Beiträge von Hawkeyes.177

    Hallo liebes Tagebuch, Hallo liebe Mitleser,

    nun ist es fast genau 1 Jahr her seit dem ich mich hier mal ins Forum gewandt habe um rauszufinden ob ich das mit der Luftpistole mal ernsthafter betreiben sollte.

    Nach dem schnellen Einstieg bei der SG Hehn in die Landesoberliga im Oktober 2024 hab ich nun seit Januar den Wechsel zu Pier vollzogen und bin nun „Trommelwirbel“ für die Saison 2025/26 in das Team der Rheinlandliga aufgenommen worden. Freue mich wirklich sehr darüber!

    Das mit dem „in die Mitte“ treffen passiert auch nun deutlich häufiger…

    Letzten Sonntag mal auf Papier:

    Am letzten Dienstag habe ich gegen einen der Pierer Bundesliga-Schützen 10er Duelle gemacht. Leider 4 Mal verloren. Aber in Summer wären es 366 Ringe auf 40 Schuss geworden. Ist ok, aber da geht noch was. :) Kaum hat mein Duell-Partner eine Pause gemacht und ich mich mal wieder etwas mehr konzentriert habe: 99 Ringe im 5. Set. Wie schön und ärgerlich zu gleich :-).

    Das nächste Duell fand dann am nächsten Abend statt im DSB Pokal. Wieder leider nur 357 Ringe. Mir spukte viel zu viel im Kopf rum und ich hab noch etwas Probleme mit meiner Brilleneinstellung. Diese habe ich dann direkt danach korrigiert und siehe da: 380 Ringe. Wieder schön und ärgerlich zu gleich. Zumal die 2x 8er hätten nicht sein müssen in der letzten Runde.


    Am Donnerstag im nächsten Training dann wieder ein Live-Duell geschossen und es wurden 371 Ringe.

    Fazit es wird immer besser, wenn ich es schaffe mich voll zu konzentrieren.

    Meine Brille habe ich nun soweit ganz gut im Griff, nun kommt das Handgelenk dran. Ich merke, dass ich zu oft „weich“ im Handgelenk bin und dann beim Abziehen verziehe. Also geht es nun ans Haltekraft & Handgelenkstraining… Da müsste doch noch was zu holen sein in den kommenden 3 Monaten bis die Liga losgeht. :)

    Freue mich sehr über die Fortschritte und ich merke das intensive Training macht sich immer mehr bezahlt. :)

    LG

    Auf dem Schießstand vor meine Brille halten und den Sweet-Spot der Dioptrinveränderung bestimmen. Beim Optiker unter Zeitdruck ohne echten Schießstand ist das nie optimal. Danach lasse ich mir das Glas neu fertigen…

    Das funktionierte heute mal GARNICHT. Die Linsen davor halten verbessert nix, sondern verschlechtert nur. Egal ob +\-… Naja, war ein Versuch wert. Dann doch wieder zum Optiker :(

    Testgläsersatz mit Gläser von -0,5 über -0,25, +0,25 und +0,5 Dioptrien empfehlen. Das macht jeder Optiker für rund 30 EUR.

    Hab gestern noch bei dem großen Onlinehändler mit dem A etwas gefunden. Sucht dort mal nach „Healifty 2 runde optische Kreuzzylinder-Werkzeug, Dioptrien für optische Instrumente, Dioptrien (0,25/0,5)“. Kostet 12€… hab’s direkt zum Testen bestellt.

    Eine Lösung des Optikers zur Vermeidung einer unwillkürlichen Fixierung der Zielscheibe durch den Pistolenschützen besteht darin, daß der Schießbrillenzuschlag nicht nach der Entfernung zwischen Auge und Korn bemessen wird, sondern nach der Entfernung zwischen Auge und Kimme. Im ersten Fall würde der Schießbrillenzuschlag 1,0 dpt betragen, im zweiten Fall 1,25 dpt oder sogar von 1,5 dpt. Der größere Zuschlag des Schießbrillenglases erschwert das scharfe Sehen der Zielscheibe. In jedem Fall sollte die Entfernung zwischen Auge und Korn bzw. Auge und Kimme in Betracht genommen werden. Das Ergebnis hängt stark von der Akkomodationsfähikeit des Auges ab. Es gibt Pistolenschützen, die ihre Lesebrille zum Schießen benutzen.

    Auf jeden Fall wäre der häufig empfohlener Schießbrillenzuschlag von 0,75 dpt - als Kompromiß zwischen dem scharfen Sehen der Kimme (+1,5 dpt) und dem scharfen Sehen der Scheibe (+0,0dpt) - hier kontraproduktiv.

    Ich habe auch nochmal intensiv mein neues Brillenglas getestet. Leider stört es mich, dass ich die Kimme scharf sehe und das Korn nur mit „Anstrengung“ scharf bekomme. Bei einer klassischen Kurzwaffe mit einem Kimme/Kornabstand von 10-20cm mag das gut zu kompensieren sein, aber bei einer LP sind es 35-40 cm. Und das ist wirklich anstrengend (für mich). Werde also nochmal ein weiteres Glas anfertigen lassen müssen, das meinen Fokus zwischen Kimme und Korn und eher auf das Korn legen lässt. Das Projekt „richtiges“ sehen ist leider das bisher Zeit und Geld intensivste… :-/ Hoffe sehr, dass es nur noch einer kleinen Anpassung bedarf und ich dann endlich den Fokus richtig habe…

    Heute hab ich mal meine neue Feinwerkbau P85 (5schüssig) ausgeführt, da langsam der Termin der Landesmeisterschaft in Brühl näher rückt. Bin wirklich begeistert von der neuen MLP. Ich habe auch eine Steyr LP50 Compact RF, aber die hat einen wirklich miesen Abzug. Kein Vergleich mit der P85.

    Für das 2. Mal MLP lief das heute schon ganz gut :)
    Bin wirklich begeistert von der P85!

    Achja, und ich wage mich nun mal in Mini-Schritten an die Gewichtsverteilung an der LP ran. Merkte heute dass ich gerne etwas mehr Gewicht am Lauf hätte um die Ablage der LP auf dem Mittelfinger zu erhöhen und damit auch den Hebel mit dem die LP sich in die Hand drückt. Aber alles ganz langsam und step by step…

    Jetzt bin ich aber ehrlich gesagt sehr gespannt, was dein Optiker gemacht hat, das du das Fokusspringen nicht mehr machen kannst, weil ich habe genau das gleiche Problem und schaffe es nur mit sehr großer Anstrengung und auch dann niocht immer, nicht mit dem Fokus auf die Scheibe zu springen...

    Hallo zusammen,

    ich hatte einen Bericht versprochen, wenn das neue Glas für die Schießbrille da ist. Und hier ist er…

    Das neue Glas bringt nun tatsächlich den gewünschten Effekt: Im Anschlag sehe ich die Kimme sehr scharf, das Korn fast scharf und den Spiegel unscharf. Der Spiegel bleibt auch dann unscharf, wenn ich nicht auf das Korn fokussiere. Damit bliebt mein „Tanzbereich“ des Fokus zwischen Kimme und Korn. Ich hätte lieber das Korn knackscharf und die Kimme fast scharf, aber ich verstehe dass sich damit auch die Schärfe des Spiegels ändern würde und ich mit diesem Kompromiss leben muss. Was ich aber gerne tue, denn das ist eine echte Erleichterung! Ich kann zu dem endlich ganz offen ohne Irisblende schießen, was ebenfalls eine echte Erleichterung ist.
    Wir sind bei mir nun bei +1,75 Dioptrin gelandet.

    Was sich leider nicht ganz löst ist das Helligkeitsproblem. Ich hab zwar 60% meines Problemes selbst verursacht (entweder linkes Auge ganz geschlossen oder eine schwarze Blende davor = die Pupille des rechten Auges vergrößert sich und man wird leichter geblendet) und nun mit einer transparenten Augenabdeckung gelöst. Die rechtlichen 40% versuche ich nun mit Grau- und Farbfiltern in einen akzeptablen Bereich zu bringen. Es wird auch hier wohl immer ein Kompromiss bleiben.

    Nächstes Schlüsselelement ist der Kimmenausschnitt. Diesen habe ich nun etwas geöffnet (habe eine sehr ruhige Hand, daher kann ich auch sehr geschlossen zielen), denn ich merke dass auch hier etwas mehr „Luft“ beim Zielen gut tut. Wie weit genau muss ich nun langsam für mich rausfinden.

    Jetzt kommt aber der schlimmste Part: Ich muss das „auf einen Punkt-Zielen“ aus meinem Kopf bekommen. Und das ist einfacher gesagt als getan, schließlich habe ich das mein ganzes Leben in allen Schieß- und Wurfsportarten praktiziert…. Das wird nicht einfach… Und es fühlt sich momentan noch fremd an.

    Aber, wenn ich heute es geschafft habe, mit nur auf die reproduzierbare Technik und mit dem Fokus völlig auf Kimme und Korn konzentriert (und den Spiegel nahezu vergessen) habe wurden es allesamt 10er oder sehr gute 9er. Hab ich im Kopf versucht mich mit Kimme und Korn stärker/bewusster am Spiegel zu orientieren, meist wandert dann der Fokus zwischen Korn uns Spiegel und versucht die Balance zu schaffen, wurde es in der Tendenz eher eine 9 als eine 10. Wenn ich beim Abziehen bis auf den Spiegel gewandert bin, wurde es eine 8… Das sieht man gut hier… Es lief gut und bei einem Schuss hab ich wieder auf den Spiegel geschaut… Zack, eine 8.

    Das klappt aber nun endlich schon so gut, dass ich nun endlich an das Zusammenführen der Technikelemente gehen kann und mich nun auf die zweite Phase des Absenkens in den Halteraum mit aktiver Druckerhöhung ernsthaft konzentrieren kann.

    Also für mich hat das neue Glas tatsächlich heute einen kleinen Quantensprung bedeutet. Ich bin endlich in dem Bereich/Kompromiss angekommen, mit dem ich Leben kann:

    Anschlag: passt
    Kornbreite: passt sehr gut
    Brille: passt (endlich)
    Griff: passt (endlich) sehr gut

    Nun kann ich mich wirklich ernsthaft dem Finetuning beim Absenken in den Halteraum und dem Druckaufbau beim Abziehen widmen… Juhu, die nächste Arbeits- und Lernetappe! :)

    1.) Grundsätzlich kenne ich den Bewegungsablauf etc. - ich suche aber nach Literatur/Anleitungen zum Thema um meine Technik einfach besser zu machen (zusätzlich zum Trainer im Verein)

    Buch: Olympisches Pistolen Schießen von Heinz Reinkemeier

    Empfehlen kann ich dir dazu dem DSB Jedermann-Lehrgang von Margit Höller. Kostete dieses Jahr 470€ inkl. Unterkunft und Verpflegung (Freitag bis Sonntag). Ein wirklich toller Workshop der locker das 2-3fache wert sein müsste… wirklich top

    3.) Trainingsauswertung: gibt es hier etwas Vergleichbares zu Scatt, nur deutlich günstiger? Braucht es sowas für den Anfang?

    Schau dir mal das Mantix X10 Elite an. Das ist nicht vergleichbar mit Scatt, aber wesentlich günstiger und universeller zum Training einsetzbar. Du kannst dort den Zielverlauf bis zum Schuss inkl. nachhalten aufzeichnen. Das geht mit dem „Bullseye“ Modus auch sehr genau. Hatte es selbst, aber dann mit steigender Leistung verkauft, da ich es nur zu sporadisch genutzt habe. Ist aber definitiv eine günstige Alternative. VG

    so ein klingeln in den Ohren

    Ehrlich gesagt jain… Ich trainiere nicht mehr auf Serien oder komplette Wertungen. Und ich mache mehr Technik-Training als das vermutlich den Anschein hat. In sofern muss ich das nicht mehr verinnerlichen. Nur messe ich das Vorankommen immer wieder mal an einer Wertung. Z.b: die Griffanpassungen nach dem Workshop (das waren die 395 Ringe mit dem Lasersystem = +20 Ringe zum Durchschnitt davor). Oder Griffanpassungen an der FWB P85 mit +25 Ringen Änderung zwischen unbearbeitetem und bearbeitem Griff.

    Und da ist einfach ein Unterschied in den Matra-artigen Reaktionen und mir. Ich messe mein Vorankommen und meine Änderungen an der Technik zwischendrin und stolpere nicht von Wettkampf zu Wettkampf. Sonst würde mir nicht auffallen, dass die Änderung meines Standes von relativ offen zu steil zu sinkenden Ergebnissen führte (auch tolle Tipps aus einem Leitbild, das leider eben nicht auf jeden Schützen passt / gerne aber platt jedem empfohlen wird). Dass die Griffanpassungen zu veränderten Schussbildern und sinkenden Wertungen führte.
    Und konstant steigende Trainingsergebnisse bilden bei mir eher das Selbstvertrauen für den nächsten Wettkampf… und sinkende Ergebnisse führen zur Überprüfung was ich zuletzt verändert habe.

    Da meine Wettkampfkurve sich nun in Richtung der Trainingskurve hebt glaube ich, ist das ist für mich so der richtige Weg für mich..

    Wenn du jetzt noch wegkommst vom vergleichen von Zehnerserien, das wär was... ;)

    Ich trainiere nun schon länger nicht mehr auf Serien oder 40er Wertungen, aber dennoch immer wettkampf- und ergebnisorientiert. Meine hier gezeigten Werte sind die Kontrollen nach dem DSB-Workshop mit Margit und den Griffanpassungen um zu schauen ob das etwas bringt. Und ja, das messe ich in Ringen und werde das auch immer tun, denn das ist es was letztendlich zählt. Aber das Training fokussiert keine Serien mehr…

    Interessant war aber tatsächlich heute ein Erlebnis von mir dazu. Ich hatte die Chance die „heiligen“ Hallen von RedBull München (Eishockey) zu besuchen und in der Spielerumkleide der Profis einen Talk mit dem Manager von RB München Christian Winkler zu haben. Sehr cool und sehr interessant.

    Aber (für mich) war eines der interessantesten Highlights der Spruch auf dem Screen in der Profi-Mannschaftskabine: „Trust the process - the score will take care of itself“ oder auf Deutsch „Vertraue auf den Prozess - das Ergebnis kommt von ganz alleine“… :)

    Hier ein Bild :)

    Fokus auf die Scheibe zu springen...

    Mir geht es exakt gleich. Das kostet immense Anstrengung. Und wenn ich den Fokus nicht halte wird der Schuss mies. Ich berichte sobald ich das Glas habe und testen konnte. Beim Anpassen fühlte sich das aber bereits wie eine echte Erlösung an. Ich wette alleine das hebt meinen Schnitt um 10 Ringe, wenn die schlechten Streuschüsse aufhören mich Ringe zu kosten.

    Hallo zusammen,

    es geht nun definitiv in die richtige Richtung. Gestern beim Training in Pier waren die letzten beiden Runden jeweils 95 Ringe. So kann es gerne bleiben. Schießen musste ich die mit meiner neuen FWB P85 (5schüssig), da meine Walther LP500e beim den heilenden Händen bei Walther in der Meistermanufaktur war. ich denke damit kann ich nochmal mehr Ruhe rein bekommen, da der Abzug der P85 nicht so fein ist wie der Walther eAbzug. Es wird also… :)

    Mein größtes Handycap ist und bleibt mein „Sehen“. Ich springe immer zwischen Korn und Spiegel. Bleibe ich auf dem Korn ist eine eine 10 oder eine gute 9. Bin ich im Moment des Abzuges auf dem Spiegel gewandert, dann eine schlechte 9 oder 8.

    Aber ENDLICH ist eine Lösung in Sicht. Ich bin nun zu einem anderen Optiker (Optik Schöggl in Köln // er ist selbst Sportschütze) und habe meine Brille überprüfen lassen. Die wurde leider bei ersten Mal falsch ausgelegt. Nachdem ich ihm mein Problem kurz geschildert habe, meinte er direkt „lassen Sie mich mal machen“…

    Nach dem Vermessen der Augen bekam ich eine Modulare-Optikerbrille auf die Nase und sollte mit der Pistole auf einen Spiegel (10m) anhalten. Sah soweit erstmal ok aus, aber sehr nicht viel anders als mit der alten Brille. Korn war scharf und Spiegel unscharf. Dann meinte er ich solle den Arm mal senken und schauen was Sicht dann tut: und es passierte NICHTS! Damit meine ich: der Spiegel blieb unscharf, selbst als ich versucht habe diesen scharf zu stellen ging dies nicht mehr…

    Er hat mich damit „künstlich“ kurzsichtig gemacht. Fokusspringen ist damit nicht mehr möglich! Selbst wenn ich es aktiv versuche.
    WAS EINE ERLÖSUNG, bzw. vermutlich endlich DIE LÖSUNG für mich…

    Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und der Fokus bleibt da wo er sein soll. Hätte ich den Termin vor 6 Monaten direkt bei ihm gemacht, hätte ich mir eine lange Fruststrecke erspart. Und das Halten des Fokus bei einer falsch eingestellten Brille kostete mich immense Kraft. Unfassbar war das neue Gefühl gestern. Klar muss ich mich dann auch etwas umgewöhnen, aber das fühlte sich endlich „richtig“ und ohne Anstrengung an! Ich kann es kaum erwarten damit bald das Training zu machen..

    Ich schreib das hier ja um anderen Neueinsteigern wie mir Tipps zu geben, die ich gerne zum Anfang gehabt hätte: Achtet darauf dass der Optiker sich wirklich mit Schießsport auskennt und das nicht nur auf die Website mit einem Bild packt. Herr Schöggl wusste direkt wie er mein Problem beseitigt. Daher für alle aus dem Raum Köln: ich fühlte mich direkt verstanden und gut aufgehoben bei ihm!
    Und wenn ihr auch das Wandern des Fokus vom Korn auf den Spiegel habt, könnte das vielleicht auch für Euch die Lösung sein…

    Also, ich berichte in Kürze mal ob die Brille nun die nächsten Verbesserungen mit sich bringen…

    95er Serien… Da geht noch was ;)

    Sooo nun hab ich diese Wochenende mal den Schießstand mit einer Meytonanlage besucht. Leider hab ich mir einen Defekt an meiner nun perfekt passenden LP500 zugezogen, so dass die erstmal zu Walther in die Meistermanufaktur muss. Schade, denn die hätte ich gerne heute mal am Stand ausprobiert.

    Daher hab ich mir meine neue Feinwerkbau P85 mitgenommen. Diese war bisher nicht am Griff angepasst. Und der M Griff ist leider viel zu kurz. Dh. Mir fehlt für meine Finger vorne am Griff locker 1cm für die korrekte Position (der L-Griff ist nur Breiter aber nicht länger oder Voluminöser). Aber ich wollte das trotzdem mal ausprobieren. Ergebnis: 348 Ringe mit einer massiven Schusstreuung nach unten links. Das kommt daher dass die Finger zu weit um den Griff fassen und dann beim Abzug die Mündung nach unten links ziehen…

    Das war schon frustrierend… Ich hatte eher Richtung 360 gehofft. Aber 348 waren gestern eine Enttäuschung.

    Daher dann gestern den KIT, Dremel und Geduld einpackt und den Griff angepasst.
    Es war ja schönes Wetter :)

    Jetzt hab ich die Finger deutlich besser liegen und hinten am Griff einen guten Halt in der Handfläche.
    Daher heute wieder auf den Stand:

    Die diagonale Streuung ist leider immer noch vorhanden. Dh. Ich muss im Bereich der Finger weiter anpassen, damit der Lauf nicht nach links unten kippt. ABER: 373 Ringe wurde es bereits :) das sind +25 Ringe zu gestern.
    Nur durch die Anpassung des Griffes.

    Die nächsten Tage kommt dann die 2. Etappe der Griffbearbeitung. Das dürfte nicht mehr so viel sein, was ich an den Fingerkuppen machen muss.

    Schon beeindruckend was der richtige Griff für Auswirkungen haben kann.
    Es lohnt sich da wirklich Zeit und Energie reinzustecken.

    Sooo… Ich beantrage nun auch die Mitgliedschaft im FWB P85 Club…. Was ein schönes Stück!
    Vorallem der schicke Nussbaumgriff! Da blutet mir das Herz da mit Feile und Kitt dran zu gehen…

    Ich muss sagen, ich habe mehrere FWB 150/300/300s Gewehre restauriert und geschossen. Mir ein Feinwerkbau 900 geleistet und nun die FWB P85 zugelegt. Und jedesmal bin ich wieder aufs neue beeindruckt von dem WOW-Gefühl in Optik & Haptik…

    Wirklich ein schönes Teil!