Beiträge von Max319

    Genau so ist es.

    Falsche Kopfhaltung/ -position.

    Ja, die Wenigsten sind sich heute bewusst, dass die Einstellung der Schaftbacke, bis sie „in der richtigen Position sitzt“ Monate dauern kann. Daher ist es wichtig, im Training auf sein Körpergefühl zu achten. Beim Ergebnis schießen geht das oft verloren oder stellt sich garnicht erst ein. Noch am Rande erwähnt, wird etwas am Schaft/Gewehr verändert, wird die Schaftbacke nachjustiert.

    Gruß Max319

    Hallo Jürgen,

    ob gewollt? der Bauart nach ist es aber so. Ich vermute mal , dass die Diopterhöhe nich passend zum Korntunnel justiert ist.

    Vorgehensweise wie folgt:

    Irisblende muss mittig im Diopter stehen. Also mit H / T und L / R ausrichten. Anschließend die Treffpunktlage mittels einiger Schüsse feststellen. Liegt der Treffpunkt ober-oder unterhalb der Scheibenmitte wird die Treffpunktlage Millimeterweise durch Erhöhung oder absenken des Korntunnel bzw. desDiopter verändert.
    In älteren Beiträgen schon mehrfach behandelt.

    Sollte dieses nicht der Grund deines Problems sein, vermute ich, dass die Ausrichtung der Schaftbacke nicht stimmt und Du daher nicht mittig durch die Iris schaust.

    Gruß Max 319

    Guten Abend in die Runde,

    zu den Auflageständern in Dortmund meine Anmerkung:

    Abgesehen davon, dass die Auflageständer in Dortmund nicht leicht zu schießen sind, ist die Grundidee der Bauweise recht gut. Als erstes sollten sie aber generalüberholt werden.

    Nicht alle entsprechen in der Nutzung noch dem Gleichheitsprinzip.

    Punkt1: Die Auflagen für die Gewehre sollten vom gleichen Material sein. Z.Z. sind sie aus Eisenrohr, farbig lackiert, oder in VA Ausführung.

    Punkt 2: Die Verstellungen sollten leichter zu lösen sein und die Auflagen als solche müssen horizontal in die Waage gebracht werden können. Einige sind schief, was bedeutet, mal sind sie nach links geneigt und mit einer halben Umdrehung nach rechts geneigt. Der Verkantungswinkel der Waffe ist nicht mehr identisch. Wer da im Wettkampf die Höhe leicht verändert, ist auf verlorenem Posten.

    Punkt 3: Die Höhe der Böcke müsste vor jedem Wettkampf auf eine vorher festgelegte Höhe eingestellt werden. Andernfalls ist die Vorbereitungszeit zu verlängern. Sie ist im Auflagebereich eh zu kurz, denn es kann doch keine Rolle spielen ob ich 30 / 40/ oder 60 Schüsse abgebe werden..

    Hierzu sollte man wissen, das es zwei grundsätzliche Arten der Ständer gibt. Der eine besteht aus drei Stahlrohren für die Beine, und dient als Träger für die runde Platte und einem in der Höhe verstellbaren Rohr.

    Der andere hat zusätzlich in den Eisenrohren je ein weiteres Rohr, welches nochmals in der Höhe verstellbar ist. Leider sind sie nicht immer in Waage. Da bleibt einem nur die Möglichkeit, sich in den Untergrund, sprich unter den Tisch zu begeben und versucht mehr schlecht wie recht, das Teil gleichmäßig auszurichten. In dem dort herrschenden Kabelgewirr ohne fremde Hilfe kaum möglich.

    Bisher ist es so, dass die beiden Arten der Auflageständer bunt gemischt am Schießtisch stehen.

    Ebenso wie die Schützen*innen. Dazu kommen noch die Hockerschützen. Einen korrekt ausgerichteten Auflagestäner zu bekommen, ist somit ein Lotteriespiel.

    Alles vor dem Hintergrund der Chancengleichheit.

    Für den DSB, der ja so viel Wert auf faire Wettkämpfe legt, ist es ein Armutszeugnis hoch drei!

    Aber solange sich die breite Masse der Schützen dieses unwidersprochen bieten lässt, wird sich nichts ändern.

    Der DSB ist jedoch gut abgesichert. In der Ausschreibung ist es immer festgeschrieben: „Mit der Teilnahme der Meisterschaft werden die Bedingungen der Ausschreibung anerkannt.

    Mit Schützengruß

    Max 319

    Gut, dass jeder anders empfindet.
    750 Schweizer Franken ist schon heftig. Die Contakt 4 von MEC ist ähnlich und ca. 200€ preiswerter. Ich benutze sie an meinem LG seit Angebot. Besonders gut finde ich die Möglichkeit der Feinjustierung im Anschlag. Nur dann vor Beginn des Wettkampf fixieren. Sonst ist es eine wackelige Angelegenheit. Aber wie geschrieben, kommt es wie bei allen Anbauteilen und Waffen auf das persönliche Empfinden an.

    Gruß Max319

    Guten Abend Michael,

    ich denke ich kann mich einigermaßen in deine Situation hineinversetzen. Sicher wirst Du mit guten Ratschlägen überschüttet.

    Befolge sie mit bedacht. Einmal antrainierte Fehler sind nur arbeitsintensiv zu beheben. Was ich damit meine ist der antrainierte Automatismus.

    Das ist ein großes Ziel im späteren Programmablauf beim Training, damit im Wettkampf einiges vom Unterbewusstsein gesteuert wird.

    Um es als Beispiel zu nennen: Angenommen Du gehst auf eine Treppe zu. Sicher nimmst Du die erste Stufe mit dem rechten Bein ohne nachzudenken. Nun nimm dir beim nächsten mal vor, immer mit dem linken Bein zu beginnen. Überlege einmal, wie schwer es dir fallen wird.

    Ich würde dir den Rat geben, zur Unterstützung deiner Meinungsbildung ein gutes Lehrbuch zu nehmen und damit arbeiten.

    Die Anzahl meiner Büchersammlung ist wohl mit ca.15 Stück zu beziffern. Allerdings für den Gewehrsport, wobei einiges auch im Pistolenbereich anwendbar ist. Ich hoffe, Ratschläge zur Literatur für den Pistolenbereich wirst du sicher erhalten.

    Gruß

    Max19

    Als Sportschütze, oder aber auch wenn man in der Findungsphase ist, sollte man schon verstehen oder merkmerken , wenn die Schussgruppe etwas links liegt, oder nicht so ist, wie man es erwartet hat. dann kann auch darauf eine reaktion vom Schützen erfolgen.

    Es verdirbt schon etwas die Laune beim lesen, so wie in den letzten Wochen, imm öfter Meinungen eingestellt werden, die ständig richtig gestellt werden müssen, damit der nächste Einsteiger in den Schießsport das nicht als bare Münze nimmt und für sich nutzt.

    Mit schützengruß

    Max319

    Hallo Königstiger

    Deine Einwendung ist korekt und ein Schaft ist nicht in vier Wochen perfekt angepasst. Ich setze einmal voraus, dass diese Wissen schon vorhanden ist. Die beschriebene Handstellung finde ich in Ordnung. Jedem wie er es mag. Genau diese Haltung der Hand ist auf einer Web-Seite von Walther beim LG 500 schön zu sehen.

    Gruß Max 319

    Hallo stained,

    das Problem kenne ich. Eußerst wichtig ist es, den Hinterschaft so kurz wie möglich zu halten. Bei den neuen Modellen mit dem Au-Schaft sollte es kein Problem geben.

    Zu der Zeit, wo ich mit dem Sportschießen begann, war der Schaft noch in einem Stück aus Holz. Mein damalige Trainer hat es leider versäumt, mir zu sagen, dass der Schaft auch durch eine Säge gekürzt werden kann. So mußte ich mich jhrelang Quälen, da ich schnell unter dem Spiegel stand.

    Dass Gewehr muß passen um Meisterschaften zu gewinnen. Was nicht passt, wird passend gemacht!

    Gruß Max319

    Guten Morgen,

    es ist schon erstaunlich dass immer noch einige Schützen ein Problem mit der Dioptereinstellung haben.

    Wenn ich dass nicht beherrsche ohne auf das Rädchen zu schauen, finde ich es seltsam, sich über das Nachhalten, den innerer oder äußerer Anschlag oder andere Techniken auszutauschen. Es ist doch voll egal ob am Diopter L oder R, bei L oder bei R, oder ein — oder + ausgestanzt ist. Alle gängigen Modelle haben ein Rechtsgewinde. Schon jeder Jugendliche weiß wie eine Colaflasche aufgedreht wird. Und wenn nicht gebe ich sie ihm in die Hand und er kann probieren.

    Wird sie aufgedreht, bewegt sich der Verschluss nach oben. In die entgegengesetzte Richtung, also „zu“ nach unten. Und genau in diese Richtung verändert sich auch die Trefferlage auf der Scheibe, wenn ich am Diopter stelle. Bei Links und rechts wird die Flasche dann auf die Seite gelegt. Dass kann auch mit einer Wasserflasche geübt werden und schult gleichzeitig das räumliche Denken.

    Mit bestem Schützengruß

    Max 319

    Zu #140

    Was mich nervt, und hier wiederholten ich mich zum Xten mal, sind diese Einzeiler. In dem Artikel davor wurden ja einiges an Gedanken dargelegt. Darüber währe ja ein Austausch möglich gewesen.

    Nach meinem dafürhalten ist so ein Einzeiler Provokation, und einer Antwort nicht lohnend.

    Über die Gründe, warum der Schießsport nicht Publikumsinteressant ist, fand im Forum schon öfter ein Meinungsaustausch statt. Zuletzt ging es da um Pauken und Trompeten, oder waren es Rasseln? Ist aber egal, denn auch in dieser Verbindung kann man kein Volk unterhalten. Nicht umsonst rennen Woche für Woche Tausende ins Fußballstadion oder in die Biathlon-Arena.

    Nur was können wir machen, um unseren Sport einer größeren Anzahl von Bürgen näher zu bringen. Wie ist es denn in anderen Ländern?

    Ich widerspreche allerdings der hier vorgetragenen Meinung #***, dass der Schießsport von der olympischen Bildfläche verschwindet. Einige Nationen sind mittlerweile sehr Erfolgreich geworden und haben dazu noch Weltweit sehr großen Einfluss. Da wird man wohl nicht auf diese Goldmedallien verzichten wolen.

    Mit Schützengruß

    Max319

    Meine kleine Anmerkung zu #128, Frage zwei.

    Solange man mit dem LG im Anschlag „aufgelegt“, egal ob sitzend oder im stehenden Anschlag, bedingt von der Altersklasse abhängig, nicht mehr wie 327,0 Ringe bei 30 Schuss erzielt , gibt es immer wieder veränderungen.
    Es ist ja das Schöne am schießen, dass es nicht nur von der optimalen Haltung abhängig ist.

    Man sollte schon seine 7 Sinne beisammen haben, damit man dem Maximalziel immer näher kommt. Daher reichen die bekanntlich umfassenden 5 Sinne auch nicht aus.

    Schießen lebt, wie ich meine, von der Entwicklung. Nach nunmehr 55 Sportjahren im Gewehrschießen wechsle ich vom Adlerauge 0,75 zurück auf 0,6 Dioptrien. Nicht weil mein Auge besser wurde, nein, das schwarze ist nicht mehr schwarz sondern grau. Ich warte nur noch auf das neue Brillenglas für dass zielende Auge und bin zuversichtlich, dass einige meiner Sinne richtig entschieden haben. Wobei ich sehr auf die Qualität des Adlerauge geachtet habe. Entschieden durch mein Wissen, allerdings nicht in den 5 Sinnen enthalten. Daher ja 7!!!

    Gruß Max 319

    Hallo Bromfiets,

    Als Exot würde ich dein Gewehr nicht unbedingt bezeichnen. Eher als nicht so bekannt. Liegt wohl auch ein wenig am Service, der nicht so oft angeboten wird. Es wird oft das althergebrachte genutzt und dass war seit langem im LG Bereich FWB und Walther. Anschütz tut sich auch schwer.

    Die Erfolge der letzten Jahre zeugen allerdings von Qualität der Challenge E. Die Chinesischen Damen haben zum Ende des Jahres 2025 damit überzeugt. Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg damit.

    Max319

    Mein Beitrag zu #83

    Eine Gute Frage, die sich einige im Forum stellen sollten. Überspringen wir die Zeit des Steinschlossgewehr bis Mitte des 19. Jahrhundert. Die Scheibe zu treffen war nicht das Problem, der Schuss sollte aber möglichst mittig des Spiegels sein.

    Zum eine schreitet die Entwicklung der Technik mit Material und Fertigung immer schneller voran. Oft von den Wünschen der Kunden beschleunigt. Auswüchse sind seit der Auflagedisziplin gravierend geworden. Klar entwickelt sich die Leistung nach oben. Das ist in allen Sportarten der Fall. Allerdings bringt die Entscheidung nicht das Material, sondern der Athlet mit Training und Wissen um seinen Sport. Lider besteht allerdings oft ab einem gewissen Alter nicht mehr die Möglichkeit, diesen in gewohnter Form auszuüben.

    Anders im Schießsport durch die Auflagedisziplin. Hier glauben sehr viele, es geht mit weniger Training und Wissen um die zusammenhänge von Mensch und Gewehr mit allen Einflüssen die dabei eine Rolle spielen, auch zu hohen Ergebnissen und zum Erfolg. Oft bedingt durch das niedrige Limit zur jeweils weiterführenden Meisterschaft wird dieser Glaube noch unterstützt.

    Zu #84

    Die Schränkung des Schaftes bei Sportwaffen ist doch keine neue Erfindung. Das war schon in den 60er Jahren oft Standard. Aber bitteschön erklärt mir einmal, warum dass ein Muss bei den heutigen Waffen sein soll.

    Zu #86

    die "Feinwerkbaumafia"! Wie ist das zu verstehen?

    Mit sportlichem Gruß

    Max319

    Zu dem Beitrag #1 und #54

    Hallo in die Runde und Hallo Peter,

    schön, dass Du dich für das Sportschießen entschieden hast.

    Als Neu-Einsteiger hast Du eine interessante Frage gestellt und damit ein ebensolches Thema angestoßen.

    Es sind mittlerweile sehr viele Antworten mit Anregungen und Tipps erstellt. Da ist es für den Neuling schwer, alles in der richtigen Reihenfolge einzuordnen.

    Im Grunde ist es schwer, dich zu beraten. Zum einen fehlt die Info zu deinem Alter

    (#32, danach könnte es könnte Jahrgang 1964 sein)

    und zu deinen Zielen im sportlichen Werdegang.


    Zu #1, deine Einstellung: „Gesunder Ehrgeiz und ordentliche Leistung. Aber primär um das Vereinsleben und Hobby “ . Hier wäre es einmal Wichtig, die Ziele genau zu definieren.

    Zu #54, da Du im Raum Dortmund angesiedelt bist, ist MEC schon eine sehr gute Adresse.

    Ich habe dort ein Walther 300X für eine Vereinskameradin aufrüsten lassen. Damit ist sie heute noch bis zur DM dabei. Ich würde nun aber zu einem Walther 400 oder Zum FWB 700 raten.

    Dass ist dann ausreichend für die nächsten Jahre. Dann solltest Du auch wissen, wohin im sportlichen Sinn die Reise geht.

    Gruß Max319

    Zu #4

    ich liebe diese „Ein Satz Antworten, die dann auch nur eine Frage beinhalten“

    Die Knobloch Schießbrille war meine 1. Spezialbrille. Damals waren die kleinen Rädchen noch längsseitig geriffelt. Wollte man da im Anschlag verstellen so ist die Brill von der Nase gerutscht

    Nun erkläre mir bitte, wieso die Befestigungsschraube eine Öffnung für einen Imbuss hat. Wie soll dass verstellen im Anschlag gehen. Ich habe vergeblich auf der Webseite von Knobloch nach einem Hinweis gesucht, dass die Einstellung im Anschlag vom nachjustiert werden kann. Dass ist für mich ein sehr wichtiges Kriterium. Besonders bei einer etwas stärkeren Fehlsichtigkeit.

    Ein Gruß ist in deinem Fall nicht nötig.

    Vermutlich hat dein Händler die Knobloch im Pogramm. Eine Monokel K1 finde ich nicht, nur die Bezeichnung K1.

    Verstellung ist nur mit Werkzeug möglich.

    Die Olympic Chamion kostet etwa 110 € mehr. Verstellung der Gläser lins - rechts und Nasenteg hoch - tief im Anschlag möglich.

    Ich benutze sie etwa 30 Jahre je Lg und KK und es sind noch die 1. Garnitur.

    Glashalter 25 mm, für das nicht zielende Auge 32 mm.

    Gruß Max319