Beiträge von scherge

    Beim Teiler ist es klar. Aber es gibt ja auch Ring(Serien)wertungen, bei denen am Ende die Ringzahl bzw. Zehntelringzahl zählt. Auch da muss/kann man die Auflageschützen ja mit einem Faktor schlechter machen. Habt ihr da auch schon Erfahrungen?

    Teiler sind ja auch nichts anderes als ein Wert, ermittelt aus der Entfernung des Schusslochs zur Mitte, genau wie Ringe. Warum soll da nicht der gleiche Faktor funktionieren?

    Das mag durchaus sein. Da ich kein Bartträger bin, weder voll noch Dreitage, kann ich nur sagen, dass meine Wange vom Moosgummi gerutscht ist bzw. nicht den gewünschten Halt auf der Schaftbacke brachte, sobald auch nur ein Hauch von Schweiß im Gesicht war.

    .... ich bin auch keins von beiden aber zu nem Wettkampf morgens mal den Rasierer links liegen lassen, das reicht schon. Für mich war's manchmal schon zu statisch, da kann man seinen Kopp zu hoch oder tief auflegen, da rutschte nix ohne die Wange zu heben. Selbst Progrip ist da rutschig gegen.

    In einer Woche sind die ersten Ergebnisse ausgewertet, hier ein Update der Standbelegungen. Am Finaltag sind alle Startzeiten für Gewehrschützen ausgebucht, zwei Pistoleros könnten noch starten! Und am Freitag geht es bei den Gewehrschützen auch langsam ans Eingemachte. Teilnehmer aus folgenden Vereinen werden wir zum Konditionstest begrüßen dürfen: Alhorner SV BSV Nienburg GTV Bremerhaven KK Schweringen NSSV SGS Teufelsmoor SV Barkhausen SV Berxen SV Diana Eldagsen SV Doenhausen SV Döhlbergen-Rieda SV Elze SV Etelsen SV Eversen SV Frielingen SV Eystrup SV Haßbergen SV Hassel SV Hodenhagen SV Hoyerhagen SV Langwedel SV Meitze SV Oberneuland SV Oppenwehe SV Oyten SV Sebbenhausen SV Stöckse SV Stuhr v. 1912 SV Völkersen SV Westen. Am Do.26.09. und Mi.02.10. abends gibt es weitere Startmöglichkeiten für Euch.

    Aber was hat das mit Jägern zu tun? Kommt es bei Auflagenschützen generell auf das letzte 10tel an?

    Glaube die Meisten sind froh die 10 zu halten.

    1% der Schützen, das betrifft m.M. nach 1. und 2. Bundesliga und das obere viertel auf der Deutschen Meisterschaft.

    Die Jagd nach dem letzten 10tel macht Schützen zu Jägern und das sind bei den Auflageschützen mehr als Du Deiner Meinung nach für möglich hältst. Wenn man es richtig beigebracht bekommt und die Technikelemente des Schießens einem nicht gänzlich unbekannt sind, dann hält man die 10 nach den ersten 100 Schuss und ich bezeichne mich jetzt nicht als Wunderkind.

    Du solltest eine fundierte Meinungsfindung anstreben, die 1. und 2. Bundesliga gibt es nicht für Auflageschützen und in den Disziplinen, in denen es sie gibt, kommt es nicht auf 10tel an.

    Gib dich doch damit zufrieden, dass es so ist, Meinungen dürfen sich auch mal ändern.

    Ad Hoc, frag bei der Britischen Botschaft nach, die werden es dir mit Sicherheit sagen können.

    So hatte ich es damals beim Transport des LGs nach Österreich auch gemacht, bei der Botschaft angefragt. Den deutschen Behörden war die Luftdruckwaffe relativ egal, die Österreicher wollten 2011 nen Europäischen Feuerwaffenpass für das LG habe. Unsere Behörde hat auch artig einen solchen für eine nichtfeurige Waffe ausgestellt ^^

    So ähnlich sehe ich das auch. Es sind oft die starren Mannschaftsgebilde mit ihren oft seit Jahren festen Mannschaftsmitgliedern, "man passt ja gut zusammen" und die fehlende Einsicht für den sportlichen Erfolg der Mannschaft, nicht der Mannschaftsmitglieder, der höherklassigen Mannschaft evtl. einen Beitrag zu leisten, die die Akzeptanz "von unten" in Grenzen halten. Man kennt es halt nicht anders, es hat jahrelang funktioniert, warum sollen wir was ändern und dann auch noch gerade das (wo oftmals auch das tiefere Hintergrundwissen fehlt)?

    Warum sollen sich stolze langgediente Schießsportleiter/Schützenmeister von sportlich engagierten Schützen etwas sagen lassen wo der Hase langlaufen soll. Die Akzeptanz ist aber schneller da, als die der Mitglieder, die jahrelang die die eingefahrenen Wege kennen und auch lieben gelernt haben.

    Es ist wie so oft auch hier nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, man muss auf beiden Seiten aufeinander zugehen (können und auch wollen).

    Habe mir gerade die LG-Finale des derzeitigen Weltcup in Mailand angesehen. Die Emmons´ werden anscheinend von der Firma MegaLinkgesponsert welche ebenfalls elektronische Anlagen liefert. Ich kannte diese Firma noch nicht und frage deshalb mal in die Runde ob irgendwer die Firma kennt oder darauf schonmal geschossen hat?

    Ich hab gerade den Link für die World-Masters angeklickt und als einziger Aussteller ist die norwegische Firma MEGAlink genannt. Gibt´s mittlerweile die ersten Erfahrungen mit deren System, auch vlt. ne Hausnummer für die Kosten?

    Mit der Methode "gute Brille oder Halterung günstig ohne Glas kaufen - und damit zur Optikerkette gehen" sind schon einige auf den Bauch gefallen. Es gibt auch genügend, die diese günstigere Methode favorisieren. Fragt man die Optiker, "können" sie einem alle Gläser anfertigen. Ob die angefertigten Gläser einem nachher weiterhelfen sei dahingestellt. Ich bevorzuge die Methode die Gläser im Anschlag auf nem Schießstand zu testen, diese Möglichkeit hat man halt nicht bei Apollo, Fielmann & Co.

    Ist Knobloch ok? Kann man das nehmen?

    Ich hatte mir damals auch eine Schießbrille von Knobloch zugelegt, hab sie dann später mit dem Stecksystem von MEC aufpimpen lassen.

    Mit dem Stecksystem kann man schnell nur die Brillengläser mit Halterung austauschen. Gerade für mehrere Anschlagsarten/Entfernungen optimal. Ob das für Pistole 10m/25m jetzt von Nöten ist...keine Ahnung.

    Ich würde zu nem Optiker gehen, für den ne Schießbrille kein Fremdwort ist. Mitlerweile haben auch einige Fachhändler Optiker bei sich im Team oder arbeiten mit welchen zusammen. Optiker Müller in Manching im Süden und Klingner im Norden in Hannover/Bremervörde wird gerne genannt. Es gibt aber auch andere.

    Das hat für mich jetzt vordergründig nichts mit dem Thema zu tun sondern mit dem Einhalten der Sicherheitsbestimmungen! Punkt 8 der Schießstandordnung wäre das für mich: "Schützen, die sich mit geladener Waffe im Schützenstand umdrehen oder sonst in leichtfertiger Weise andere gefährden, sind von der Teilnahme am Schießen auszuschließen und vom Stand zu verweisen." Wenn die Waffe nicht geladen ist, dann wäre es der zweite Teil des Satzes. Sollte es wirklich so sein, würde sich dieses Problem damit von selbst beheben.

    Wobei ich es schon ein kleines bissel anzweifel, dass Du wirklich Winkel von 90 Grad und größer zur Scheibe meinst. Man lässt ja das Gewehr auf dem Stativ bzw. in der Schulter um das Gewehr im Anschlag zu behalten. Ich würde bei dieser Vorgehensweise das Gewehr vom Stativ schmeissen und selbst mit viel Yoga würde ich das Gewehr so nicht mehr im Anschlag behalten. Es wäre für mich nicht nur ein Sicherheitsthema sondern auch in keinster Weise sinnvoll für den eigenen Schießablauf.

    Selbst wenn man auf Ständen mit Zuganlagen schießt (der Zusatz "leider" spricht nicht für Dich, es gehört halt dazu) und dann muss man diesen Ablauf halt üben um ihn zu beherrschen auch wenn man seine Vorlieben für elektronische Scheiben hat.;)

    Es macht sich hierbei auch keiner in die Hose. Es füllt aber in der Regel jeder seine Pressluftflasche nach wenn sie nicht mehr genügen Druck hergibt und da ist es einem egal ob es im Winter eine Woche länger dauert als im Sommer. Und wenn man zu oft zum Füllen muss, dann kauft man sich halt ne größere Flasche oder eine zweite. Fehlt bloß noch dass der Tauchshop wie an der Tanke mit nem Temperaturkoeffizienten abrechnet.

    Hat er bei einem kleinen Verein die Möglichkeit nicht, dann geht er zur "Konkurrenz"

    Und was soll da jetzt Verwerfliches dran sein? Aus sportlicher Sicht hat das sogar viele Vorteile wenn man gute Mannschaften mit Nachwuchs aus mehreren Vereinen bildet.

    Und auch wenn man auf breitensportlicher Ebene ohne Leistungsgedanken keine Mannschaft zusammenbekommt ist es doch Gang und Gebe, dass man diese Mannschaften mit Fremdpersonal bestückt.

    Aus Sicht des jungen Sportlers ist das egal ob mit oder ohne Leistungsgedanken auch egal, er soll Spaß haben am Sport.

    In der Regel bleiben die Jungschützem ihrem Stammverein auch weiterhin treu, auf alle Fälle eher als wenn man bei Ballsportarten für einen anderen Verein startet.

    Den Fehler sehe ich eher im bequemen "Konkurrenz" denken. Wie viele Erwachsene haben Doppelmitgliedschaften und suchen sich aus sportlichen Gründen Mannschaftsmitglieder anderer Vereine um in einer Patchworkmannschaft zu starten.

    Gerade bei den Jugendlichen ist es doch Usus, dass Mannschaften dann in jeder Disziplin für einen anderen Verein starten. Wenn man so denkt wäre es doch das erste Ziel was man sich stecken sollte, selber zur Konkurrenz für die anderen Vereine zu werden.