Beiträge von Hansaxel

    Erstmal sollten wir uns darauf einigen von und über was wir hier diskutieren, geht es um eine Momentaufnahme WM, die bei der nächsten Veranstaltung schon wieder anders aussehen kann, oder sprechen wir von einer über einen Zeitraum der schon eine Entwicklung erkennen lässt?

    Generell würde ich sagen, dass Nationen mit einer starken und traditionell verwurzelten Schützenbasis im (scil. olympischen) Hochleistungsschießsport eher schlechter abschneiden als der naive Beobachter erwarten würde (Österreich, Schweiz, USA),

    Die Nationen leiden natürlich darunter dass das Teilnehmerfeld größer, wird Frauen aus anderen Kulturkreisen hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm.

    wohingegen auf der grünen Wiese von Null aufwärts genügend Erfolge herbeigekarrt werden können (Indien, Iran, Malaysia), es ist dort ausschließlich eine Frage des Geldes.

    Ist das wirklich nur eine Geldfrage, starten dort nur Söhne und Töchter aus der gehobenen Schicht, oder kann man mit sportlichen Erfolgen noch etwas erreichen?

    Auf eine Schwäche meiner Erwägung bist Du freundlicherweise gar nicht eingegangen. Und das ist der immer arbiträre Maßstab, "bis wohin" gezählt wird. In vielen Disziplinen ist das Leistungsniveau inzwischen so hoch und so eng aneinander angenähert, das es pures Glück, Tagesform oder der Zufall alberner Finalregeln ist,

    Ich würde jetzt das seit Jahrzehnten beim Sport in vielen Ländern übliche Verfahren der Bewertung jetzt nicht als Schwäche bezeichnen, auch wenn hier viele die optimale Lösung hätten, hat es sich doch halbwegs bewährt.

    Carcano
    25. Januar 2019 um 15:35

    Das es sehr wenige Zuschauer bei den Livestreams gibt, kann auch an den Übertragungszeiten liegen. Gerade bei der letzten WM waren ja zumindest die Europäer zu der Zeit der Übertragungen alle auf der Arbeit.

    Dafür war es für andere Staaten in der besten TV Zeit, wobei man die Beiträge ja auch zeitversetzt anschauen könnte.

    Schießen ist momentan auch eine Materialschlacht geworden, da als Nachwuchsschütze mithalten zu können und das zu finanzieren braucht man schon gute Unterstützer. Das schreckt viele ab, da gibt es nur ganz oder gar nicht.

    Wo sind die User hingekommen die noch vor wenigen Monaten erklären konnten dass man auch mit gebrauchten Waffen zu günstigsten Preisen hervorragende Ergebnisse erreichen kann?

    Aber leider ticken die Verantortlichen (wahrscheinlich nicht die Trainer!) so, es geht nur ums Geld sparen. Aber mal einen Offiziellen daheim lassen und dafür dann zwei Junioren mitnehmen das geht nicht.

    am besten einen mit dieser Einstellung:

    Leider sind manche zu satt. Ich hab ja einige meiner Zöglinge ins National Kader gebracht, u.A. auch einen der auf Europameisterschaft war und in der Ausscheidung zur WM mit geschossen hat. Es ging um die Fahrkarte definitiv, dann kam ne neue ,,Schnecke,, ins Spiel mit der Folgeaussage ich hab gerade andere Prio's. Es waren glaub ich auch nur 2-3 Ringe die zur Teilnahme fehlten.

    Müssen wirklich Talente zuhause bleiben?

    Dürfen am Ende noch Leute die die Erwartungen nicht erfüllt haben nicht mehr mitfahren, wie war das in der Vergangenheit?

    Wie sähe es aus wenn die Beiträge erhöht würden um die Reisegesellschaften aufzustocken?

    Von Verbandseite aus würde ich auch (wenn es keine Limits gibt) versuchen in jeder Disziplin und Altersklasse die max. mögliche Anzahl an Startern zu melden. Denn nur dann bekommen die auch die nötige Wettkampfhärte.
    Wir hatten ja vom DSB auch nicht alle Disziplinen besetzt. Gerade bei den Junioren und deren Teams hätte ich das zumindest erwartet, da waren leider keine Gewehr Junioren bei der WM.

    Da gibt es halt noch die Grenzen die durch die Förderung gesetzt sind, wenn ich mich richtig erinnere sollte die Sportler die Change auf mind. Platz 8 haben.

    Die Notwendigkeit den Tank zu wechseln scheint ja in der Schweiz nicht zu bestehen, über den Sinn des Wechsels will ich ausdrücklich nicht diskutieren.

    Was haltet Ihr von den folgenden Überlegungen.

    Wenn ich ein hochwertiges Sportgerät suche, dann sollte das auch auf absehbare Zeit zuverlässig arbeiten, das ist bei einer neuen Waffe doch eher gegeben, auch weil in der Schweiz der Schießsport ja nicht am aussterben ist. Welche Waffe es am Ende werden soll musst Da dann nach ausführlicher Erprobung selbst entscheiden.

    Nachdem Du so vom der Waffe überzeugt scheinst.

    https://www.vdb-waffen.de/de/waffenmarkt…=&s_d=&o=neu&v=

    (angefangen mit der Hämmerli International/208/215, die einem überall nachgeschmissen wird).

    Auch wenn das nicht die von Carcano gemeinten Preise sind, bieten die Waffen mehr als die X-Esse für weniger Geld.

    Wenn ich die heutigen Munitionspreise auch bei KK betrachte, sollte doch der Anschaffungspreis für jemanden der dann auch schießen will in den Hintergrund treten.

    Nur weil Du hier den Weltversteher gibst, verstehst Du noch vieles nicht.

    Hallo Hansaxel,

    so habe ich es nicht gemeint. Ich habe von meinen freundlichen und fachkundigen Schützenkameraden damals die Möglichkeit bekommen, mit den damals verfügbaren Sportpistolen zu schießen. Ich bin auch nicht bei einer Patronensorte geblieben, sondern habe eine Sorte - eine knackige - für die Disziplin "25m Pistole" und eine andere Sorte - eine weiche - für die Disziplin "Standardpistole" verwendet. Später habe ich mir eine zweite KK-Pistole - speziell für die Disziplin "Standardpistole" - angeschafft. Bei meinen Entscheidungen waren die von den Schützenkameraden erzielten Testergebnisse sowie ihre Erfahrungen sehr hilfreich.

    Die von KAFKAS angeführten Gesichtspunkte - Funktionssicherheit und gefühler Rückstoß - spielten und spielen natürlich auch eine Rolle.

    Das habe ich schon verstanden, ich würde das, nach Deinen Beiträgen als pragmatische Entscheidung bezeichnen.

    Meine Frage war aber was Du als Perfektionist bezeichnest?

    Die Grenze zwischen den Pragmatikern und den Perfektionisten ist fließend. Ich lasse mich von beiden Seiten inspirieren und bin bestrebt in keinen der möglichen Extreme abzugleiten.

    Ich interpretiere das jetzt mal so dass für Dich jemand der einen Teilbereich, hier die Präzision soweit es ihm möglich ist austestet und optimiert, während andere Bereiche dann mangels Zeit, Geld usw. zurückstehen müssen?

    Die Krux ist doch letztlich, dass die Fragen sich wiederholen. Die Suchfunktion hätte unter Garantie die ersten Antworten bereitgestellt.

    Aber das ist vielen leider zu viel.

    Nachdem wir schon vor längerem hier beschlossen haben dass die Zeit der Foren vorbei ist muss das kein Problem sein.

    Noch schlimmer finde ich in diesem Zusammenhang allerdings die Unsitte zu Beiträgen zu antworten von denen der Antwortende selbst keine Ahnung hat.

    Ich sehe das ja auch bei meinen Videos.

    Selbst wenn ich einen Direktlink bereitstelle, ist man zu faul in die Videobeschreibung zu schauen und verlangt, oft auf sehr fordernde und unhöfliche Art.

    Es ist leider ein gewisser Verfall der Gesellschaft

    Ob das wirklich ein Verfall ist will ich so drastisch sagen.

    Da sind einige deiner Kollegen (Youtuber) der gleichen Meinung, wobei das beschimpfen der eigenen Kundschaft (Follower) allerdings schon für den Deutschen typisch scheint.

    Ich glaube es hat weniger etwas mit den Foren an sich zu tun, sondern viel eher damit, dass die Fragenden sich alle Infos aus der Nase ziehen lassen, anstelle die Infos gleich von Anfang an bereitzustellen. Darin unterscheiden sich die Foren nicht.

    Wenn Infos fehlen, kommen halt viele eher unnütze Antworten bei raus. Darin unterscheiden sich die Foren leider auch nicht.

    Zum Rest stimme ich Dir zu

    Da hast Du durchaus recht, nur wird nun mal nicht jeder Anfänger wissen auf was es jetzt im besonderen ankommt und wenn er dann nach solchen Kriterien eine Waffe sucht:

    Ist dennoch eine sehr pauschale Aussage, die aber leider all zu typisch unter den deutschen Sportschützen ist.

    Kann schon sein, dass mit einem 6“ System das letzt Fünkchen herausgekitzelt werden kann, aber eine solche Aussage zu tätigen, wenn sich jemand mit Freude für eine Waffe entschieden hat, empfinde ich als sehr überheblich, demotivierend und irreführend.

    ist eigentlich jegliche Diskussion überflüssig, denn wir können nun wirklich nicht wissen was einem anderen User gefällt, im Verein wo man den anderen kennt mas das wieder anders aussehen.

    Natürlich kann sich jeder kaufen was möglich ist, aber warum muss man dann in einem Forum einen Rat einholen wenn klar ist das er nur soweit befolgt wird wie er zur eigenen Vorstellung passt.