Beiträge von KayDee

    Weil so viele "Nichtpraktiker" bei der Gestaltung der Sportordnung mitmischen? Wo ist es praktikabel das Schüler und Erwachsene mit einer Größe von 2m auf ein Ziel in 1,40 m schießen? Wir hatten früher einen Verein in der Nähe bei dem der Kugelfang höhenverstellbar war und beim Schützen war auch die Ablage mit Kurbel in der Höhe zu verstellen. Es war ein LG Indoor Stand auf dem wir 3-Stellung geschossen haben, nicht konform aber praktisch und keiner ist von einer Pritsche gefallen.

    Es gab einen schweren Unfall mit einer explodierenden Kartusche. M. W. wurden auch nebenstehende Personen verletzt.

    Ich habe von jemanden gehört das danach der Schießstand renoviert werden musste wegen Einsturzgefahr. Sarkasmus Ende.

    Wenn ich einen Schraubenschlüssel vor Wut in die Ecke schmeiße muss ich damit rechnen das er nicht wie ein Sandsack liegen bleibt sondern abprallt und unkontrolliert weiterfliegt. Wie viele von den "Tausenden" explodierten Kartuschen sind auf Grund von Materialermüdung und nicht durch unsachgemäße Behandlung "detoniert"?

    Jede Art von Kappe oder Schirmmütze darf nicht so getragen werden, dass sie als
    Seitenblende fungiert, die Jury muss in der Lage sein, das Auge des Athleten zu sehen, wenn er von
    der Seite betrachtet wird.

    Falls hier einer von der TK anwesend ist kann er mir dann bitte erklären warum die Jury in der Lage sein muss das Auge des Athleten zu sehen?

    Ich versuche nicht nur Regeln zu lesen und umzusetzen sondern auch die Hintergründe zu verstehen - in einer Sportordnung aus Sportlicher und nicht Politischer oder Medialer Sicht.

    warum die 300 als „Richtwert“ für weiteres „handeln“?

    Ich hätte auch 299 oder 301 als "Richtwert" angeben können, es ist nur eine Zahl bei deren Erreichen ich eine Ernsthaftigkeit und weiteren Verbleib im Sport annehme. Ich sehe den Sport als Hobby und ein Hobby soll Spaß machen und keinen Stress verursachen und Stress kommt auf wenn man trotz der "besten" Ausrüstung keine Topleistungen bringt.

    Zur Frage ob ich etwas ändern würde könnte ich noch einmal anfangen, nein ich würde weiterhin erst die Basis lernen und langsam mit der Ausrüstung wachsen. Zu viele Einstellmöglichkeiten bei denen man keine Ahnung von den Wechselwirkungen hat sind nicht mein Ding und eine Unterweisung durch die Händler wie eine Waffe eingestellt wird so das man es auch begreift ist mir nicht bekannt.

    Was bringt es eigentlich wenn man als Anfänger große Summen investiert und nach 2 Jahren das Handtuch wirft?

    Wir hatten auch einen Neuling im Verein der über 5.000,-- Euro in Gewehr und Ausrüstung gesteckt hat, sich Videos und Online-Seminare zum Thema antat und trotzdem nur auf 306 Ringe kam. Er hat keine Anregungen von Kameraden angenommen mal etwas an seiner Einstellung zu überprüfen da er alles so mache wie von "Profis" empfohlen wurde. Ein älterer Schütze hat ihn mal zu einem Vergleich aufgefordert, er mit seinem alten FWB 300 in "Straßenklamotten" gegen ihn mit der Profiausrüstung. Der Herausforderer hat mit 299,7 gegen 303,9 verloren aber das lag ja nur an der Ausrüstung. Als "Profi" hat der Ältere mit seiner Anschütz und Jacke bei der letzten KM 313,9 geschossen.

    Ausrüstung ist gut - schießen können ist aber Voraussetzung für gute Ergebnisse.

    Was ich damit sagen will: Nutze die Vereinswaffen bis du damit konstant 300 Ringe bringst und schau dann nach einer eigenen Waffe, sie kann ruhig gebraucht sein.

    Da ich nicht vor Ort war und nur Informationen über den Ablauf bei der DM von Schützen und eingesetzten KR erhalten habe (Waffenkontrolle soll nur stichprobenartig vorgenommen worden sein) bleibt mir nur die "Ferndiagnose".

    Ich Zweifel ja nicht daran das er mit dieser Pistole an der DM geschossen hat, ich habe nur meine Bedenken geäußert das er bei einer Waffenkontrolle leichte Probleme bekommen hätte. Ich habe schon Bilder von Wettkämpfen gesehen bei denen die Schützen grob gegen die Sportordnung verstoßen haben (Fotograf war auch KR) und die nicht auf ihre "Fehler" (Handhaltung bei Gewehr Auflage vor der Auflage, bzw. an der Auflage geklammert oder am Oberarm) hingewiesen wurden.

    Mir persönlich gefällt seine Lösung für das Gewicht an der Pistole solange sie ohne Probleme in den Kasten passt.

    Ich bezweifle ja nicht das die Pistole in die Kiste passt nur ob sie mit dem Gewicht so wie in dem Bild reinpasst ist fraglich.

    Das Foto wurde von einer Position unterhalb der Auflage aufgenommen und das Gewicht ist aus diesem Winkel auch unter der Auflage also kann es eigentlich nicht parallel zum Lauf angebracht worden sein so dass alle Zweifel ausgeräumt wären. So wie die Waffe im Wettkampf genutzt wird hat sie in die Prüfkiste zu passen.

    Die ISSF schreibt eben Sportkleidung vor und verbietet Arbeitskleidung (= blue Jeans) sowie militärische Kleidung (=Tarnfleck).

    Also sind "Sporthosen" ja auch verboten oder tragen Berufssportler und andere Personen die im sportlichen Umfeld arbeiten keine Sportbekleidung auf ihrer Arbeit? Jeans waren mal Arbeitshosen und militärische Kleidung wurde auch mal nur beim Militär getragen aber mittlerweile sind beide in der Mode angekommen und werden auch als "gute" oder "sportliche" Kleidung getragen.

    Gemeinsame Verantwortung von Jury und Regeln für sportliche Präsentation.

    Gedacht für die medienwirksamen Wettkämpfe auf oberster Ebene und durchgeknüppelt bis nach unten wo "Breitensport" betrieben wird. Wie viele Regeln haben wir die nur für die (nicht vorhandene) mediale Darstellung gemacht wurden.

    Ich hab mal eben in der Sportordnung nachgesehen und fand in Bezug auf "Gewichte" nur die Prüfgewichte für den Abzugswiderstand. Ist mir egal aber unter 0.10.1 wäre etwas das man heranziehen könnte: "Die Prüfgewichte (Abzug) dürfen eine Minustoleranz von 2 g aufweisen. Vor Beginn einer Meisterschaft sind die Prüfgeräte (hier sehe ich die Waagen als Prüfgerät an) vom Kampfgericht/von der Jury zu kontrollieren." Ein altes Gewicht einer Dezimalwaage dürfte ja wohl noch irgendwo auffindbar sein.

    bei uns im Verein hat ein Trainer mal einen Tageslehrgang für Interessierte gehalten

    So etwas sollte für Vereine die "Gastschützen" aus anderen Vereinen für ihre Mannschaften brauchen eigentlich normal sein, ist es aber nicht.

    Ich bin auch das eine oder andere Mal gefragt worden ob ich nicht für diesen oder jenen Verein in der Landes oder 2. Bundesliga starten würde, als "Gegenleistung" würden aus dem Verein auch mal Schützen für meinen Verein starten. Meinem Vorschlag doch mal Trainingseinheiten in meinem Verein durchzuführen wurde nicht mit Wohlwollen entgegengesehen - es sei doch eine "Ehre" für mich für sie zu starten. Ich sehe es dagegen als "Ehre" an wenn ich anderen in der sportlichen Entwicklung weiterhelfen kann - selbstlos - der Erfolg der Anderen ist mein Lohn. Es ist ja ein Hobby dem ich nachgehe und keine Arbeit für die ich bezahlt werden will.

    Das ausnutzen von (vermeintlichen) Gesetzeslücken ist doch für viele schon ein Wert an sich. Das beschränkt sich nicht nur auf Waffen.

    Sag mir bitte welche Aussage richtig ist: "Alles was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt - oder - Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten"?

    Geht die "Gefahr" bei diesen Waffen von der Waffe aus oder ist die zu verwendende "Munition" das Gefährliche? Es gibt Munition die für und Normalbürger verboten ist obwohl wir die gleichen Kaliber für den Sport verwenden. Kann denn der Gesetzgeber nicht einfach die Munition verbieten?

    Ja, ich sehe mich zu Teil als "Sozialarbeiter" der mit Menschen zu tun hat die ich durch den Sport zu selbstbewussten Personen machen kann. Bei mir sind nicht die Medaillen und Pokale für den Verein sondern sondern Schützen die Spaß am Sport haben und dadurch auch ihre Leistungen verbessern wichtig. Meinen Schützlingen versuche ich soziale Kompetenz zu vermitteln so das sie nicht nur Ehrgeiz sondern sportliche Fairness entwickeln, sich auch mal freuen wenn ein anderer besser war weil er einfach gut geschossen hat. Dieses kann ich mit jeder Disziplin und jedem Anschlag beibringen, egal ob nun Auflage oder Freihand. Ich habe so manch einen Leistungsschützen erlebt der für mich als Mensch eine Niete war, den ich trotz seiner Erfolge nie in meinem Umfeld haben möchte. Arrogant, Überheblich und Missgünstig wenn ein "Nobody" besser war - ein Blick zu seinem Trainer/Betreuer und schon war alles klar - wie der Herr so das Gescherr.

    Meine "Schützlinge" mögen zwar nicht immer die besten sein aber seit 30 Jahren sind wir für Hilfsbereitschaft bekannt.

    Auch wir stellen Kreis- und Landesmeister und sind im Traditionswesen mit Landeskönigen und Teilnehmern am Bundeskönigsschießen vertreten gewesen. Der beste Wunsch eines Teilnehmers bei der Vorstellung der Schützen war nicht Olympiasieger, Weltmeister oder Bundeskönig zu werden sondern: "Ich wünsche mir hier einen guten und fairen Wettkampf zu schießen".

    Und noch etwas zu dem "Funktionär" der Angst hat das "er" durch die Auflagedisziplinen in die Belanglosigkeit abdriftet: Fördere doch das Freihandschießen und frage dich mal warum immer mehr bei Auflage starten.

    Wozu kauft man den einen SUV wenn man in der Stadt wohnt und kein Jäger oder Förster ist? Es reicht doch ein Lastenfahrrad oder der öffentliche Nahverkehr.

    Jeder Mißbrauch mit einem "Gegenstand" muß hart bestraft werden und nicht die Möglichkeit das man etwas missbrauchen könnte.

    Wenn man die Argumentation der Waffengegner weiter verfolgt, könnte man auf den Gedanken kommen das dadurch dass jede Männliche Person alleine durch die geschlechtliche Ausstattung in der Lage wäre eine andere Person zu vergewaltigen und daher gleich bei der Geburt von dieser "Ausstattung" getrennt wird. Eine Straftat wird erst dadurch eine Straftat das man sie begeht und nicht das man sie begehen könnte.

    Und wer soll die Flocken bekommen und vor allem welche Sportarten? Nur was Olympia betrifft, oder auch der Breitensport?

    Meiner Meinung nach sollte das Geld in erster Linie dem Breitensport also der Basis für die Nachwuchsgewinnung zu gute kommen. Denn wie jeder von uns weis braucht man viele Lehrlinge um einen Meister zu gewinnen und woher sollen wir wissen was für Sportarten in 20 Jahren bei Olympia zugelassen sind?

    Warum sollte eine Waffe, die potenziell tödlich ist, frei und ohne jegliche Dokumentationspflicht verkaufbar sein?
    Wozu würde das denn führen?

    Ich bin voll auf deiner Seite, warum sollte ein Gegenstand der potenziell tödlich ist überhaupt hergestellt werden. Schon der Gedanke daran sollte mit höchsten Strafen belegt werden, wo kommen wir denn hin wenn jede Hausfrau/man ein Küchenmesser oder sogar eine Schere besitzen darf.

    Ob ich einen Gegenstand gut oder schlecht finde ist egal, ob er tödlich eingesetzt wird liegt immer in der Hand des Nutzers und der wird jeden Gegenstand für seine mörderischen Absichten missbrauchen. Egal ob es ein Sportgerät, Haushaltsgegenstand, Transportmittel oder auch nur Reinigungs- oder Düngemittel ist. Wir betreiben einen Sport mit "Gegenständen" bei denen unseren Mitbürgern eingetrichtert wird das zu Massenmorden kommt wenn sie nicht verboten werden. Wie viele Menschen hast Du schon damit umgebracht und wie viele Sportschützen gibt es die mit dem Gedanken jemanden umzubringen aufstehen und zur Tat schreiten? Ich kenne keinen der durch seinen Kontakt mit diesen "Gegenständen" zu einem Straftäter (Gewalttäter und nicht Opfer einer undurchsichtigen Rechtslage) geworden ist. Ist es die Feder die über das Todesurteil oder Begnadigung entscheidet oder der Mensch der die Feder führt?

    Wer einen Gegenstand mit Hinweis auf mögliche tödliche Anwendungsmöglichkeiten anpreist ist für mich jemand der indirekt zu einer Straftat auffordert.

    Meint ihr nicht das es eher daran liegen könnte das unser Sport und damit auch die Sportler bei den meisten "Hundepfui" sind, so nach dem Motto: " Hunden und Schützen ist das Betreten des Rasen verboten - es sei denn die Sportler müssen zwecks Huldigung des "Fürsten" durch zeigen ihrer Siegestrophäe diesen betreten". Schon in den 70er Jahren war der Bezirksmeister LG weniger Wert als die "erfolgreiche" Teilnahme am Kreisvergleich einer anderen Sportart.

    "Munition mit verstärkter Ladung und Magnummunition sind nicht gestattet."

    Klar ist eine .357M-WC-Ladung lächerlich von der Energie - aber eben in einer Magnumhülse laboriert

    Die Waffenkontrolle sollte schon den Unterschied zwischen einer Hülse und Munition kennen, im Zweifelsfall werden einige Patronen zwecks späterer Munitionsprüfung entnommen.