Beiträge von poolbaucenter

    Hier sehe ich die Ursache auch darin, dass der ehemalige Vizepräsident Sport die Änderungen in der SpO anscheinend im Alleingang vorgenommen hat und sich leider alle darauf verlassen haben. Nun musste der BSpL diese Aufgabe wohl übernehmen und hat sich die SpO nicht genau genug angeschaut oder die Zusammenhänge auch nicht erkannt.

    das kann schon sein,

    Wenn ich so ein Amt übernehme, dann sollte ich mir auch sicher sein, das man genug Kompetenz und Fachwissen mitbringt, um das Amt nahtlos weiter zu führen.

    Wenn man das sich mal vortragen lässt, erkennt jeder das Problem

    Es interessiert nur niemanden, weil andere Sachen wichtiger sind

    Das ist nach zwei Stunden rausgekommen.

    30 Schuss mikroskopisch makellose Diabolos, aus einer halben Schachtel R10.

    Das soll keine Abwertung der R10 sein, ich suche nur den Grund für die Ausreißer in den Serien vom Munitionstest.

    Meine Wettkämpfe schieße ich weiter mit der angeschossenen R10 und die Chinesen im Training.

    Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen, aber die Vorrichtung ist der Hammer - absolut präzise :)

    Diaboloprüfgerät JOKER VARIO - Lottes Sport + Technik

    Ich befürchte ja, den meisten werden diese Widersprüche gar nicht auffallen. Die winken einfach durch, was vorgelegt wird. :successful:


    Mit bestem wenn auch etwas respektlosem Schützengruß

    Murmelchen :saint:

    Ich durfte als Vertretung für unseren Landessportleiter zweimal an dieser Sitzung in Wiesbaden teilnehmen.

    Da ging es nur um olympische Disziplinen, Deutsche Meisterschaften in München, Bundesliga, Kaderschützen .........:/

    Das "Auflageschießen" hat dort überhaupt niemanden interessiert.

    Und wenn dann so ein Antrag vom Auflageschießen auf den Tisch kommt, wird der nur belächelt und schnell abgearbeitet.

    Wie Digedag schon geschrieben hat : " Ich frage mich, ob die meinen Antrag überhaupt gelesen haben"

    Man sollte den Fehler im System aber nicht nur bei den hohen DSB Funktionären suchen,

    sondern auch bei euren gewählten Landessportleitern, den die Auflageschützen einfach am Arsch vorbei gehen .

    Weil genau so habe ich diese in Wiesbaden erlebt.

    Dass liegt aber auch daran, dass die Probleme mit den olympischen Disziplinen überwiegen und schon den kompletten Zeitrahmen in Anspruch nehmen .

    Für den Breitensport bleibt da leider keine Zeit mehr.

    Das Fingerspitzengefühl hat seinerzeit dazu geführt, dass überhaupt noch Schützen zu den LVMs gemeldet haben. Das was Du gutheißt, das mag vielleicht sportlich gerecht sein, das ist aber bewiesenermaßen ein Sargnagel für die Meisterschaften.

    Unsere Landesmeisterschaft in zwei Wochen in Suhl ist bis auf den letzten Stand und Start ausgebucht.

    Wir hatten in diesem Jahr auch schon Wettkämpfe in Suhl mit den neuen Regeln.

    Da hat keiner was negatives darüber verloren.

    Wichtig war nur dass es kontrolliert wurde und die Bedingungen für jeden Schützen gleich waren.

    Obwohl es in Thüringen eh nicht die großen Schrauber gibt.

    Stellt sich nur die Frage, ob wir die SpO richtig lesen, oder diejenigen, die sie offensichtlich anders auslegen. :/

    Man sollte eher zwischen Theorie und Praxis unterscheiden.

    Es ist schon was wahres dran, die Änderung in der 1.4.6. für LGA anzuzweifeln.

    Aber in der Praxis müssen wir mit den anstehenden Landesmeisterschaften auch klar kommen.

    Die nach der neuen Regeländerung geschossen und kontrolliert werden.

    Meine Erkenntnis - RWS (R10) macht bezüglich Kelchrotation einen guten Eindruck. Kleinere Dellen am überdimensionierten Heck werden beim Umformen auf das Laufprofil eher bedeutungslos.

    Da gebe ich dir Recht.

    Das ist ein in Wasser abgeschossener R10

    Aber auch hier kann die Reibung unterschiedlich sein, wenn die verschiedenen Kelchformen, mit verschiedenen Kräften durch den Lauf gepreßt werden.

    Wir verlangen eine Genauigkeit von 1 zehntel Millimeter auf 10m

    aus reiner Neugier über Sinn und Zweck bzw. Auswirkungen, such dir mal 50 deiner Meinung makellose Diabolos heraus und benutze sie für eine Serie die du dann hier einstellst, egal welches Ergebnis heraus kommt.

    bin ich voll bei dir. aber darum geht es mir nicht.

    ich habe ja gesagt, dass die RWS R10 eine sehr gute Munition ist, beim RWS Test hatten wir Lose mit 5,3 - 5,5mm.

    und dann kahm der Ausreißer, der alles kaputt gemacht hat und genau den versuche ich zu finden.

    Momentan weiss ich noch nicht wo ich suchen soll.

    RWS hat mir da ein paar Tipps gegeben und gesagt das so etwas nicht bei den minimalen Gewichtsschwankungen zu suchen ist.

    Überwiegend streut meine Munition in die Richtung oder sogar etwas besser die ich vorgegeben hab. Dann freue ich mich und denke - Glück gehabt.

    Leider streut die Munition manchmal auch ordentlich in die falsche Richtung. Dann ärger ich mich und denke - Pech gehabt.

    Ich konnte noch nie den Meistertitel erringen. Die anderen haben einfach mehr Glück mit der Munitionsstreuung.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich mal abends unter einem Mikroskop Diabolos aussortiere. Aber manches ist schon bedenklich

    Von 10 getesteten, ist einer fehlerfrei.

    Aber die mikroskopisch kleinen Macken müssen nicht unbedingt große Auswirkungen auf den Streukreis haben.

    Auf den Fotos ist nur erst einmal das Kelchende zu sehen.


    Was die 1.4.6 betrifft: Es war bis jetzt vollkommen strittig, ob diese Regel für LGA gilt oder nur für KKA und wie sie zu interpretieren ist. Wie hier auch im Forum deutlich wurde, widersprechen sich in diesem Punkt offensichtlich mehrere Regeln innerhalb der DSB-SO. Insofern bin ich eher der Ansicht, der TSB und andere Landesverbände haben damals "in vorauseilendem Gehorsam" einer endgültigen Entscheidung bzw. Klärung durch den DSB vorgegriffen. Erst jetzt ist klar, was gilt.

    die 1.4.6. Diskussion hat doch endlich ein Ende gefunden

    Jetzt geht es um die Umsetzung . Dafür ist doch so eine Forum eine ganz tolle Sache, Erfahrungen auszutauschen.

    Bei den Landesverbänden, bei denen ich geschossen habe (Sachsen, Sachsen Anhalt, Berlin, Thüringen, Bayern) war vom ersten Tag an alles klar.

    Alles andere waren sinnlose - belanglose Diskussionen (wie toll die auf euch oder auf Iris gehört haben - habt ihr ja jetzt gemerkt) :/

    ""endgültigen Entscheidung"" die wurde schon am 30.10.24 von der TK beschlossen.

    Was jetzt vielleicht noch irgendwann mal kommen wird, ist eine "Klarstellung" von der TK.

    Sehe ich anders. Ein Hocker ist zum Hinsetzen da, selbstverständlich in ruhiger, nicht störender Weise. Sitzende und schießende Schützen sind für den Kampfrichter eindeutig zu erkennen und das Gewehr wird auf dem Tisch mit Sicherheitsschnur abgelegt, das übrige Gepäck sogar ganz im Rückraum. Manche Schützen setzen sich während des laufenden Wettkampfes auf den Hocker und essen eine Banane u. a. Das stört offenbar nicht.

    Da können wir in 2 Wochen in Suhl mal drüber schwatzen :)

    Das ist Suhl und der ominöse Hocker . Im Wettkampf kannst du den Hocker ja nutzen.

    Aber vergiss nicht, viele Hallen haben Schwingböden, die alles über mehrere Meter übertragen.

    Und schau mal wie nah sich der Hocker an deinen Nachbarschützen befindet.

    Ich habe in Brandis vom Kampfrichter meinen Nachbarschützen entfernen lassen, der einfach nicht aufhörte, nach seinem Wettkampf an seinem Stand rumzutanzen. Und Brandis hat einen richtig guten Schwingboden.

    Welchen Kampfrichter in Suhl meinst Du? Es gibt dort in letzter Zeit einige, die nach meinem Geschmack etwas übertreiben und mit wenig "Fingerspitzengefühl" agieren. Um nicht missverstanden zu werden: Klare Regelverstöße sollten schon geahndet werden, aber es gibt auch Grenzfälle, bei denen es ein freundlicher Hinweis täte und meiner Ansicht nach z. T. auch unsinnige Anweisungen. Mir hat man z. B. verboten, mich nach meinem abgeschlossenen Wettkampf auf den bereitgestellten Hocker zu setzten. Ich sollte den Stand komplett verlassen. Meine Nachfrage, wieso, wurde damit begründet, ich würde die anderen Schützen stören, wenngleich ich mich zwischen den Serien schon dort hinsetzen dürfte. Ist doch Unsinn, solange ich mich ruhig verhalte! Wenn man "Haarspalterei" betreibt, geht irgendwann niemand mehr hin.

    Was die neue Regel 1.4.6 betrifft: Mal abgesehen davon, wie umstritten sie offenbar ist, habe ich bislang vom TSB noch nirgends einen offiziellen Hinweis darauf gesehen, nur Verlautbarungen von Dir und anderen, dass man sie angeblich auch auf der TLM für LGA anwenden will. Dann sollte zumindest auf der Einladung zur TLM darauf hingewiesen werden, sonst lässt man vermutlich zahlreiche Schützen ohne betrügerische Absicht, die sich nicht ständig in Foren aufhalten, einfach aus Unkenntnis "auflaufen". Ob das der Teilnehmerzahl an der TLM förderlich wäre?

    "Fingerspitzengefühl" - siehst doch zu was das geführt hat.

    "Der Kunde (Schütze) ist König" - vorbei - klare Kante zeigen (wieder Respekt vor dem Kampfrichtern und der SpO bekommen)

    Der Hocker steht aber direkt am Stand zum ablegen deiner Sachen. Wenn du den Wettkampf beendet hast, solltest du die Faden einlegen und den Stand verlassen . Ist absolut normal.

    Viele Schützen fangen dann noch an am Stand was zu trinken oder ihr Sachen zu sortieren oder zu schrauben.

    Waffe Ablegen - Sichern - kurzes Handzeichen zum Kampfrichter und einfach den Stand verlassen, in den Zuschauerbereich oder in eine Stuhlreihe etwas weiter hinten den noch schießenden Teilnehmern

    Wenn da alle auf Ihren Hocker sitzen bleiben würden, wird die ganze Sache unruhig und für den Kampfrichter unübersichtlich.


    Die 1.4.6. war in Thüringen nie ein Thema - darüber zu informieren oder zu diskutieren sind nicht die Aufgaben vom Landesverband.

    Wie es sich ja gezeigt hat, hat der TSB, mit seiner geradlinigen Haltung gegenüber der 1.4.6. absolut Recht behalten.

    TK - Beschluss vom 30.10.24 gültig ab den 01.01.25 (Schluss - Aus - Ende)

    Es wäre sinnvoller gewesen, die Zeit und Energie für das Training und die Umsetzung zu nutzen, als hier alles anzufechten und anzuzweifeln.

    Digedag
    Ich schließe mich Zottis Frage an: Wann wurde kontrolliert und die DQs ausgesprochen? Kann ja nicht vor dem Wettkampf gewesen sein, denn dann hätten die Schützen noch umstellen können. Wurden sie während des Wettkampfes angesprochen und disqualifiziert oder danach? Nun sollte zwar jeder Teilnahmer die SO einschließlich neuer Regeln kennen, zumal ja Schützen des gleichen Vereins offenbar informiert waren. Aber vielleicht wäre ein Hinweis während der Probe fairer gewesen, zumal wenn die Verstöße so deutlich zu sehen waren? Wie poolbaucenter schon mitgeteilt hat, erfolgt bei uns in Thüringen auch keine Waffenkontrolle vor dem Wettkampf. Es kann also passieren, dass jemand nachträglich disqualifiziet wird, der vielleicht im guten Glauben geschossen hat. Finde ich gerade bei so einer umstrittenen neuen Regel eigentlich ein etwas zweifelhaftes Vorgehen, auch wenn man sich als Teilnehmer informieren sollte. Dann lieber während der Probe eingreifen als hinterher "ätsch" zu sagen.

    Da liegst etwas falsch.

    Waffenkontrollen sind keine Pflicht. Und ein Hinweis vom Kampfrichter in der Vorbereitungszeit, ist nur ein guter Wille vom Kampfrichter.

    Wenn du regelwidrig in der Probezeit gehst, ist es schon vorbei.

    Probezeit ist Wettkampfzeit. Du meinst bestimmt die Vorbereitungszeit.

    Nachkontrollen, direkt zum Wettkampfende können immer durchgeführt werden.

    Auch kein Kampfrichter holt dich bei einem Regelverstoß gleich aus dem Wettkampf. Das stört nur den Wettkampfverlauf und deine Nachbarn.

    In Suhl wirst du während des Wettkampfs disqualifiziert und erfährst es erst nach dem Wettkampf.

    Das wirst du in Suhl, in zwei Wochen live erleben :/

    Dort ist endlich mal ein Kampfrichter der durchgreift, und dem bunten Rummelschießen ein schnelles Ende bereitet 👍

    Jeder will so schießen, das ihm ja nichts weh tut, zwickt oder kneipt. Pustekuchen 👍

    Die Zeit von "wünsch dir was" ist endlich vorbei 🍾👍

    Genau das ist das Problem. Die Zeichnung des RSB suggeriert bei einer stark geneigten Schaftkappe und einen zulässigen oberen Flügel von 25mm. Das funktioniert in der Praxis aber so nicht !!!

    Vgl. Sportordnung 2025 beim Bundesverwaltungsamt online Beitrag 181 oder 140 von mir.

    das ist richtig, mit einer angeschrägten Kappe und ausgeklappten Flügel ist man weit über 25mm.

    Das liegt an der alten Zeichnungsgrundlage, die man verwendet hat.