Beiträge von Hansaxel

    Das ist nur bedingt richtig. Es gab genügend, die etwas dagegen gehabt hätten, nur wurden die (wie immer) leider nicht gefragt (Nachwuchsbundestrainer, Landestrainer, Sportler usw.)!

    Da sollten mehr gefragt werden als sich am Ende für eine Teilnahme qualifiziert hätten.

    Schau mal bei Sportlern vorbei, da wartet man meistens bis man eine entsprechende Anzahl an leistungsstarken Teilnehmern hat und schreibt dann Meisterschaften aus.

    D.h. wenn ich mich in mentaler Autosuggestion tagelang auf die Situation "Stechschuß" eingroove, um dann an den Schießstand zu gehen mit dem festen Mindset "es zählt jetzt nur dieser EINE Schuß!" um die Drucksituation und den erfolgreichen Umgang damit an der Feuerlinie zu trainieren - ist das für Dich kein Training? :)

    Das wäre nach Eugen Herriegel schon das Ziel. (Den habe ich aber sicher auch falsch verstanden)

    Ist jemand auf diesem Level auf jeden Stempel angewiesen?

    Ich wiederhole mich:

    Sofort kommt jemand mit einer möglichen Ausnahme die dann Basis für die weitere Diskussion wird.



    Ich würde aber davon ausgehen, dass eine Ausübung erst dann anzuerkennen wäre, wenn eine gewisse Dauer überschritten ist. Wo das genau liegt? Gute Frage!

    Da es aber keine genauen Regelungen gibt, kann jeder, der solche bedürfnisrelevanten Schießsportausübungen bestätigt, auch festlegen, wie sie stattzufinden haben.

    Schütze wird es sicher noch schaffen daß ihm eine konkrete Zahlen ins Gesetz geschrieben wird und wehe es war am Jahresende ein Schuss zu wenig oder mit einer falschen Waffe.

    Du empfindest tatsächlich das Einstiegsalter als größter Problem bei der Nachwuchsgewinn?

    Forum wie man es kennt, grundsätzlich wissen die andern was ich denke.

    Wenn ich die Aussagen im Forum ernst nehme ist das doch einer der Hauptgründe. (Für Schützen: das ist nicht meine Meinung.)

    Das durch Erfurt gekippte Einstegsalter hätte die Diskussion um Sondergenehmigunen hinfällig gemacht. Talente die auch körperlich in der Lage wären hätten früher anfangen können.

    Ansonsten finde ich ein Einstieg mit 12 - 14 wie in der guten alten Zeit als unsere Amateure noch erfolgreich waren für ausreichend.

    Abgesehen davon daß manche Facebook Gruppe oder Forum auch die Meisterschützen nicht unbedingt die Realität darstellen läge es an den Schützen und Vereinen die Situation zu ändern.

    Warum soll jemand der jährlich hohe Summen für von der GST eingelagerte Glasrohlinge ausgibt noch einen Fuffi für den Verband übrig haben.

    And last but not least:

    Kinder werden oft als störend wahrgenommen, weil sie am Stand und im Aufenthaltsraum gerne mal lauter sind als die alten Mitglieder und diese dadurch stören.

    Nicht nur bei den Schützen auch in anderen Bereichen.

    Abgesehen davon daß bei uns nur Jugendliche stören können, haben die eigene ihnen passende Trainingszeiten.

    Nur sollten wir alle im Hinterkopf behalten wie das in die Welt gekommen ist. Es ist im wesentlichen auf die unsinnigen Altersregelungen im Waffengesetz zurückzuführen. Diese gelten nur für Sportschützen! Für Jäger nicht.

    Wo sind da die Jäger ausgenommen?

    Wie kam denn das Lichtschießen deiner Meinung nach in die Welt? Wenn ich mich richtig erinnere wurde es vor gut 30 Jahren vom damaligen Bayerischen Landessportleiter Dieter Ohmayer eingeführt, um auch die jüngsten an den Schießsport heranzuführen.

    Das ging aber an einem großen Teil der Schützenwelt vorbei.

    Zur gleichen Zeit hat der BSSB damals das Pilotprojekt "Schießen ab 8" durchgeführt, das wissenschaftlich begleitet und aufbereitet als Studie veröffentlicht wurde. Bei "Schießen ab 8" durften die Teilnehmer mit Luftgewehr und Luftpistole schießen

    Daraufhin wurde sogar das Einstiegsalter LG im WaffG auf 10 Jahre abgesenkt. Das Gesetz wurde nur nicht verabschiedet.

    Da es bei uns aber keine Auflagewettbewerbe für Kids gibt..

    Lobenswert!

    Auf der DM Licht wurde u.a. extra wg. dieser Sache die für alle verbindliche "Waffen"kontrolle durchgeführt, um nämlich genau diese Umbauten aus F-Waffen herauszufiltern (weiß ich aus einer Antwort von Stefan Rinke).

    In Schwanheim ist man schon immer auf Nr sicher gegangen, ist ja nicht verboten.

    Wurde schon gefragt was wäre wenn eine AP 20 (Laser) an der Seite großflächig graviert oder sonst verändert wurde?

    Das Lustige ist ja, wenn man den Gesetzestext versucht zu analysieren, hier wirklich ein Wirrwarr rauskommt:

    Der Gesetzestext ist hier mal eindeutig.

    Schießen erlaubt, sonstiges nicht.

    Mit F im Fünfeck ist die Pistole eine Waffe.
    "Rückbau" auf Vor-F-Zustand ist im WaffG nicht geregelt, aber es gibt dort ein paar ähnliche geregelte Fälle, in denen zwischen "geborenen" und "gekorenen" Waffen unterschieden wurde, z.B. bleibt ein ehemaliger Vollautomat immer eine Kriegswaffe, auch wenn er auf den Stand des entspr. Zivilgewehres rückgebaut wurde und die 4mm M20-Waffen sind auch nur "frei", wenn sie als solche bereits gebaut wurden.
    Hier also IMHO einfach Unklarheit, ein Rechtsanwalt sieht da vielleicht klarer.

    Schütze hat da natürlich sofort wieder besondere Situationen zu denen dann nicht immer passende Zusammenhänge hergestellt werden.

    WENN es eine "Waffe" ist, dann ist für U18 nur das SCHIESSEN auf ZUGELASSENEN Schießstätten erlaubnisfrei, wenn Federdruck, kalte Gase ... bla-bla. Die Kiddies SCHIESSEN aber gar nicht mit den simulatoren, und das meist "irgendwo" (ok, in FFM zugelassener Schießstand).

    Alles richtig, wenn man die Kinder ans schießen heranführen will, sollten sie sich auch wie Schützen verhalten dürfen oder liege ich da falsch.?

    Der UMGANG ohne schießen ist somit auch nicht zweifelsfrei erlaubnisfrei U18.

    Wenn es um Umgang mit Waffen geht ist der bis auf Ausnahmen erlaubnispflichtig.

    Das meinte ich mit "rechtlich kompliziert" und ich würde dieses heiße Eisen nicht anfassen ohne entsprechende offizielle Stellungnahme, die mir Rechtssicherheit geben würde.

    Wenn jemand zu einem anderen schlüssigen Ergebnis kommt, wäre ich der Letzte, das zu leugnen.

    Wenn Du hier den Umbau von Waffen, den Bau von Sportgeräten mit Waffenteilen meinst stimme ich dir zu.

    Das schon aber bei den Preisen mittlerweile…. da feier ich lieber einen Kindergeburtstag. Das ist ja lächerlich, keine Jugend tut sich das mehr an in den Sport einzusteigen, die gehen Fussball spielen. Da bin ich lebenslang gut ausgestattet was hier ein Gewehr mittlerweile kostet.

    Eine Runde Mitleid für die Opfer!