Beiträge von Hansaxel

    Die Firma konstruierte - was man an der SIG Hämmerli P240 gut sehen konnte - schlicht am Markt vorbei.
    Eine Firma die am Schluss nicht mehr das anbot, was der Markt verlangte.

    War es nicht ein sehr überschaubarer Markt?

    Kommt noch der teure Werkplatz Schweiz dazu!

    Daß sieht man an den Lieferzeiten für Langwaffen.

    Mehr Modelle mit max. 30 Jahren bietet der Markt nicht an, oder?

    Verbreitet war .32 WC nicht.

    Also, bevor ich mein LG 700 gegen ein 900er eintausche, möchte ich schon ein paar Lobeshymnen über das doch relativ (nicht gerade billige) teure Teil lesen. Also traut Euch. Ihr schiesst jetzt, seit ihr das habt, zum Beispiel als Aufleger, zwei, drei Ringe besser. Irgendwie vermisse ich das, hier im Forum???

    Ich würde noch warten bis die neue Ausführung mit Echtgold Teilen kommt, die soll sich noch ruhiger verhalten, 330,4 sollen da in Tests schon erreicht worden sein.

    Für diesen albernen Preis eines Läufchens etc. gibt es mindestens acht (ACHT) gute Schnellfeuerpistolen in .22 kurz.

    Wollen wir mal vermuten dass es zu dem Läufchen auch noch das restliche Wechselsystem gibt, der Preis wäre dann ähnlich dem südlichen Wettbewerber.


    Mir geht es bei diesem Hinweis um eine Bewusstwerdung des Unterschiedes zwischen Preis und Wert. Schützen haben damit oft Schwierigkeiten.

    Das Geld ist doch da und sicher besser angelegt als den nutzlosen Verbänden zwei Euro mehr Beitrag in den Rachen zu werfen.

    Ein Alleinstellungsmerkmal für Schützen ist das doch auch nicht. Vor dem Biergarten stehen oft teurere Rennräder als bei Veranstaltungen gefahren werden und das alles trotz oder doch wegen unserer Regierung.

    Ich denke, man könnte zu dem Thema (auch zum Thema "Kadernominierungskritieren") tatsächlich einen neuen Thread aufmachen`?

    Guter Vorschlag!

    Mir geriet gerade ein solches Konzept eines ostdeutschen Landesverbandes unter die Augen, dass so entsetzlich ist, dass man echt glauben muss, man habe die Tätärä unter Pieck und Ulbricht vor sich. Aber wirklich. Da ist in den Köpfen echt die Uhr auf Sozialismus stehengeblieben.

    Wo doch früher alles besser war und bei den anderen sowieso!

    Lasse uns doch bitte daran teilhaben.

    Es geht hier um etwas ganz Anderes. Es geht darum (auch bei Califax, wenn ich ihn recht verstehe), bei einem durchaus talentiert erschienenen jungen Schützen, der relativ rasch seine erste Medaille erzielen könnte und weiter motiviert werden kann, bereits als Voraussetzung (!) für die bloße erste und probeweise (!) Aufnahme in einen Kader eine solche Anforderung a priori zugrundezulegen.

    Dann bleibt halt nur wie beim oben schon genannten Hermann Maier die Qualifikation durch Leistung.

    Reine Beobachtung - aber nehmen wir doch einfach mal IRGENDEINEN Schützenkreis und schauen uns das Ergebnisheft der Kreismeisterschaften an (zu denen man ja i.d.R. ohne Limit starten darf). Und weil ich faul bin, nur die Starter Luftgewehr frei + Auflage:

    31 männlich

    11 weiblich

    (wenn ich mich nicht verzählt habe)

    Ist keine Statistik, aber eine Stichprobe.

    Ist das Zahlenverständnis da relevant?

    Diese Stichprobe scheint die Aussage daß die Frauen besser wären nicht zu bestätigen.

    Aber sollte man bei der Frage nicht an der Spitze schauen?

    Egal welches der Organe wird sicher nicht der erste Berufswunsch der Sportler gewesen sein. Es gibt nur schlichtweg keine Alternative.

    Augen auf bei der Berufswahl gerade als Sportler.

    Die Sportler sind nun mal einfacher bei großen Organisationen unterzubringen und der Sinn liegt ja auch darin dem Sportler in der aktiven Zeit auch eine soziale Sicherheit zu bieten. Die Ex Biathletin mit einem geringen* Verdienst von 60 000 mtl. ist heute nicht unbedingt auf ein Gehalt als zollsektetärin angewiesen, die Ex Profifußballerin muss damit leben.

    Aber früher war wirklich alles besser, da konnte man auch als Sportler noch studieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Josef_Kapellmann

    Und auch die meisten Perspektivkader geben als Beruf Sportsoldat oder Polizist an.

    Gut recherchiert, nur dass die Angehörigen in den dortigen Einheiten gleichzeitig eine Berufsausbildung die zeitlich gestreckt ist und auf den Sportablauf Rücksicht nimmt absolvieren hätte man auch noch erfahren können. Mit fehlendem Berufsabschluß gibt es dort auch für den Leistungsträger keine weitere Beschäftigung.

    Wer heute im Leistungssport - insbesondere im Schießsport - olympiareif sein will, ist Vollzeit-Profisportler mit einer Scheinanstellung bei einem der wie wir früher sagten "bewaffneten Organe".

    Wenn Du das sagst wird es so sein. mag sein dass andere Sportarten einen nicht so intensiven Aufwand bedürfen.

    Du hast vollkommen Recht, das scheint ein Widerspruch zu sein.

    Zum einen kritisiere ich, dass gerade die "spaßorientierten Disziplinen" nicht im Reglement des DSB sind bzw. dann nur maximal auf Landesebene Wettbewerbe gibt. Ohne entsprechende Wettbewerbe ist Training relativ nutzlos.

    Der DSB ist nun mal ein Sportverband, auch wenn mancher Waffenbesitzer meint es sollte eine universelle Organisation rund um die Waffe sein.

    Sehen die Führungskräfte der anderen Verbände sich eigentlich auch als die großen Bespasser der Nation? F. G. hat ja nicht grundlos in der Vergangenheit im anderen Forum die Vorstellungen mancher Mitglieder gerade gerückt.

    Außerdem sind Jugendliche ab ihrem letzten Schuljahr - egal, ob es die 10. bei Realschülern oder die 12. bei Gymnasiasten - meist in dieser Zeit nicht mehr für den leistungsorientierten Sport zu gebrauchen. Prüfungen gut bestehen, bewerben, Lehre oder Studium beginnen und dann noch das andere Geschlecht - da bricht es meist weg. (Und hier beginnt unser Spaßtraining Früchte zu tragen, nämlich wenn sie mit 18 eine WBK holen). Wenn man also diese Jugend nicht fest an den Verein bindet, dann it das ganze Jugendtraining "für die Katz".

    Aussage eines österr. Schitrainers zum "unwilligen" Nachwuchs: Je nach Verband bekommt der eine oder auch zwei Möglichkeiten sich zu bewähren und wenn er nicht will warten schon die nächsten um nachzurücken.

    Ja es gibt Sportler die in diesem Alter aufhören, weil sie oft zum ersten mal selbst Entscheidungen treffen können und die Vorstellungen der Eltern oder anderer nicht mit ihrer Planung deckungsgleich sind. Aber gerade bei einem so großen Verband wie den Schützen sollte sich doch noch Nachwuchs finden.

    Wenn man allerdings einen jungen Erwachsenen ohne Vorkenntnisse zum Bundeskader machen will, dann muss auch vieles stimmen und derjenige muss sicher sehr, sehr viel Zeit in sein neues Hobby stecken. Die DDR-Kader haben eigentlich Vollzeit trainiert, wenn ich den alten Geschichten glauben kann. Und ich habe gehört, wo die kistenweise KK-Munition verklappt haben wollen, weil ihnen einfach der Arm weh tat.

    Die gute alte Zeit kommt leider oder hoffentlich nicht mehr. Allerdings wird behauptet dass im dekadenten Westen Sportler auch Schützen neben einem Vollzeitberuf zu olympischen Ehren aufsteigen konnten.


    Einfacher ist es natürlich, Erwachsene, die bereits im Leben ihren Platz gefunden haben, zu akquirieren und dann gut auszubilden.

    Wollen die dann noch Leistungssport mit allen Nachteilen und wenigen Vorteilen die auf die die Mehrzahl der Sportler zutreffen einlassen? Richtig fette Kohle verdienen im Sport bei uns nur mal recht wenige.

    Welche Sportarten kämen da neben den Schützen noch in Frage? Neckermann und Linsenhoff fallen mir da bei den Reitern noch ein.

    Wäre es da nicht unklug in einer Situation in der wir heute sind (kurz vor dem Verbot, schritte vor dem Abgrund wenn wir nicht vorher aussterben...) noch Sonderregelungen zu fordern?