Ich hab heut auch modelliert aber hab mir die Rink-2K-Knete gegönnt- war erstaunt wie gut die zu verarbeiten war. Klar, der Preis ist nicht ohne aber die Portionierung und Verarbeitung sind supi.
Orientierungswerte (Ringe) 10m LP freistehend
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- Pistole
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Hawkeyes.177 -
24. Juli 2024 um 15:24
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Rink-2K-Knete
Oh. Mist! Die kannte ich nicht. Hätte ich mein Geld mal lieber da angelegt als bei Tesa und Co…
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Sooo nun hab ich diese Wochenende mal den Schießstand mit einer Meytonanlage besucht. Leider hab ich mir einen Defekt an meiner nun perfekt passenden LP500 zugezogen, so dass die erstmal zu Walther in die Meistermanufaktur muss. Schade, denn die hätte ich gerne heute mal am Stand ausprobiert.
Daher hab ich mir meine neue Feinwerkbau P85 mitgenommen. Diese war bisher nicht am Griff angepasst. Und der M Griff ist leider viel zu kurz. Dh. Mir fehlt für meine Finger vorne am Griff locker 1cm für die korrekte Position (der L-Griff ist nur Breiter aber nicht länger oder Voluminöser). Aber ich wollte das trotzdem mal ausprobieren. Ergebnis: 348 Ringe mit einer massiven Schusstreuung nach unten links. Das kommt daher dass die Finger zu weit um den Griff fassen und dann beim Abzug die Mündung nach unten links ziehen…
Das war schon frustrierend… Ich hatte eher Richtung 360 gehofft. Aber 348 waren gestern eine Enttäuschung.
Daher dann gestern den KIT, Dremel und Geduld einpackt und den Griff angepasst.
Es war ja schönes Wetter

Jetzt hab ich die Finger deutlich besser liegen und hinten am Griff einen guten Halt in der Handfläche.
Daher heute wieder auf den Stand:
Die diagonale Streuung ist leider immer noch vorhanden. Dh. Ich muss im Bereich der Finger weiter anpassen, damit der Lauf nicht nach links unten kippt. ABER: 373 Ringe wurde es bereits
das sind +25 Ringe zu gestern.
Nur durch die Anpassung des Griffes.
Die nächsten Tage kommt dann die 2. Etappe der Griffbearbeitung. Das dürfte nicht mehr so viel sein, was ich an den Fingerkuppen machen muss.
Schon beeindruckend was der richtige Griff für Auswirkungen haben kann.
Es lohnt sich da wirklich Zeit und Energie reinzustecken. -
Das hört sich doch gut und vielversprechend an. Weiter viel Erfolg! Ich habe noch im Hinterkopf, dass ein anderer User den Spopikurs letztes Jahr bei Frau Höller gebucht hatte und berichten wollte. Mich würde interessieren, ob der auch so gut war. Ich bin der Meinung, dass diese Kurse generell ein echter Mehrwert sind und das Geld hier besser investiert ist, als in so manchem Material. Ich kenne Frau Höller noch unter dem Namen Stein zu ihrer aktiven Zeit und kann mir vorstellen, dass sie auch heute noch für das brennt, was sie tut.
Ich war zwar nicht der von dir erwähnte User, greife den Thread aber gerne auf.
Ich war bereits 2x in Wiesbaden bei Margit auf nem Lehrgang. 2022 LuPi und 2024 SpoPi. Ich war beide Male begeistert. Margit weiß was sie tut und wer sich auf ihre Vorschläge einlässt, wird merken, dass es immer noch was neues zu lernen gibt.
Mit persönlich hat die (Atem-)Technik beim Duell beim letzten Kurs rund 10 Ringe mehr gebracht.
Zu den Kosten: 2 volle Tage Vollpension, 2 Tage eine top Trainerin, die sich alle Zeit der Welt für Fragen nimmt (wir sind abends teilweise erst nach 22.00 Uhr aus der Schießhalle raus) für unter 500 €. Wem das zu viel ist, soll's halt bleiben lassen 😜
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Das hört sich doch gut und vielversprechend an. Weiter viel Erfolg! Ich habe noch im Hinterkopf, dass ein anderer User den Spopikurs letztes Jahr bei Frau Höller gebucht hatte und berichten wollte. Mich würde interessieren, ob der auch so gut war. Ich bin der Meinung, dass diese Kurse generell ein echter Mehrwert sind und das Geld hier besser investiert ist, als in so manchem Material. Ich kenne Frau Höller noch unter dem Namen Stein zu ihrer aktiven Zeit und kann mir vorstellen, dass sie auch heute noch für das brennt, was sie tut.
Der Spopikurs ist genau so gut wie die Lupikurse und die bringen von Anfänger bis zum BL-Schützen jeden was da auf das aktuelle Leistungsniveau eingegangen wird.
Ich war dabei 2022 & 2023 Lupi, 2024 Lupi Mental & Spopi und 2025 Lupi. Und ich werd’s wieder tun 😍
Und ja, sie brennt für das ….
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Hallo zusammen,
es geht nun definitiv in die richtige Richtung. Gestern beim Training in Pier waren die letzten beiden Runden jeweils 95 Ringe. So kann es gerne bleiben. Schießen musste ich die mit meiner neuen FWB P85 (5schüssig), da meine Walther LP500e beim den heilenden Händen bei Walther in der Meistermanufaktur war. ich denke damit kann ich nochmal mehr Ruhe rein bekommen, da der Abzug der P85 nicht so fein ist wie der Walther eAbzug. Es wird also…

Mein größtes Handycap ist und bleibt mein „Sehen“. Ich springe immer zwischen Korn und Spiegel. Bleibe ich auf dem Korn ist eine eine 10 oder eine gute 9. Bin ich im Moment des Abzuges auf dem Spiegel gewandert, dann eine schlechte 9 oder 8.
Aber ENDLICH ist eine Lösung in Sicht. Ich bin nun zu einem anderen Optiker (Optik Schöggl in Köln // er ist selbst Sportschütze) und habe meine Brille überprüfen lassen. Die wurde leider bei ersten Mal falsch ausgelegt. Nachdem ich ihm mein Problem kurz geschildert habe, meinte er direkt „lassen Sie mich mal machen“…
Nach dem Vermessen der Augen bekam ich eine Modulare-Optikerbrille auf die Nase und sollte mit der Pistole auf einen Spiegel (10m) anhalten. Sah soweit erstmal ok aus, aber sehr nicht viel anders als mit der alten Brille. Korn war scharf und Spiegel unscharf. Dann meinte er ich solle den Arm mal senken und schauen was Sicht dann tut: und es passierte NICHTS! Damit meine ich: der Spiegel blieb unscharf, selbst als ich versucht habe diesen scharf zu stellen ging dies nicht mehr…
Er hat mich damit „künstlich“ kurzsichtig gemacht. Fokusspringen ist damit nicht mehr möglich! Selbst wenn ich es aktiv versuche.
WAS EINE ERLÖSUNG, bzw. vermutlich endlich DIE LÖSUNG für mich…Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und der Fokus bleibt da wo er sein soll. Hätte ich den Termin vor 6 Monaten direkt bei ihm gemacht, hätte ich mir eine lange Fruststrecke erspart. Und das Halten des Fokus bei einer falsch eingestellten Brille kostete mich immense Kraft. Unfassbar war das neue Gefühl gestern. Klar muss ich mich dann auch etwas umgewöhnen, aber das fühlte sich endlich „richtig“ und ohne Anstrengung an! Ich kann es kaum erwarten damit bald das Training zu machen..
Ich schreib das hier ja um anderen Neueinsteigern wie mir Tipps zu geben, die ich gerne zum Anfang gehabt hätte: Achtet darauf dass der Optiker sich wirklich mit Schießsport auskennt und das nicht nur auf die Website mit einem Bild packt. Herr Schöggl wusste direkt wie er mein Problem beseitigt. Daher für alle aus dem Raum Köln: ich fühlte mich direkt verstanden und gut aufgehoben bei ihm!
Und wenn ihr auch das Wandern des Fokus vom Korn auf den Spiegel habt, könnte das vielleicht auch für Euch die Lösung sein…Also, ich berichte in Kürze mal ob die Brille nun die nächsten Verbesserungen mit sich bringen…
95er Serien… Da geht noch was

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Wenn du jetzt noch wegkommst vom vergleichen von Zehnerserien, das wär was...

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Moin
Jetzt bin ich aber ehrlich gesagt sehr gespannt, was dein Optiker gemacht hat, das du das Fokusspringen nicht mehr machen kannst, weil ich habe genau das gleiche Problem und schaffe es nur mit sehr großer Anstrengung und auch dann niocht immer, nicht mit dem Fokus auf die Scheibe zu springen...
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Am Ende zählt letztlich nur was im Wettkampf umgesetzt werden kann bzw. das Ergebnis dessen.
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Fokus auf die Scheibe zu springen...
Mir geht es exakt gleich. Das kostet immense Anstrengung. Und wenn ich den Fokus nicht halte wird der Schuss mies. Ich berichte sobald ich das Glas habe und testen konnte. Beim Anpassen fühlte sich das aber bereits wie eine echte Erlösung an. Ich wette alleine das hebt meinen Schnitt um 10 Ringe, wenn die schlechten Streuschüsse aufhören mich Ringe zu kosten.
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Am Ende zählt letztlich nur was im Wettkampf umgesetzt werden kann bzw. das Ergebnis dessen.
Das kommt auf die Ambitionen jedes einzelnen an. Es gibt sehr gute Schützen, die schießen keine Wettkämpfe. Ich könnte das nicht, dafür machen mir die Wettkämpfe zu sehr Spaß und es ist jedes mal wieder eine neue Herausforderung. Aber ohne 380 im Training wirds eng mit der 375 im Wettkampf, oder? Also warum nicht alles rausholen im Training? Dann kann man immer noch an der Aufregung arbeiten.
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Eine Lösung des Optikers zur Vermeidung einer unwillkürlichen Fixierung der Zielscheibe durch den Pistolenschützen besteht darin, daß der Schießbrillenzuschlag nicht nach der Entfernung zwischen Auge und Korn bemessen wird, sondern nach der Entfernung zwischen Auge und Kimme. Im ersten Fall würde der Schießbrillenzuschlag 1,0 dpt betragen, im zweiten Fall 1,25 dpt oder sogar von 1,5 dpt. Der größere Zuschlag des Schießbrillenglases erschwert das scharfe Sehen der Zielscheibe. In jedem Fall sollte die Entfernung zwischen Auge und Korn bzw. Auge und Kimme in Betracht genommen werden. Das Ergebnis hängt stark von der Akkomodationsfähikeit des Auges ab. Es gibt Pistolenschützen, die ihre Lesebrille zum Schießen benutzen.
Auf jeden Fall wäre der häufig empfohlener Schießbrillenzuschlag von 0,75 dpt - als Kompromiß zwischen dem scharfen Sehen der Kimme (+1,5 dpt) und dem scharfen Sehen der Scheibe (+0,0dpt) - hier kontraproduktiv.
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Wenn du jetzt noch wegkommst vom vergleichen von Zehnerserien, das wär was...

Ich trainiere nun schon länger nicht mehr auf Serien oder 40er Wertungen, aber dennoch immer wettkampf- und ergebnisorientiert. Meine hier gezeigten Werte sind die Kontrollen nach dem DSB-Workshop mit Margit und den Griffanpassungen um zu schauen ob das etwas bringt. Und ja, das messe ich in Ringen und werde das auch immer tun, denn das ist es was letztendlich zählt. Aber das Training fokussiert keine Serien mehr…
Interessant war aber tatsächlich heute ein Erlebnis von mir dazu. Ich hatte die Chance die „heiligen“ Hallen von RedBull München (Eishockey) zu besuchen und in der Spielerumkleide der Profis einen Talk mit dem Manager von RB München Christian Winkler zu haben. Sehr cool und sehr interessant.
Aber (für mich) war eines der interessantesten Highlights der Spruch auf dem Screen in der Profi-Mannschaftskabine: „Trust the process - the score will take care of itself“ oder auf Deutsch „Vertraue auf den Prozess - das Ergebnis kommt von ganz alleine“…

Hier ein Bild

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Aber (für mich) war eines der interessantesten Highlights der Spruch auf dem Screen in der Profi-Mannschaftskabine: „Trust the process - the score will take care of itself“ oder auf Deutsch „Vertraue auf den Prozess - das Ergebnis kommt von ganz alleine“…

Jetzt diesen Spruch noch für sich/dich selber umsetzten und du kommst da hin, was einige von uns dir in den ersten 3-5 Seiten dieses Threads/dieser Diskussion mal direkter oder mal indirekter geschrieben haben.
"Nicht auf Ergebnis schießen", "Konzentriere dich auf die Technikelemente", usw, kommt sicher wieder so ein klingeln in den Ohren, wenn du das ließt.

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so ein klingeln in den Ohren
Ehrlich gesagt jain… Ich trainiere nicht mehr auf Serien oder komplette Wertungen. Und ich mache mehr Technik-Training als das vermutlich den Anschein hat. In sofern muss ich das nicht mehr verinnerlichen. Nur messe ich das Vorankommen immer wieder mal an einer Wertung. Z.b: die Griffanpassungen nach dem Workshop (das waren die 395 Ringe mit dem Lasersystem = +20 Ringe zum Durchschnitt davor). Oder Griffanpassungen an der FWB P85 mit +25 Ringen Änderung zwischen unbearbeitetem und bearbeitem Griff.
Und da ist einfach ein Unterschied in den Matra-artigen Reaktionen und mir. Ich messe mein Vorankommen und meine Änderungen an der Technik zwischendrin und stolpere nicht von Wettkampf zu Wettkampf. Sonst würde mir nicht auffallen, dass die Änderung meines Standes von relativ offen zu steil zu sinkenden Ergebnissen führte (auch tolle Tipps aus einem Leitbild, das leider eben nicht auf jeden Schützen passt / gerne aber platt jedem empfohlen wird). Dass die Griffanpassungen zu veränderten Schussbildern und sinkenden Wertungen führte.
Und konstant steigende Trainingsergebnisse bilden bei mir eher das Selbstvertrauen für den nächsten Wettkampf… und sinkende Ergebnisse führen zur Überprüfung was ich zuletzt verändert habe.
Da meine Wettkampfkurve sich nun in Richtung der Trainingskurve hebt glaube ich, ist das ist für mich so der richtige Weg für mich.. -
Schießbrillenzuschlag 1,0 dpt betragen, im zweiten Fall 1,25 dpt oder sogar von 1,5 dpt.
Ich meine wir sind bei mir bei +1,5 gelandet. Bis sehr gespannt wie sich das für mich auswirkt, wenn ich sie kommende Woche hoffentlich abholen kann.
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Wir haben dir mehr oder weniger fast alle von Anfang an gesagt, konzentriere dich auf die Technik nicht auf das Ergebnis.
Das du jetzt selber auf diese Erkenntnis gekommen zu sein scheinst, vermutlich mit örtlicher Hilfe des Trainings in Pier und dem Jedermannlehrgang des DSB, ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
Merk dir den Spruch den du bei RB München so positiv aufgenommen hast und wenn es soweit ist, geb den, direkt oder in anderen Worten, verständlich weiter, wie wir es bei dir versucht haben.
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Jetzt bin ich aber ehrlich gesagt sehr gespannt, was dein Optiker gemacht hat, das du das Fokusspringen nicht mehr machen kannst, weil ich habe genau das gleiche Problem und schaffe es nur mit sehr großer Anstrengung und auch dann niocht immer, nicht mit dem Fokus auf die Scheibe zu springen...
Hallo zusammen,
ich hatte einen Bericht versprochen, wenn das neue Glas für die Schießbrille da ist. Und hier ist er…
Das neue Glas bringt nun tatsächlich den gewünschten Effekt: Im Anschlag sehe ich die Kimme sehr scharf, das Korn fast scharf und den Spiegel unscharf. Der Spiegel bleibt auch dann unscharf, wenn ich nicht auf das Korn fokussiere. Damit bliebt mein „Tanzbereich“ des Fokus zwischen Kimme und Korn. Ich hätte lieber das Korn knackscharf und die Kimme fast scharf, aber ich verstehe dass sich damit auch die Schärfe des Spiegels ändern würde und ich mit diesem Kompromiss leben muss. Was ich aber gerne tue, denn das ist eine echte Erleichterung! Ich kann zu dem endlich ganz offen ohne Irisblende schießen, was ebenfalls eine echte Erleichterung ist.
Wir sind bei mir nun bei +1,75 Dioptrin gelandet.Was sich leider nicht ganz löst ist das Helligkeitsproblem. Ich hab zwar 60% meines Problemes selbst verursacht (entweder linkes Auge ganz geschlossen oder eine schwarze Blende davor = die Pupille des rechten Auges vergrößert sich und man wird leichter geblendet) und nun mit einer transparenten Augenabdeckung gelöst. Die rechtlichen 40% versuche ich nun mit Grau- und Farbfiltern in einen akzeptablen Bereich zu bringen. Es wird auch hier wohl immer ein Kompromiss bleiben.
Nächstes Schlüsselelement ist der Kimmenausschnitt. Diesen habe ich nun etwas geöffnet (habe eine sehr ruhige Hand, daher kann ich auch sehr geschlossen zielen), denn ich merke dass auch hier etwas mehr „Luft“ beim Zielen gut tut. Wie weit genau muss ich nun langsam für mich rausfinden.
Jetzt kommt aber der schlimmste Part: Ich muss das „auf einen Punkt-Zielen“ aus meinem Kopf bekommen. Und das ist einfacher gesagt als getan, schließlich habe ich das mein ganzes Leben in allen Schieß- und Wurfsportarten praktiziert…. Das wird nicht einfach… Und es fühlt sich momentan noch fremd an.
Aber, wenn ich heute es geschafft habe, mit nur auf die reproduzierbare Technik und mit dem Fokus völlig auf Kimme und Korn konzentriert (und den Spiegel nahezu vergessen) habe wurden es allesamt 10er oder sehr gute 9er. Hab ich im Kopf versucht mich mit Kimme und Korn stärker/bewusster am Spiegel zu orientieren, meist wandert dann der Fokus zwischen Korn uns Spiegel und versucht die Balance zu schaffen, wurde es in der Tendenz eher eine 9 als eine 10. Wenn ich beim Abziehen bis auf den Spiegel gewandert bin, wurde es eine 8… Das sieht man gut hier… Es lief gut und bei einem Schuss hab ich wieder auf den Spiegel geschaut… Zack, eine 8.
Das klappt aber nun endlich schon so gut, dass ich nun endlich an das Zusammenführen der Technikelemente gehen kann und mich nun auf die zweite Phase des Absenkens in den Halteraum mit aktiver Druckerhöhung ernsthaft konzentrieren kann.
Also für mich hat das neue Glas tatsächlich heute einen kleinen Quantensprung bedeutet. Ich bin endlich in dem Bereich/Kompromiss angekommen, mit dem ich Leben kann:
Anschlag: passt
Kornbreite: passt sehr gut
Brille: passt (endlich)
Griff: passt (endlich) sehr gutNun kann ich mich wirklich ernsthaft dem Finetuning beim Absenken in den Halteraum und dem Druckaufbau beim Abziehen widmen… Juhu, die nächste Arbeits- und Lernetappe!

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Achja, und ich wage mich nun mal in Mini-Schritten an die Gewichtsverteilung an der LP ran. Merkte heute dass ich gerne etwas mehr Gewicht am Lauf hätte um die Ablage der LP auf dem Mittelfinger zu erhöhen und damit auch den Hebel mit dem die LP sich in die Hand drückt. Aber alles ganz langsam und step by step…
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Heute hab ich mal meine neue Feinwerkbau P85 (5schüssig) ausgeführt, da langsam der Termin der Landesmeisterschaft in Brühl näher rückt. Bin wirklich begeistert von der neuen MLP. Ich habe auch eine Steyr LP50 Compact RF, aber die hat einen wirklich miesen Abzug. Kein Vergleich mit der P85.
Für das 2. Mal MLP lief das heute schon ganz gut
Bin wirklich begeistert von der P85!
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