Beiträge von Hansaxel


    Gestern haben sie wieder eine 77 jährige Frau angeklagt die Waffen von ihrem verstorbenen Mann zum Amt brachte und abgeben wollte.

    Das ist falsch, sie wurde angezeigt, ein bedeutender Unterschie und wenn der Vorgang in einigen Wochen eingestellt wird interessiert es niemanden mehr am wenigsten die Waffenbesitzer.

    Waffenbesitzer legt ja immer Wert auf die korrekte Begriffe, dann auch hier bitte.

    Bisher ist die Nutzung (wieder mal) nur für Jäger zugelassen und alle anderen sind raus.

    Weil für die Jäger nun mL noch andere Bestimmungen gelten, die Berufsgenossenschaft lässt grüßen.

    Was bringt dem Sportschützen ein Schalldämpfer wenn er nicht im Regelwerk berücksichtigt ist und vom Ergebnis keine Vorteile verspricht?

    Meiner Meinung genau so eine Sünde wie früher der Umbau zu Einzellader (und heute nicht zu Wettkampf (DSB) zugelassen). Von Originaltreue ganz zu schweigen.

    Hätte man eine derartige Disziplin den Schützen nicht aufdrängen sollen, oder wollten die Waffenbesitzer die Möglichkeit die das damalige Gesetz geboten hat nutzen?

    - Wenn man wirklich die Lärmbelastung senken will muss jeder GK-Langwaffenschütze Schalldämpfer benutzen

    - Selbst die meisten AR15 sind nicht für den Betrieb mit Schalldämpfer geeignet, da falsche bzw. keine verstellbare Gasabnahme. Das System wird zu stark belastet, eine gewisse Zeit funktioniert es schon aber nicht ewig. Für den Schützen ist es unangenehme da man die Abgase direkt in die Nase geblasen bekommt, da bringt auch die beste Entlüftung wenig :D

    Sollte man hier nicht erstmal die Verbände die hier vorrangig betroffen sind dazu fragen?

    Es ist eben eine Simulation, ein echtes Fußballspiel ist für die Meisten was anderes als Fußball auf der Playstation.

    Manche mögen es nur auf der Playstation, aber ich würde im Traum nicht auf die Idee kommen, dass Spielekonsolen die Weiterentwicklung echten Sports wäre. Es ist eben E-Sports.

    Was ist dann Sportschießen, Simulation der Simulation?

    Ich Frage für einen Freund aus dem Schachclub.

    Hat es irgendwas mit Macht zu tun? "Seht her: Ich bin in der Lage auf Distanz Materie (also auch im Zweifelsfall Menschen oder Tiere) zu deformieren, zu beschädigen, zu verletzen, zu töten..."

    Ist ein ungefährlicher Lichtstrahl eventuell "unmännlicher"...?

    Bin gespannt auf die Antworten, warum irgendwas zerfetzt, gelocht oder zerbruzzelt werden 2:amused:

    Ein schönes Stöckchen hat der Irrenarzt da gefunden!

    Muß sich ein Handballer rechtfertigen warum er nicht Fußball spielt, ein Läufer warum er nicht Schwimmer geworden ist?....

    Schütze will nun mal schießen, braucht das eine Rechtfertigung?


    Tirol wäre ein Gegenbeispiel, aber das ist dort seit mehreren Jahrhunderten verfassungsrechtlich geheiligt (und stützt sich letztlich aufs Landlibell 1511).

    Spätestens wenn ich in die benachbarten östr. Bundesländer schaue freue ich mich wieder über die deutschen Verhältnisse.

    Drittens ist davon der Spitzensport zu trennen, und es gibt ganze Sportverbände, die ohne massive Förderung aus öffentlichen Mitteln schlichtweg nicht bestehen könnten, allenfalls auf Jugendgruppen- und Pfadfinderniveau (der Bob-und Schlittensport käme da etwa in den Sinn).

    Du willst doch nicht einen aus deutscher Sicht erfolgreichen Medaillenlieferanten abwürgen?

    Im Bereich des Spitzensports gibt es dann natürlich eine gewisse Raumplanung, durch die staatliche Unterstützung und den Ausbau von Olympiastützpunkten und Leistungszentren, deren Betriebsmittel ja auch zum überwiegenden Teil nicht von den Verbänden kommen, und noch viel weniger von Sponsoren.

    Wenn wir etwa im Schießsport nun an die Landesleistungszentren denken, dann gibt es da eine sehr weite Spanne von „gar nicht schlecht und immer noch recht modern und ordentlich ausgestattet", über "naja, ziemlich veraltet, da müsste man wirklich mal wieder investieren" bis hin zu "marode und verrottet". Olympiastützpunkte und in geringerem Maße auch Landesleistungszentren haben dann natürlich auch einen personalen Unterbau.

    Braucht man das in jedem Verband, oder brauchen wir nicht erstmal die Leute die mitmachen wollen? Wenn Lanfear vor einigen Wochen hier schrieb daß gerade mal die Kaderschützen eines eher starken LV die niedrige Qualifikationshurde für die DM schaffen fehlt es doch nicht am Angebot.

    Braucht es, wenn man staatliche Fördergelder haben will, nicht mehr Eigenbeitrag als die dreifufzig Umlage an den Verband?

    Und eine (halb)öffentliche Mitnutzung gibt es da auch oft in gewissem Umfang, aber das wird von den Verbänden und vor allem von den Trainern ja eher mit scheelem Blick und geschürzten Lippen gesehen. Man möchte da nicht dauernd die hoi polloi sehen müssen.

    Vielleicht will man auch nur auf die hilfreiche Tipps der erfahrenen Zuschauer verzichten?

    Der DAV zeigt ja, wie viele andere Verbände auch, dass die Förderung nicht alleine an Olympia hängt.

    Die Sektionen des DAV betreiben Gastronomie, Naturschutz, Wegebau ..... manche haben auch eine Liste B die betreiben dann auch Olympische Disziplinen. Da geht das meiste an der Spitzensportförderung vorbei.

    Wie schon geschrieben taugt der DAV nicht als Beispiel. Olympia ist dort für viele was das Lichtschießen beim DSV ist.

    Warum verengst du das auf den Breitensport.

    Weil das bei den meisten noch übrig bleibt wenn dein "Nationalgedöns" wegfällt.

    Also bleiben doch die, denen eine nationale Komponente wichtig ist, versorgt.

    Was immer du damit sagen willst?



    Sportklettern hat einige Jahre Zuschüsse bekommen, das ist beim DAV zu Hause, der DAV wurde mit Sicherheit weiter unterstützt.

    Nicht gerade das beste Beispiel, der DAV ist wesentlich mehr als nur Sportverband, der konnte länger ohne DOSB bestehen als der dort Mitglied ist und könnte auch ohne die Sportförderung weiter bestehen.

    Sportler des DAV sind auch heute in der Sportförderung der BW und Polizei.

    Die großen Verbände und die mit guter Lobbyarbeit werden weiter Zuschüsse bekommen. Die kleineren Verbände könnten sich schwerer tun.

    Für den Breitensport sicher.


    Den Medallienspiegel würde es höchstwahrscheinlich weiterhin geben, der wird dann eben in einer Sportredaktion erstellt.

    Wie heute auch schon.

    Hansaxel

    Ich schreibe ja nicht davon dass der Sport stirbt... aber schau dir doch mal an, mit welchen Summen Verbände gefördert werden.

    Ich auch nicht, es müsste sich nur vieles ändern.

    Ich hatte ja bereits den Link zur Förderung des BMI - aus den Ländern kommen da teilweise auch nochmal 6-7stellige Beträge zusammen - meist mit dem Satzungsgemäßen Zweck der Sportverbände gekoppelt - nämlich dem Betrieb des Sportes unter Zielsetzung des Leistungssportes.

    Wobei vieles doppelt genutzt weden kann oder sogar muß. Natürlich wird der Sport stärker gefördert als es auf den ersten Blick erscheint.

    Wenn dieses Geld wegbricht (oder stark eingeschränkt wird) - der DSB hat 1,4 Millionen Mitglieder... ok was macht ein Verband mit paar Tausend oder wenigen Hunderttausend Mitglieder - die Verbände brauchen ja Personal (Verwaltung, Sportbetrieb, ...) müssen die Wettbewerbe organisieren etc. kostet alles Geld. Liegenschaften, Sportstätten...

    Ein Teil könnte wegfallen, anderes muß halt den neuen Zielen entsprechend sinnvoller eingesetzt werden.

    Einige Verbände würden es nicht schaffen, über Sinn und Zweck kann man mit Sportlern diskutieren, hier nicht, ist auch nicht erforderlich.

    Und ja Gesundheitssport ist wichtig! Das ist aber ne andere Nummer -

    Da gibt es ja keine Medaillen.

    - Bzgl. Bundeswehr - Sportler in der Sportfördergruppe haben keine feste Dienstzeit (wie z.B. ein Zeitsoldat mit einer festgelegten DZ). Jedes Jahr kann der Verband die ihm zugeteilten Plätze rein theoretisch neu besetzen.

    Dann wird das von der BW vielleicht zu positiv dargestellt.

    Daher mein Gedanke, warum stellt man den Sport nicht in den Vordergrund? Warum wird unter Nationalflaggen marschiert? Den Einmarsch der Nationen könnte man auch durch einen Einmarsch der jeweiligen Verbände ersetzen. Damit wäre es einfacher Sportler vor Verfehlungen ihrer Heimatländer zu schützen. Es wären eben die Reiter oder die Leichtathleten, die auftreten würden. Zugegeben, der Gedanke hätte an der Börse maximal spekulativen Wert.

    Daß damit eine staatliche Förderung wegfällt oder sogar unerwünscht ist mit den Folgen, haben wir ja in den obigen Beiträgen sehen können.

    Auch wenn das "Nationalgedöns" noch nicht definiert wurde und ich mich wiederhole und es andere auch geschrieben haben.

    Eine Entkoppelung von "Nation" und Sport wäre der vielfache Tod einer großen Anzahl an Sportverbänden / Sportarten in Deutschland.

    Nicht immer so übertreiben, sicher würde mancher Verband schrumpfen und Sport würde in manchen Sparten wieder eine elitäre Veranstaltung.

    Und für die, die jetzt gleich wieder reflexartig rufen - wir brauchen den Spitzensport nicht, nur den Breitensport.

    Das bedingt sich leider gegenseitig. Ohne Spitzensportler keine Idole, denen die Jugend folgen kann. Wer betreibt die Trainerausbildungen? Wer macht die Schulungsunterlagen - oft kommen die (top-down) vom Bundesverband. DIe Bundestrainer etc. machen das ja nicht in Ihrer Freizeit. Die Webseminare des DSB der jeweiligen Bundestrainer, die machen das auch in ihrer Arbeitszeit etc etc.... also auch hier die Entwicklung des Breitensports wäre massiv gefährdet.

    Ein mehr auf die Erhaltung der Gesundheit ausgerichteter Breitensport wäre ja vielen zu vermitteln.

    Es müsste dann halt vieles anders organisiert werden und mancher anspruchsvoller Spotler müsste sich hat wieder mehr selbst um seine Belange kümmern.

    Braucht es die Idole wirklich im eigenen Land? Jedes Jahr fallen Skifahrer aus GB, Niederlande, Belgien....bei uns ein, alles ohne eigene Vorbilder.

    Unter diesen Aspekten, sollten wir froh sein, dass der Staat den Sport fördert. Sonst verabschiedet sich Deutschland vermutlich in eine Sportwelt die aus Fußball (bisschen Wintersport) und ab und an mal ein wenig Basketball und Handball besteht. Und das wäre fatal.

    Das steht ja überhaupt nicht zur Diskussion.

    Als Ergänzung für alle anderen. Die Kriterien zur Beibehaltung des Sportförderplatzes bei der Bundeswehr ist schlicht eines - Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft. Ist die nicht mehr gegeben heißt es Abschied nehmen.

    Ist es nicht mehr so daß die Sportler dann bis zum Ablauf ihrer Dienstzeit regulären Dienst in der Truppe leisten (können).

    Hansaxel, Du meintest wohl abwerten.

    RIchtig, die Autokorektur hat zugeschlagen.

    Dieser Tage (24.10. - 02.10.2925) findet in New Delhi (Indien) ein ISSF Junior World Cup statt. Daran nehmen auch junge Sportler aus Ruland und Weißrusland teil. Ansonsten würde die übersichtliche Teilnahmerzahl weiter schrumpfen.

    Müssen wir jetzt Putin danken dass er seine Leute ins befreundete Ausland schickt.

    Ansonsten wundere ich mich über die unterschiedliche Anwendung der Sanktionen.

    Das nennt man freie Entscheidung.

    Hatte ich schon geschrieben, es geht nicht um die Bezahlung der Sportler!

    Es geht um die Investitionen, nützlichen Aufwendungen um die Spiele ausrichten zu dürfen und durchführen zu können.

    Ohne "Nationalgedöns" gibt es aber auch keinen Grund mehr aufwendige teure Wettkämpfe in brotlosen Sportarten durchzuführen, besser kann man den Leistungssport nicht abwarten.