Beiträge von Hawkeyes.177

    Hi. Könntest du vielleicht auf diesen Punkt etwas näher eingehen?

    Ich versuche es. Ich wollte mir meinen Griff anpassen und hab hier im Forum einen tollen Beitrag „zeigt her eure griffe“ gefunden. Ich hab versucht das für mich dann am Griff zu Übersetzen und fand den 2k Holzkitt furchtbar in der Anwendung. Bin damit garnicht klargekommen. Daher war ich voller Freude als ich einen Hinweis auf Sugru-Plastikknete die aushärtet bekommen hab.

    Das hat auch super funktioniert, aber die bleibt ein wenig elastisch. Dh du musst etwas fester greifen und hast immer ein wenig Dynamik. In der Kombi mit zu balligem Griff und zu viel Volumen hat mich das viel Kraft in den Fingern gekostet. Das habe ich vorallem beim 3 Tagesworkshop gemerkt. Ich hatte richtig Schmerzen.

    Also den Tip von Detlef und Margit befolgt und die Plastikknete runter gemacht und einen schnellhärtenden MDF Kit. verwendet. Die härtet in 15 Min aus und lässt sich super verarbeiten. Vermutlich nur giftig wie die Hölle.

    Die Finger liegen nun mittig unter der Laufachse. Der Masseschwerpunkt wieder kurz vor dem Abzug und der Mittelfinger hält das Gewicht. Da hier nun nix mehr nachgibt, habe ich richtig Ruhe und einen satten Griff.

    Ich finde das ist ein sensationeller Unterschied im Gefühl. Und das ist letztlich auch das was zu dem top Trefferbild geführt hat.

    Ich fand die Knete eine tolle Lösung in der Anwendung, aber der MDF Kit ist viel viel besser…. Riecht aber heftig und giftig.

    Die Wettkampfergebnisse kommen dann mit Start in der Liga ab Oktober.

    Aber ich bin da nun guter Dinge, denn ich hab endlich wieder „Ruhe“ im Griff. Leider war ich auf der Suche nach Verbesserung am Griff total falsch abgebogen:

    • Griff zu dick = kostet Kraft = zittern
    • Griff mit Plastikknete (Sugru) modelliert = kostet Kraft = zittern
    • Schwerpunkt der LP lag hinter der Soll-Line = halten mit der Daumen- und Zeigefingerwurzel = Zittern
    • Der Zeigefinger hat mitgehalten, da Griff zu ballig = zitten beim Abzug
    • Das Punktzüngel kostet zu viel Kraft = zittern

    Das hab ich jetzt mal alles weggemacht und richtig modelliert. Und es kehrt endlich wieder die „Abzugsruhe“ ein, die ich im Dezember gefühlt noch hatte. Dass ich mit dem vermurksten Griff 360-370 Ringe packte war schon ein kleines Wunder.

    Hab leider in die Falsche Richtung optimiert und seit 5 Monaten darunter gelitten dass es nicht mehr rund läuft… das Anpassen in die falsche Richtung fühlt sich erstmal gut an, aber das Kostet zu viel Kraft und nach 3-5 richtig guten Schüssen geht es dann erstmal schief..

    Wollte aber auch nicht auf Kollegen hören, die das schon mal beäugt hatten.

    Daher haben mir erst die beiden Profis die Augen geöffnet und das fühlt sich wie eine Befreiung beim Abziehen an.

    Deswegen sind noch lange nicht alles Herausforderungen auf dem Weg zu 380 Ringen gelöst, aber es geht endlich in die richtige Richtung.

    Wenn ich mir nun das weg-zittern in die 8 ersparen könnte, wären das schonmal ein paar Punkte die ich mehr hätte…

    Daher: wer ähnlich mit den Ergebnissen kämpft, obwohl mal es eigentlich besser kann. Dann lohnt es sich mal jemanden auf den Griff schauen zu lassen…

    Ich hab mir dadurch 5 Monate Training vermurkst. Aber: nun auch viel gelernt :)

    Wow, Gratulation :thumbup:8|8)!!! Der Kurs har sich definitiv gelohnt.

    Danke :) Der Kurs war (*für mich*) wirklich Gold wert. Die Teilnehmer waren allesamt sehr nett, das DSB-Hotel top, Verpflegung top.
    Selbst wenn ich lange nachdenke gibt es nur einen Kritikpunkt: es waren nur 3 Tage… ich hätte auch 5 gemacht.
    Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wer die Chance nicht nutzt ist selbst schuld.

    Ich versuche das Nicht-Sportschützen so zu erklären: Stell Dir vor Du bist Fußball-Fan und hast die Chance von einem Lothar Matthäus (wer ihn nicht mag tauscht ihn einfach gegen einen anderen aus…), also einem Weltmeister und Olympia-Teilnehmer alle Tricks zu lernen. Der nimmt sich so richtig Zeit für Dich und ist mit Dir bis in die späten Abendstunden auf dem Platz. Und dann steckt noch Jogi Löw (Beispiel für Detlef Glenz) den Kopf zur Tür rein, bastelt an Deinen Fußballschuhen rum und erklärt dir wie Du die besser binden kannst. Was würden Fußballer/Fußballfans für so etwas zahlen…. Ein Vermögen!!!

    Und hier gibt es so manchen Post von Leuten die sich über 470€ (50% ist Unterbringung und Verpflegung) vom DSB beschweren…
    Das ist so lächerlich…

    Pro Jahr haben nur wenige LP-Schützen diese Chance (12-14 je Workshop)… Ich würde sie wirklich jedem empfehlen!

    Wie war denn nun die Limitzahl zu deinem Ergebnis?

    Ich meine es waren 345 Ringe… Ich hatte ja 332 Ringe(?)… Also zu wenig.
    Aber sie wäre heute gewesen und der Schmerz über das vergeigte Ergebnis sitzt noch tief.

    Die Diskussion um die Berechnung der App hatten wir beide doch schon. ES GEHT NICHT UM DIE ANZAHL…
    Sondern ob ich mich verbessere und wie die Trefferbilder aussehen. Und nach den ganzen Anpassungen ist aus der gestreuten Wolke ein enger Punkt geworden. Das spricht dafür dass die Anpassungen Früchte tragen. Ob das dann auf einer Meyton-Anlage 380/385/390/395 gewesen wären ist eher schnuppe.
    ES SIND 25 RINGE-Steigerung zu meinen letzten Trainings.

    Auf Meyton oder Sius schoß ich bisher 365-375 Ringe. Und wenn ich nur 10-15 Ringe mehr als Steigerung halten kann, dann bin ich mehr als happy… Viel entscheidender ist aber dass das Schussgefühl wieder stimmt…

    Aber da Du so gerne Nachrechnest hier für Dich die Einzelscores mit mm-Trefferabweichungen der Einzelschüsse.
    Aber das hatten wir beide doch schonmal. Selbst wenn die App einen Millimeter zu positiv berechnet: Bleibt es ein Top-Trefferbild, das zeigt dass die Streuung enger wird… und nur das zählt :)

    Ich bin so begeistert…. Ich habe eben noch eine Heim-Trainingseinheit mit dem angepassten Stand, dem neuen Griff, dem neuen Abzugszüngel, der neu erlernten Technik und diesmal ohne Irisblende und voller Konzentration gemacht…. Und ich kam so richtig in einen „Flow“…. Der Wahnsinn… 395 Ringe mit 2x 100er Serien…

    Das ist zwar nur das Heim-Lasersystem von mir, aber die letzten Ergebnisse damit lagen vor dem Workshop bei 360-370, die ich auch auf Meyton-Anlagen schieße….

    Ich bin so glücklich und dankbar für das erlernte… Ich kann das kaum beschreiben :)
    Wenn man weiß, dass man das eigentlich kann, es aber irgendwie nicht mehr klappt, das ist so frustrierend. Seit Januar plagte mich ein totales tief, das ich mir nicht so recht erklären konnte…
    Ich glaube ich habe jetzt meinen „Knoten“ durchschlagen… Und jetzt gehts ans fleißig üben… :)

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    wie berichtet hatte ich das große Glück von der Warteliste in die Teilnehmergruppe des DSB Luftpistole Workshops mit Margit Höller zu rutschen. Ich kann nur jedem ausdrücklich empfehlen sich so einen Kurz zu buchen!

    Wenn man es schafft sich einen Platz zu ergattern, kommt man in das unglaubliche Privileg die Begeisterung, Leidenschaft und Erfahrung von Margit erfahren zu dürfen. Wir waren 14 Teilnehmer (eine tolle Truppe!) mit unterschiedlichen Erfahrungen (vom Neuling bis zu Liga-Schützen). Margit ist auf jeden Teilnehmer einzeln eingegangen und hat ihm auf seinem Niveau weitergeholfen. Start war am ersten Tag von 17 Uhr und wir waren im Workshop bis halb zwölf. Am zweiten Tag starteten wir um 09:00 und es ging bis halb zehn (einige haben noch weiter gemacht). Am Sonntag ging es von 09:00 bis 17 Uhr. Das ist wirklich außergewöhnlich! Welcher Coach oder Trainer macht so etwas bitte? Das ist wirklich pure Leidenschaft das eigene Wissen weiter zu geben. Diese 26h waren wirklich toll!

    Ich muss gestehen, dass ich (auch wenn ich sehr gut geschossen/ getroffen habe) von Margit in vielen Dingen doch ziemlich umgestellt wurde… Und zu meinem Erstaunen in vielen Bereichen wieder zurück zu einem Stand vor Januar. Damit tat ich mich erst schwer, aber merke heute bereits dass die „Sicherheit“ und „Kraft“ aus dem Januar wieder zurück kommt. Ich glaube dass ich mich auf meiner Suche nach „Verbesserung“ eher in die falsche Richtung entwickelt habe, und das wurde nun korrigiert.

    • Mein Stand wurde deutlich geöffnet, da meine Augen beim zielen nicht mittig standen und daher eine schwache Position haben
    • Schulterposition wurde nach unten korrigiert
    • Detlef (Glenz) und Margit haben wir mein Punkt-Abzugszüngel nun final ausgeredet. Viel mir schwer, aber sie haben recht!
    • Nach im Impuls von Detlef habe ich meinen Griff nochmal auseinander genommen. Dieser war viel zu breit und die Sugru-Plastik-Knete ist zu elastisch und kostet zu viel Kraft. Also runter mit dem Mist und mit MDF-Kit modelliert. Wow! Was ein Unterschied. Bin jetzt noch am Fine-tunen, aber der Unterschied ist drastisch spürbar
    • Und einiges Mehr…


    Aber der wichtigste Punkt war für mich zu verstehen, dass ich falsch ziele. Ich zielte die ganze Zeit auf einen Punkt unter dem Spiegel. Daher habe ich die Irisblende geschlossen, das Korn so schmal wie möglich gestellt und meine ganze Muskulatur und Konzentration auf einen Punkt gelegt. Margit hat mir erklärt, dass ich damit zwar treffe, aber das ganze System zur zu schnellen Überlastung und Ermüdung führt. Dadurch auch die gerne bei mir stattfinden Ausreißer in die 8.

    Das zu ändern ist bei mir nicht ganz so easy, aber die ersten Heim-Trainings zeigen dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber das Umstellen von Punkt- auf Bereichszielen, und damit auch die volle Fokussierung auf das Korn (ohne springen) ist genau der richtige Weg für die nächste Lern-Etappe…

    Kurz um: die Frustkurve der letzten Monate kam bei mir durch den falschen Stand, die schlechte Griffmodellierung und das Punktzüngel sowie dem falschen Zielansatz. Ich hoff nun mit den Anpassungen wieder stabil in die 370-380ér Zone zu kommen. Erste Heimtrainings mit 377/379´er Wertung lassen hoffen…

    Daher an alle Leser: Bucht Euch einen Platz im DSB Jedermann LP Kurs von Margit Höller! Bei so einem Workshop dabei zu sein ist ein echtes Privileg!

    Ich freu mich schon wahnsinnig auf den LP-Mental-Kurs mit ihr im Juli!

    Da gibt es bei mir ja auch noch einiges zu tun, bevor die Liga wieder startet :)

    Da hast Du natürlich Recht. Aber ob 8er wirklich dazugehören müssen, weiß ich nicht, entscheidend ist aber der Umgang damit. Im letzten Wettkampf hab ich mit 2x 8er begonnen. Bislang hätte mich das dann schon so aus der Ruhe gebracht, dass der Rest eine selbsterfüllende Prophezeihung ist. Dieses Mal war das schon deutlich entspannter… Durchatmen und weiter machen. Und es wurde ja mein bisher bestes Wettkampfergebnis :)

    Mir hilft da tatsächlich das regelmäßige Training in Pier mit stetigen Wettkämpfen und Duellen total weiter… Das ist wirklich toll.

    Aber noch ein Fun-Fact zur 8:
    Die 8 hat im asiatischen Raum eine besondere Bedeutung: sie kündigt Glück, Wohlstand, Reichtum an. Je mehr 8er in Folge, desto stärker das Glück. Daher werden Handynummern und KFZ-Kenzeichen mit mehreren 8er in Folge für wahre Vermögen versteigert.

    Daher bei jeder 8 einfach durchatmen… die bringt Glück und kündigt nur die nächste 10 an :)

    Super wie du deine Technik analysierst und deine Schlüsse daraus ziehst ich habe am Freitag das erste Mal 370 geschossen und hoffe das jetzt noch das ein oder andere Mal bestätigen zu können

    Vorallem, da es ja fast an die 380 gegangen wäre, wenn die Ausreißer in die 7+8 eine 9 oder besser geworden wären. Glückwunsch! :) Und mit etwas Fanatasie formen die roten 10er auf Deinem Trefferbild ein S… Super! :)

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    ich glaub ich bin heute der Lösung näher gekommen. Ich beschreib mal wie, vielleicht hilft es ja jemandem, dem es genauso geht wie mir. Aber Achtung: Das sollte man nur machen, wenn man genügend Halteruhe hat, sonst verschlimmert es das Zielen vielleicht bei Euch noch.

    Ich bin erstmal analytisch vorgegangen was ich mir beim Zielvorgang so alles ansehen und gleichzeitig kontrolliere

    • Kornhöhe im Kimmenspalt
    • Abstand Kimmenspalt rechts
    • Abstand Kimmenspalt links
    • Abstand zur Spiegelunterkande
    • Ausrichtung des Korn zum Spiegel (hier gleiche ich das Korn mit den Seitenkanten des Spiegel ab)
    • Das Korn ist hierbei so breit wie der Spiegel, Kimmenspalt und -tiefe so klein wie möglich

    Deswegen springe ich entweder mit dem Fokus zwischen allen Fokuspunkten hin- und her, was teilweise ganz gute „Strecken“ für das Auge sind. Oder ich versuche das Zielbild als „ganzes“ zu sehen was zu meinst dazu führt dass ich mit dem Fokus auf dem Spiegel liege und Kimme und Korn im „unscharfen“ zu koordinieren. Daher auch mein Hang zur Irisblende, da ich dann im geschlossenen Zustand Kimme und Korn deutsch schärfer sehe während ich aber eigentlich mit der Schärfe auf dem Spiegel liege. Dazu kommt noch ein mentaler Punkt: „ich ziele/schieße dabei mental auf den Spiegel, also die 10 in der Mitte“. Obwohl das ja nicht stimmt. Technisch gesehen ziele und schieße ich auf einen Punkt unterhalb des Spiegels und nur der Diabolo trifft auf Grund der Visiereinstellung dann mehr oder weniger oft in die Mitte. Und das alles alles in Summe fühlte sich bei mir irgendwie „unrund“ an. So viel zur eigenen Bestandsaufnahme und Fehleranalyse.

    Der Gedankengang heute früh beim Morgentraining:
    01. den Spiegel unscharf halten, Nur auf das Korn fokussieren und Irisblende weglassen
    02. Erst so spät wie möglich den Fokus kurz vor dem Absenken in den Halteraum auf das Korn lenken
    03. den rechten Kimmenspalt eher ignorieren und mich mehr auf den linken konzentrieren um einen Fokuspunkt weniger zu haben.
    04. den Spiegel als Ziel versuchen mental zu „ignorieren“ und auf den Halteraum zielen & schießen

    Das hat heute morgen schon ganz passabel geklappt.

    Aber: Da der Halteraum-10er als Äquivalent zum Spiegel-Zehner kleiner ist als die Spiegelbreite, die ich bisher zur Kontrolle des Korn verwendet habe, musste ich bei meiner Kornbreite nach wie vor weite Fokusstrecken absolvieren. Daher habe ich mein Korn (bei LP-500 ist das ein Drehkorn) auf die kleinste Breite gestellt, da ich dann weniger Distanzen überbrücken muss. Dazu habe ich die Kimmenbreite auf das Minimum gesetzt und versucht nur den rechten Kimmenspalt zu fokussieren.

    Dazu habe ich mir klargemacht, dass ich den Spiegel nur als „Ausrichtungskorridor“ zum Absenken des Korn in den Halteraum benutze und dann nur die Unterkante des Spiegel zur Ausrichtung von Kimme und Korn verwende. Im Halteraum Ziele & schieße ich mental auf das 10 Cent stück unter der Spiegelunterkante…

    Die ersten Schuss waren eine Katastrophe… Da ich mit dem schmalen Korn gefühlt über die Spiegelbreite eierte, da mir die Orientierung fehlte. Dazu führte das stärkere fokussieren des linken Kimmenspalt dazu dass die Treffer rechts landeten, da ich mit dem Kimmenspalt zielte.

    50 Schuss später habe ich den 9er Kreis gehalten…

    50 Schuss später sahen die Trefferbilder dann so aus:

    Kurz danach dann sogar mal so:

    Eine Offenbarung für mich, denn das fühlte sich nun zum ersten Mal nach Monaten wieder nach richtigem Zielen an und die Fokussprünge wurden weniger. Wenn ich die Konzentration verliere, gibt es direkt eine Quittung mit einer 8. Aber das passierte heute dann im Laufe der Zeit immer seltener.

    Und es fühlte sich endlich wieder „Rund“ an…

    Gut, das war heute aber auch ein Training auf Papier. Dort sind die Lichtbedingungen für mich besser, da die Meyton-Anlagen mich sehr blenden. Mal sehen ob ich das auch bei digitalen Ständen reproduzieren kann. Das wäre für mich ein echtes Highlight… Das sehe ich dann Dienstagabend wieder :)

    ***Disclamer: für alle denen es genauso geht: gerne inspirieren lassen, aber Vorsicht in der Anwendung. Das kann für Euch auch der totale Murks sein und es bei Euch verschlechtern. Ich beschreibe ja nur meine Lösung und das kann für Euch auch genau die falsche Lösung sein.***

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    Es gibt etwas Schönes zu berichten: das Training scheint sich auszuzahlen, denn beim letzten Wettkampf am Freitag konnte ich die Aufregung und Gedankenspirale deutlich besser im Griff halten als bislang. Und es wurden 360 Ringe. Dh. Ich schließe nun mein Trainings-Wettkampf-Delta! :)

    Endlich…die 360 Ringe-Marke wollte ich gerne erreichen… Als erstes Etappenziel.

    Mein größtes Problem ist und bleibt aber seit jeher das „Sehen“ & „Zielen“. Ich habe mittlerweile rausgefunden, dass der Großteil meiner Fehlschüsse durch ein Springen des Fokus kurz vor dem Schuss oder während dem Schuss auf den Spiegel verursacht wird.

    Da ich bereits direkt zum Start auf dem Schießstand eine Irisblende verwendet habe, und diese immer fast bis an das Maximum geschlossen hatte, wurde es damit erstmal besser, aber dann stagnierte es. Das Problem ist eben, dass der Fokussprung immer noch stattfindet, aber dann nicht mehr so schlimm ist, da ich fast alle Ebenen scharf sehe. Gefühlt war ich aber nie wirklich happy und habe seit jeher das Gefühl „falsch“ zu sehen/zielen. Ich würde gerne ohne Blende schießen,

    aber wenn ich das tue, habe ich eine deutlich höhere Streuung zwischen den guten Schüssen und den Schlechten. Wenn es mir gelingt den Fokus auf dem Korn zu halten wird es eine hohe 9 oder 10. Wenn nicht, kippe oder drehe ich oft mit dem Handgelenk weg, da die Aufmerksamkeit vom Kern weg ist und der Fokus auf dem Spiegel liegt. Das ist sehr frustrierend, da mein Ringeschnitt bei 360-370 aktuell stagniert, durch immer wieder Ausreißer in die 8. Irgendwie ist es sehr anstrengend für mich die Fokus auf dem Korn und auch wirklich nur da zu lassen.

    Aber wenn es mal läuft und ich meine Konzentration gehalten bekomme, habe ich eine deutlich höhere 10er ausbeute als mit der Irisblende. Jetzt versuche ich mir das „unscharf“ Zielen ohne Irisblende anzutrainieren.

    Ich denke mal ich muss jetzt einfach mal durch eine Umgewöhnungsphase. Und mir das richtige Zielen mit weißer Scheibe und sofortigem Absetzen beim Fokuswechsel antrainieren. Hilft wohl alles Nix. Da muss ich jetzt durch.

    Hat da jemand einen tollen Tipp für mich?

    Jetzt freue ich mich erstmal auf den DSB Lehrgang in Wiesbaden :) das wird mir auch nochmal gut tun, da bin ich sicher!

    LG & einen schönes Restwochenende, wünsche ich Euch!

    Hallo liebes Tagebuch, Hallo liebe Mitleser,

    mein letzter Beitrag ist ja nun schon etwas her und ich dachte mal es ist an der Zeit für ein Update.

    Ich bin nun im Team Pier 2000 angekommen und habe seit Februar mit den netten Teammitgliedern trainiert. Es sind wirklich sehr sehr nette Menschen im Verein und man fühlt sich vom ersten Moment an sehr nett aufgenommen und integriert. Das hat man auch direkt dem Coach Egon zu verdanken, der mich direkt mit aufgenommen hat. Wirklich toll! Zudem sind wir stetig am trainieren (Technik) und am duellieren. Somit bleibt auch der Ansporn und Wettbewerbsgedanke hoch! Während man an anderen Orten versucht sich ja nicht auf die 10er zu versteifen, jagen wir sie förmlich… Das mögen viele anders halten, aber das ist genau das Umfeld was ich gesucht und nun gefunden habe :)

    Leider hat es mich aber mehrfach gesundheitlich zurückgeworfen, so dass ich nicht so trainieren konnte wie ich das wollte. Zudem habe ich mir einen Gürtelrosen-Ausbruch an dem Halsnerv zugezogen, was vermutlich mich noch einige Zeit mit Schmerzen begleiten wird. Ich vermute sehr stark, dass der Ausbruch mit einer Überstrapazierung der Halsmuskulatur durch das Trainieren eines steileren Anschlages zusammenhängt. Durch die Kopfrotation bis ans Maximum habe ich genau dort die Gürtelrose bekommen, wo die Spannung/Reizung am höchsten war. Vielleicht Zufall oder meine Eigen-Diagnose ist richtig. Naja, ist ja auch egal… Nur ganz so steil stellen kann ich mich momentan nicht mehr…

    Das nächste Spannungsfeld ist und bleibt mein Zielen/Sehen. Ich habe mir nun für viel Geld eine sehr stark getönte Korrekturlinse (95% Tönung) fertigen lassen. Und das hilft mir tatsächlich sehr gegen die „Blendwirkung“ der Meytonanlage. ABER: Ich bekomme es nicht hin die Irisblende zu öffnen. Wenn ich das mache, dann schieße ich in ruhigen Momenten erstmal ok, aber wenn ich das im Duell versuche, springe ich immer wieder mit dem Fokus auf den Spiegel, was die Streuung vergrößert. Bleibe ich mit der Irisblende geschlossen ist das Trefferbild wesentlich besser. Aber wirklich gut fühlt sich das nicht an. Ich weiß aber nicht warum.

    Ich hab daher viel ausprobiert, und einiges behalten aber anders auch wieder verworfen. Aber es wird immer besser und ich fühle mich sicherer. Auch wenn die letzten Wochen ich nicht immer im Training sein konnte. Aber das wird schon.

    Und die tolle News zum Schluss: es scheinen ein paar Kollegen meinem Aufruf gefolgt zu sein im April lieber ans Meer statt nach Wiesbaden zu fahren: Ich hab es auf die Teilnehmerliste für den DSB-Luftpistolen-Workshop geschafft. Juhu! Freue mich wirklich sehr!

    Euch allen einen schönen Abend!

    LG

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    was eine bewegte Woche das doch war… Nach meiner vergeigten Bezirksmeisterschaft, musste ich zugegebener Maßen erstmal 24h das geknickte Ego & Selbstvertrauen heilen. Nach einem kurzen Gedanken daran dass es ja noch andere schöne Hobbies gibt, die man machen könnte hab ich natürlich beschlossen das Scheitern in der BM zu akzeptieren, aber es nicht zu akzeptieren dass es dabei bleibt.

    Die freien Minuten der nächsten 24h habe ich intensiv damit verbracht einmal aufzuschreiben, woran genau ich gescheitert bin. Und was davon Psyche und was davon Technik ist. Und da gab es leider eine Menge, was ich im Training sehr gut beherrsche, es aber dann unter Druck nicht verfügbar ist.

    Ich will es so ausdrücken, ich habe meine Technik immer weiter verfeinert, so dass dies ohne Druck super funktioniert. Auch mein Equippment habe ich darauf getuned: Punktabzug (funktioniert im Training super, im Wettkampf beherrsche ich das nicht mehr) geschlossene Iris-Blende (Super im fokussierten Training / Im Wettkampf springt mein Fokus zwischen Korn und Spiegel hin und her).

    Etc. Um den Begriff von einigen Forumsmitgliedern aufzugreifen: Ich habe wie ein Trainingsweltmeister trainiert und das immer mehr optimiert. Im Training Top, aber wenn dann alles nervös ist, das Handgelenk zittert und die Gedanken rasen löst sich das alles ganz schnell auf. Wie ein Formel 1 Wagen auf der Ralley-Piste… Das verstehe ich jetzt langsam.

    Daher habe ich mir mein Selbstvertrauen und Ego zusammengerafft und mir klargemacht, dass ich nochmal an das Fundament rann muss. Das schöne an der verpatzten BM ist ja: ich habe nun 8 Monate wettkampffreie Trainingzeit. :)
    Und die kann man ja nutzen :)

    Daher habe ich auch beschlossen mich in einen anderen Verein zu bewegen, da ich einen Trainer brauche. Und habe bei Andreas und Egon von den Sportschützen St. Sebastianus Pier 2000 angefragt ob die mich unter ihre Trainingsobhut nehmen würden. Die fanden das wohl nicht so ganz aussichtslos und haben mir zugesagt. Nächsten Dienstag geht es nun offiziell los. :)

    Ich freue mich sehr über einen Trainier der mich immer wieder mal kritisch beäugt und Top Schützen aus der Bundesliga um mich herum, die ich immer wieder beäugen und von denen ich lernen kann. Was gibt es besseres wenn man von den Besten lernen will? Eine riesige Chance für mich und ich freue mich wirklich sehr!

    Die Vorsätze sind groß und der Wille ist riesig…

    • Seit 33 Tagen habe ich bereits nun Alkohol, Koffein, Softdrinks aus meinen Körper verbannt.
      Mein Ziel: mehr Ruhe ins System bringen
    • 3,5kg sind runter (kommen noch min. 5kg)
    • Jeden Morgen & Abend Situps und Planks
    • Krafttraining & Ausdauertraining Ganzkörper
    • Spezifisches Kraft- & Haltekrafttraining
    • Wechsel des Abzugszügels und Training der offeneren Irisblende
    • Jeden Tag ein kleiner Ausflug mit Mental-Coaching Bücher & Hörbücher von Heinz Reinkemeier, Michael von Kunhardt und Antje Heimsoeth

    Es gibt einen motivierenden Song von Fort Minor, den ich mir für das Jahr 2025 zum Motto gemacht habe: „remember the name“

    „This is 10% luck
    20% skill
    15% concentrated power of will
    5% pleasure
    50% pain
    and 100% reason to remember the name“ :)

    Ich tausch nur die 50% pain gegen 50% pleasure = 50% pleasure / 5% pain… Dann passt das für mich :)
    Wobei meine Schulter Muskulatur und Sehnen momentan eher noch 50% Schmerzanteil sehen :)

    Ich versuche jetzt erstmal mein Fundament aufzubauen, und dann Step by Step nach oben auszubauen und dann erst ans Finetuning zu gehen. Als ich Tobias Kaulen letzte Woche beim Training beobachtet habe, wurde mir erstmal der Unterschied klar wie er im Anschlag steht und wie ich da stehe… Klar liegen da ein Jahrzehnt-Training dazwischen, aber die Erkenntnis ist ja mal ein erster Schritt. Und das ist toll das mal alles live sehen und lernen zu dürfen…

    Mir ist natürlich auch das Herz etwas schwer meinem Start-Verein der SG Hehn damit etwas den Rücken zuzudrehen, denn schließlich waren des diese lieben Kollegen, die mich erst so richtig vom Wettkampf in der Landesoberliga begeistert haben. Ich bin auf jedenfall ewig dankbar für die Chance bei Euch direkt einen Stammplatz bekommen zu haben! Das hat mich so unfassbar motiviert! Vielen Dank an das ganze Team!

    So, und nun gehts rann an die Arbeit :)

    um es mal etwas deutlicher zu formulieren, Du bist auf dem besten Wege, deine Schwierigkeiten im Wettkampf zu verfestigen und womöglich sogar noch zu vergrößern.

    Murmelchen Zu mindestens zu meinem Wettkampf heute, hast Du recht behalten ;) Das hattest Du schon recht zu beginn mir geschrieben… :)

    Königstiger :
    Doch, doch ich reflektiere das schon… Ich bin aber eigentlich jemand, der unter Druck und Erwartung sehr gut läuft. Daher suche ich meist auch Themen mit Druck aus, bzw. baue mir den selber auf.

    Genau das mache ich ja zur Zeit hier:
    - gute Ergebnisse posten
    - Ziele festlegen (Schließung des des Training/Wettkampf-Gaps)
    - Erreichen der LVM 2025
    - Transparent berichten (setzt mich ja auch unter Druck)
    - plus meine eigenen Erwartungshaltungen

    Ich glaub ich muss einsehen, dass das heute einfach zu viel SELBST-aufgebauter Druck war. Das motiviert mich zwar sehr zu Training und Co, überfordert mich dann aber wenn es zu viel wird anscheinend im Wettkampf.

    Naja, ich sagte ja: Nun ist der Kopf dran mit Training & Erfahrung… :-/
    >>>Krone wird schon wieder gerichtet<<<

    Liebes Tagebuch, liebe Mitleser,

    heute war ein mieser und frustrierender Tag und mein Ego will eigentlich garnicht dass ich von berichte, aber ich will ja hier nicht nur von Trainingserfolgen berichten, sondern auch von emotionalen Tiefschlägen… Auch wenn es nicht so schön ist.

    Es war heute Bezirksmeisterschaft und ich hab so schlecht geschossen wie noch nie: 332 Ringe.

    Dabei hatte ich echt Hoffnungen auf Grund der Verbesserungen im Training der letzten Zeit und auch in den letzten Tagen ganz viele Entspannungsübungen gemacht. Ich war mir sicher heute bekomme ich das besser hin. Aber den ganzen Tag über merkte ich schon die Anspannung vor dem Termin. Beim Probelauf war alles noch ok. Die ersten beiden Schüssen waren 8er und dann hab ich mich gefangen und 9er und 10er geschossen. Fast wie im Training, aber die Aufregung war deutlich höher. Letzter Schuss im Probelauf war eine 10. Soweit so gut.

    ABER: ab dem Moment der Wettkampfwertung schießt der Puls hoch und die Hand zittert beim Abzug. Was zu einer echten Gießkanne auf der Scheibe vorne führte. Und mit jedem miesen Schuss wurde es schlimmer. Wirklich zu beobachten ist, dass wenn ich im Kopf beim heben des Armes „weich / unsicher / zögerlich“ bin, dann wackelt mein Handgelenk und ich bekomme mich nicht stabilisiert.

    Ergebnis: 332 Ringe: 86 / 79 / 81 / 86 Wie deprimierend…

    Was ich aber am schlimmsten an dem verpatzten Wettkampf heute finde ist, dass ich nicht im Ansatz in der Lage war mich selber aus diesem „negativ Sog“ zu befreien. Desto mehr ich versucht habe zu unterbrechen und mich zu beruhigen, desto schlimmer wurde es.

    Zum Ende der ersten Serie war klar, dass das nichts tolles heute geben wird. Und im Kopf bei mir entsteht dann wie eine Art „negativ Sog/Spirale“ aus der ich nicht rauskomme. Im Poker gibt es dafür den Betriff „TILT“. Wenn ein Spieler auf Grund negativer Einflüsse/Ergebnisse vom rationalen Spiel in ein negativ emotional gesteuertes Spiel kippt. Das kann soweit gehen dass Spieler so in den Sog kommen, dass sie lieber schlecht weiterspielen und verlieren als aufzuhören.

    Und genau so würde ich meinen Zustand heute beschreiben… TILT
    Das beschreibt es perfekt.

    Zum Ende der zweiten Serie war klar, dass ich mit dem Ergebnis nichts mehr reißen kann. Und dann drehte sich Druck/Stress/Frust in eine leichte Agression, was dann die Ringzahlen wieder leicht steigen ließ, auch wenn nicht so wie im Training. Das was sich beim Modus „Agression“ ändert ist die Festigkeit und der Entschluss beim Griff & der Versteifung beim Zielen. Dadurch wurde es leicht besser, auch wenn es immer noch Welten schlechter war als in Ruhe.

    Und ja: mir ist der Zusammenhang zwischen eigener Erwartung durch Trainingsergebnisse und dem TILT-Modus (wenn dann die harte Wettkampf-Aufregung eintritt wenn die Fehlschüsse kommen) bewusst..

    Naja, nun habe ich heute Ego gelassen, Erfahrung gewonnen und werde nun nach ein wenig gejammert dann anfangen mir mehr Wettkämpfe zu suchen um mich dieser Tortur öfter auszusetzen.

    Das DSB-Seminar „LP-Mental“ ist leider erst im Juli… Hier tummeln sich nicht zufällig Mental-Coaches aus dem Raum Köln, oder einer von Euch hat einen warme Tipp/Kontakt für mich?

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    das Gefühl wenn hartes körperliches Training und mentales Training endlich Früchte zeigen ist wirklich toll. Und wenn dann einem noch der nächste Lösungsschritt vor Augen kommt (im wahrsten Sinne), ist das echt ein Wahnsinns-Gefühl.

    Habe heute das erste Mal 97 Ringe auf einer Meyton-Anlage im Training erreicht :)

    Das ist aber nicht das Entscheidende, sondern das Gefühl das reproduzieren zu können, wenn ich noch eine Sache optimiere und weiter trainiere… Das ist / war ein tolles Gefühl :)

    Zuerst der Anschlag: der schleift sich immer besser ein. Ja, ich denke noch darüber nach, aber es wird immer automatischer. Zudem merke ich das all die täglichen Fitnessübungen und Kraftübungen (Haltekraft und Muskeltraning für Hand und Unterarm) sich auszahlen.

    Ich habe heute wieder mit meiner neuen Schießbrille und dem Farbfilter trainiert und gemerkt wie stark mich das saubere Zielen im Halteraum anstrengt. Ich hatte ja schon ein paar mal beschrieben, das mich das mental (fast körperlich) sehr anstrengt. Und es ist nach wie vor die Blendwirkung der Meyton-Belechtung…

    Durch den Farbfilter (zu erst grau) wurde es mit die Zielen und der Blendung der Meytonanlage deutlich besser, ABER auch nur dann wenn ich die Irisblende nach wie vor recht weit schließe. Dadurch sehe ich aber Korn und Spiegel zeitgleich scharf, was bei mir zum ständigen Fokuswechsel im Halteraum führt. Das macht mich mental und in der Augenkraft schnell müde…

    Wenn ich die Irisblende öffne, und durch die Unschärfe des Spiegels mehr Ruhe im Fokus auf dem Korn bekomme. Schieße ich deutlich mehr 10er und das teilweise in Serie. Aber: der Farbfilter grau reicht in der Tönung nicht aus. Daher habe ich heute auf Braun gewechselt, was nochmal ein wenig Verbesserung gebracht hat. Aber nach wie vor überstrahlt das Licht und blendet mich. Das kann ich mit dem Auge ca. 10 Schuss ganz gut kompensieren, dann fängt es an zu tränen und ich merke dass das saubere Fokussieren schlechter wird.

    Also muss ich wieder zum Optiker und das Glas mit Tönung bestellen, damit ich „runterdimmen“ kann. Ich bin felsenfest davon überzeugt, das das mein „Fokusproblem im Halteraum“ stark beheben wird.

    Zu guter letzt merke ich dass mein Mentaltraining Früchte trägt. Und das tut so gut… Mich lenkt es noch immer ab, wenn um mich rum gequatscht wird, aber das ist nicht mehr so schlimm wie zum Start.

    Und: das Selbstvertrauen wächst mit all den nun immer mehr in einander greifenden Verbesserungen und dem vielen Training.

    :) es geht spürbar aufwärts…. Und das motiviert unheimlich. :)

    Heute lief die Probe super danach ging aber garnichts mehr mein schlechtestes Ergebniss im Training seit langem 😤

    Hey, die Schussgruppe zeigt ja, dass Du es kannst! Weißt Du was bei den 3 nach links unten bei Dir anders gelaufen ist? Ich kenne die Schussbilder auch von mir. Und bei mir ist es der Kopf. Sobald ich nicht nur und ausschließlich den nächsten Schuss im Kopf habe, wird mein Handgelenk weich und die Gedanken driften weg. Patsch eine 7-8.
    Ich versuche mich mit allen möglichen Kniffen und viel mentaler Anstrengung nur auf diesen einen Schuss und klarem Willen dass es ein sauberer Schuss wird zu fokussieren. Es wird immer besser, kostet mich aber mental immens viel Kraft…


    Dazu habe ich mir eine regelrechte Folterkammer für die Unterarm und Handmuskulatur zugelegt…
    Wusste garnicht dass es da so viel zu Trainieren gibt ;)