Beiträge von riepie

    Wie ist denn die Gegenbewegung dazu, Grüne etc.....

    Wie ist die Missbrauchsrate mit Sportwaffen, die Presse, der Gesetzgeber, Einstellung der Bevölkerung?

    Es gibt in Spanien sicher Bewegungen gegen alles Mögliche. Sogar an den Stierkampf haben sich schon einige gewagt, aber gegen Waffen, .....

    Die Sportschützen sind da noch nicht einmal so dominant was Waffen anbelangt, die Jäger haben da wesentlich mehr Einfluss.

    In Spanien wurden in der letzten Jagdsaison 850.000 Jagdscheine ausgestellt. Dazu kommt, dass in Spanien im Jahr durchschnittlich 5.000.000.000 € für Waffen und Munition ausgegeben werden (ja, eine 5 mit 9 Nullen) und das ist nur für Waffen und Munition. Ausrüstung usw. ist da nicht mitgerechnet. Die Waffenlobby ist hier mindestens so stark wie in den USA. Eine Statistik aus 2018 hat angegeben, dass in 8% der spanischen Haushalte mindestens eine legale Waffe registriert ist.

    Der Jagdverein bei uns im Ort hat 82 Mitglieder (ich habe den Vorsitzenden gefragt), wir haben derzeit 575 Einwohner. In den größeren Städten ist das natürlich weniger, aber im ländlichen Bereich ist das normal.

    Ca. 82% des spanischen Gebietes sind als Jagdgebiet ausgewiesen. Jagdgebiet ist demnach alles, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

    Diesem Umstand verdanke ich es, dass ich "eigentlich" mindestens während der Jagdsaison, mit Antrag auch das ganze Jahr auf meiner Finca auch mit meiner .22er usw. schießen dürfte, wenn da nicht meine Frau als oberste Instanz ein Veto einlegen würde.

    Also nein, eine nennenswerte Gegenbewegung oder Verschärfung der Gesetze gibt es nicht. Die Gesetzgebung ist sich da Parteiübergreifend einig. Es gibt zwar regelmäßig neue Verordnungen, aber die zielen dann meistens darauf ab, dass die alten Gesetze auch konsequenter umgesetzt werden, z.B. unangemeldete Kontrollen ob die Waffen auch im Safe sind und nicht auf dem Nachttisch liegen.

    Und die Öffentlichkeit regt sich nur dann massiv auf, wenn der "alte König" auf Safari geht und dann damit prahlt.

    Was den Missbrauch von Sportwaffen anbelangt, so ist mir da nichts bekannt. Ich bekomme regelmäßig News von der Föderation und auch von der Guardia Civil, aber von Verbrechen mit Sportwaffen hört man da nichts und auch in der Presse ist nichts zu finden.

    Hier werden aber regelmäßig "Waffenlager" ausgehoben und stolz präsentiert. Es gibt also auch hier, wie überall sonst auch, genug "Waffenbesitzer", die nicht über die erforderliche Genehmigung verfügen. Was mit diesen Waffen geschieht bevor sie gefunden werden möchte ich im einzelnen nicht wissen. Wenn die Waffen sauber sind und nicht unter Militärwaffen fallen, kann man die auf einer Auktion günstig ersteigern (Genehmigung vorausgesetzt)

    wurde die deutsche Ausbildung in irgendeiner Art in Spanien anerkannt?

    Spanien tut sich im Allgemeinen sehr schwer mit der Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland. Da aber hier die "Ausbildung" für Sportschützen oder Wiederlader wie oben beschrieben nicht wirklich anspruchsvoll ist, habe ich da auch nicht weiter danach gefragt.

    Was andere Ausbildungen anbelangt, so verweist Spanien gerne auf eine andere Rechtslage. Führerscheine für "Landfahrzeuge" (PKW usw.) müssen sie anerkennen bzw. umschreiben (EU-Recht), aber Bootsführerscheine z.B. werden mindestens bei Residenten nicht anerkannt oder umgeschrieben (die von Urlaubern werden anerkannt (EU-Recht)). Bei Berufsabschlüssen ist das ähnlich, da spreche ich aus Erfahrung. Die wollen halt ihre eigenen Leute auf dem Arbeitsmarkt schützen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Gruß Stefan

    ?????? Prüfung zum Erhalt der WBK? Verlängerung der WBK? HÄ?

    Ja, genau. Nur noch einmal zur Erinnerung: Ich lebe in Spanien. Da läuft das mit der WBK etwas anders als in Deutschland.

    Erhalt der WBK:

    - Anmelden im Club,

    - Mit einer Vereinswaffe nach einer kurzen Einweisung wie man das teil läd, entläd und ablegt, trainieren.

    - Prüfung machen: 2 x 5 Schuß in jeweils 3 Minuten auf die Präzisionsscheibe, bei 50 Punkten bestanden.

    - Zertifilkat vom Club ausstellen lassen.

    - Gesundteitszeugnis besorgen: Sehtest, Blutdruck, Reaktionstest (dauert insgesamt 5 Minuten)

    - Zur Guardia Civil WBK beantragen, kommt nach ca. 3 Monaten an.

    - Erldeigt

    - Theoretische Prüfung, Rechtskunde usw. gibt es hier nicht.

    Die WBK hat hier eine Gültigkeit von 5 Jahren (über 60 Jahren 3 Jahre), dann muss sie verlängert werden.

    Verlängerung der WBK:

    - 1 mal im Jahr an einem offiziellen Wettkampf teilnehmen

    - Bescheinigung vom Club ausstellen lassen

    - Gesundheitszeugnis, Guardia Civil usw.

    - Erledigt

    WBK KLassen:

    Als Einsteiger bekommt man die "Licencia F, Categoria 3a".

    Die Licencia F ist die allgemeine Lizenz für Sportschützen, Caregoria 3a bedeuitet, dass man eine Waffe besitzen darf.

    Ein Voreintrag oder Ähnliches ist nicht weiter erforderlich, also zum Waffenhändler, Waffe aussuchen, bei der Guardia Civil eintragen lassen (macht der Waffenhändler, dauert normalerweise 1 Werktag) und abholen.

    Ok, da ist noch der Safe, der mit Zertifikat über den erforderlichen Sicherheitsstandard und Rechnung auf den eigenen Namen nachgewiesen werden muss. Ohne Safe keine Waffe.

    Ach ja, und natürlich immer schön die Gebühren bezahlen. :D

    Erweiterung der WBK:

    - Nach einem Jahr Wartezeit an einem offiziellen Wettkampf teilnehmen.

    - Mit der Standardpistole mindesten 440 Punkte schießen.

    - Bescheinigung vom Club ausstellen lassen.

    - Zur Guardia Civil.

    - usw

    Jetzt bekommt man die "Licencia F, Categoria 2a", die berechtigt zum Erwerb von 6 Waffen. (Voreintrag usw. siehe Oben)

    - Nach einem weiteren Jahr Wartezeit an einem offiziellen Wettkampf teilnehmen.

    - Mit der Standardpistole mindestens 500 Punkte schießen.

    - Bescheinigung, Guardia Civil, usw.

    Jetzt bekommt man die "Licencia F, Categoria 1a", die berechtigt zum Erwerb von 10 Waffen. (Rest siehe Oben)

    Man kann die Prüfungen zur Erweiterung auch in einer anderen Disziplin schießen. Da sind die erforderlichen Punkte etwas anders gestaffelt, der Rest ist identisch.

    Für IPSC muss man einen extra Lehrgang zusätzlich machen, das habe ich aber bislang nicht getan, daher kann ich dazu nichts sagen.

    Für einen Wiederladeschein gibt es auch einen Lehrgang (Tageslehrgang: 1 Stunde Vortrag, Mittagspause, 1 Stunde Vortrag, fertig. Ich habe dabei sogar eine Hülse gesehen)

    Ja, in Deutschland habe ich damals geschwitzt, als ich die Prüfung für die WBK abgelegt habe (Prüfungsangst ist voll mein Ding), das war schon etwas Anderes. Hier habe ich innerlich gelächelt.

    Gruß Stefan

    Hallo Stefan,

    Du armer Kerl, darfst nur LuPi schießen auf Deiner Finca.

    Hallo AndreasJ,

    ja, "nur" LuPi ;) wegen meiner Frau. Die ist hier diesbezüglich oberste Instanz. :D

    Ich hoffe das ist jetzt nicht falsch angekommen. Ich mag das Teil und schieße es gerne! Habe mir dafür draußen sogar neben dem 10m Stand für's Training noch einen 15m Stand eingerichtet, das ist dann etwa das Bild was man bei der FP hat. (Nur der Abzug ist definitiv anders.)

    Ich hab auch noch ein LG, aber das ist keine Sportwaffe und wurde deshalb bisher nicht erwähnt. Kaliber .22 und 15 Joule, Unterhebelspanner, Gamo, ZF.

    Ja, 15 Joule sind hier noch frei verkäuflich.

    Macht auch Spaß, wird aber im Club nicht geschossen und wurde daher nicht extra aufgeführt. Ich versuche mich damit in BR50, was man natürlich mit einem richtigen KK-Gewehr nicht wirklich vergleichen kann, aber ich treffe die Scheibe. 8o

    Ja, so eine kleine Finca hat schon Vorteile, ist aber wirklich nur eine kleine Hütte und im Moment auch noch eine halbe Baustelle. (ich erwähne das nur, weil viele eine falsche Vorstellung von "Finca" haben, meine hat mit dem was man so bei den Auswanderern oder sonst wo im TV zu sehen bekommt, nichts gemeinsam.)

    Gruß aus Spanien

    Hallo no.limits,

    vielen Dank erst einmal für die Erklärung bezüglich der Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme. Gewicht ist für mich nicht gerad das Problem. Ich habe sogar einmal meine 280 mit selbstgebauten Zusatzgewichten ausgestattet und fand das auch gut, biss mich dann jemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich das zulässige Höchstgewicht doch deutlich überschritten habe. :/

    Die 520+ kriege ich normalerweise schon hin (im Moment aus dem Schuh möglicherweise nicht, da ich im Letzen Jahr aufgrund der hiesigen Restriktionen wegen Corona nur zwei mal auf dem Schießstand sein konnte), die 560 und eventuell mehr sind natürlich ein Ziel an dem ich dann arbeiten möchte, sobald es hier wieder möglich ist. Im Moment ist hier noch fast alles geschlossen und mein Club ist noch dazu in einer anderen Comunidad, da ist es noch etwas komplizierter. Das soll sich aber demnächst wieder ändern.

    Ich stimme im Übrigen mit Dir überein, was das Duelltraining mit den 3 Sekunden anbelangt. Das gibt es zwar bei uns im Club noch, aber die Meisten würden in offiziellen Wettkämpfen wohl durchfallen oder disqualifiziert (Fertighaltung? Was ist das?)

    Ich wusste bis jetzt auch noch nicht, dass man die Frontblöcke für die MG2 auch einzeln kaufen kann, wo gibt es da eine Bezugsquelle? Da ich die Pistole wahrscheinlich eh importieren muss (ich habe in Spanien noch keinen Distributor gefunden und muss wohl den ganzen Papierkram usw. auf mich nehmen, aber die Zuständige Behörde würde mitspiele, da habe ich schon nachgefragt) kommt es auf den Ort nicht so an.

    Vielen Dank für die Info und viele Grüße Stefan

    Hallo Karl,

    eine berechtigte Frage hat in meinen Augen nichts mit stänkern zu tun.

    Da sich das aber auf ein anderes Thema bezieht und von dem Thema hier wo es um die MG2 geht doch sehr weit abschweifen würde, war ich so dreist dafür ein neues Thema aufzumachen. Meine Antwort auf Deine Frage und natürlich noch weitere Fragen findest Du hier:

    Welche Disziplinen schießt Ihr (oder auch nicht)

    Ich lasse mich überraschen was da noch kommt, falls da überhaupt was kommt 8)

    Gruß Stefan

    Da habe ich bei einem andere Thema eine Frage gestellt, die dann zu vielen Fragen und Antworten geführt hat, die mit dem eigentlichen Thema nicht mehr viel zu tun hatten.

    Daher stelle ich hier die Frage in den Raum: Welche Disziplinen schießt ihr, was sind die Vorlieben, warum überhaupt, usw.

    Ich habe in dem anderen Thema erwähnt, dass ich wohl Interesse an OSP habe, dass dies aber bei uns im Club in Spanien im Moment nicht angeboten wird.

    Der Grund ist nicht darin zu finden, dass die Möglichkeit nicht bestehen würde. Wir haben 20 Stände von denen jeweils 5 auch für OSP genutzt werden könnten, also könnten 4 Schützen gleichzeitig trainieren oder einen Wettkampf ausführen. In der Vergangenheit wurde das auch regelmäßig getan.

    Nachdem unser alter Vereinspräsident verstorben ist, hat sich aber einiges geändert. Früher gab es neben der Standardpistole, der 9mm Pistole und der Zentralfeuerpistole auch regelmäßig Wettkämpfe für OSP, FP und LuPi. Es gab eine gute Nachwuchsarbeit.

    Nachdem jetzt das Präsidium deutlich jünger ist, haben sich die Schwerpunkte etwas verlagert. Standardpistole wird noch geschossen, da die auch für die Prüfungen zum Erhalt der WBK, die Verlängerung der Selbigen oder für die Änderung der Klasse erforderlich ist. Auch Zentralfeuerpistole wird gelegentlich noch angeboten, die Resonanz lässt aber nach. Der Schwerpunkt bei den Kurzwaffen liegt jetzt aber bei 9mm und …..... bei IPSC!

    Die FP wird leider im Wettkampf im Verein nicht mehr angeboten und von der OSP hat man sich auch verabschiedet.

    Wenn ich mit meine FP trainieren will ist das eigentlich kein Problem. Ich muss nur den Scheibenträger aus der 25m Drehscheibenanlage abmontieren (dauert 1 Minute ohne Werkzeug) und selbigen bei 50m aufstellen. Das ist technisch kein Problem, tritt dann aber regelmäßig eine Diskussion darüber los, ob der Verschleiß dadurch nicht steigt (was besseres fällt denen nicht ein). Da wir nur noch drei Mitglieder im Verein haben, die noch eine FP besitzen, ist es müßig mit den anderen darüber zu diskutieren.

    Mit der OSP ist das ähnlich. Technisch müsste man nur 4 Scheiben so verschieben, dass der 75cm Abstand im Zentrum eingehalten wird (pro Scheibe 2 Schrauben lösen, den Scheibenträger in der Schiene auf die entsprechende Markierung verschieben und die Schrauben wieder anziehen, dauert insgesamt 5 Minuten). Spätestens wenn man aber den Timer für die Drehscheibenanlage aber auf 8, 6 oder 4 Sekunden einstellt, hat man eine Diskussion an der Backe, weil sich dann alle Scheiben auch auf den andren Ständen mitdrehen. Es wäre zwar technisch möglich das zu ändern, aber die Diskussion erspare ich mir.

    Es gibt zwar sowohl für FP als auch für OSP Wettkämpfe auf regionaler, überregionaler und nationaler Ebene, aber ohne Training,…..

    Ich habe vor Jahren einmal mit meiner 280 an einem Training für OSP teilgenommen und ich habe sogar bei 6 Sekunden 4 und bei 4 Sekunden 3 Scheiben getroffen (mit der Betonung auf „Scheiben getroffen“). Das erfordert also ein gewisses Maß an Konzentration und Training um da Erfolge zu sehen, aber ich würde die Herausforderung (mit einer entsprechenden Pistole) gerne einmal annehmen, denn ich finde das faszinierend.

    Gleiches gilt für die FP.

    Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt den Verein zu wechseln, aber der Nächste in dem FP und OSP noch angeboten werden ist fast 200km entfernt. Das ist mir zu stressig.

    Was die LuPi anbelangt, so wird die auch nicht mehr so intensiv geschossen wie noch vor Jahren. Einige haben den Stand für die LuPi mit den 40 Seilzuganlagen noch nicht einmal von innen gesehen und es hat mich sogar vor einiger Zeit ein Mitglied des neuen Vorstandes nach dem Code für die Tür gefragt und wo man das Licht einschaltet (leider kein Witz). Da kann man aber noch rein wenn man will, denn da muss nichts umgebaut werden. Es fallen lediglich 5€ im Jahr für die Beteiligung an den Stromkosten an.

    LuPi kann ich aber auch auf meinen kleinen Finca schießen und wenn ich meinen Anbau fertig habe, sogar Indoor. Wenigstens etwas.

    Ich habe zwar im Moment die inoffizielle Genehmigung wegen Corona während der Jagdsaison an den Jagdtagen mit der .22er auf der Finca zu schießen, aber meine Frau ist davon nicht so begeistert, weil ich dann zur Risikominimierung die Hunde einsperren müsste und das wäre dann Stress für sie. Das kann ich verstehen, also weiter „nur“ LuPi.

    So dass war jetzt einmal ein kurzer Abriss über die Situation hier.

    Was mich interessieren würde ist, was Eure Vorlieben sind und wie die Situation diesbezüglich in DE ist.

    Gruß Stefan

    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für die Erklärungen und Empfehlungen.

    Die Entscheidung für einen E-Abzug steht schon fest, nicht zuletzt wegen der Möglichkeit zum Trockentraining.

    Die Idee eine SF zu kaufen beruht darauf, dass in meinem Club einige Mitglieder die Pardini schießen und die haben alle die Schnellfeuerversion auch für die Disziplin Standardpistole. Das soll mindestens in der 10 Sekunden Serie vorteile haben. Einen unmittelbaren Vergleich habe ich aber nicht.

    Bislang schieße ich noch nicht OSP, nicht zuletzt weil diese Disziplin bei uns im Club etwas vernachlässigt wird. Das könnte sich aber ändern, wenn sich genug Interessenten finden. Bei regionalen-, überregionalem- und nationalen Wettkämpfen wird OSP geschossen.

    Welche Vor- oder Nachteile würde es bringen eine MG2E RF auch als Standardpistole zu schießen? Was schnell gut geht, sollte eigentlich auch etwas langsamer gut gehen. (Alleine der mögliche Preisunterschied zählt nicht ;))

    Grüße, riepie

    Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit eine Steyr EVO 10 und eine EVO 10 E zu schießen.

    Ok, die sind beide eine andere Hausnummer als meine alte FWB, aber die 10 E ist schon noch ein Schritt weiter.

    Das ist natürlich subjektiv und ich bin mit meinen grobmotorischen Bauarbeiterpranken sicher kein Maßstab, aber auch der Bekannte mit der mechanischen Version war von der E begeistert und der spielt bei und im Verein in einer anderen Liga als ich.

    Da ich mir aber gerne eine neue Pistole zulegen möchte ist das der Grund mich für eine E zu interessieren. Mag sein, dass man da die berühmten Perlen vor die Säue wirft, aber wenn ich demnächst etwas mehr Zeit habe meinem liebsten Hobby nachzugehen, habe ich auch Ansprüche an mich selbst. Da ich bei meinen Werkzeugen die Erfahrung gemacht habe, dass einem gutes Werkzeug die Arbeit erleichtert, möchte ich das auch auf mein Hobby übertragen.

    Im Moment schieße ich Standardpistole mit meiner alten Hämmerli 280, mit der ich eigentlich ganz gut zurecht komme. Nachdem man mir dann eine Steyr Match FP aufs Auge gedrückt hat habe ich erkannt, was der Griff und insbesondere der Griffwinkel ausmacht.

    Ich suche also eine Pistole mit einem flacheren Griffwinkel, da ich festgestellt habe, dass mir das sehr entgegen kommt. Da ist bei mir die MG2 in die engere Wahl gekommen (maximale Lauflänge und trotzdem die Möglichkeit den Griff flacher einzustellen) und aufgrund der Erfahrungen mit der EVO 10 E würde ich auch eine MG2 E vorziehen, zumal der elektrische Abzug ja auch einige andere Vorteile haben soll, z.B. Trockentraining.

    Mir ging es also darum, wo der Unterschied zwischen der „alten“ MG2E RF und der EVO liegt. Ich fand die Idee mit dem „Stoßdämpfer“ eigentlich nicht schlecht, habe aber persönlich noch nicht die Möglichkeit gehabt, das auszuprobieren. Bei uns (in Spanien) ist die MG2 mehr ein Exot und die Testmöglichkeiten daher leider eingeschränkt.

    Sorry, ich fange schon wieder an halbe Romane zu schreiben. :)

    Moin Moin,

    ich bin neu hier und hätte da einmal eine Frage.

    Was gibt es eigentlich bei der MG2E RF für Unterscheide zwischen der „Alten“ und der EVO?

    Ok, die alte hat diesen markanten „Stoßdämpfer“. Gibt es noch weitere Unterschiede die man beachten sollte? Welches Modell ist im Zweifelsfall zu empfehlen, Verfügbarkeit vorausgesetzt?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass neu nicht immer auch besser bedeutet.

    Gut, das sind jetzt schon drei Fragen, aber da kommen sicher noch ein paar dazu. 8)