Beiträge von poolbaucenter

    Morgen Nachmittag fahre ich zum Waffen Beer nach Kempten zum Muni Einschießen und bin gespannt mit was ich wieder rauskomme. Bin derzeit mit RWS 10 auf LG 400 bzw. LP 500 beides Auflage im wesentlichen zu frieden. Leider sind ab und an, auch mal am Kelch lädierte Diabolo dabei, bei dem Preis sollte das nicht passieren. Mein Mann schießt Lupi derzeit mit H&N Sport zu 5.-€ die Dose und da war bisher nur ein verdruckter Kelch dabei. Meist liegt es aber an mir wenn was daneben geht, deshalb sehe ich das alles nicht gar so eng.

    Kannst dort ja mal fragen, ob mal ein kleiner Test bei dem LG 400 mit den China Diabolos möglich ist. Nur mal so als Vergleichstest.

    Ich finde nicht, das Qiang Yuan eine schnelle Lösung sind, sondern dass sie Topp sind. Eine meiner Adressen für Munitionstest, nimmt keine RWS mehr, weil die Qualität so nachgelassen hat. Ich habe für mein Monotec wie auch jetzt für mein Itec bei RWS nichts gefunden, aber immer wieder bei der China. Zuletzt 5,3 mit 108,1.

    Gerade wenn ich "Jokere" merke ich, dass die China nur einen minimalen Ausschlag auf der 100stel Uhr haben.

    Ich bin von denen überzeugt. Bis jetzt zumindest

    Mike, die Qualität der Qiang Yuan ist unbestritten sehr gut.

    Ich meine ja nur, das es eine "schnelle Lösung" ist, für Schützen die nicht zum Munitionstest wollen. (wie mich :))

    Ich habe momentan eine 800er im Verein, wo die Qiang Yuan nicht läuft.

    Ich bin der Kleinen wirklich hörig und sie bekommt das was sie möchte.
    Es hört sich natürlich toll an mit euren asiatischen Murmeln… Doch seit mir bitte nicht verärgert!
    Ich bin überzeugt von RWS und bekomme diese nicht gefördert…

    Die Chinesische Diabolos sind nur eine schnelle Lösung die zu 80% passt.

    Angeschossene RWS kann das viel besser, aber das richtige los mußt du erst mal finden.

    Und dann noch die RWS Qualitätsschwankungen in der Schachtel. :/

    Wenn ich einen hochwertigen Wettkampf schieße, muss ich von meinem Gewehr und der Munition zu 100% überzeugt sein, und nicht auf den nächsten Ausreiser warten, für den ich nichts kann.

    Solange 'mein' Streukreis deutlich größer ist, als der Streukreis der Munition, wird sich das wohl auch nicht ändern.

    Das höre ich bei jedem Wettkampf, wo ich hinfahre. "die Fehlerquelle steht meistens hinter dem Gewehr"

    Viele regen sich über die hohen Ergebnisse anderer Schützen auf. Und fragen mich, wie das geht.

    Und wenn ich dann mal deren Gewehr in den Anschlag nehme und ein paar Testschüsse mache, merkt man sofort, "hier stimmt überhaupt nichts"

    Falsche Visierung, Falsche Munition, Schafteinstellung paßt nicht, Auszug viel zu straff ....... :/

    Jedes Gewehr hat seine Grenzen. Und bei einem Gewehr, wo nichts paßt, ist eben bei 316 Ringen Schluss.

    Das macht auch wenig Sinn, mit so einem Gewehr zu trainieren. (außer man ist mit 316 Ringen zufrieden)

    Mit der richtigen Einstellung und der richtigen Visierung, ist eine Steigerung sehr schnell möglich.

    Der unerfahrene Schütze sucht den Fehler immer bei sich. Und das ist ein sehr großer Fehler.

    Ich möchte hier auf das altbekannte AIDA-Schema verweisen - Aufmerksamkeit erregen, Interesse wecken, Verlangen (desire) erzeugen und dann ACTION (also in unserem Falle aktives Mitglied werden).

    Und das ist genau die Formel, die wir nicht in Gang bekommen.

    Nur mit Jugendarbeit kann man das nicht erreichen. Bis dass Früchte trägt, vergeht zu viel Zeit.

    Für viele Vereine muss eine schnellere Lösung her.

    In meinem Umfeld schließt jedes Jahr ein Verein oder Vereine schließen sich zusammen.

    Sieht richtig gut aus.👍

    Die Kappe ist ja identisch mit der "MEC free Position"

    Nur halt mit dem Grip Belag

    Fakt ist leider, egal welche Formate wir Schützen bereitstellen, ob Webseiten, YouTube Filme, Podcasts oder sonstige Inhalte in den sozialen Medien, wir bedienen damit zu über 90% nur die eigene Blase.

    Dabei ist es egal, ob es Berichte (in welcher Form auch immer) über Wettkämpfe und deren Ergebnisse handelt, über die Ausübung des Sports, Waffenrechtliche Inhalte sind.

    Was wir aber brauchen, sind Inhalte, die auch Menschen in möglichst großer Anzahl, die außerhalb der Blase interessant und beworben werden können.

    Und da haben wir sxhon das nächste Thema: Wie kann die Blase verlassen werden?

    Das hast du nicht Unrecht.

    Aber wie soll dass aussehen?

    Unsere Videos werden meistens von Interessenten angeschaut, die in den Verein eintreten wollen.

    Die breite Masse erreichen wir damit nicht.

    Wir haben das für den Schützenverband Berlin-Brandenburg in diesem Jahr so gemacht:

    Wir sind eine Medienpartnerschaft mit Hauptstadtsport.TV, einem lokalen Anbieter, eingegangen, der uns zu 14 Veranstaltungen begleitet hat und daraus einen ersten Imagefilm erstellt hat.

    Den könnt ihr gerne hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=KLzaNVrccQI

    Im nächsten Jahr ist die Fortsetzung des Projektes geplant, dann sollten auch weitere Disziplinen abgebildet werden, die wir in diesem Jahr noch nicht geschafft haben zu zeigen und dann einen Imagefilm 2.0 geben.

    Klar, kann das eigentlich nur regionales Marketing sein, aber wenn unsere Vereine diesen auch zur Mitgliedergewinnung nutzen, dann hat sich der Aufwand aus meiner Sicht sehr gelohnt!

    Das Video kenne ich schon :)

    Das ist einer der besten Imagebeiträge der letzten Zeit. Richtig gut gemacht.

    Und auch mal ein Werbevideo, wo keiner in Tarnklamotten mit Halbautomat im Anschlag durchs Bild rennt ;)

    Auf den Imagefilm 2.0 bin ich schon sehr gespannt.

    So ist es, trotz allem haben gerade die alternativen Verbände ohne nennenswerte Jugendarbeit enormen Zulauf und teilweise Aufnahmestopp werden zu hoher Nachfrage.

    Nur zum Verständnis: Ist der 10jährige dem Fußball kein Spaß mehr macht, der für Turnen zu kräftig ist, schwimmen auch nicht gefällt und nun beim Aufgelegt eine angenehme Unterhaltung gefunden hat nicht auch Quereinsteiger?

    Da bin ich bei dir.

    Quereinsteiger unter 40 Jahren landen meistens im Breitensport und dienen dazu, einer Überalterung im Verein entgegen zu wirken.

    Die zweite Nachwuchsschiene sind die olympischen Disziplinen. Da kann ein kleiner Verein nur die Grundlagen Arbeit leisten.

    Dafür haben wir aber richtig gute Vereine, wie z.B. Kevelaer oder Suhl

    Wer mit Kindern nicht umgehen kann, sollte auch nicht dazu aufgefordert werden, Nachwuchsarbeit zu betreiben. Es gibt m. E. viel zu viele negative Beispiele, die auch bei gut gemeinter Absicht, abschreckend auf die Kinder und Außenwelt wirken - das negative Image der Schützenvereine verstärken.

    Wer mit Kindern nicht umgehen will, sollte dazu natürlich auch nicht gezwungen werden.

    Da bin ich voll bei dir.

    Aber da hat man im Verein ganz schön gepennt und die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wenn man sich als "Verein" bezeichnen will, gehört Jugendarbeit mit dazu.

    Das ist in jedem Verein so. Feuerwehr, Fußball, Angeln.....

    Ohne Jugendarbeit ist man immer auf Quereinsteiger angewiesen.

    Ja, nur kann ich aber auch ältere Schützen verstehen, die sich selbst genügen, die den Sport und das Vereinsleben möglichst nach ihren Vorstellungen und letztlich auch weitestgehend unter ihresgleichen betreiben wollen. Die wollen eben nicht immer, etwas krass ausgedrückt, die lieben Kleinen bespaßen.

    Auch das sollte man respektieren, auch wenn es für die Entwicklung und Zukunft des Sport natürlich auch problematisch sein kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Das wird das Problem von einigen Vereinen in der Zukunft werden.

    Unsere Waffenbehörde erkennt diese Entwicklung schon sein Jahren und hat geäußert:

    "Wir müssen die Schützen nicht weiter stressen oder Bedürfnisse beschränken, 50% der Thüringer Vereine sterben eh in den nächsten 10 Jahren aus".

    Da betrifft es meistens Vereine, die keinen eigenen Schießstand haben. Nur rund 50% der Thüringer Vereine haben in Thüringen einen eigenen Schießstand.

    Vereine die einen eigenen Schießstand haben, stehen natürlich unter Druck, den Stand weiter zu erhalten.

    Der Tag der offenen Tür soll die offene Kasse füllen und die Leute unterhalten, da kann dann derjenige der sicher keinen dreistelligen Betrag für einen regelmäßigen Trainingstag abdrücken will, nochmal wie früher beim Bund für wenig oder lau mit richtigen Waffen schießen und alle sind zufrieden.

    So sieht das unser Verein nicht. Die Kasse ist auch ohne solche Veranstaltungen voll.

    Wir nutzen den "Tag der offenen Tür" und weiter öffentliche Auftritte zur "Imagepflege" und um zu zeigen was wir auch für ein lustiger Haufen sein können. Das findet man in der heutigen Zeit sehr selten und da kann man auch Menschen für unseren Verein begeistern.

    Und gerade die regionale Presse lebt von Informationen, die ihr als Pressemitteilung oder Presseeinladung zugeschickt werden. Falls also nie berichtet wird kann es auch daran liegen, dass sich niemand mit (fachlich gut geschriebenen und relevanten) Inhalten an die Presse wendet. Und da können wir alle selbst kleine Schritte gehen und einfach mal damit anfangen.

    Unsere lokale Presse sucht immer solche Vereinsberichte und unsere Verein macht bei jedem Pokalschießen einen Beitrag für die Presse fertig (mit Foto) und der wird innerhalb 2 Tagen 1:1 veröffentlicht.

    Wir führen auch seit Jahren einen "Bürgermeister Pokal" durch, mit Anwesenheit des Bürgermeisters, um ein nahe Bindung des Vereins an die Stadt Apolda zu vertiefen .

    Für das "verstaubten Image" wie du es sagst, sind die Vereine auch selber Schuld, da ja auch die Vereine verstauben.

    Viele kleine Schritte, durch die vielen Vereine, können was bewegen.

    Genau hier liegt allerdings auch eines unserer Probleme. Wir haben zu dieser medialen Falschdarstellung unseres Sportes kein wirkliches Gegengewicht anzubieten, da der gesamte Schießsport nahezu unsichtbar in der Öffentlichkeit ist.

    Damit meine ich nicht lokal im eigenen Ort, sondern medial.

    Wir brauchen aber ein mediales Gegengewicht zu den ganzen eher negativen Medienberichten über den legalen Waffenbesitz, da wie Du geschrieben hast:

    Und zu diesem medialen Gegengewicht gehört es auch, dass der Sport selber sich nach Außen positiv präsentiert. Das geht auf vielfaches Art und Weise, moderne Webauftritte, Werbung in Printmedien (nicht nur Wettkampfergebnisse oder Artikel und Veranstaltungen), Tag der offenen Tür (wobei diese in meinen Augen nur rein regional hilfreich sind und meist nur von eh schon Interessierten besucht werden) oder eben auch Auftritte in den den sozialen Medien wie Facebook, "X", youtube, etc.

    Genau hier liegt das Problem. Die kleineren Vereine "igeln" sich ein und schimpfen auf die Medien und deren Darstellung.

    Unser Sport macht einen riesen Spaß und das sollten die Vereine nach außen tragen.

    Auch bei den größeren, sportlich sehr engagierten Vereinen hat das ganz schön nachgelassen.

    Und wir haben so viele Möglichkeiten. youtube , Instagram, Facebook ......

    Ich habe seit diesem Jahr angefangen, von jedem größeren Event eine Präsentation im Videoformat zu erstellen und auf unsere Vereinsseite und im youtube zu veröffentlichen.

    Der Zuspruch war enorm und das war die beste Mitgliederwerbung. Und hier konnte man auch den extremen Gegensatz zu der medialen Darstellung aufzeigen und die Medien damit bloßstellen.

    Wenn mal abends nichts im Fernsehen kommt , dann gehe ich ins youtube und schaue mir die Videos von anderen Vereinen an.

    Um mal zu sehen wie es die anderen Vereine machen und was man davon bei sich im Verein noch umsetzten kann.

    Wir könnten den ganz medialen Bereich mit Klarstellungen überschwemmen, wenn alle mitmachen würden und damit die mediale Darstellung bloßstellen.

    Die BSG Apolda bei der Landesmeisterschaft 2024 in Suhl

    (2991) Die BSG Apolda beim International Masters CUP 2024 in Suhl - YouTube

    Ja, für unsere westdeutschen Forenmitglieder:

    a) Ich kann kein Freund "des Ostens" gewesen sein, da ich selber Teil des Ostens war, 1968 geborener und gelernter, sogar studierter DDR-Bürger mit guten M/L-Kenntnissen, allerdings immer mit dem Makel politischer Unzuverlässigkeit: "Du solltest deinen Klassenstandpunkt und deine Weltanschauung überdenken!" riet mir in der 10. klasse meine Klassenleiterin. Durfte trotzdem zum Abi und studieren, weil Klassenbester. Und natürlich in der FDJ, wenn auch ohne die eigentlich obligatorische Jugendweihe. Ich bin gut katholisch und somit nie ein Freund der Kommunisten gewesen. Wenn auch nicht alles schlecht war in der DDR ...

    b) Ja, die GST hatte viele Gesichter, viel Spaß etc ... - aber wenn man genau hinschaute, war JEDE Tätigkeit der GST auf Verbeserung der Wehrkraft ausgerichtet: Funker sollten funker werden, Modellbauer Techniker, Segelflieger MiG-Piloten, Schützen Mot-Schützen usw. Man konnte sogar fast kostenlos seinen Führerschein machen - allerdings mit der Auflage, sich mind. 3 Jahre für die NVA zu verpflichten - als Fahrer.

    c) Die vormilitärische Ausbildung in der Schule war eine Gemeinschaftsproduktion des Ministeriums für Volksbildung und des Ministeriums für Verteidigung. Wir hatten Wehrkundeunterricht (Pflichtfach mit Schulnoten!) und in verschiedenen Schuljahren und später im Studium entsprechende Lager zu besuchen - die Mädchen incl. der wehruntüchtigen Jungen die Lager für Zivilverteidigung, die Jungs kamen ins Wehrlager. Genossen habe ich damals das Schießen mit der KK-Mpi 69 - das war wirklich cool.

    Die gesamte DDR war militaristisch geprägt - bereit, an der Seite der Bruderländer für den Sozialismus unterzugehen, also den Feind bis zur Oder-Neiße-Friedensgrenze zu stoppen. Oder die Kapitalisten bis zum Rhein zu jagen (bis dahin reichten die mobilen Brücken der NVA-Pioniere) - und dabei aufgerieben zu werden. Ab Frankreich bzw. im anderen Falle ab deutsch-polnischer Grenze hätte die rote Armee den Blitzkrieg dann weiterführen wollen. Naja ... kein Plan überlebt die erste Feinberührung, sag ich mal.

    Sorry großer Meister.

    Aber dass spiegelt die DDR in keinster Weise wieder.

    Querdenker gab es und die hatten es auch nicht einfach. Aber das ist heute auch nicht anders.

    Von mir bestimmt nicht, allerdings habe ich an der Jacke kein Anti Rutsch mehr. An meiner Billigjacke war es eh nur irgendein angerauter Stoff der nach ein paar Monaten schon durchgescheuert war und ich den Plunder ganz entfernt habe.

    Und den Tipp an der X-LINE Anti Rutsch anzubringen fand ich interessant, habe ich aber nie umgesetzt. Das gibt wie du schon sagst unnötiges Gesabbel. Ich komme momentan sehr gut mit meiner Schaftkappe klar.

    Alles gut ;)

    Der Punkt G ist nur wieder alles etwas schwammig :/

    Das frage ich mich auch - poolbaucenter, hast du nicht vor einiger Zeit die Arbeit der GST so gelobt? Ist nichts anderes: Die Jugend wehrfähig machen.

    Apropos die Jugend wehrfähig machen: Der gute alte Turnvater Jahn hat ja den Jugendsport zwar nicht erfunden (das waren, glaube ich, die Griechen), aber für Deutschland neu entdeckt - damit die verschlaffte teutsche Jugend (Juden waren explizit ausgeschlossen, selbst Konvertiten durften nicht mitmachen) der 1810er Jahre wieder fit wird im Kampf gegen den französischen Erbfeind.

    Grüße

    Das du kein Freund des Ostens warst, hast du ja schon mehrfach gesagt.

    Aber die GST hatte viele Facetten. Vom Modellbau , Tauschen , Segeln, Fliegen ...... und natürlich auch dem Schießsport.

    So zur Info für unsere westdeutschen Schützen, die "vormilitärische Ausbildung" in der DDR , die jeder Junge 6 Wochen lang mit 14/15 Jahren durchlaufen mußte, hatte nichts mit der GST zu tun.

    Diese Ausbildung war eine Vorbereitung auf den Militärdienst.

    Was in Polen da gerade abläuft, ist eine Vorbereitung von 14 jährigen Kindern auf den Krieg. (und das noch als Pflichtfach in der Schule)

    Und dass ist für mich das kranke !!