenen Ausleger passen.

    AndiG schonmal über einen Parabolspiegel nachgedacht? Den habe ich seit letztem Wochenende auf meinem KK - Gewehr (ebenfalls Centra Spy mit Duplex) und habe meine Bestleistung im Liegendkampf auf Anhieb überboten, finde das Teil genial. Auch wenn er den Korntunnel nicht direkt zentriert habe ich den Eindruck das er ne Menge bringt. Du kontrollierst ob dein Auge permanent gleich vor deinem Diopter ist, vielleicht kannst du damit den ein oder anderen Zielfehler verhindern.

    Mir persönlich gefällt die doppelte Kontrollmöglichkeit mit Duplex und Parabolspiegel sehr.

    Moin Zuckerklatsche

    Ich benutze das Duplex ebenfalls zum KK - Schießen, konkret zum liegend schießen. Als Diopter benutze ich den Centra Spy Short, Probleme bezüglich Vibrationen/Erschütterungen habe ich bisher nicht feststellen können. Demnächst folgt dann aber ein weiteres für entweder kniend oder Freihand, vermutlich eher Freihand.

    Zur Sinnhaftigkeit kann ich dir ebenfalls keine neutrale Meinung geben, ich möchte mein Duplex nicht mehr missen.