Das ist mir auch aufgefallen, sehr viele standen fast frontal. Mir wurde in Wiesbaden auch der rechte Fuß weiter vorgestellt und bin gut damit zurecht gekommen.
Jeder soll so schießen wie er sich am wohlsten fühlt. (ohne Schmerzen)
Iris Zimmer hat im Anschlag, einen sehr gestreckten Körper, mit nach oben gestreckten Hals.
Die Schaftbacke liegt seitlich am Wangenknochen. (kann man nicht richtig erkennen)
Ich könnte dass so nicht, da zu viele Muskeln angespannt werden müssen.
Aber es funktioniert (gute Ergebnisse beweisen das)
Ich habe bis vor 4 Wochen auch mit dem "nach vorn vorgestellten Bein" geschossen.
Dadurch kommt die Schulter nach vorn und der Arm der zum Vorderschaft geht, wird etwas entspannt.
Der große Nachteil ist, dass der Körper jetzt über zwei Achsen schwingen kann. (Vor-Zurück und seitlich)
Und es sieht "Scheiße" aus, weil man eine Hucke bekommt.
Wenn man aber parallel zur Ziellinie steht, und die Beine etwas über die Schulterbreite spreizt, hat der Körper einen seitlich stabilen Stand.
Jetzt schwingt er nur vor und zurück. Und jetzt kommt der Auflageständer und seine Rutschhämmung ins Spiel.
Darum kommen ja viele in Dortmund mit den Ständern nicht klar. Weil sie auf ihrem Heimstand, an dem Tisch befestigte Auflagen mit Rundholz haben.
Ein Dreibein mit Edelstahlablage ist dann schon eine Herausforderung, wenn man nicht öfters darauf trainiert.
Hier ist nur ein geringer Druck nach vorn möglich, entweder das Gewehr rutscht oder der Ständer kippt.
Durch meinen neuen Stand (Beine parallel zur Ziellinie) bin ich nicht viel besser geworden, sieht aber etwas sportlicher aus.
Obwohl ich immer noch eine leichte Hucke bilde, indem ich den Hals nach vorn zum Diopter neige.