Beiträge von wegi82

    Trainieren kann man das relativ gut auch auf 100m - Ständen. Diese sind wiederum nicht soo selten.

    Naja die Anzahl 100m Stände wo ich dann doch noch 3-Stellungen mit GK trainieren kann sind dann doch auch bei uns in Tirol wieder überschaubar. Wenn dann Training nützt der jagdliche Anschlag halt auch nichts.


    Das muß doch wegen der mistigen Munition frustrierend sein.

    Ab wann hört denn mistig auf und fängt gut an? Habe auch billigste CCI zuhause und schieße auch mit dem zeug aber aus ganz anderen Gründen.

    Kenne niemanden der ISSF 300m schießt. Wohl eher eine Randgruppe.
    Ansonsten habe ich im Umkreis von 50km drei (gerade zwei) 300m Stände.

    Falsch: kenne doch einen ISSFler ..

    Habe sogar 2 300m ISSF (Senioren) bei mir im Verein. Sind bei der Landes- und österreichischen Meisterschaft immer recht erfolgreich. Es ist der Schießstand dort aber auch nicht wirklich überfüllt.

    In Österreich gibt es meines Wissens aber auch nur einen Stand. Der liegt von mir schon 3,5h weg bei ca. 250km. Aber mal schauen wie lang es den Stand noch geben wird. Dann wird halt die österreichische Meisterschaft in Belgrad geschossen.

    Aja und zur Randgruppe: Da hast du natürlich recht. Verhält sich aber mit anderen Schießsportarten ebenso.

    Als ich meinen ersten Rundenwettkampf der Saison mit 6 oder 7x 9,9 angeschossen habe ist mir das schon in Erinnerung geblieben. Da ist der Zehner schön stehen geblieben so herum hab ich die gesetzt. Foto hab ich aber keines gemacht. Bleibt aber trotzdem noch was besonderes.

    Ebenso die ersten 390 oder aber auch immer die persönlichen Rekorde bleiben da in Erinnerung.

    Wie wäre es mit einer konstuktiven Aussage

    wegi82 welch ungewohnt konstruktiver Post

    Eigentlich war es hier schon konstruktiv genug:

    Hab geglaubt die Alchemie hat die besten Zeiten schon gesehen.

    Scheint dann doch anders zu sein...

    Es kommt ja immer auf den Empfänger an.


    Das Problem ist ja auch schon hier:

    Ich erkenne nur Zweifel an den Aussagen von anderen und theoretische eigene Aussagen.

    So ein Dokument von Carcano geschrieben muss ja natürlich richtig sein. Da kann der Wegi natürlich immer nur falsch liegen. Es gibt aber hier dann doch immer wieder gute Sprüchlein:

    Zitat


    "Nicht jeder Büchsenmacher ist ein Schütze, aber jeder Schütze denkt er wär ein Büchsenmacher und das ist ein Übel"

    diesen Spruch kann man ja auch noch nach oben und unten erweitern.

    Ebenso kann man dies noch verallgemeinern:

    Zitat


    "Schuster bleib bei deinen Leisten"

    In diesem Fall hat Carcano sehr wohl Leisten produziert - Einschubleisten für den Kachelofen. Dies muss man sich halt auch mal klar sein. Die Akzeptanz erwarte ich mir hier ja nicht mal.

    Auflage Master - Ich bin mir ja jetzt nicht sicher ob du nun meine Zweifel verstehen kannst. Aber du hast recht. Wenn man pragmatisch an die Sache heran geht interessiert das die Schützen nicht wie sich hier Mechanismen ausbilden. Ich für mich würde sie dann aber auch nicht so wie in das erste Dokument schreiben geschweige denn aus Unwissenheit in Foren verbreiten.

    Wenn man sich das zweite, von mir verlinkte Dokument, durchliest erkennt man (natürlich nicht jeder wegen dem Schuster und den Leisten und so) noch viele andere interessante Dinge die hier wirklich Lust auf mehr machen würden. Dort haben sich wirklich die Schreiber Gedanken gemacht und haben materialspezifische Zusammenhänge verstanden und auch beschrieben. Daher wundert mich noch immer diese Aussage von dir ebenso doch sehr.

    Den "technischen Hintergrund" vermisse ich bei diesem Dokument doch sehr!

    Was glaubst du wieviel kostet der Weg bis zum gewünschten Ergebnis:

    Ein kleiner Exkurs:

    Zitat

    - nach dem staatlichen Beschuss ganz wichtig!-

    -dann 10x nach nur einem Schuss!-

    -dann 5x nach je 2 Schüssen -

    -dann 5x nach je 3 Schüssen

    Wo wird hier die Rauheit vermessen? Wie groß ist die Rauheit vorher und dann nachher?

    Nur zur Info: so sieht der Messwert einer (von mir vermessene) polierten Probe aus

    Ein Knackpunkt ist aber auch hier gegeben:

    Zitat


    Längsrichtung zur Laufseelenachse entstandenen, mikroskopisch feinen Riefen/Rillen zu glätten.

    Wenn man jetzt weiß wie man Rauheiten bestimmt wirds dann da schon lustig.

    Nun sind wir nämlich bei einer ganz anderen Baustelle. Wie bestimme ich den nun die Rauheit in dieser Richtung? Benötige ich eigentlich die Rauheit in dieser Richtung oder muss es dann doch 90° dazu sein? Oder auf die gedachte Normale des Zuges?

    Mit optischen Systemen geht dies vermutlich nur zerstörend. Andere Möglichkeiten sind mir nicht bekannt. Dafür ist einfach das Löchlein zu klein. Ebenso ist es nicht mit mechanischen Systemen (die relativ billigen Messungen) möglich.

    So jetzt Frage ich die wenn ich es nicht messen kann wie will ich dann die Aussagen tätigen welche im ersten Dokument vorzufinden sind?

    Ebenso wäre es jetzt wirklich mal interessant einen Schliffprobe eines Laufes wie im zweiten Dokument ersichtlich vor dem ersten Schuss, nach dem ersten Schuss und dann nochmal nach den 1000 Schuss zu machen. Da brauche ich aber dann schon 3 Läufe da dies auch nur zerstörend möglich ist.

    Ebenso ist da die Probenvorbereitung nicht wirklich trivial, recht zeitaufwändig und teuer. Das Ätzmedium könnte ich dir so aus den Stegreif jetzt auch nicht nennen wenn ich ebenso die Tombakablagerungen mit ansehen will. Zudem sollte man auch den Stahl vorher kennen. Ansonsten schlägt man sich da zunächst mit der Bestimmung, warum manche Sachen so sind wie sie sind, herum.

    Ganz nebenbei sind die Riefen und Rillen auch nicht immer das was sie zu sein scheinen. Sieht unter dem Mikroskop dann doch mal anders aus als man eigentlich glaubt.

    Hoffe das war jetzt konstruktiv genug.

    Gerne auch Input von deiner Seite. Eventuell habe ich da metallurgisch noch was übersehen.


    Hier noch im Anhang so ein Bildchen damit sich der eine oder andere noch etwas darunter vorstellen kann.

    Den "technischen Hintergrund" vermisse ich bei diesem Dokument doch sehr!

    Zeig mir doch bitte den technischen Hintergrund im anderen verlinkten Dokument.

    Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

    Mit Äpfel und Birnen hat dies hier leider gar nichts zu tun.

    In beider Dokumenten wird auf das gleiche eingegangen. 1x nachvollziehbar - 1x nach der Alchemie (bzw. hat man hier keine Ahnung von metallischen Oberflächen - Daher auch vermutlich die Alchemie)

    ALLE vorgenannten Parameter sind bei KK-Läufen nicht ausschlaggebend, da die Belastung des Laufes durch die KK-Munition zu vernachlässigen ist und im Matchbereich bei KK keine Kupfergeschosse verwendet werden, die ein Glattschießen erforderlich machen würden. Das Blei wirkt im Lauf nicht wie das Kupfer.

    Meine Keppeler .223Rem habe ich natürlich erst "glattgeschossen".

    Daher auch meine Aussage:

    Zwar auch OT aber der Vollständigkeit wegen:


    Die Behandlung von neuen Läufen ist durchaud und nachweislich unterschiedlich zu handhaben!!!

    Ich bezweifle nur stark, dass der Versuchsaufwand für das erste Dokument praktisch getätigt wurde. Der Nachweis wie die anderen Läufe handzuhaben wären fehlt hier in dieser Diskussion ebenso vollständig.

    Das sind 40 Schuss

    Jeweil 5 Schuss aus 8 veschieden Packungen

    eine Serien Nr. meiner roten China

    das sieht mal ganz gut aus. eine solche Testreihe ist auch eher unüblich.

    Nach meiner Erfahrung Schussbilder nicht unter 10 Schuss machen. Ich hatte schon Serien bei Luft und KK, da waren die ersten Schuss vermeintlich super und in Gedanken schon "genommen". Doch irgendwann vor dem 10. Schuss wurden sie schlechter. Auch bei Lapua in Schönebeck haben wir meine Waffe (Walther FP500) mit allen Serien a 10 Schuss getestet. Die Auswahlserien zum Schluss wurden nochmals mit Schussbildern a 20 Schuss nachgetestet!!! Auch hier konnte man noch Veränderungen im Schussbild verfolgen. Nur müssen die teuersten Sorten nicht immer mit der besten Munition gleichgesetzt werden. Mein bestes Ergebnis in Schönebeck wurde z.B. erzielt mit der SK Standard Plus als günstigster Packungssorte.

    Hut ab vor dieser Testung macht auch nicht jeder so.

    Wichtig ist, denke ich, das Endergebnis, welches einen selbst zufrieden stellen sollte.

    Das Problem ist da eher der Neid der Schützen untereinander. Da will halt auch jeder den Trefferkreis haben was der andere gehabt hat.

    wegi82 - Danke für deine Antwort. Was mich etwas stutzig macht sind die mitgelieferten Schussbilder. Jedoch werden dort ja auch nur meistens 5 Schuss gemacht, was ja nicht wirklich aussagekräftig ist.

    ja eh, auf die geb ich mal nix. Irgendwann mit der Zeit kommt man ja drauf was für einen am besten passt.

    Beim einen Neu-LG definitiv notwendig. Da gehen schon einige hundert Schuss drauf bis sich die Geschwindigkeit eingependelt hat. Das sieht man da mit der Geschwindigkeitsmessung sehr gut. Selber habe ich dies erst im Herbst mitgemacht (400er). Hat aber weniger was mit dem Lauf zu tun.

    Bei KK will ich mich da gar nicht weiter auslassen ab wann der Lauf für einen Munitest so weit ist. Da gehen die Meinungen auseinander wie die Schussbilder. Bei meinem Neu-KK (300er) habe ich gleich den Munitest gemacht. Die späteren Tests waren dann im ähnlichen Bereich der Schussbildgrößen.