Beiträge von Hansaxel

    Das sehe ich genau so. Man kann sogar mit einer AP20 herausragende Ergebnisse erzielen, da habe ich eine Schützin am Start.

    In der guten alten Zeit konnte man sogar mit einer 64 Anschütz zum Kadertraining antreten.

    Es hat mich früher immer wieder verwundert mit welch bescheidener Ausrüstung die Sportler aus dem damaligen Ostblock konkurrenzfähig waren.

    Kann ich so nicht bestätigen, oder hat sich das schon wieder geändert? Kenne es noch so, daß der Gebrauchtwaffenwarkt geflutet ist, weil viele hinschmeißen.

    Da sollte man schon etwas flexibler argumentieren. Die Waffenhändler mit vollen Lagern, Nachlässe von Schützen und Jägern kenne ich auch. Mehrmals hingefahren KK für Verein und LW für den Jungjäger gesucht, Spatzengewehre in großer Zahl, Flinten mit 65mm Patronenlager und Repetierer in weniger gefragten Kalibern mit starken Gebrauchsspuren auch positiv Patina genannt finden sich dann.

    Hochwertige Jagdwaffen sind teilweise schon angeboten, die muss man aber auch mögen wenn es für gleiches Geld neues gibt.

    Haben die Uhrensammler die nicht realisierten Gewinne auch wegen eines sinnlosen Gesetzes zu erdulden wie die Deko-Sammler, oder einfach weil der Markt weniger Nachfrage bietet?

    Die Uhrensammler können tatsächlich nicht den Staat für ihre fragwürdigen Anlageformen verantwortlich machen.

    Im anderen Forum beklagt man gerade dass intakte Waffen überteuert sind, sind da auch sinnlose Gesetze schuld?

    Das auch mit Preßluftpistolen ohne Absorber und Entlastungsbohrungen im Lauf hohe Ergebnisse erzeilt werden können, beweist eine mexikanische Schützin, die mit einer Steyr LP 2, die über keinen Absorber und keine Entlastungsbohrungen im Lauf verfügt, mehrfach das Finale eines World Cups erreicht hat. Auch mit der Walther LP400, die keine Entlasungsbohrungen im Lauf hat, wurden in den ISSF-World Cups hohe Ergebisse erzielt.

    Zusammenhänge mit dem Können der Schützen scheiden wohl aus?

    Speziell zu den Dekowaffen: Die waren ja erst einmal weiter in Eurem fortgesetzt legalen Altbesitz, durften aber nicht mehr weiter an Dritte ohne WBK überlassen werden.

    Das Drama mit der Deko-Waffensammlung von meinen Mann mit über 10.000.-€ Verlust, hat uns in der nicht einfachen wirtschaftlichen Lage, besonders weh getan. Da gab es aber auch Leute, die hatten mit Salutwaffen ganz andere Einbußen zu verkraften.

    Derartige Waffen als Wertanlage zu betrachten ist einfach nur riskante Spekulation.

    Was sollen d Uhrensammler sagen, die haben in den letzten Jahren ganz andere Summen verloren*.

    *Mögliche Gewinne nicht realisiert.

    mmhh..,
    ist es nicht eigentlich andersrum, dass man mit einem 200bar Adapter nicht an einer 300bar Flasche füllen kann?
    Das Gewinde an der 300bar Flasche ist länger, so dass der kurze 200bar Adapter nicht dicht ist.

    Manchmal braucht es zum lesen auch noch etwas verstehen. Der Adapter wurde modifiziert was immer das bedeutet, beim Schützen kann man ja wohl guten Willen unterstellen selbst wenn es für die Tonne ist.

    Aber die Aussage der "fehlenden Resonanz" kommt vom Schützen selber und die Presse hat es nur aufgegriffen.

    Richtig, hier in einem möglicherweise interessierten Kreis war es ja wichtiger sich über Formulierungen auszutauschen.

    Das kommt wohl daher, das die Öffentlichkeit nichts unternehmen den Begriff "Sportschießen" vorstellen kann und welche Leistungen und langes, hartes Training dahinter steckt.

    Hiesiges "Fachpublikum" anscheinend auch nicht.

    Ich wollte ja nur darauf hinweisen, dass das Gewehrschissen (LG / KK nach DSB) sehr teuer geworden ist und somit vielleicht hinderlich für das Gehen der neuen Wege ist (unser Tema hier) Man wird, bei solchen Kosten Probleme bekommen die breite Masse anzusprechen.

    Das kommt halt auch auf die Sichtweise an.

    Wenn Du um 1978/79 schon 35,- DM für eine Schachtel .357 Magn. oder 28,- DM für.38 Sp WC bezahlt hättest könntest Du das vielleicht lockerer sehen. Es ist ja nicht so dass wir uns das nicht leisten können, einige warten doch schon wieder auf das nächste Gimmick für's Aufgelegt. Wenn Schütze es sich nicht leisten könnte wäre doch z.B. die Erwerbsstreckung überhaupt kein Thema.

    Gegenüber Skifahren ist das Schießen ja günstig, so die Mutter eines LM LG, nachdem der Junior gewechselt hat. Als Skifahrer wurde aber schon einiges gesponsert.

    Was kosten Reitstunden, was bekommt der Tennistrainer oder Golfpro?

    Wie ich geschrieben habe, mal eben schnell gegoogelt. Es gibt natürlich immer jemanden der noch einen Dickeren und Längeren hat.

    So falsch liegst Du ja mit den 2000 für den Schlägerset ja nicht, mein Zahnarzt würde heute auch nicht mehr dafür ausgeben. Trotzdem sollte man wissen über was man schreibt, dass die obligatorische Standgebühr, Greenfee für die Kenner hier der Kostenfaktor ist sollte man schon wissen.

    Für Viele ist es schwer da noch mitzuhalten. Beinahe würde ich den Begriff „Dekadenz“ für diese Entwicklung verwenden.

    Wem sagst Du das. In meiner Zeit als Junior haben die meisten Schützen, sogar im Kader mit einem KK auskommen können, bei 3 Stellung wurde umgebaut nicht ausgetauscht.

    Heute muß der Anfänger kaum dass er sich für die KM qualifiziert hat sich schon Gedanken machen wie er die 5. und 6. KW begründet.

    Neue Wege könnten sein, alte Pfade einzuschlagen und mal wieder etwas abzuspecken.

    Mach mal, irgendwann muß das ja funktionieren.