Erstmal sollten wir uns darauf einigen von und über was wir hier diskutieren, geht es um eine Momentaufnahme WM, die bei der nächsten Veranstaltung schon wieder anders aussehen kann, oder sprechen wir von einer über einen Zeitraum der schon eine Entwicklung erkennen lässt?
Generell würde ich sagen, dass Nationen mit einer starken und traditionell verwurzelten Schützenbasis im (scil. olympischen) Hochleistungsschießsport eher schlechter abschneiden als der naive Beobachter erwarten würde (Österreich, Schweiz, USA),
Die Nationen leiden natürlich darunter dass das Teilnehmerfeld größer, wird Frauen aus anderen Kulturkreisen hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm.
wohingegen auf der grünen Wiese von Null aufwärts genügend Erfolge herbeigekarrt werden können (Indien, Iran, Malaysia), es ist dort ausschließlich eine Frage des Geldes.
Ist das wirklich nur eine Geldfrage, starten dort nur Söhne und Töchter aus der gehobenen Schicht, oder kann man mit sportlichen Erfolgen noch etwas erreichen?
Auf eine Schwäche meiner Erwägung bist Du freundlicherweise gar nicht eingegangen. Und das ist der immer arbiträre Maßstab, "bis wohin" gezählt wird. In vielen Disziplinen ist das Leistungsniveau inzwischen so hoch und so eng aneinander angenähert, das es pures Glück, Tagesform oder der Zufall alberner Finalregeln ist,
Ich würde jetzt das seit Jahrzehnten beim Sport in vielen Ländern übliche Verfahren der Bewertung jetzt nicht als Schwäche bezeichnen, auch wenn hier viele die optimale Lösung hätten, hat es sich doch halbwegs bewährt.