Man muss sich - Ausnahmen bestätigen die Regel - normalerweise auf einen behördlichen Arbeitgeber einlassen.
Um dahin zu kommen muß der künftige "Sportbeschäftigte" ja schon eine gewisse Qualifikation nachgewiesen haben, i.d.Regel wären das ja schon einige Jahre ernsthafte Vorbereitung als Schüler.
Ältere Trainerkollegen, die das mal als Beruf hatten und während ihrer aktiven Sportlerzeit die DDR bei Olympia erfolgreich verteten haben, leben heute in echt prekären Verhältnissen.
Das trifft gelegentlich auch für Profis zu die sehr gut verdient haben. (Gilt aber auch für andere, es gibt aber auch Vereine die ihre früheren Sportler auffangen.)
Als Filzstift hatte sie nicht zur DM frei bekommen,
Warum auch?
Was die Freistellungen betrifft bin ich nicht mehr auf dem laufenden, erinnere mich aber noch an fünf oder sechs Tage für die Olympiateilnehmer.
Nein, ich persönlich verstehe die Kids, es gibt einfachere und sicherere Wege zu Ruhm und Geld als gerade den Schießsport.
Es macht Spaß, wenn man Erfolg hat. Es bringt auch etwas Förderkohle.
Aber fürs Geld sollte man es nicht machen.
Statt Schießsport würde ich Sport allgemein schreiben, sonst völlige Zustimmung.
Btw: Bezüglich Kadersystem und DDR: Mit dem Wegsterben der letzten Reste des DDR-Sports geht es immer schneller sportlich bergab. Das Kadersystem hat in der DDR 1a funktioniert, am Anfang nach der Wende sicher auch noch, unter den heutigen gesellschaftlichen Umständen offensichtlich nicht mehr.
Siehe Biathlon! Das musste jetzt sein.
In der DDR soll noch mehr 1a funktioniert haben, aber sportlich erfolgreicher waren sie.
So stark abwärts wie befürchtet ging es dann doch nicht.
Wir leben aber heute und müssen mit den heutigen Gegebenheiten arbeiten.