Beiträge von Grumpy

    Naja, das Thema ist halt wie es immer ist, dass die Verbände (Schießsportliche Verbände) sich nicht wirklich bereiterklären zusammenzuarbeiten. Jeder will nur seine eigenen Pfründe sichern und das ist letztlich auch in dem anderen Thread deutlich zu erkennen.

    Leider dürfen wir vor dem 29.09 keine Infos zu der Aktion des VDB bereitstellen. Auch ich bin nicht mit allem einverstanden, was der VDB da vor hat, aber derart auf einen Verband draufzugehen ist auch nicht gut, spaltet eher noch mehr, als wir eh schon gespalten sind.

    Mein Video, dass erst am 29.09 um 19:00h veröffentlicht wird, ist satte 14 Sekunden lang…..hab mich da selbst übertroffen…..😂

    Die Frage lautet doch eher:

    ich habe einen Tresor der Stufe 1, in dem ich alle meine Waffen aufbewahre.

    Ich habe Altbestand Waffenschränke der Stufe B und A. Im B verwahre ich meine Munition und im Innenfach Dokumente.

    Wie und wo ich meinen Schlüssel zum 1er verwahre, geht niemanden etwas an.

    Alles ist aufbewahrt, wozu also schon wieder einen neuen Tresor kaufen müssen. Das hatten wir erst, als A und B nicht mehr zulässig waren, außer Altbestand und wir mindestens auf "0" oder "1" gehen mussten.

    Also, Waffen sind verwahrt, Munition ist verwahrt, Dokumente sind verwahrt und ich denke das geht vielen so.

    Och, mir würde da schon was einfallen. Etwas Stahl braucht man schon, mit einer schönen Schraube an der Wand befestigen, kleiner Fingerabdrucksensor, Notöffnung per USB-Tastatur, ...

    Die Frage ist immer, ob Biometrie oder Notöffnung via USB Tastatur auch die Stufe 1 aufrechterhält.

    Bei Eisenbach Tresore sind die einzigen Waffenschränke, die mit Biometrie angeboten werden in der Sicherheitsstufe "B".

    Es gibt kleine Wandeinbautresore für Schlüssel, die mittels Kernbohrung und speziellen Kleber im Mauerwerk verbaut werden.

    Die haben aber a) im Regelfall einen Halbzylinder drin (wieder Schlüssel), b) eine Elektronik, die nicht näher beschrieben ist und c) erfüllen sie scheinbar nicht Sicherheitsstufe 0 oder 1 und somit wieder nicht zulässig nach dem Urteil

    https://www.eisenbach-tresore.de/rohrtresore/

    Der günstigste 1er Waffenschrank mit Zahlenschloß kostet bei Eisenbach Tresore ca. 550 Euro

    https://www.eisenbach-tresore.de/Waffenschrank/…lenschloss.html

    Und das dann nur für nen Schlüssel. In meinen großen 1er mit Schlüsselschloß habe ich alle Waffen drin, müssen also nicht ausgelagert werden

    Aber eindeutig eben erst seit diesem Urteil. Und auch das nur in der Auslegung des Gerichtes. Im Gesetz ist das so nicht ausdrücklich geregelt.

    Nun stehen viele Tresorinhaber vor einem Dilemma, dessen Alternativen Du ja schon genannt hast.

    Richtig, ist nicht (noch nicht) Gesetz und auch nur NRW, aber diverse Bundesländer und Kreise werden das schon aufgreifen.

    Das Urteil ist leider vollkommen realitätsfremd und wird vermutlich viele vor ein zukünftiges Problem stellen.

    Und auch keine Datums/Zeitangaben.

    Was spricht denn gegen den "kleinen“ Tresor mit elektronischem Zahlenschloss, der die gleiche oder höhere Sicherheitsstufe hat wie die anderen, deren Schlüssel in ihm verwahrt werden?

    Naja, wenn Du einen 1er Tresor hast, wo Du deine Waffen drin aufbewahrst, dann muss der Schlüssel ebenfalls in einem 1er Tresor aufbewahrt werden.

    Schlüsseltresore oder auch kleine Waffenschränke in der Stufe 1 kosten gerne mal € 400,- , € 500,- oder mehr. Und das nur um einen Schlüssel aufzubewahren.

    Das spricht dagegen.

    Es gibt viele Schützen, die ggf. Noch aus Altbestand einen Waffenschrank der Stufe 1 mit Schlüssel haben. Vollkommen egal, ob ein großer Langwaffenschrank oder ein Würfel für die Kurzen.

    Diesem Schützen bleiben dann nur vier Optionen:

    1. einen zweiten Tresor mit Zahlenschloß (egal ob elektronisch oder mechanisch) zu kaufen

    2. sofern möglich, dem bestehenden Tresor auf Zahlenschloss umrüsten

    3. Einen neuen Tresor kaufen, was aber 1. gleich kommt

    4. Er lässt es darauf ankommen und tut nichts.

    Selbst extra 1er Schlüsseltresore kosten gerne mal € 600,- oder mehr

    Während einer einwöchigen Urlaubsabwesenheit wurde in das Wohnhaus des Klägers in Duisburg eingebrochen. Die Einbrecher entwendeten aus dem dortigen Waffenschrank, der unversehrt geblieben ist, zwei Kurzwaffen und diverse Munition. Der Waffenschrank entsprach dem gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandard für die Aufbewahrung von Waffen und Munition. Die Schlüssel zu diesem Schrank bewahrte der Kläger in derselben Wohnung in einem etwa 40 kg schweren, dick- und doppelwandigen Stahltresor mit Zahlenschoss auf. Dieser genügte allerdings nicht dem gesetzlichen Sicherheitsstandard für die Aufbewahrung der im Waffenschrank befindlichen Waffen und Munition. Daraufhin widerrief das Polizeipräsidium Duisburg die waffenrechtlichen Erlaubnisse des Klägers mit der Begründung, dieser habe Waffen und Munition nicht sorgfältig verwahrt. Die dagegen gerichtete Klage wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf ab. Die Berufung des Klägers gegen dieses Urteil war erfolgreich.

    ;)

    wie gesagt, keine Info zu den verwendeten Tresoren und deren Sicherheitsstufen.

    Das Gewicht eines Tresors sagt nichts über die Sicherheitsstufe aus.

    Habe selber einige 40kg, 60kg und schwerere Tresore gesehen, die keineSicherheitsstufe hatten, weil einfach zu alt.

    Naja, wer der Behörde gegenüber zeigt, wie und wo er seinen Tresorschlüssel aufbewahrt, ist letztlich selbst schuld, denn das Gesetz sagt nur, dass der Zugriff durch unbefugte Dritte zu verhindern ist.

    Manche verstecken den Schlüssel irgendwo, andere packen ihn in eine Geldkassette, wieder andere in einen anderen Tresor. Wo will man hier die Grenze ziehen?

    Leider habe ich aus dem Urteil auch nicht herauslesen können, wie die Aufbewahrung des Beklagten gewesen ist.

    Schlüssel in einem „A“ Schrank, in einem „B“ Schrank? Ggf. In einem 0er und der Tresor mit denWaffen ist ein 1er, was schon nach dem Urteil schlecht wäre.

    Es trifft am Ende insbesondere die, die einen Bestandstresor mit Schlüssel haben, weil es dazu nie Probleme gab.

    Hier ist die Frage, können Tresore mit Doppelbartschlüssel nachträglich mit mechanischen oder elektronischen Schlössern versehen werden?

    Müssen Besitzer solcher Tresore nun reihenweise neue, zusätzliche Tresore der Stufe 1 oder besser erewrben, nur damit der (die) Schlüssel, dessen Aufbewahrung niemanden etwas angeht, auch die Behörde nicht, aufbewahrt werden kann (können)?

    Was ist mit denen die ein elektronisches Schloss mit Notfallschlüssel haben? Was ist wenn ein kleiner Tresor, der für die Schlüsselaufbewahrung extra angeschafft wurde, über einen Notfallschlüssel verfügt? Wo soll dieser und der Ersatzschlüssel verwahrt werden?

    Dieses Urteil in vollkommen realitätsfern und berücksichtigt nicht, dass der Aufbewahrungsort niemanden etwas angeht.

    Und wenn im Fall eines Einbruchs, wie im o.g. Fall der Schlüssel aus einem Tresor mit geringerer Sicherheitsstufe entwendet wird, hätte es vermutlich wenig genützt, den Schlüssel in einem anderen 1er Tresor zu verwahren. Die hatten scheinbar Zeit und konnten in aller Ruhe die Tresore öffnen.

    Naja, dass z.B. der BDS nicht präsent ist, würde ich nicht sagen. Es kommt nur darauf an, wo sie präsent sind. In den sozialen Medien wie Facebook, Youtube (nicht bei mir) und co, sind sie sehr präsent sogar.

    Wenn ich dann IPSC dazunehme, dann ist das weltweit präsenter als DSB, ISSF und Olympia zusammen. In anderen Ländern sogar sehr präsent. In den USA gibt es meiner Kenntnis eigene Sendungen die sich mit dem Thema IPSC, USPSA und IDPA beschäftigen und viel susstrahlen.

    Ja, man sollte das Momentum zwar nutzen, aber das Problem das ist sehe ist, dass der DSB das nur für sich nutzen wird oder würde, nicht für alle Sportschützen.

    Es wird sicher Bedeutung haben, und zur Kenntnis genommen werden müssen. Ist auch wichtig bei dem Gegenwind den wir im Sport generell haben. International ist bei den anderen Verbänden ja nix bis nicht viel los oder täusche ich mich da.

    no.limits

    Naja, beim BDS gibt es sehr viel internationale Wettkämpfe. Im BDMP gibt es da auch immer wiederkehrend. Gerade IPSC ist international viel los.

    Es ist halt nur schade, dass nicht nennenswert darüber gesprochen wird. PPC Meisterschaften, Bianchi, PP, wir alles international geschossen, z.B. in Süd Afrika und den USA. Nur, wie erwähnt, redet keiner drüber, was ausserordentlich schade ist.

    Ich teile auch nicht die Meinung von BBF mit dem Sack Reis. Das Problem ist nur, dass eben keine nennenswerte mediale Präsenz vorhanden ist und damit bekommt es keiner mit

    Hansaxel

    Warum verrichten weder Soldaten noch Polizisten Dienst mit einer privat angeschafften Waffe? ich kenne viele Polizisten und Soldaten, die auch Sportschützen sind und deutlich besseres Material privat haben, als dienstlich.

    Das Thema ist, an Dienstwaffen werden nun mal bestimmte Anforderungen gestellt. Die Waffen eines Sportschützen taugen oftmals nicht für den dienstlichen Einsatz, oder wenn vom Modell her doch, dann nicht weil sie ggf. überarbeitet sind. Andere Visierung, Abzug überarbeitet, Anbauteile, etc.

    Eine Dienstwaffe hat nicht umsonst einen schweren Abzug, wie bei der Glock mit ca. 3kg oder mehr. Um eben eine unbeabsichtigte Schussabgabe zu verhindern. Somit hat das nicht wirklich etwas mit besserem Material zu tun, sondern mit der Sicherheit der Waffe.

    Vollkommen korrekt, es gibt zu wenige Bewerber. Warum? Weil man der Meinung war, nur noch Abiturienten einstellen zu müssen, die ein Studium bei der Polizeischule durchlaufen müssen. Nehmen sie einen Bewerber mit einem Abschluss der mittleren Reife, dann muss dieser im Verlauf des Studiums das Abitur nachholen. So läuft es in Hessen. Damit bekommen sie selbst wenn sie genug Bewerber hätten, den Nachwuchs nicht schnell genug in den Dienst gestellt. Die unteren und mittleren Dienstgrade wurde nahezu alle abgeschafft, die sonst z.B. im Zuge des Wehrersatzdienstes befüllt wurden für die Hundertschaften. Das Personalproblem ist rein hausgemacht durch die Politik.

    Wie bereits mehrfach erwähnt, wurde bereits indirekt darauf reagiert und untere Dienste wie die Wachpolizei ins Leben gerufen, die eben Aufgaben der Polizei übernehmen, wie Objektschutz, Gefangenentransportbegleitung, o.ä.

    Stellenanzeigen dazu finden sich in den üblichen Onlineportalen.

    Am Ende des Tages, ist das eh alles nur Fiktiv, weil die Bundesregierung eh einen Teufel tun wird und das Waffengesetz in irgendeine Richtung lockern, da sie schlichtweg keine wehrhaften Bürger haben wollen, dabei sind sie aber auch nicht in der Lage, die Bürger vernünftig zu schützen, was die Geschehnisse der vergangenen Monate und Jahre deutlich zeigen. Vollkommen losgelöst von einer vermutlich aus dem Zusammenhang gerissenen Forderung einer Partei, mit der keiner zusammenarbeiten will oder wird, was in meinen Augen das schlimmere darstellt, da es aufzeigt, dass es null interessiert, was der Souverän sagt oder will.

    Und auch ein DSB kann nicht zu 100% für alle seine 1.500.000 Mitglieder sprechen, wenn er sie nicht vorher nach ihrer Meinung fragt, oder hat der DSB zu der eingangs geposteten Stellungnahme vorher eine Umfrage bei allen Mitgliedern gestartet? Eher nein.

    Zum Thema - meine persönliche Ansicht, die niemand teilen muss:

    Sportschützen - egal, welcher Couleuer - haben erstmal nichts mit dem Sicherheitsapparat unseres Staates zu tun (hofft man wenigstens).

    Sportlich schießen ist etwas ganz anderes als Verteidigungsschießen. Das ist auch sehr klar im WaffG und in den einzelnen staatlich anerkannten Sportordnungen verankert.

    Wer also fordert, dass Sportschützen polizeiliche Aufgaben übernehmen sollen, "weil sie im schießen trainiert sind" sollte erst mal nachdenken, bevor er den Mund aufmacht. Unabhängig von seiner politischen Grundeinstellung. Denn Polizeiarbeit ist mehr als Regeln befolgen und schießen können. Hoffe ich zumindest, denn wenn nicht, wären wir sofort in einem totalitären Staat.

    Aber viele sprangen brav über das hingehaltene Stöckchen. Btw Regeln: Wer sinnlose Regeln befolgt, ohne sie zu hinterfragen, schickt auch mal schnell den Nachbarn ins Gas, wenn das eben die aktuellen Regeln sind.

    Wir wissen wohl alle, dass a) Anträge der AfD von allen abgelehnt werden, alleine schon weil sie von der AfD kommen, b) dass mehr zum Polizeidienst gehört, als nur der sichere Umgang mit der Waffe und c) siehe a)...;-)

    Aber wir wissen auch wie Politik funktioniert. Wir werfen eine Maximale Forderung in den Ring und finden einen Kompromiss.

    Maximale Forderung könnte sein: "Sportschützen eignen sich hervorragend als Reservepolizei, weil sie im sicheren Umgang mit der Waffe geübt sind!"

    Im verlaufe des politischen Diskurs und der politischen Debatte findet sich der Kompromiss: "Mit entsprechender Zusatzausbildung und Training (z.B. Verteidigungsschießen) können Sportschützen und sonstige Legalwaffenbesitzer für eine Reservepolizei, Wachpolizei, o.ä. bevorzugt berücksichtigt werden!"

    Zu der von anderen immer wieder angeführten Aussage: "Wir haben unsere Waffen einzig für den Sport und sonst nichts!", naja, dem ist tatsächlich so.

    In Deutschland verwenden Polizisten, egal in welchem Dienst, keine private Waffen, sondern erhalten Dienstwaffen, die sie im Regelfall vor Dienstbeginn in der Dienststelle abholen und nach Dienstende wieder abgeben müssen. In privaten Sicherheitsdiensten ist das ebenfalls so geregelt, auch wenn ich einige kannte, die vom Dienstherrn (Sicherheitsdienst) die Erlaubnis hatten, ihre private Waffe, wenn sie eine WBK besaßen, dienstlich verwenden zu dürfen. Das kann versicherungstechnisch zu einem Problem werden, weshalb das nur sehr selten genehmigt wird.

    Und ja, Polizisten dürfen auch ihre Dienstwaffen mit nach Hause nehmen, was aber bei weitem nicht alle machen und es muss vom Dienstherrn/Dienststellenleiter genehmigt sein. Meiner Kenntnis nach muss die Dienstwaffen dann zu Hause, wie bei uns auch, in einem entsprechenden Tresor aufbewahrt werden.

    Sorry, aber weder der BDS, noch die DSU oder der BDMP machen es einem einfacher einen Halbautomaten zu erwerben, als andere.

    Sie halten sich lediglich an geltendes Recht, an das Waffengesetz und bieten ihren Mitgliedern einfach mehr Möglichkeiten.

    Nur wenige der DSB Landesverbände bieten überhaupt brauchbare Disziplinen in der Liste B an. Noch weniger welche für Halbautomaten. Schlussendlich ist die im DSB vielseits verwendete Walther GSP auch ein Halbautomat...mal drüber nachdenken.

    Selbstbewaffnung der Bevölkerung.....LoL

    Das würde anders aussehen und selbst wenn es der Fall wäre, ist es verwunderlich bei all den schlechten Dingen die heute passieren? All den Vergewaltigungen und Messerstechereien? Bei den Gleisschubsern und was weis ich nicht noch alles.

    Die Menschen haben nunmal Angst, verursacht und getrieben durch die Politik und dem aktuellen politischen Weg. da ist es nur normal, dass die Menschen sich schützen wollen, wenn sie das Gefühl haben, dass der Staat sie nicht schützen kann.

    Ist das toll? Nein, ist es nicht, es ist die größte Kacke. Wir würden alle lieber in einer friedvollen Welt leben. Tun wir aber nicht und viel vom Leid der heutigen Zeit ist politisch verursacht.

    Ich sehe den Fehler. Hier versucht einer einen Keil zwischen die unterschiedlichen arten der Sportschützen zu treiben und möchte augenscheinlich die Eigenschaft Sportschütze zu sein, den Schützen/Mitlgliedern der anderen Verbände absprechen,, ohne zu verstehen, dass sich der Schießsport durchaus weiterentwickelt hat, beim DSB aber auch abseits des DSB.

    Und der Schütze, der sich nach dem ersten Erwerb der Traumwaffe nicht mehr im Verein blicken lässt, wird spätestens bei der Überprüfung des fortlaufenden Bedürfnisses das böse Erwachen haben und das Thema erledigt sich von selbst.

    Vielleicht hat er aber einfach den Verein gewechselt.

    Schwarze Schafe gibt es überall und in jedem Spport und Verein.

    Das der Schießsport, oder das sportliche Schießen in der Bevölkerung nicht gerade den besten Ruf hat, ist in vielen Teilen den Verbänden zuzuschreiben, die es bis heute nicht geschafft haben eine breitgefächerte und begeisternde Mediendarstellung hinzubekommen.

    Ich sehe aber auch nicht, dass der Ruf unseres Sportes, egal in welchem Verband, in der Bevölkerung schlecht ist. Die Medien versuchen es schlecht darzustellen, aber egal mit wem ich spreche, keiner sagt etwas negatives zu unserem Sport. Und wenn doch, dann fußt das meist auf Unkenntnis. Werden sie über die Fakten aufgeklärt, stehen sie eher hinter uns oder sind zumindest neutral.

    Es gibt Polizisten, die ihr Leben lang nie einen einzigen scharfen Schuss im Einsatz abgeben müssen.

    Dafür aber täglich auf ihre Erfahrung zurückgreifen, was Gesetze, Deeskalation und den "richtigen Riecher" betreffen.

    Und ausgerechnet die Mitgliedschaft in einem Schützenverein soll Qualifikation genug sein um "Reservepolizist" zu spielen?

    Ich hab schon Mitglieder von Schützenvereinen kennengelernt, mit denen will man nicht gleichzeitig am Stand schießen.

    Die AfD hat einige interessante Ansätze..... Aber was da teilweise für "Vorschläge" geäußert werden, läßt mich stark an der Zurechnungsfähigkeit einzelner Mitglieder dieser Partei zweifeln.

    Was ich tatsächlich erstaunt, der DSB reduziert diese Anforderung, diese Frage, diesen Vorschlag rein auf die Eigenschaft als Sportschütze.

    Das ist nur eine von viele Qualifikationen, die ein Polizist haben muss, darüber sind wir uns durchaus einig, denke ich mal.

    Aber aus welchem Grund, wenn wir das Rad fiktiv einfach mal weiter spinnen, glaubt Ihr dass irgendeine Regierung, egal auf welcher Ebene, diese Eigenschaft als einzige voraussetzen würde, um jemanden auch nur im Ansatz in irgendeinen polizeiartigen Dienst zu heben?

    Wir leben in Deutschland, dem Land der Bürokratie und Regeln, dem Land der Überregulierung. Da würde schon darauf geachtet werden, dass niemand in so einen Dienst kommen würde, der nicht eine weitere Ausbildung erhalten hat.

    Der DSB reduziert das ganze Thema in meinen Augen rein auf diese Eigenschaft. Kaum einer oder gar keiner von uns hat die Originalrede von Krah und damit seine Intension, seinen Gedanken und seine Idee dahinter gehört. Scheinbar auch der DSB nicht, da er sich einzig als Quelle auf die Tagesthemen vom 07.08 beruft und dass in den Nachrichten sehr gerne auch viel weggelassen wird, wissen wir alle. Vieles wird aus dem Zusammenhang gerissen um einen bestimmten Grundtenor zu erzeugen.

    Und ja, ich kenne auch viele Sportschützen, bei denen auch ich nicht auf Stand daneben stehen möchte und bei denen ich nicht möchte, dass sie in der Öffentlichkeit eine Waffe führen, egal ob zivil oder in Uniform. Gleiches trifft aber auch auf viele Security, Polizisten, Soldaten, etc. zu.

    Viele Polizisten sind auch Sportschützen

    Viele Sportschützen sind auch Polizisten

    Viele Sportschützen sind als Waffenträger beim privaten Sicherheitsdienst

    Viele im privaten Sicherheitsdienst, die Dienst an der Waffe machen, sind auch Sportschützen

    Gleiches trifft auf Beamte des Zoll, der JVA und auf Soldaten der Bundeswehr zu.

    Sind es nicht oft Polizisten, Beamte des Zolls und Soldaten, die im Bundeskader des DSB an olympischen Spielen teilnehmen, in den Nationalmannschaften des OSB Und des DSB sind?

    Warum also anderen Sportschützen das „Recht“ absprechen in einen unteren Dienst der Polizei einzutreten und bestimmte hoheitliche Aufgaben zu übernehmen, sofern eine entsprechende Ausbildung gewährleistet wird?

    Oder möchte der DSB hier einfach nur gegen eine politische Partei wettern, um so zu versuchen für Fancy Nancy im Oktober den Weg als Ministerpräsidentin in Hessen zu ebnen, was aber bedeuten würde, dass der DSB nicht mehr politisch neutral ist, was auch wieder satzungswidrig wäre…..

    Ich stimme Dir zu 100% zu, aber darum geht es in meinen Augen nicht wirklich.

    Der DSB lehnt in seinen letzten beiden Absätzen alles ab, was nicht mit Schießsport zu tun hat. Reservepolizei, Bürgerwehr und ähnliches wird abgelehnt und steht so schwarz auf weiß.

    Wie ich weiter oben geschrieben habe, kann er das natürlich machen, da der DSB sich nur zum Schießsport positionieren kann. Warum aber fühlt sich der DSB dazu genötigt, eine Stellungnahme zu dieser Forderung zu stellen?

    Wie würde sich der DSB positionieren, wenn ein gleicher Antrag von der CDU, der FDP, der SPD oder den Grünen kommen würde? Würde der DSB es genauso ablehnen und dazu eine solch seltsame Stellungnahme veröffentlichen, oder würden sie dem Antrag zustimmen?

    Wie bereits erwähnt, gibt es schon heute diverse Polizeien, die im Form von Teilzeitjobs oder Minijobs Bürger durch eine kurze Ausbildung laufen lassen und setzen sie als Hilfspolizei, Stadtpolizei, etc, ein.

    Zitat von wegi82

    Auf diese Schnapsidee kommt hoffentlich keine andere Partei.

    Anträge der AfD werden daher kategorisch abgelehnt. Selbst wenn es mal einen Antrag gebe, der – als fiktives Beispiel nennt Gabriel Geld für den Friedhof Eckenheim – inhaltlich akzeptabel wäre, „dann müssen wir ihn eben in der kommenden Sitzung noch einmal selbst stellen“.

    https://www.fr.de/frankfurt/preu…g-92420730.html

    Zitat von wegi82

    Äpfel mit Birnen.

    Es würde aber auch dem freiheitsliebenden besorgtem AFD Bürger so manches sauer aufstoßen:

    Du wolltest eine Quelle, die habe ich Dir gegeben. Zur polnischen Verteidigungsstrategie gehören auch die zivilen Milizen. Daher Äpfel mit Äpfel verglichen. Ich hatte mich nur im Land geirrt...;-)

    Keine der anderen Verbände sieht sich scheinbar dazu genötigt eine Stellungnahme zu dem Thema zu veröffentlichen. Warum auch?

    Nur der DSB sieht sich dazu genötigt. Die Frage lautet warum?

    Zitat von DSB

    Und deswegen sagt der DSB ganz deutlich: Sportschützinnen und Sportschützen im DSB erteilen den Vorstellungen von Bürgerwehren, Reservepolizisten und Ähnlichem eine klare Absage.

    Ich wiederhole mich hier. Der DSB kann es seinen Mitgliedern nicht verbieten in einer Bürgerwehr zu sein oder als Reservepolizist eingesetzt zu werden, so lange es den Verein nicht aktiv betrifft.

    In dieser Formulierung, müsste der DSB sich auch gegen die Reservisten der Bundeswehr stellen.

    Was spricht denn tatsächlich gegen eine art Reservepolizei? Grundsätzlich hat das erst einmal nichts mit Waffenbesitz zu tun, kann aber durchaus für bestimmte Dienste nützlich sein, an der Waffe ausgebildet zu sein. Wie oben erwähnt bei Objektschutz, oder auch in einer immer gefährlicher werdenden Gesellschaft zum Selbstschutz während dem Dienst bei gewissen Kontrollaufgaben. Wie bereits erwähnt gibt es da schon heute.

    der DSB bedient sich im vorletzten Absatz den Worten der Grünen, die den Selbstschutz mit dem Infrage stellen des Gewaltmonopols vermischen. Eine Waffe zum Selbstschutz zu Führen stellt das Gewaltmonopol nicht in Frage. Das wäre erst der Fall, wenn es sich im Selbstjustiz handeln würde.

    Hier wird aber über eine Form der Polizeireserve gesprochen. Somit ein durchaus staatlicher Auftrag, der gerade nicht das Gewaltmonopol hinterfragt.

    Hat da der DSB was dagegen?

    Ist der dafür?

    Kann die Forderung der AfD nicht genauso gewertet werden?

    Das Problem ist, und das haben bereits Politiker offen gesagt, auch wenn ein Antrag der AfD sinnvoll ist, wird er abgelehnt, weil er von der AfD kommt. Dann muss der Antrag von einer anderen Partei neu gestellt werden, Hauptsache nicht von der AfD.....;-)

    scherge

    Naja, letztlich hat nahezu jeder Security nur ein paar Wochen, wenn überhaupt soviel, Training und macht Objektschutz, Geld- und Werttransport, etc.

    Und ja, die Ausbildung ist deutlich kürzer als ein normaler Polizist. Die Aufgaben sind auch deutlich reduziert und eingeschränkt.

    Zahlen habe ich keine dazu, sorry. ich habe aber immer wieder hierzu auch Stellenausschreibungen gesehen.

    Leute, für mich sieht es viel eher danach aus, dass der DSB dagegen ist, weil a) der Antrag von der AfD kam und b) weil er eben nur sportlich agieren kann.

    Der DSB kann nicht für solche Themen wie Polizeidienste, oder vergleichbar entscheiden, selbst ob Vereine, die dem DSB angesiedelt sind, können sie das Training durch Sicherheitsdienste oder Polizeien nicht verhindern oder unterbinden. Viele Sicherheitsfirmen sind auf DSB Ständen eingemietet um ihr dienstliches Schießen abzuhalten. Die wenigsten verfügen da über eigene Anlagen. Auch die Polizei mietet sich, regional unterschiedlich, in Schützenvereinen ein, wenn sie keine eigenen Anlagen in der Umgebung haben.

    Ich kenne mehrere Anlagen wo die JVA eingemietet ist, die Polizei, etc.

    Aber gilt wohl die Denkweise: "es kann nicht sein, was nicht sein darf".

    Ich frage mich nur, warum der DSB sich dazu genötigt gefühlt hat überhaupt auf diese Forderung zu reagieren.

    Kein Mensch hat das mitbekommen, weil es auch kaum einen interessiert

    Dann schau mal in Richtung CZ, wo die Bürger des Landes zur Verteidigungsstrategie des Landes gehören.

    schmidtchen

    Das der DSB als Sportverband dem nicht zustimmt ist ja nachvollziehbar, er kann aber nur im Namen des DSB in dem Moment sprechen, nicht aber im Namen der Mitglieder.

    Es gibt viele Menschen, die als Zweitjob bei der Stadtpolizei sind, die teils auch Waffen führen und so die reguläre Polizei unterstützen. Das gilt teils auch für den Objektschutz, der teilweise auch in den Händen der Polizeibehörden liegt.

    Wenn ein Mitglied des DSB soetwas machen möchte, warum nicht? Ist doch sein gutes Recht und warum nicht die Synergie, in der Ausbildung im sicheren Umgang mit Schusswaffen durch Sportschützen, nutzen? Dagegen spricht doch wirklich nichts.

    Das hat auch nichts mit Selbstschutz mit der Schusswaffe zu tun, genauso wie es nichts mit Gealt ausüben zu tun hat, was der DSB da einfach hineininterpretiert.

    Wie gesagt, was die AfD auf EU Ebene fordert, ist bereits teilweise Realität, will nur nicht gesehen werden.