LP Auflage - Welches Material ist erlaubt?

  • Reglementierungen oder in dem Zuge keine Reglementierung... sind nie Fair...

    Warum das denn nicht? Natürlich es fair, wenn für alle die gleichen Bedingungen gelten. Was wäre denn sonst fair? Variable Regeln? Keine Regeln?

    Ziel des Schützen sollte sein... aus schlechten Bedingungen... das Optimum heraus zu holen...

    Ja, das stimmt. Aber dann sollten für alle die gleichen schlechten Bedingungen herrschen.

    Und auch wenn Du Deinen erster Satz relativiert hast, noch ein paar Worte dazu. Wir müssen nicht zurück zur Steinzeit des LG-Schießsports.

    Mir ist es egal, ob jemand neben mir im RWK mit dem Seitenspanner und der Jeanshose schießt (was wirklich auch so stattfindet!) oder ob jemand im vollen Ornat antritt mit neuestem Walther Gewehr und Munition, die von Nonnen bei Vollmond unter Gebeten von Hand hergestellt wurde. Denn das ist die Entscheidung von jedem Einzelnen selbst, wie weit er aufrüstet. Zumindest theoretisch, denn natürlich setzt das Bankkonto bei dem einen oder anderen doch ein Limit. Aber ob ich bei einem Wettkampf, der zur Qualifikation für einen höheren Wettbewerb geeignet ist, eine Auflage vorgesetzt bekomme, die mich 2-5 Ringe kostet, oder ob ich irgendwas mitbringen kann, worauf ich immer schieße und was speziell auf mich angepasst ist – das ist eben nicht mehr meine Entscheidung! Da finde ich, ist es von einem Verband, der die Höhe der Schuhe, die Breite der Laufgewichte und die Länge der Reisverschlüsse reglementiert, nicht zu viel verlangt, dass er dafür sorgt, dass es (annähernd) gleiche Voraussetzungen von Seiten der Landesverbände für die Schützen gibt.

    München Hochbrück hat keine Auflagen? Na dann müssen sie sich eben welche besorgen, wenn es in die SpO geschrieben werden würde. Von uns wird ja auch verlangt, dass wir neuen Regeln folgen – auch wenn es Geld kostet, oder bereits investiertes Geld vernichtet.

  • Warum das denn nicht? Natürlich es fair, wenn für alle die gleichen Bedingungen gelten. Was wäre denn sonst fair? Variable Regeln? Keine Regeln?

    Ja, das stimmt. Aber dann sollten für alle die gleichen schlechten Bedingungen herrschen.

    Und auch wenn Du Deinen erster Satz relativiert hast, noch ein paar Worte dazu. Wir müssen nicht zurück zur Steinzeit des LG-Schießsports.

    Mir ist es egal, ob jemand neben mir im RWK mit dem Seitenspanner und der Jeanshose schießt (was wirklich auch so stattfindet!) oder ob jemand im vollen Ornat antritt mit neuestem Walther Gewehr und Munition, die von Nonnen bei Vollmond unter Gebeten von Hand hergestellt wurde. Denn das ist die Entscheidung von jedem Einzelnen selbst, wie weit er aufrüstet. Zumindest theoretisch, denn natürlich setzt das Bankkonto bei dem einen oder anderen doch ein Limit. Aber ob ich bei einem Wettkampf, der zur Qualifikation für einen höheren Wettbewerb geeignet ist, eine Auflage vorgesetzt bekomme, die mich 2-5 Ringe kostet, oder ob ich irgendwas mitbringen kann, worauf ich immer schieße und was speziell auf mich angepasst ist – das ist eben nicht mehr meine Entscheidung! Da finde ich, ist es von einem Verband, der die Höhe der Schuhe, die Breite der Laufgewichte und die Länge der Reisverschlüsse reglementiert, nicht zu viel verlangt, dass er dafür sorgt, dass es (annähernd) gleiche Voraussetzungen von Seiten der Landesverbände für die Schützen gibt.

    München Hochbrück hat keine Auflagen? Na dann müssen sie sich eben welche besorgen, wenn es in die SpO geschrieben werden würde. Von uns wird ja auch verlangt, dass wir neuen Regeln folgen – auch wenn es Geld kostet, oder bereits investiertes Geld vernichtet.

    Ich wäre auch dafür, daß der BSSB mal 100 Auflageböcke für Hochbrück anschafft. :D Bin die ewige Schlepperei leid. Eigenen Bock mitnehmen zu müssen, ist ja auch nicht meine Entscheidung. :grumpy:

  • Ich wäre auch dafür, daß der BSSB mal 100 Auflageböcke für Hochbrück anschafft. :D Bin die ewige Schlepperei leid. Eigenen Bock mitnehmen zu müssen, ist ja auch nicht meine Entscheidung. :grumpy:

    ^^ und ich bezweifle... das die schleppenden Schützen einen ausgewöhnlichen Vorteil generieren... der spätestens bei der DM futsch ist...

    Walther LG400 Holz Auflage

  • ergo... wir geben alle unsere aufgepimpten Hightech Waffen ab... back to the rules... Seitenspanner... Sandsack... und alles ist gleich und fair...

    Die größten Verlierer wären die Hersteller, im Wettbewerb der Sportler würde es weiterhin Gewinner und Verlierer geben. Ob es die selben wie vorher sein werden...🤷🏼‍♂️

  • Und was spricht denn dagegen einen „Standardauflagebock“ zu definieren, dessen Bauart und Material vorgeschrieben ist und der generell verwendet werden muss?

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Ein Standardauflagebock ist sehr schwierig zu erstellen. Es gibt im Rundenwettkampf noch immer Seilzuganlagen, da gibt es Auflageständer, die man darüber stellen kann. Dann in Hochbrück die KK-Anlagen, die für Auflage nun gar nicht geeignet sind. Die Schützen in Bayern, wissen, von was ich schreibe. Da muss man sehr zaubern, um da die Auflage überhaupt aufzustellen zu können. Welchen Ständer sollte man in Dortmund aufstellen? Diese verschiedenen Anlagen in einem genormten Auflageständer zu packen, glaube ich, ist unmöglich.

    Man könnte aber in Dortmund nun mit den eingenommenen Startgeld, mal auch etwas bessere Auflagen vorhalten. Wäre auch hilfreich.

    Walther LG 500 itec Electronic LG Auflage

    FWB 800x LG

    Walther KK 300 Auflage

    Anschütz System 54 für Liegend

    Steyr Evo 10 für LP Auflage

  • Guten Abend in die Runde,

    zu den Auflageständern in Dortmund meine Anmerkung:

    Abgesehen davon, dass die Auflageständer in Dortmund nicht leicht zu schießen sind, ist die Grundidee der Bauweise recht gut. Als erstes sollten sie aber generalüberholt werden.

    Nicht alle entsprechen in der Nutzung noch dem Gleichheitsprinzip.

    Punkt1: Die Auflagen für die Gewehre sollten vom gleichen Material sein. Z.Z. sind sie aus Eisenrohr, farbig lackiert, oder in VA Ausführung.

    Punkt 2: Die Verstellungen sollten leichter zu lösen sein und die Auflagen als solche müssen horizontal in die Waage gebracht werden können. Einige sind schief, was bedeutet, mal sind sie nach links geneigt und mit einer halben Umdrehung nach rechts geneigt. Der Verkantungswinkel der Waffe ist nicht mehr identisch. Wer da im Wettkampf die Höhe leicht verändert, ist auf verlorenem Posten.

    Punkt 3: Die Höhe der Böcke müsste vor jedem Wettkampf auf eine vorher festgelegte Höhe eingestellt werden. Andernfalls ist die Vorbereitungszeit zu verlängern. Sie ist im Auflagebereich eh zu kurz, denn es kann doch keine Rolle spielen ob ich 30 / 40/ oder 60 Schüsse abgebe werden..

    Hierzu sollte man wissen, das es zwei grundsätzliche Arten der Ständer gibt. Der eine besteht aus drei Stahlrohren für die Beine, und dient als Träger für die runde Platte und einem in der Höhe verstellbaren Rohr.

    Der andere hat zusätzlich in den Eisenrohren je ein weiteres Rohr, welches nochmals in der Höhe verstellbar ist. Leider sind sie nicht immer in Waage. Da bleibt einem nur die Möglichkeit, sich in den Untergrund, sprich unter den Tisch zu begeben und versucht mehr schlecht wie recht, das Teil gleichmäßig auszurichten. In dem dort herrschenden Kabelgewirr ohne fremde Hilfe kaum möglich.

    Bisher ist es so, dass die beiden Arten der Auflageständer bunt gemischt am Schießtisch stehen.

    Ebenso wie die Schützen*innen. Dazu kommen noch die Hockerschützen. Einen korrekt ausgerichteten Auflagestäner zu bekommen, ist somit ein Lotteriespiel.

    Alles vor dem Hintergrund der Chancengleichheit.

    Für den DSB, der ja so viel Wert auf faire Wettkämpfe legt, ist es ein Armutszeugnis hoch drei!

    Aber solange sich die breite Masse der Schützen dieses unwidersprochen bieten lässt, wird sich nichts ändern.

    Der DSB ist jedoch gut abgesichert. In der Ausschreibung ist es immer festgeschrieben: „Mit der Teilnahme der Meisterschaft werden die Bedingungen der Ausschreibung anerkannt.

    Mit Schützengruß

    Max 319

  • Bromfiets Warum? Wenn ich schon lese was für ein Thema ein reines Unterstützungsmittel auslöst vergeht mir die Lust drauf. Das Talent des Schützen tritt immer mehr in den Hintergrund, die technische Ausstattung - bis hin zum Klotz auf den die Pistole aufgelegt wird - wird (bzw. muss) geregelt werden bis zum geht nicht mehr etc.

    Ich komme mir vor als würde man einem Marathonläufer vorgeben auf welchem Untergrund er zu laufen hat, in welchen Prüfkasten seine Schuhe passen müssen, bei denen die Sohle aber nicht mehr als 2cm über den kleinsten anatomisch möglichen Seitenwinkel des großen Zeh's hinausragen darf, wie die Länge seiner Schnürsenkel zu sein hat - geschweige denn von der Art der Schnürung, wie eng sein Laufshirt sein muss und ob es aus dem selben Material sein darf wie die Hose. Ob er eine Mütze tragen darf und ob diese die Ohren berührt, eine Spoilerwirkubg haben darf um den cw- Wert zu verbessern bzw ob es zulässig ist die Mütze länger zu machen und die Ohren freizuschneiden, ob er die Arme beim laufen anwinkeln darf oder ob diese am Hosenbund (mit einem vorgegebenen Finger eingehakt sein müssen. Der Gummi im Hosenbund wohlgemerkt mit einer Zug- und Haltekraft die nicht höher sein darf als ......

    Ich weiß, maßlos übertrieben und sehr polemisch. Aber genau so komme ich mir manchmal vor wenn ich Themen zum erlaubten Material bzw Regelwerk mitlese. Zeffix, soll doch jeder das als Auflage nutzen was er mag. Was die größten Vorteile verspricht wird sich durchsetzen und verbreiten. Wer auf anderem Material besser schießt - so what.

    Wenn früher alles besser war, dürfte aus morgiger Sicht heute also gut gewesen sein.

  • Und was spricht denn dagegen einen „Standardauflagebock“ zu definieren, dessen Bauart und Material vorgeschrieben ist und der generell verwendet werden muss?

    Nichts. Die Formel 1 fährt seit Jahren mit den gleichen Reifen für alle Teams.

    Bei der unterschiedlichen Materiallage wundert es mich nicht, dass Auflageschiessen nicht international wird.

    Die Waffe ist klar geregelt und wird kontrolliert. Da regt sich niemand auf. Der Auflageständer der zum Set dazu gehört wie die ebenfalls regulierte Schießbrille und vieles mehr hat eine große Breite an Ausführungen.

  • Ich weiß, maßlos übertrieben und sehr polemisch. Aber genau so komme ich mir manchmal vor wenn ich Themen zum erlaubten Material bzw Regelwerk mitlese. Zeffix, soll doch jeder das als Auflage nutzen was er mag. Was die größten Vorteile verspricht wird sich durchsetzen und verbreiten. Wer auf anderem Material besser schießt - so what.

    Vor allem steht es ja jedem frei, das selbe Material zu nutzen, wenn jemand meint, es wäre ein Vorteil.

    Wie wird man am schnellsten besser? Ausreden ausbauen!

    Wer ist mein einzigster Gegner? Ich!