Man kann es nur als "abenteuerlich" bezeichnen, wie seitens der Verbände und Behörden teilweise mit Erteilungen von waffenrechtlichen Bescheinigungen umgegangen wird. Die maßen sich an, sich über das Gesetz stellen zu können und treffen teilweise fatale Entscheidungen (ja, auch eine blanko ausgestellte grüne WBK habe ich schon gesehen, oder einen Europäischen Feuerwaffenpass, ohne dass derjenige überhaupt eine WBK hätte). Hier wäre ein einheitliches Handeln nach den aktuellen Gesetzen dringend geboten. Aber selbst da scheitert es ja schon. Wir haben haufenweise Novellierungen im WaffG., aber die Verwaltungsvorschriften sind noch von "anno knips" und passen teilweise inhaltlich nicht mehr. Vielleicht sollte das BMI erst mal seine "Hausaufgaben" machen, bevor über andere Dinge "laut nachgedacht" wird.
Beiträge von Digedag
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Man muss sich auch auf seine (Kern)kompetenzen beschränken, sonst verzettelt man sich.
Genau so sehe ich das auch. Warum sollte man Dinge anbieten, von denen niemand eine Ahnung hat.
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Bitte schreib doch einen Beitrag und stell Dein Sportgerät vor.
Optimalerweise in einem eigenen Thread.

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Das gibt es bei uns nicht. Wir haben immer genügend Kampfrichter oder Organisatoren in den Vereinen.
Ihr Glücklichen. Dann hoffe ich mal für Euch, dass das auch so bleibt. Mal abgesehen von den "Experten" - siehe Probleme bei Eurer letzten KM.
ich habe dir immer gesagt, dass dein Verein ein Musterbeispiel ist und vom Alter sehr gemischt.
Auch eure Wettkampfbereitschaft ist sehr lobenswert.
Vielen Dank für die Blumen. Ich denke aber, dass wir in der Hinsicht auch eher und leider die Ausnahme sind.
Ein Verein der nicht mit der Zeit geht und unattraktiv wird , ist zum Sterben verurteilt.
Unattraktiv ist hier das Zauberwort. Stimmt zu 100%. Fast ausnahmslos alle Neumitglieder der letzten 10 Jahre waren vorher auch in anderen Vereinen zum umschauen und "schnuppern". Sie sind alle aus unterschiedlichsten Beweggründen bei uns gelandet und bis heute geblieben. Vielleicht machen wir doch ein bisschen was richtig. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nun nicht immer und alles, was da so kommt, sofort in sein Portfolio aufnehmen muss und trotzdem überleben kann. Wir schauen eher, dass wir den jüngeren Mitgliedern auch die Vereinsarbeit, eine Ausbildung zum Kampfrichter und Trainer "schmackhaft" machen können. Ist schwer genug.
Nur gegen einen sturen Vorstand kommen die Schützen nur selten an.
Das ist in der Tat ein Problem. Wenn sich allerdings genug Gleichgesinnte finden, lässt sich meist auch etwas bewegen.
Im Zweifel hat man allerdings auch immer die Möglichkeit, den für sich "passenden Verein" zu suchen. Der befindet sich manchmal nicht "vor der Haustür", aber auch bei uns fahren manche Mitglieder 50 und mehr Kilometer, um ihrem Hobby nachzugehen. -
Mach Dir keine Sorgen, denn das regelt seit Anbeginn die Natur von selbst und wenn man sich Neuem gnadenlos verschließt, dann ist der Verein damit auch Geschichte.
Nach deiner Theorie reicht es also aus, wenn alle Vereine sich für alles und jeden öffnen. Das sichert dann das Überleben des einzelnen Vereins und letztendlich auch unseres Sports? Da kann ich nur sagen: leider etwas zu kurz gedacht. Sind es nicht eher all die Menschen, die sich (ehrenamtlich) engagieren, die Vereinsarbeit erledigen, als Schießleiter, Standaufsichten, Kampfrichter und Trainer zur Verfügung stehen, die die Vereine und damit auch den Sport an sich am Leben halten? Damit meine ich nicht nur die DSB-Disziplinen sondern alles querbeet. Auch für Blasrohr, Bogen und "moderne" Waffen werden genau all diese Menschen gebraucht. Aber die Bereitschaft der Menschen ganz generell, ihre "Freizeit zu opfern" um o.g. Tätigkeiten zu übernehmen, schwindet zusehends. Was machst du denn, wenn da eine Horte Schießwilliger (egal von welcher Fraktion) vor der Tür steht und du keine Standaufsicht, geschweige denn einen qualifizierten Trainer mehr hast? Das läuft dann bestimmt alles "von selbst", weil der Verein sich ja "geöffnet hat". Wer hier das gesamtgesellschaftliche Problem nicht erkennt oder erkennen will und seine Augen vor den tatsächlichen Herausforderungen und Problemen unserer Zeit verschließt, dem ist nicht zu helfen. Das ist ja auch kein exklusives Problem des Schießsports, das betrifft nahezu alle Bereiche der Freizeitgestaltung.
Ein schöner Satz fällt mir dazu noch ein: "Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein."
oder noch einer: "Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher auch im Bilde."Ich bin auch ein Freund von Offenheit und Toleranz, all die neuen Dinge und Disziplinen haben sicher auch ihre Daseinsberechtigung und einiges davon bieten wir inzwischen auch selbst an, das alleine ist aber definitiv kein Garant für die Zukunftsfähigkeit eines Vereins.
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Hier geht es auch nicht um mich, sondern um einen Tipp, den ich Poolbaucenter nur mitgeben wollte. Denn faktisch gibt es nur eine Methode, wie man der Überalterung im Verein entgegenwirken kann. Und das ist die Biologie. Die Alten werden sukzessive aussterben und kurzfristig durch jüngere ersetzt werden, die aber dann irgendwann ebenfalls Mitglied der Überalterten sein werden. So ist nun mal das Leben.
Grundsätzlich richtig und auf den Punkt gebracht, aber...
Vielleicht wäre es hilfreich mal von poolbaucenter zu erfahren, was genau er mit Überalterung im Verein meint und vor allem, was er daraus ableitet, d.h. welche Probleme damit einhergehen.
Ich sehe allerdings nicht, dass der rein biologische Kreislauf das Problem ist, den gab es schließlich schon immer und wird es immer geben.
Auch der reine Mitgliederbestand bzw. Zuwachs sollte in unserer Betrachtung und Diskussion nicht exklusiv im Fokus stehen - die eigentlichen Probleme sind doch ganz woanders. Da ich mich zu dem Thema bereits umfassend geäußert habe, an dieser Stelle nur ein Verweis darauf:
RE: Neue Wege gehenWas nützen uns die ganzen Mitglieder, wenn wir bald niemanden mehr haben, der sie "betreut" oder alle sonstigen Vereins-Arbeiten erledigt und Aufgaben (Organisation und Durchführung) übernimmt???
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Auch der noch so eingefahrene Schützenverein muss sich langsam der Diversität im Schießsport stellen. Dazu braucht es aber neue Gedanken & Wege. Frischen Wind!
Naja, ob die Vereine das müssen, obliegt nicht deiner Einschätzung. Allenthalben sollten sie evtl. darüber nachdenken. Selbstverständlich braucht es dazu neue Gedanken & Wege und auch "frischen Wind". Jetzt frage ich aber mal ganz ketzerisch: wo soll der bitte herkommen?
Denn spätestens hier sind wir an dem Punkt angekommen, wo uns die Realität mit all ihrer Brutalität einholt. Wo sind denn all die "Nachrücker" der jungen Generation, die sich ehrenamtlich betätigen wollen? Ich sehe da keine, oder nur geringfügige Bereitschaft.Sonst ist dieser Verein in den nächsten 15 Jahren ein „Lost Place“.
Sehe ich komplett anders. Auch, oder sogar besonders der Schießsport ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Und genau da liegt das Problem. In einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung, wo es nur noch darum geht, an sich selbst zu denken, Spaß zu haben, keine Verantwortung zu übernehmen, unsägliche Gleichmacherei unter dem Deckmantel der Diversität zu betreiben, den Leistungs- und Wettkampfgedanken gänzlich zu verbannen, wie soll das bitte funktionieren? Ich erlebe immer öfter, dass Vereine als reine Dienstleister betrachtet werden. Da gibt es immer weniger die Bereitschaft, außer der Zahlung des Beitrags, etwas für den Verein zu tun. Viele sind nur noch auf den schnellen Spaß aus. Kommen, schießen und wieder gehen. Sorry, aber das ist nicht mein Verständnis eines Vereins. Wenn uns jetzt noch so nach und nach alle Ehrenamtler (Funktionäre, Kassenwarte, Sportleiter, Schießleiter Kampfrichter und Trainer) altersbedingt "wegbrechen" - und genau an diesem Punkt sind wir bereits angekommen - wird schlicht kein Schieß- und Wettkampfbetrieb mehr möglich sein. Daran sterben viele Vereine und nicht weil sie sich der "Spaß haben wollenden Fraktion" verschlossen haben. Wenn ein Verein nur noch aus diesem Klientel besteht, wie soll das gehen, wer soll die Arbeit machen?
Wir haben auch bei uns einige dabei, die an keinen Wettkämpfen teilnehmen und nur aus Spaß an der Freude schießen. Damit habe ich prinzipiell auch kein Problem - solange das nicht zur Regel wird, sonst geht irgendwann das "Licht aus". Aber vielleicht bin ich ja auch nur "ein alter weißer Mann" ohne Visionen.
Warum soll man sich diesen Mitgliedern verschließen. Es gibt auch die Gruppe, die eben reine Freude am Schießen hat und das für sich macht. Warum muss alles nach Disziplin laufen?
Weil es Regeln gibt und auch geben muss. Ohne Regeln würden wir anarchistisch oder gar wie Tiere leben. In Zeiten, in denen das Individuum über alles andere gestellt wird, sind wir nicht mehr soweit davon entfernt. Wir (er)leben gerade einen derartigen Werteverfall , dass mir schlecht wird. Es wird suggeriert, dass man alles bekommen und erreichen kann, ohne etwas dafür zu tun. Werte wie Arbeit, Anstrengung, Fleiß und Disziplin haben ausgedient. Jeder ist sich selbst der nächste und hat natürlich einen "Anspruch" auf all das, was ihm gefällt und ihm Spaß macht - ohne Gegenleistung, versteht sich. Und wenn das nicht funktioniert kann man ja noch Influencer, Reality-Star oder TikToker werden, oder was es da sonst noch so alles gibt. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko... könnte. Sorry, aber das musste jetzt mal raus.
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Zumindest ist meine Info, dass es keine Dichtungssätze bzw. keine Ventile mehr hierfür gibt.
Woher die Info? Ich hatte erst letztes Jahr in München zwei Anschütz 2002 Alu dabei, die ich zur Überprüfung und Reparatur abgegeben hatte. Wurde alles einwandfrei abgewickelt und fleißig getauscht. Die sind wieder "wie neu". Hat auch keiner was gesagt, dass es da knapp wird.
Wo es tatsächlich eng wird, sind Schlagbolzen für die alte Match54. Da habe ich glatt noch zwei Stück mitgenommen. -
und es werden in dieser Klasse auch Landesverbandsmeisterschaften durchgeführt...
In SA gibt es im DLW-Bereich sogar eine eigene LM 100 Schuss Auflage. Finde ich persönlich richtig toll.
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Mich beschleicht so das Gefühl, dass Hansaxel mit seiner Aussage nicht die Katholiken meinte.

..., die missionieren nicht, ...
Dieser Teil sollte reichen...
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Unser SSB finanziert nicht nur Dresden (den Platzhirsch), sondern eben auch z.B. Chemnitz und alle anderen Talentstützpunkte nach bestem Wissen und Gewissen und dem letztmöglichen Euro.
Das hast du aber schön gesagt.


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Ein Beispiel ist das Diana RX200 für ca. 850€ oder Walther Rotex RM8 für ca. 700€. Kann man mit solchen Gewehren seriös im Schützenverein hobbymäßig mitschießen?
Kurz und knapp: meiner Meinung nach grundsätzlich nein. Es sei denn, in diesem Schützenverein steht Hobby- und Spaßschießen im Vordergrund und diese Modelle gehören zum Standard-Equipment, soll heißen, sie werden auch von anderen verwendet. Über das weshalb und warum wurde bereits genug geschrieben. Vielleicht eins noch: sollten DSB-Regeln zur Anwendung kommen, scheiden diese Konstruktionen ohnehin schon aus, da es sich i.d.R. um Mehrlader (mit Magazin) handelt. Dort darf immer nur ein Schuss geladen werden. Glaub mir, das willst du dir auf Dauer nicht antun.
Bei einem Budget von bis 1000 € führt kein Weg an der AR20 vorbei. Gebrauchte Matchwaffen sind allerdings auch eine Alternative. Da bekommt man schon mal eine Anschütz 2002 für unter 1000 €.
Den Vorschlag von Hansaxel würde ich auf jeden Fall bevorzugen. Das macht in dieser Situation am meisten Sinn. Die allermeisten Neulinge bei uns kommen auch erst mal ohne eigenes Sportgerät. Die dürfen dann mit Vereinswaffen schießen und auch mal mit der ein oder anderen privaten eines anderen Mitglieds. Oftmals ist dann relativ schnell klar, wohin die Reise geht. Minimiert Fehlkäufe und steigert die Lust am Sport.
Es kam mal einer mit einer Diana Airbug Co2 Pistole an und wollte damit Auflage schießen. Nach dem dritten Rahmentreffer habe ich ihn das Gerät verpacken lassen und ihm eine P44 in die Hand gedrückt. Danach waren dann plötzlich alle auf der Scheibe. Inzwischen hat er sich eine LP100 besorgt und trifft damit ganz passabel und ein kostenloses Muskeltraining ist auch inklusive
, ganz zu schweigen von den entfallenden Folgekosten für die CO2-Kapseln. -
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Wir hatten in der Vergangenheit auch häufig Probleme mit Kartuschen von 10punkt9 und Prelutec in Anschütz-Gewehren. Das kleinste Problem waren dabei ständig kaputte Dichtungen am Gewehr. Da gibt es auch mal schnell kaputte Druckminderer und dergleichen. Anschütz ist in der Hinsicht "knallhart". Die nehmen z.B. auch in München zur DM kein Gewehr mit einer Fremdkartusche entgegen. FWB übrigens auch nicht mehr.
Seither hat sich aus unseren Reihen keiner mehr eine "Fremdkartusche" gekauft.Am Ende muss aber jeder selber wissen, ob Kartuschen von Drittanbietern genommen werden. Sind ja alle "große Gruppe". Es sollte sich nur hinterher niemand beschweren, wenn es Probleme gibt und die Hersteller den Support oder die Kulanz verweigern.
Der Hauptgrund für den Erwerb, nämlich der finanzielle Aspekt wurde hier mehrfach angesprochen. Ja, auch ich finde die Preise der Hersteller ziemlich fett. Aber ganz ehrlich, nach dem bereits vorgerechneten Beispiel ca. 50 Cent/Monat, auf die Nutzungsdauer gerechnet, zu sparen und sich im Zweifel dadurch eine erheblich teurere Reparatur zur "erkaufen" oder einen Ausfall in einem wichtigen Wettkampf zu riskieren, da sollte man schon mal drüber nachdenken.
Oftmals bekommt bei Händlern oder Herstellern auch Original-Kartuschen, die "nur" noch 7 oder 8 Jahre Laufzeit haben zu einem deutlich reduzierten Preis. Letztes Jahr habe ich z.B. für eine FWB meiner Frau eine Kartusche gekauft, die hat noch eine Laufzeit bis IV/30 für schlappe 90 €. Da dieses Jahr ihre Erstkartusche von 2014 "ausläuft", musste ich da zugreifen. -
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Bad Berneck
Stimmt - jetzt, wo ich es lese. Na ja - hab wohl in Geometrie nicht richtig aufgepasst.

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Der Schütze war ein Pole oder Tschechie
Wenn ich ihn richtig erkenne, ist das Valerius Rack von Bernau. Mehrfacher Deutscher Meister in diversen Pistolendisziplinen. Der hat erst vor 4 Monaten mit Gewehr-Auflage begonnen, so zum Spaß.
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Wenn wir einem Kollegen oder eine Kollegin helfen können, dann doch gerne!
So sieht's aus. Hab auch mit abgestimmt. Natürlich Sarah und Tim jeweils auf die I.
Welche Ballsportarten
Hab gar keine gesehen 
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Soweit ich mich erinnern kann, geht das Thema auf einen Vorfall im Jahre 2008 zurück. Da hatte einer eine Alukartusche in den Schraubstock gespannt und...
Danach ging die Debatte los und gipfelte schlussendlich nach mehreren Monaten allgemeiner Ungewissheit in eine Meldung der TK (wie auch sonst). Hänge die mal mit an.
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Leute - wir sind ziemlich off-topic...