Beiträge von Hawkeyes.177

    Danke Dir für die erneute deeskalierende Nachricht. Es geht ja nicht um die weiße Wand ;) Ich steh sogar oft davor und mache Trockenübungen (ich schieb ja, dass ich viele Dinge übernommen habe). Es ja geht mehr um „Trainer“-Ego und „Schüler“-Arroganz, in welcher Phase Schüler für welche Tipps offen sind und eine Grundsatzphilosophie „im Training auf Ringe schauen oder nicht“. Jeder geht seinen Weg und wer das nicht akzeptieren kann, sollte seine Meinung besser für sich behalten.

    Den Mental-Workshop habe ich besucht. War toll und sehr informativ. Kann ich auch nur empfehlen. Daher war ich so enttäuscht, dass mein erster Stresstest nicht so erfolgreich war wie ich mir das gewünscht hatte und die gelernten Techniken zwar im Ansatz gegriffen haben, aber bei weitem nicht so wie ich mir das erhofft habe. Aber Du und Erzwo richtig schreibt: da war jetzt eine lange Phase ohne echte Wettkämpfe. Die internen Duelle sind zwar eine nette Übung, erzeugen aber nicht den gleichen Druck.

    Ich glaube mehr und mehr (auch durch diese Forsight-Academy) zu verstehen dass meine „Art“ zu schießen zwar schnelle Trainingserfolge in optimaler Umgebung erzeugt. Aber die Fehlerpotenziale unter Adrenalin und einem angespannten Muskeltonus sich potenzieren. Daher wackelte ich auch in der 8 rund ums Ziel im Wettkampf. Dazu waren die bisherigen Videos der Foresight-Academy sehr hilfreich. Ich starte nun seit gestern damit meine Methode umzustellen und die Trainingsakademie zu durchlaufen. Das wird mir sehr schwer fallen und braucht viel Disziplin aus dem alten Muster zu kommen. Aber ein Versuch ist es wert und daher kam auch die Idee zum Kapitel 2 meines Blogs: als eine zweite Lernetappe. Leider mit einem blöden Start. Ich schreib dazu in Kürze mal ausführlicher, damit die die das lesen wollen, das auch nachvollziehen können…

    LG & Dir einen schönen Tag :)

    Ich habe eine. Aber erst seit gestern in Betrieb. Bin etwas enttäuscht dass IOS noch nicht unterstützt wird und der Service-Leiter von Steyr auch noch nicht weiß ab wann das sein wird. Man arbeitet daran. Das Android Tablet kommt morgen. Dann kann ich das zum ersten Mal ausprobieren.

    Wer sich eine kauft: seid höllisch vorsichtig beim de- und montieren des Griffes. Das Kabel wird superschnell abgeklemmt in der Kante des Griffes und die dünnen Kabel sind ruck zuck durch. Davor warnt Steyr auch… ist aber dennoch schnell passiert.

    Wenn ich soweit bin gebe ich gerne mal ein Update und Screenshots. Dauert aber noch ein wenig. Muss das schöne Ding erst auf mich einstellen und den Griff passend machen.

    LG

    Stop. Das reicht jetzt mal.

    @nolimits: ich habe niemanden denunziert. Weder Dich noch sonst jemanden in diesem Forum. Der Einzige der mit abfälligen Bemerkungen gegenüber anderen in diesem Forum auftritt bist Du und ein paar Andere, wenn sich jemand den Ihr mit Euren gut gemeinten Ratschlägen überschüttet und gegenseitig wetteifert wer es noch besser weiß, nicht daran hält. Ich habe wahnsinnig viele hilfreiche Tipps von Dir gelesen und sogar angewendet. Ob zu Griffbearbeitung oder Technik. Dafür Danke.
    Du bist aber herzlich eingeladen Deine herablassende Meinungen und Kommentare wo anders zu lassen.

    Erzwo: Legitime Fragen. Ich schreibe aber nicht über Trainingsmethoden von Dritten, die hier dazu nicht Stellung beziehen können. Daher nur kurz: wir trainieren UNTERANDEREM auf Wettkampf, Ringe und unter Stress. Ich habe ein Jahr von null auf los in der LOL-West geschossen. letzter Live-Wettkampf im Januar. Seitdem Wechsel zu Piel gab es keine LIVE-Wettkämpfe. Nur interne mit stetig steigenden Ergebnissen. Das Training mit der BL war ein erster Test wie ich in diesem Umfeld funktioniere. Hat noch nicht (oder vielleicht auch nie) funktioniert, daher gehen wir nun anders weiter.

    Ich bin jedem sehr dankbar, wenn er ernstgemeinte Tipps und Ratschläge hat und ich habe wahnsinnig viel gelesen, ausprobiert und mehr als ihr glaubt in mein Training integriert. Ich bin dafür sehr dankbar!

    Und der EINZIGE Unterschied liegt darin dass ich neben unendlich viel Kraft und Technik-Training auch auf Ergebnisse trainiere. Das ist der EINZIGE Unterschied. Es kann sein, dass das im Kopf mich im Wettkampf zusätzlich unter Druck setzt. Mag sein. Viel wahrscheinlicher ist jedoch dass ich die Aufregung vor Wettkämpfen nicht davon entwickelt habe, dass ich Nullingers Tipps ignoriert habe, sondern seit Jahrzehnten in mir trage. Aber auch dazu hat nie jemand eine ernsthafte Frage gestellt, sondern nur seine ebenso verbohrte Meinung geschrieben und dass er es besser weiß.

    Nur kann ich herzlich gerne auf herablassende „Trainer“ verzichten, die sich nicht mal die Mühe machen Fragen zu stellen, die den Schützen nicht kennen aber einfach ihre Ego-„ich weiß es am besten“-Nummer seit Jahren abziehen. Völlig unreflektiert wie derjenige den sie coachen wollen als Typ funktioniert. Schönes Beispiel ist der Blog von Proton. Wahnsinnig viele Tipps, tolle Erklärungen und Hilfestellungen. Aber in einer überschüttenden Art und Weise die total befremdlich ist. Ist sogar Nullinger selbst aufgefallen, dass das für einen Orientierungssuchenden vielleicht ein wenige viel und ungefiltert war. Ihr würdet so viel mehr erreichen, wenn es mehr um den Schüler/Lernenden geht als um die Selbstdarstellung und das „ich hab es ja gleich gesagt“. Das bekommt aber leider nicht jeder hin… Schade. Ihr könntet viel mehr erreichen!

    So wieder zurück zu mir: Ich trainiere hart mit allen möglichen Methoden mit stetig steigenden Verbesserungen in der Technik. Ich scheitere an der Wettkampfaufregung und der damit verbundenen Adrenalin-Ausschüttung im Körper. Diese bekomme ich bisher nicht gut reguliert, aber ich arbeite daran.

    Das KANN mit damit zusammenhängen das ich im Training NEBEN reinen Technik Trainings auch immer wieder mal Wettkämpfe schieße. Mag sein. WAHRSCHEINLICHER ist es jedoch dass ich das Thema bereits lange vor dem Schießen hatte und es in dieser Sportart erst so richtig zum Vorschein kommt. Bei vielen anderen Sportarten ist Adrenalin im Körper sogar hilfreich. Bei dieser leider nicht, da man es nicht durch Bewegung abbauen kann.

    Was mir am Herzen liegt:

    Wer Lust hat die Beiträge von mir zu lesen und das inspirierend oder hilfreich findet: ich freue mich sehr über die „likes“, Eure Kommentare und die vielen netten Nachrichten mit Euch! Das freut mich wirklich jedes Mal von Herzen und ist der Grund warum ich meine Erlebnisse hier schreibe.

    Wer glaubt mir helfen zu können und das auf eine konstruktive Art und Weise zu tun und mit mir dazu in einen Dialog (nicht unreflektierte Posts) treten möchte. Herzlich gerne! Ich bin immer dankbar für Impulse und Tipps. Auch wenn ich nicht jeden sofort verfolge.

    Für alle Anderen gilt: LEST UND KOMMENTIERT ETWAS ANDERES!


    Hi Nullinger,

    ja, Du hast mir vor ca. einem Jahr geschrieben dass mein Weg zu Problemen führen kann/wird, da das Trainings-Wettkampfdelta mich mental so unter druck setzen kann dass ich daran scheitere. Völlig richtig und bislang hast Du was das angeht recht behalten und Du kennst nun einen Trainingsweltmeister mehr.

    Vielleicht hätte mich eine ausgeschnittene 9, keine Ergebnisse zu schießen und mich nur hin und wieder an langsam aber stetig steigenden Ergebnissen zu erfreuen heute schon an/über die 360 Ringe gebracht. Mag sein.

    Was Du aber außer acht lässt ist, dass ich einen Großteil meiner Motivation aus meinem Weg gezogen habe. Ich motiviere mich immer wieder durch mein Scheitern. Ich suche dann nach weiteren Lösungen und arbeite weiter daran. Mal in die Richtige, mal in die falsche Richtung aber immer wieder mit neuem Ehrgeiz.

    Ich bin mir sicher, dass wenn ich mich vor Deine weiße Wand oder alternativ vor nolimits Bügelbrett gestellt hätte… wäre ich den Weg nie so weit gegangen und hätte gelangweilt das Hobby gewechselt. Und das soll in keinster Weise die Wirksamkeit Eurer Tipps in Frage stellen. Überhaupt nicht! Ich habe sowohl von Dir als auch von nolimits viele sehr wertvolle Ansätze und Tipps gelesen und mir vieles abgeschaut. Aber sie kamen für mich zur falschen Zeit und ich bin auch ein anderer Typ.

    Mag sein, dass mein Weg der steinigere ist. Mag sein, dass ich mich selber immer wieder selbst zum scheitern an meinem eigenen Ego und meinen Ambitionen führe. Mag sein. Aber ich stehe jedes Mal wieder auf und kämpfe noch entschlossener… Und irgendwann werde ich mein Ziel erreichen.

    Ich glaube es gibt verschiedene Wege für verschiedene Typen. Vielleicht hab ich mir den falschen für mich ausgesucht, vielleicht ist es aber genau der den ich brauche um an meinem Scheitern zu wachsen und mich daran zu motivieren. Scheitern ist ein Teil des Erfolges… mag er auch mal unangenehm sein. Aber das gehört dazu, sonst würde ich nur 10er hier posten, was mir deutlich leichter fallen würde.

    Das mit dem Zusehen und dem schlechten Ende klingt ja wie ein Thriller. Vielleicht ist das hier ja mein Thriller. Bleib einfach dran wenn Du wissen willst wie es ausgeht. Wenn nicht bitte umschalten und was anderes lesen.
    Nix für ungut…

    Ich denke den meisten Schützen get es so. Manche haben es über die Zeit besser zu kontrollieren gelernt andere haben sich daran gewöhnt und andere kämpfen immer wieder damit. Vermutlich gibt es auch seltene Exemplare, die der Wettkampf eher noch anspornt und stärker macht.

    Und zum Level: wie du siehst ist das total relativ und nebensächlich. So lange man dieses Delta zwischen Trainingund Wettkampf hat, sind wir alle auf dem gleichen Level. Im Training kannst du 375-380 schießen und dann im Wettkampf total daran scheitern.

    Es ist halt doch ein langer demütiger Weg voller Hoch und Tiefs. Aber durch jede Erfahrung lernt man wieder etwas für das nächste Mal…

    Habt alle einen guten Stat in die Woche!

    Klar darfst Du fragen. Den Griff habe ich 2mal angepasst um die Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger zu entlasten. Hat sogar heute ein wenig funktioniert. War nicht mehr so schmerzhaft. Mit Schmerzen hätte ich den Wettkampf noch schlechter absolviert.

    ABER: es liegt nicht am Griff. Ich hab heute Morgen im Technik-Check die 10 aus dem Papier ausgeschossen. Es lief richtig super. Auch wenn der Griff nicht richtig passte.

    So gerne ich das auch den Griff schieben würde, und vielleicht hat er auch einen Beitrag, aber der Hauptpunkt ist der Kopf…

    Im meinem ersten Duell heute hab ich zum Ende als klar war dass ich das Duell gewonnen habe 4x 10er geschossen…

    So gerne ich es darauf schieben würde… das ist nicht der Grund…

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    die Bauchlandung meines Höhenfluges geht leider weiter… Wer glaubt dass Golf den Sportler mentalen Demut lehrt, der sollte es mal mit Schießen versuchen. Mann, Mann, Mann, was hab ich mir den Start in die neue Liga-Runde anders vorgestellt…

    Nach der Nerven-Achterbahn des BL-Trainings wurde ich dieses WE in der LOL in Brühl eingesetzt. Ich denke das war auch die bessere Wahl für mich heute. Kurzes Ergebnis: 1. Duell gewonnen (356 Ringe) / 2. Duell verloren (350 Ringe). Und leider habe ich es beide Male nicht über auf die 360 Ringe geschafft. Wie schade.

    Bin heute früh als erstes noch zu einem meiner Vereine gestartet um sicher zugehen., dass die LP auf die Mitte der Scheibe trifft, da ich am WE den Griff nochmal angepasst habe (später dazu mehr). Ergebnisse waren heute früh super und die machten Mut. Der schwand dann allerdings während dem Wettkampf.

    Die Vorbereitung lief eigentlich super. Hier würde ich mir eine gute Note geben:
    - Isolierte mentale Vorbereitung
    - Aufwärmen und Dehnen
    - Progressive Muskelentspannung
    War eigentlich sehr fokussiert und ruhig am Werk. Probeserie war auch noch ok…

    Und dann fing jedes Mal wenn ich heute im Wettkampf an die „scharfen Schüsse“ ging mein Arm aus der Rückenmuskulatur und am Handgelenk an zu zittern. Schlimm. egal was ich gemacht habe. Pause, Atmung, PMR… halt alles nur ein wenig geholfen. beim Trockenschuss bleibt das Handgelenk ruhiger. Aber wenn ich dann den Diabolo lade geht es wieder los.

    Erster Wettkampf lief mit 85/90/88/93 noch ganz ok. In der letzten Runde hatte ich mich gefangen und dann 4x 10er in Folge geschossen. Blieb zwar unter den erhofften 360 aber da ich meist im zweiten Wettkampf ruhiger bin, blieb die Hoffnung.
    In der Pause entspannt und sogar eine kleine Meditation gemacht.

    Im 2. Wettkampf war ich von der Aufregung deutlich ruhiger und entspannter, aber ich habe es nicht geschafft den 9er Kreis zu halten: 87/88/85/90. Die ersten 3 Serien habe ich rings um in die 8 gewackelt. Wenigstens habe ich mit einer symbolischen 10,8 aufgehört.
    Wie schade…

    Aber gehen wir mal in die Analyse:

    • die Tage vor dem Wettkampf haben mich spürbar beschäftigt nach dem BL-Ergebnis. Die Anspannung konnte ich schon die letzten Tage spüren.
    • Der Technik-Check vor dem Wettkampf hat mir nochmal Sicherheit gegeben
    • Mentales und körperliches Aufwärmen war sehr gut
    • Progressive Muskelentspannung hat mir auch gut getan (vor und während dem Wettkampf)
    • Einrichten am Stand & Co war auch ok und ruhig
    • Trockenklicks vor dem Start und nach Pausen war auch gut
    • Adrenalin-Schub mit „Start“-Kommando bekomme ich nicht kontrolliert…
    • Das Zittern lässt sich kaum bewältigen
    • Mit bleibenden schlechten Schüssen verlasse ich dann leider zu schnell meinen Rhythmus und die Spirale kann ich kaum durchbrechen. Im ersten Wettkampf ja, im 2. Wettkampf nicht.

    Mit dem neuen Griff komme ich leider garnicht zu Recht. Ich hatte mir bei den Jungs von Mesh-Pro meinen Griff scannen und anschließend drucken lassen. Ist ein wirklich tolles Stück geworden. Leider habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht: ich habe gelesen, dass ein flacherer Winkel das Abziehen und ruhige Zielen erleichtern kann. Daraufhin habe ich den Griffwinkel im Konfigurator flacher gestellt.

    Das hat leider 4 blöde Effekte:
    01. der Druck des Griffes der Handfläche wandert nach oben zwischen Daumen und Zeigefinger. Wahnsinnig unangenehm und schmerzhaft.
    02. die Fingerrillen passen leider auch nicht mehr zu 100%. Ebenfalls unangenehm.
    03. die Fingerposition am Abzugszügel ändert sich. Fühlt sich nicht mehr so ruhig und kontrollierbar an
    04. die bewusste Fixierung des Handgelenkes klappt nicht mehr so gut. Das ging beim steilen Winkel deutlich besser & kraftvoller.
    Da muss ich leider nochmal Zeit und Geld investieren. Das kann so nicht bleiben… :(

    Aber der Griff hat nichts mir dem Ergebnis von heute zu tun, denn natürlich sind es aber meine eigenen Ambitionen, das eigene Ego, der Wunsch nach Erfolgen, die mich selbst so unter Druck setzen und dann daran scheitern lassen. Und dass ich auch weiterhin ein Trainings/Wettkampf-Gap haben werde, war mir eigentlich klar. Nur hatte ich gehofft dass es sich nach den Monaten des Trainings schon weiter geschlossen hätte… Gut dem ist nicht so…

    Bleibt nur das Motto: „face it, fix it and do it agian“.

    Es ist schon fast komisch, wenn man uns Schützen beim Wettkampf zusieht: Angespannt, oft kopfschüttelnd, roter Kopf, zitternde Hände, nach dem Wettkampf oft Frust über die eigenen Leistungen die ja noch im Training ganz anders waren…. „Normale“ Menschen fragen einen dann warum man das als Hobby macht, wenn man dabei doch eher Druck und Stress statt Spaß und Freunde hat… Das wäre schön, wenn man den Wettkampf mit einem Lächeln und Freude starten würde..

    Ich glaube das ist möglich, ich habe nur noch nicht rausgefunden wie… Und ich glaub dass wenn ich das rausgefunden habe, ich auch das erreichen kann, was ich mir erhoffe zu erreichen…. Ob ich das erreiche? Keine Ahnung, wenn ja werdet ihr hier davon lesen…

    Ich habe halt jemanden gesucht der mir nicht lange erklärt warum es nicht möglich ist 400 Ringe zu schießen oder es nicht realistisch ist sich das vorzunehmen, sondern das das durchaus möglich sein kann und wie ein Weg dahin aussehen könnte.

    Bin auf eine online Akademie aus Indien gestoßen. Da lässt sich jemand der sein Wissen in einer Online-Academy anschaulich über online Filme vermittelt, das natürlich sehr gut bezahlen. Es sind auf einander aufbauende Kurse, die so viel kosten wie eine neue LP. Also irre viel Geld. Und er promotet das sehr gut und geschickt.

    Findet ihr unter http://www.foresightshooting.com. Ist aber auf Englisch/indisch.

    Bitte jetzt hier aber nicht abdriften in eine Bewertung der Academie oder des Coaches und ob ein C/B/A Coach in Deutschland mehr drauf hat und das von ihm Schwachsinn ist. Wer da meint dazu was schreiben zu müssen, sollte bitte einen neuen Post aufmachen.

    Für mich persönlich sind viele Ansätze nicht neu aber hilfreich und daher ist es mir es wert das mal zu versuchen. Es ist ja genau das was Nullinger mir empfiehlt: weg von der übermäßigen Kontrolle und Finetuning. Ich stehe aber noch ganz am Anfang der Übungen und Techniken und mir fällt das Loslassen noch schwer.

    Es geht also im Kern darum weg von Kontrolle, Ziel und bewusster Technik zu Flow, Vertrauen und Fokussierung zu kommen. Eine Mischung aus Technik, Meditation und Mantra…

    Ob das was bringt… keine Ahnung. Ihr könnt es an mir ja weiter verfolgen… :)

    Hi zusammen,

    ich habe mir gestern dazu viele Gedanken gemacht. Der Auslöser für die Misere war vermutlich der verstellte Griff-Winkel und das damit, egal was ich an Atem/Fokus-Übung versucht habe, wieder zu tief und daneben geschossen habe. Ich denke wäre der erste Schuss eine 9 gewesen wäre es vielleicht anders verlaufen. Wer weiß.

    Aber das eigentliche Problem ist die Panik, Angst, Unruhe und das daher kommende Muskelzittern als die unerwartete schlechte Leistung kam. Hätte ich das nicht gehabt, oder schneller unter Kontrolle bekommen können, wäre mir vielleicht schon nach 5 Schuss klar geworden wo das Problem liegt. Und nicht erst nach 25 Schuss. Das Problem der Unruhe und der daher kommenden Muskelbewehunge habe ich nach wie vor nicht im Griff.

    Aber erstmal was hat gut funktioniert:

    • Isolation vor dem Wettkampf und versuch der ruhigen mentalen Vorbereitung
    • Aufwärmen und Trockenübungen
    • Aufbau am Stand
    • Erster Aufbau äußerer Anschlag und innerer Anschlag
    • Trockenklicks am Stand bis Ruhe in den Gedanken eingekehrt war
    • Erkennen des Problemes (leider spät)
    • Sich wieder zu fangen und die letzten Schüsse auf akzeptablem Niveau zu halten (bis auf Ausreißer)

    Was hat nicht gut funktioniert und braucht noch mehr Zuwendung:

    • Keine Änderungen an der LP vor dem Wettkampf ohne ausgiebiges Training
    • Training in Entspannungstechniken: Progressive-Muskel-Relaxation, autogenes Training Atemtechniken
    • Einbau der PMR in die Aufwärmphase und beim Standaufbau
    • Mantra-Übung
    • Mentale Stop Techniken üben
    • Visueller Reminder (Diabolo Dose)
    • Keine schwachen Schüsse im Training mehr resetten / keine Neustarts.

    Nullinger: ja du hast mit 2 Dingen recht:

    01. dass ich meine Technik gerne in „entspannter“ Umgebung optimiere die dann unter Druck scheitern kann.
    02. dass ich die Dämonen noch nicht besiegt habe.

    Womit du Unrecht hast, ist das ich diese nur hege und pflege. Ich habe den Verein gewechselt um mehr Coaching zu bekommen. Im Verein trainieren wir neben Technik auch immer auf Duelle und Wettkampf. Also auch stressigere Situationen (Ergebnis, Sieg, Zeitdruck) simulieren. Dazu war ich bei 2 DSB Lehrgängen (allgemein/mental), habe mehr auf Technik als Ergebnis geschossen und mich mich mit Entspannungstechniken beschäftigt. Gerade mache ich ein Fernstudium mit einem Coach aus Indien und versuche meine ganze Technik von Kontrolle auf Vertrauen und Fluss umzustellen um dann vielleicht von zählen und messen ganz weg zu kommen. Hier bin ich aber noch ganz am Anfang.

    Aber ja, ich bin damit noch lange nicht am Ende der Reise. Das stimmt natürlich…

    Hi zusammen,

    ja, in der Übertragung aus Pier ist mein Leidensweg auf Stand 11 ab 1h 50 zu sehen.

    Werde ich mir als persönlichen Horrorfilm gut abspeichern. :)

    Bin letztes Jahr mit der Landesoberliga-West gestartet. mit einem anfangs recht deutlichem Training/Wettkampf-Delta, das ich aber nach und nach etwas schließen konnte.

    Durch den Wechsel zu Pier und stetig steigende Ergebnisse starte ich dieses Jahr in der Rheinlandliga. In der BL bin ich als Ersatzschütze, daher auch das Training gestern.

    Heute Morgen beim (Einzel)Training lief es nach einen Verstellungen der Visierung wieder rund.



    Das Traurige ist nur, dass ich spüre wie mein frisch gewonnenes Selbstvertrauen im Halteraum unter der Nummer gelitten hat und ich wieder die Unterkante des Spiegels suche und ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf der Kimme Korn Ausrichtung habe, als auf dem Abzug. Das hat es spürbar gelitten und ich hoffe das schnell wieder aufzubauen.

    Naja, ich werde mich schon wieder gefangen bekommen.

    Schönen Sonntag Euch :)

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    heute hat mein Höhenflug mal eine ordentliche Bauchlandung gemacht. Hochmut kommt bekanntlich ja immer vor dem Fall und ich glaube das die Reise zur 400 eine deutlich längere werden wird. Es war schmerzhaft aber lehrreich…

    Aber der Reihe nach: Am Donnerstag haben wir das letzte Training vor dem Bundesliga-Wochenende absolviert und Probeduelle gemacht. Es lief ganz passabel und auch wenn ich den Duell-Druck gespürt habe konnte ich mich ganz gut halten und gewinnen. Das hat in so fern Mut gemacht, da ich für dieses BL-Wochenende als Ersatzschütze benannt wurde mit einer durch aus realistischen Chance einspringen zu dürfen / zu müssen.

    Also hab ich dann gestern mein Equipment gepackt, die Kartuschen aufgeladen und meinem neuen Meshpro-Griff nochmal eine intensive Bearbeitung der Fingerauflagen unterzogen um besser greifen zu können (Achtung: Spoiler: das war eine sau dumme Idee!!!). Dann alles eingepackt fertig für den ersten Einsatz gemacht.

    Heute Mittag war dann der Bundesliga-Wettkampf in meinem Verein (Pier). Wir haben uns vor dem Mannschaftstraining getroffen und ich konnte heute endlich meine neue Vereinskleidung stolz in Empfang nehmen. Endlich :)

    Um 13 Uhr ging es zum Training. Ich hab mich vorher aufgewärmt, etwas isoliert um die Gedanken zu beruhigen und den Puls unten zu lassen. Hat soweit ganz gut geklappt. Am Schießstand dann alles ausgepackt, den Stand eingenommen und eine runde Trockenabzüge gemacht. Aufregung war da, aber noch im Rahmen.

    Dann der erste scharfe Schuss. Ablauf war recht ruhig und auch das Visierbild war ruhig. Abzug fühlte sich gut an und nachgezielt hatte ich auch. Dann der Blick auf den Monitor: eine tiefe 4 (mittig)! Ob wohl ich richtig im Halteraum war.

    Zack sofortig Verunsicherung und Panik im Kopf. Puls ging rauf, die Gedanken rasen und die Hand zitterte. Den nächsten Schuss aus Reflex dann zu hoch angesetzt und es wurde eine hohe 3. Danach ging es wieder runter unter den Spiegel. Egal was sich gemacht habe, die Schüsse waren zu tief. Ergebnis der ersten 10 Schuss: 55 Ringe. Von der Ruhe, der Atmung, der Steuerung der Gedanken keine Spur mehr. Alle Ablaufdisziplin war im Eimer.



    Nach kurzes Austausch mit dem Coach und durchatmen wieder mit neuem Mut an den Stand. Wieder zu tief. Und ich war total verunsichert, da die Hand zwar sehr unruhig war und auch zitterte. Aber nicht so schlimm wie es die Schussergebnisse waren. Daher hab ich dann am Griff an der Handauflage verstellt, da ich dachte dass mir beim Schuss das Handgelenk durchsackt. Ergebnis der zweiten 10er Serie: 57 Ringe. Jeder Funken Selbstvertrauen war nun komplett im Eimer. Alles weg.



    Wieder versucht mich zu beruhigen. Und mit neuen Mut zur dritten Serie: wieder 5 tief! Dann eine 3 tief! Danach folgte ein 5 und eine 6…Was zu Hölle war das los…? Dass ich durch das zittern der Hand eine Streuung im 7er Raum haben musste… OK. Aber 3er und 5er?

    In meiner totalen Verzweiflung habe ich wie ein verrückter die Visierung verstellt. Der Gedanke war: egal was ich gerade falsch mache… Es scheint sich nicht zu ändern, dann lieber alles verstellen und dadurch weiter oben streuen. Erst 10 Klicks und dann noch weitere Male. Und ich hab das erste mal den Spiegel getroffen. Erst eine 8, dann eine 9.

    Dritte Serie wurde dann eine 69. Aber immerhin mit ersten Treffern im Spiegel.

    Die erste 10 kam mit dem 34. Schuss und es wurde etwas besser. Zwar haben meine Schüsse immer noch gestreut ohne Ende, aber im Spiegel und es wurde etwas besser. Ergebnisse der Serien 4+5 = 84 und 86. Mehr hätte ich nach meinen Mentalen Höllenqualen der ersten 3 Serien auch nicht erwarten können.



    In der letzte Runde habe ich mich dann fast wieder gefangen. Mit den ersten 4 Schuss habe ich 39 Ringe getroffen. Endlich… ENDLICH! Leider war die Zeit dann schon fast rum und es wurde zum Ende hektisch und wackliger. Aber 74 Ringe bei 8 Schuss. Dh. Es wäre vielleicht über 90 ausgegangen.

    360-366 Ringe im Training, das hätte ich mir für heute erhofft. Aber leider hab ich mir das selbst so gründlich vermiest. Warum? Erinnert Ihr Euch noch an den keinen Spoiler mit dem Griff, den ich gestern Abend noch intensiv verarbeitet habe? Da habe ich den Meshpro Griff vom System getrennt und das erfolgt über eine seitliche Schraube, die die Hülse fixiert. Das kann aber dann in der Höhe variieren und vermutlich hab ich mir auch die Kimme bei der Bearbeitung auch verstellt. Erst mit >15 Klicks bin ich überhaupt auf dem Spiegel gelandet.

    Ich hätte heute so aufgeregt bestimmt keine Meisterleistung abgelegt, aber meinen ersten Bundesliga-Auftritt (auch wenn es nur ein Training war) hab ich mir ehrlicherweise anders vorgestellt. :(

    Naja, was lernen wir daraus:

    01. Training und Wettkampf sind eben doch mental stark unterschiedlich und ich habe meine Dämonen leider immer noch nicht besiegt.

    02. Niemals, niemals, niemals vor dem Wettkampf etwas an der Waffe, Brille oder Ausstattung ändern, wenn man das nicht ausgiebig erproben kann. Niemals!!!

    03. Selbst in der größten Verzweiflung sollte man nicht seinen Schuss-Rhythmus verlassen und sich von der Verzweiflung treiben lassen

    04. Mut nicht verlieren, Krone richten, weiter an sich arbeiten

    Klar, so ein Bauchklatscher tut weh, aber so langer das Bein oder der Hals nicht gebrochen ist… Kann’s beim nächsten mal nur besser werden. Nächsten Sonntag ist die nächste Chance… Rheinland-Liga. Da verstell ich dann nix mehr vorher.

    Ich geh mich jetzt in den Schlaf jammern… Gute Nacht Euch :)

    Hi zusammen,
    danke für Euer tolles Feedback und mich freut es wirklich sehr, wenn ich mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen jemandem Lust mache die Luftpistole zu entdecken. Oder auch wenn ihr mich anschreibt und ich meine Erfahrungen weitergeben kann. Das freut mich wirklich sehr!!! Unser Sport hat viel zu wenig Beachtung! Das sollten wir ändern!

    Ich hab nur heute dafür nicht wirklich beitragen können, sondern meinen ersten Auftritt im Rahmen der Bundesliga mit einem satten Bauchklatscher erlebt. Wow, war das mies… :) Detailbericht folgt gleich…
    Ganz lieben Dank für das tolle Feedback! Das freut mich wirklich sehr!
    VG

    Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,

    es gibt Fortschritte zu vermelden. Ich arbeite seit dem Urlaub unfassbar hart an meinem ehrgeizigen Ziel der 400 Ringe und meiner Vorbereitung für die kommende Liga-Saison. Und: die Dinge kommen nun langsam aber sicher zusammen.

    Die Jungs von Meshpro waren haben mir meinen angepassten Griff eingescannt und daraus ein echtes Schmuckstück gefertigt und haben mir sogar noch Sonder-Individualisierungen eingearbeitet. Wirklich der Hammer! Im Bereich der Finger (vorallem dem Mittelfinger) habe ich aber nochmal mit MDF-Kit perfektionieren müssen. Die Mesh-Struktur war mir persönlich hier zu grob und ich hab nun eine perfekte Fingerlage. Der steilere Griffwinkel und die ganzen Optimierungen machen das echt zu einem perfekten Griff (für mich). Auch die nun noch bessere passende Handkantenauflage gibt deutlich mehr Stabilität. Und verhindert nun mein durchsacken des Kornes beim Schuss. Fühlt sich einfach toll an!

    Die Kraft in den Armen, Handgelenken und Fingern, die ich durch den Urlaub etwas abgebaut habe ist nun wieder da. Das gibt Stabilität & Vertrauen. Quäle mich hier aber auch jeden Tag mit diversen Folterinstrumenten. Aber: Es hilft spürbar. Man darf es nur nicht übertreiben…

    Die Schießbrille/Sehschärfe ist nach wie vor mein Schwachpunkt. Ich habe nun 1 Woche versucht mir die Irisblende abzutrainieren. Zu erst mit tollen Erstergebnissen, die wurden dann aber schnell wieder schlechter, da mir es mir nicht möglich war so scharf Kimme und Korn zu sehen, dass ich den Focus-Lock hinbekommen könnte. Also Irisblende wieder dran und nicht ganz geschlossen und es wird deutlich besser. Aber: auch weil ich nun lerne meiner Kimme/Korn/Spiegelkoordination immer mehr zu vertrauen. Nicht jedes Mal (dann wird es eine 9) aber immer öfter, dann wird es eine 10. Das Gefühl dabei ist aber wirklich irre, wenn man weiß dass das so gut abläuft dass man darauf vertrauen kann. Es ist nocht nicht automatisch und komplett unterbewusst… Aber langsam auf dem Weg dahin, bzw. in die Richtung.

    Zudem lerne ich die Spannungen in meinem Körper im Anschlag besser wahrzunehmen und weniger gegen die eigenen Muskeln und Sehnen zu arbeiten. Das klappt immer besser und die Korrekturen von mir werden immer präziser und kleiner.
    Noch nicht perfekt, da ich mir leider ein paar Sachen falsch antrainiert habe, aber ich merke was ich besser anpassen sollte. Geht also auch seinen Weg.

    Bleibt noch die mentale Lernkurve: Ich schaffe es nun wirklich immer öfter fokussiert von Anfang bis Ende des Schusses (langes Nachzielen/schießen und abgesetzte LP auf dem Tisch) fokussiert zu bleiben. Und bleibe auch mehr bei mir und dem Moment.
    Es wird besser. Mal sehen wie sich das dann im nächsten Wettkampf verhält.

    Und in Summe sahen dann die letzten 60 Schuss heute (von ca. 250) so aus: erste 40 = 378 und bei erreichen der vollen 60 = 568. Und das beste daran war… bei den meisten Schüssen konnte ich spüren was noch nicht ganz rund war. Die beiden 8er waren meine Freude über die vorherigen guten 10er Runden. Habe ich nicht aus dem Kopf bekommen. Genauso wie ich bei Schuss 30-40 nur noch dachte: hey, das gibt heute mal >380… Hätte es ja auch fast, wenn ich nicht so viel darüber nachgedacht hätte.


    Ich muss noch etwas an der Vertikalstreuung arbeiten. Aber das klappt schon noch. Aber das beste am ganzen Training heute war wie ich spüren kann dass die Dinge zusammenwachsen und ich zu 100% weiß: das geht noch besser… wenn ich dran bleibe.

    Daher an alle die Mitlesen und vielleicht selber eine Reise zu einem Trainings- oder Wettkampf-Ziel haben: bleibt dran! Es lohnt sich und all die harte Arbeit und Disziplin wird sich auszahlen.

    400 Ringe bei 40 Schuss sind verdammt schwer zu erreichen. Aber unmöglich ist das nicht. Und wie immer gilt: der Weg dahin ist das Ziel :)

    Ich wünsche Euch viele 10er!

    Ach ja, und bevor es mal wieder einer schreibt: ich weiß, dass die nächste Lern- und Entwicklungsetappe für mich darin liegt das 400er Ziel nicht mehr zu verfolgen um es überhaupt erreichen zu können :) Also unnötig es zu schreiben ;)

    Gestern konnte ich die Bundesliga-Mannschaft aus Pier das erste Mal zu einem Wettkampf begleiten. Was ein cooles Erlebnis vor Ort. Leider haben wir gestern gegen Kriftel verloren, aber dafür heute das Duell gewonnen.

    Für mich war es dennoch ein cooler Tag mal Live dabei zu sein. Ist doch ein wenig mehr Zuschauer und Tamtam, als in der Landes-Oberliga-West was der Kopf da so verdauen muss :) Aber bis dahin ist es ja noch etwas hin. War aber sehr cool auch andere Schützen von den DSB-Workshops und auch Margit Höller selbst wieder zu sehen.

    Leider war gestern Abend schon wieder die Rückfahrt für mich geplant, aber so konnte ich heute morgen ins Früh-Training gehen. Und die letzten 2 Wochen mit hartem Kraft und Haltetraining scheinen sich auszuzahlen. Die Ruhe und die Kraft kommt zurück und die Streukreise werden wieder enger. So kann’s weiter gehen.
    Schon schlimm was 4 Wochen Urlaub da so anrichten…



    Dazu habe ich doch nochmal mein Tec-HRO Abzugszüngel gegen den Lottes Puter getauscht und der längere Hebel hilft mir das Druckpunktgewicht weniger zu spüren.
    Die 135g Untergrenze von Walther führt bei mir zu Wacklern beim Abzug. Gefällt mir ehrlicherweise garnicht mehr. Mit dem neuen Züngel geht es besser, aber das ist auch noch nicht optimal. Schade eigentlich, denn ich finde die Walther LP500 Optisch echt ein Highlight. Aber das der eAbzug nicht weiter runter geht… eigentlich unvorstellbar.

    Daher habe ich mir nun die Steyr LP10Evo SX bestellt. Zum einen da ich an dieser das Abzugsgewicht endlich unter diese Grenze bekomme. Zum anderen auf Grund des Drucksensors. Mals sehen ob und was mir das bringt. Aber bevor ich das dann testen kann muss ich erstmal meinen Griff von Meshpro auch für die Steyr anfertigen lassen.

    Wird also noch etwas dauern, aber ich glaube dass auch dieser der Weg sich lohnen wird.

    Jetzt muss ich erstmal schauen wie ich so viel wie möglich Technik und Krafttraining in meine Woche bekomme, ohne dass ich die Sehnen zu sehr überreize, da es nächste Woche ja schon mit den ersten Liga-Duellen losgeht.

    Aber es geht immer mehr in die richtige Richtung… also näher an die 400 ;)
    Habt ein schönes Wochenende!