Beiträge von DJChriz

    Hab ein ganz normales Namensschild mit nem Dymo Labelprinter gedruckt und im Bereich der Schaftkappen- und -backenhalterung bei meinem FWB 800 aufs Alu geklebt.

    Zum Thema Diebstahl: Ich war zwar noch nicht in so vielen fremden Vereinen/Gesellschaften unterwegs, aber da ist nie was weggekommen. Beim letzten RWK-Abschluss wurden alle verschlossenen Koffer in einem Raum abgelegt bis man an der Reihe war. Den Koffer zu beschriften macht jedenfalls mehr Sinn, wenn plötzlich 10 oder mehr FWB-Koffer im gleichen Raum stehen :amused:. Es heißt ja nicht, dass der Koffer an der gleichen Stelle stehen bleibt, wo man ihn hingestellt hat.

    Generell sehe ich aber unter uns Schützen eher nicht die Gefahr, dass man sich untereinander beklaut. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu naiv/gutgläubig.

    AndiG

    Ich habe mein Duplex "nach Gefühl" zentriert, da es ja keine Anleitung dazu gibt. Man wächst mit seinen Aufgaben 8).

    Zuerst habe ich das Lenshood angebracht und festgestellt, dass der Korntunnel weder horizontal noch vertikal in der Mitte lag als ich durch den Diopter geschaut habe. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass die Schrauben der schwarzen Schiene beim FWB diese nicht zentrieren und man damit noch etwas links/rechts korrigieren kann. Damit war dann die vertikale Mitte gefunden. Für die horizontale Mitte habe ich die hinteren Schrauben der Dioptererhöhung gelöst und die Erhöhung hinten leicht angehoben. Danach war der Korntunnel endlich mittig.

    Nun folgte das Duplex. Dieses auf das Lenshood drauf, nur leicht festgeschraubt und beim Vario auf ganz klein gestellt um den Ring mittig um das Ringkorn zu bekommen. Es folgten diverse Probeschüsse und viele Klicks um wieder in die 10 zu kommen mit dem Ergebnis: Der Duplexring war aufgrund der doch zu vielen Klicks vertikal nicht mehr mittig. Horizontal hatte ich so gut wie nie Probleme gehabt. Also die Diopterschiene vorne etwas gelöst und den Ring wieder um den Korntunnel gebracht. Ein paar weitere Probeschüsse und nur noch ganz wenige Klicks reichten für die erste 10 aus, ohne dass der Ring großartig aus der Mitte gekommen ist.

    Diese Einstellung habe ich dann vorsichtig bei allen Schrauben fixiert, mit Probeschüssen kontrolliert und die Madenschrauben am Duplex auch vorsichtig angezogen. An die Einstellung musste ich erst letztens wieder ran, da mir mein Sportgerät leider beim Putzen umgekippt ist und sich die Diopterschiene leicht verschoben hat.

    mivo1965

    Warum man das fixiert? Keine Ahnung, vielleicht weil man es mit den Madenschrauben fixieren kann. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Zumindest verstellt sich die Rasterung am Duplex nicht automatisch, so dass man es eigentlich nicht fixieren müsste.

    ein wenig "irritiert" durch diesen Beitrag RE: Grundausstattung für Liegendschießen?

    mal die Frage...

    wenn ich nun Korntunnel, Duplex, Diopteriris zentriert ausgerichtet habe, kann ich die Duplex x/y Verstellung doch eigentlich "festdrehen" und damit ungewolltes verstellen verhindern, oder?

    weil auf unterschiedlichen Ständen bzw. bei unterschiedlicher Tagesform verstelle ich doch nur noch Ringkorngröße, Duplex Ring Größe (sofern "vario") und die Irisblende am Diopter ggf. inkl der Farbfilter, die x/y Ausrichtung des Duplex brauch ich doch nicht mehr anpassen, oder mache ich einen Denkfehler?

    Nein, Du machst keinen Denkfehler. Wenn das Duplex richtig ausgerichtet ist und alles zentriert ist, kannst Du es feststellen.

    Gibt es hier noch jemanden mit einem 2600er und hat einen Tipp zum Thema Gewicht? Ich lande gerade mal bei 6kg und würde gerne noch aufstocken. Ich habe schon gesehen, dass man unter dem Lauf die Abdeckung beim Schaft abschrauben kann und darunter kommen 2 Hohlräume zum Vorschein. Da könnte man z.B. Gewichte verstauen, oder?

    Hier ein Screenshot zum 900er von RB Shooting, da sind die Änderungen etwas zusammengefasst.

    Du müsstest hier einmal im Forum zu folgenden Themen suchen: Absorber und Auflage beim 900er. Es gibt hier viele Beiträge, die den Absorber beim 800er betreffen. Es gibt auch ein Thema zum 900er, bei dem herausgekommen ist, dass man hier bei Auflage den Untergriff bevorzugen solle und nicht die Hand von oben auf den Lauf zu legen, da das System beim 900er anders eingebettet ist, als beim 800er.

    Hallo Stephan,

    bei FWB gibt es zum einen das ältere 800er System und das neuere 900er System. Dann kommen die unterschiedlichen Schäfte. Es gibt jeweils ein Standard Alu, dann das X bei dem man den Schaft im Bereich der Schaftkappe verschränken kann und das W mit einem Schaft aus Holz (Wood). Die Modelle im Bereich Auflage, Standard und Hybrid unterscheiden sich weiter im Bereich der Anbauten bei der UIT-Schiene. Die normalen Modelle haben eine Handstütze für Freihand, die Auflage Modelle eine Auflageschiene und die Hybrid Modelle eine Handstütze und kurze Auflageschiene.

    Hilft Dir das schon etwas weiter?

    Also ich gebe Look795 da recht.

    Übertrieben gesehen sieht die Visierlinie in etwa so aus wie bei Visierung-Übertrieben.jpg. Man hat 2 Fixpunkte und der Korntunnel ist mittig.

    Mit einem Duplex schaut man nun durch einen Tunnel und man erhält einen dritten Fixpunkt dazu. Der Korntunnel erscheint nicht mehr mittig. Somit muss der Diopter mit Duplex geneigt oder das Duplex mit Collimator geneigt werden, um wieder in der Visierlinie zu sein.

    Ja, Spaß sollte man dabei immer haben :thumbup:.

    Betreffend der Trainingsmethoden muss jeder für sich selbst die geeignete/n herausfinden, um seinem Ziel näher zu kommen. Wer als Autodidakt unterwegs ist, da es im eigenen Verein keine "richtigen Trainer" gibt, hat hier zumindest weitere Anreize für sein Training erhalten und das ist das tolle hier im Forum beim Austausch mit erfahrenen Schützen/Schützinnen. Mit steigendem Trainingslevel und dem damit verbundenen Selbstvertrauen in seine Abläufe wird man am Ende auch mit der Nervosität zurechtkommen. Die einen kommen damit schneller zurecht, bei den anderen dauert es halt ggf. etwas länger.

    Vielleicht noch als Ergänzung zu allen bisherigen Beiträgen: Man sollte sich jedenfalls immer erreichbare Ziele setzen. Wer im Durchschnitt z.B. bei 310 Ringen festfängt sollte sich nicht unbedingt gleich die 318 Ringe als Ziel setzen. Manchmal muss das Trainingsziel auch nicht eine bestimmte Anzahl an Ringen sein. Ein Ziel kann auch sein: Heute achtet man z.B bewusst auf die Atmung und das Nachhalten, beim nächsten Training achtet man besonders auf das Auslösen und den eigenen Anschlag. All das natürlich immer bei all seinen Schussabgaben, so dass man bei jedem Schuss mit seiner Konzentration voll dabei ist. Kleinere Ziele zu erreichen ist für die Psyche besser als an größeren Zielen immer und immer wieder zu scheitern. Man ist in unserem Sport einfach von sehr vielen Faktoren abhängig, die miteinander passen müssen. Die Ergebnisse kommen danach von selbst.

    Ich finde das Thema "Nervosität bekämpfen" auch sehr spannend und interessant. Die Vorschläge und Erfahrungen hier decken sich auch in etwa mit meinen eigenen. Mir persönlich haben auf jeden Fall die Wettbewerbe und Rundenwettkämpfe viel gebracht. Bei meinem ersten Wettbewerb krümmte sich mein Zeigefinger schon beim Ausatmen und ins Ziel gehen mit dem Ergebnis von 5 Ringen oder so. Mit der Zeit hat sich das jedoch gegeben, wobei ich beim ersten Schuss den Zeigefinger noch schön am Schaft lasse bevor ich ihn zum Abzug bewege.

    Wettbewerbe am Trainingsabend fände ich auch klasse und eine gute Idee, das müssen aber die anderen auch wollen. Bei uns im Verein mögen das aber die meisten nicht, man müsse nicht gegeneinander schießen, sondern miteinander und gegen sich selbst. Das mag aber von Verein zu Verein anders sein.

    Beim Trainieren mit abgedecktem/umgedrehten Monitor habe ich verschiedene Erfahrungen gesammelt. Die erste Erfahrung war sehr gut gewesen: Ich hatte einen Trainer der den Bildschirm einsehen konnte und mich angeleitet hat. Immer 5 Schuss, dann ein Kurzgespräch mit dem Trainer welches Gefühl man hatte und seiner äußeren Wahrnehmung. Kein Drehen am Diopter und nur schauen, dass man Loch in Loch schießt. Als dieser Punkt gepasst hat, drehte er ein paar Klicks am Diopter und dann gings von vorne los.

    Das ganze habe ich danach auch einmal alleine probiert, jedoch fehlte mir dort der Austausch und ich wurde gefühlt noch nervöser wie das Schussbild wohl aussehen würde. Wahrscheinlich ist das aber auch eine reine Trainings-/Gewohnheitssache, wenn man knapp 1,5 Jahre nur autodidaktisch immer mit freiem Monitor trainiert hat. Ich habe abgedeckt zumindest schlechter getroffen als normal.

    Schon interessant, dass auch hier die Grafik von Gerd59 verwendet wurde. Er hätte sich seine Grafik wirklich schützen lassen sollen :amused:.

    Aber dass die Auflagekeile nicht über den original Schaft gucken dürfen, das finde ich schon krass. Damit würde man hier nie auf die erlaubten 55cm vom Systemende bis zum maximalen Auflagepunkt kommen. Dann sollten alle Hersteller einfach einmal längere Schäfte bauen :inspired:.

    Ich denke, dass bei der vorliegenden Problematik es für die TK nicht einfach gewesen ist. Es scheinen zu viele Schützen das Maximum ausgereizt zu haben, so dass die Kappe "auf der Schulter auflag". Natürlich hat jeder von uns einen anderen Körperbau, so dass bei dem einen der obere Flügel bei 25mm Überstand noch schön am Schlüsselbein oder sonst wo aufliegt, bei dem anderen jedoch nur der untere Flügel Kontakt hat und der obere in der Luft hängt. Da müssen wir nun aber alle durch. Ich verstehe auch die Meinungen hier, dass es auch für andere Disziplinen gelten könnte, weil es eben in der 1.4.6 steht, andere Regeln jedoch nicht mit angepasst worden sind. An dieser Stelle hat man es sich meines Erachtens jedoch schon zu einfach gemacht. Hier gibt es ein 2-seitiges Dokument, das einfach als Anhang an die SpO gehängt und für gültig erklärt wird, anstatt die SpO an den richtigen Stellen anzupassen. Wahrscheinlich weil keiner alle Querverbindungen zwischen einzelnen Regeln kennt und der Aufwand zu groß wäre :/. Sie werden schon ihre Gründe dafür gehabt haben.

    Diese Regelung ist abgesehen von uns Schützen aber wahrscheinlich auch noch viel weitreichender. Sämtliche Hersteller können ggf. nun ihre Kappen neu konstruieren/abändern, da vielleicht das ein oder andere Modell in der jetzigen Version ggf. nicht mehr verkaufbar ist. Wer kauft sich schon einen Ferrari, wenn man eh nur 70 fahren darf?

    Ich wünsche uns allen mit der neuen Regel weiterhin Gut Schuss und kann nach meinem Umbau auch nur sagen, dass es funktioniert und man nicht unbedingt schlechter trifft. Den Sitz der Kappe muss man zwar öfters noch einmal kontrollieren und sich etwas mehr konzentrieren, aber das kann man gut in seinen Ablauf einbauen. Dank an Gerd59, poolbaucenter , AndiG und alle anderen für den regen Informationsaustausch zu diesem Thema hier :thumbup:.

    Ich habe letztens bei einem Schützenbruder die Block Club Erhöhung mit den 4mm und 8mm Distanzstücken bei seinem LG 400 (müsste ein Alutec Auflage sein) montiert. Der Verstellbereich des Diopters hat ausgereicht, ohne an den Anschlag zu kommen. Ich bin mir aber unsicher ob er einen 18er oder einen 22er Korntunnel hat.

    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Wir sind auch ein kleiner Verein und besitzen nur eine 200 bar und eine 300 bar Flache je 10 Liter und kommen damit schon relativ weit.

    Die mir sonst bekannten Vereine mit Kompressor nutzen diesen nur um ihre eigenen Flaschen zu füllen, da sie den Kompressor nicht für jede einzelne Kartusche anwerfen wollen.

    Mich hat die Regelung bisher nicht "offiziell" betroffen. Auf unserer Kreisebene und bei den Rundenwettkämpfen haben die Änderungen bisher niemanden interessiert, wahrscheinlich weil man über jeden noch aktiven Schützen froh ist.

    Generell habe ich mich jetzt aber an der Einstellung von AndiG aus dem Beitrag RE: Regeln und Maße für LG/Auflage nach SpO 2025 orientiert und werde diese heute Abend zum ersten mal testen. Ich bin schon sehr gespannt.

    Irgendwie sind wir uns hier teilweise einig, teilweise aber auch nicht. Man findet irgendwie immer einen kleinen Spielraum für Interpretationen betreffend des Regelwerks. Ob unsere Diskussion nun der DSB / die TK hier mitverfolgt oder Anfragen von Verbänden wirklich liest und bewertet ist leider auch nicht herauszufinden. Von der Sitzung am 15.03. gab es zumindest keine neue Auslegung der TK, die auf der Seite des DSB veröffentlich wurde, oder?

    Ob der DSB eine Online-Petition beachten würde, die von allen Auflage-Schützen unterschrieben wird? Ggf. kann man in dieser Form etwas erreichen, wenn man diese beim DSB einreicht.