Alles anzeigenHallo Wilhelm,
ich verfolge diese Story jetzt schon eine ganze Weile, es steckt wohl viel Herzblut von Dir in diesem Verein. Ich gehe auch mal davon aus das Du der eine welcher bei der Abstimmung warst. Letztlich spielt es aber keine Rolle. Ich frage mich seit geraumer Zeit warum Du die Energie die Du hier im Forum verbratest zur Sache, warum Du die nicht investiert hast in den Verein.
Du bist derjenige mit der Fußnote über Gewinner und Verlierer. Ich hätte hier etwas mehr erwartet, wenn einer mit so einem Satz kokettiert, sollte sorry wenn ich das so sage, mehr dahinter stehen.
Dieser Satz ist auch einer meiner Direktiven, aber wenn mir was wichtig ist gehe ich anders damit um, zumal mir die Spielregeln mehr als geläufig sind zu Verlierer und Gewinner.
Ich finde es schon mehr als Schade wie das gelaufen ist, aber mit dem bisschen Einblick den Du uns vermittelt hast komme ich zu diesem Schluss. Möglich das hier auch andere Gründe, Mächte und oder Interessen mitgespielt haben, letztlich ist aber nur eine Sache Deines Interesses und der Taktik dazu.
Herzblut und Interesse hattest Du, nur die Taktik war ähnlich wie bei unserer Mannschaft.
Wie gesagt nur eine, meine Sichtweise.
no.limits
Hallo no.limits,
alles hat seine Zeit. So habe ich mich, als der Verein bereits anfang der 90er mangels zurückgetretenem Gesamtvorstand, kurz vor der Auflösung stand, auf Anfragen jüngerer Mitglieder bereit erklärt, mit von mir genannten Zielen (Öffnung des Vereins mit neuen Angeboten, Einbindung/Profilierung des Vereins in das wirtschaftliche, kulturelle und soziales Umfeld, Intensivierung der Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit, Aufbau einer Sportschützengruppe über das normale Traditionsschießen hinaus, Sponsorenwerbung, …) in der Vorstandsarbeit als Schatzmeister und Pressereferent mitzuarbeiten. Der Verein bestand zu der Zeit aus 116 Mitgliedern und war Mitglied im DSB und LSB Niedersachsen.
Um all das umzusetzen, braucht man die Beteiligung der Mitglieder und deren Interessen. Mit einer Fragebogenaktion und der schnellen Umsetzung der Ergebnisse (in der Hauptsache Reduktion des zeitl. Aufwandes für Traditionsveranstaltungen (Schützenfestbesuche)) war der Grundstein gelegt, für die Realisierung neuer Angebote (Forest-Party mit bis zu 1200 Besuchern, Firmenpokalschießen mit bis zu 118 Teams, 75-Jahre-Jubiläumsfeier, Feuerwehrschießen. Bemerkenswert, aber Voraussetzung für den Erfolg, war die Beteiligung sehr vieler Mitglieder auch mit Familienangehörigen. Die Erfolge für den bereits totgesagten Verein waren in der Region unübersehbar, Messskala für den Erfolg waren die Mitgliederzahlen (in der Spitze 167) aber auch die sportlichen Erfolge und das neue soziale Standing.
Ein weiterer Meilenstein um diese Entwicklung zu manifestieren war für mich der Neubau eines multifunktionalen Schützenhauses für die zwar kultige aber marode Vereins-Bretterbude. In der Vorstellung des Projektes mit 100 Euro bar 100 Euro Arbeitseinsatz (20 Stunden) und Eigen- und Fremdmitteln, habe ich darauf hingewiesen, dass es nur eine größere Lösung geben kann um den Grad des Selbstfinanzierung (Vermietung) zu erhöhen, (Teil-) Ersatz für das gemietete Zelt zu den Schützenfesttagen, Multifunktionalität des modularen Gebäudes sowie Veranstaltung von Fünfer-Wettkämpfen (12 *10 Meter-Stände) bietet.
Ich habe auch erklärt, dass eine andere, als die von mir vorgestellt Lösung nicht meine Unterstützung erhalten würde. In der anschließenden Abstimmung fand mein Vorschlag keine Zustimmung.
VERLIERER denken darüber nach, warum etwas nicht gehen könnte, GEWINNER denken darüber nach, wie etwas geht.
Meine Arbeit für den Verein mit seinen Mitgliedern aber auch für die Region hat mir trotz eines jahrelangen zeitlichen, finanziellen Arbeitsaufwands außerordentlich viel Freude gemacht. Die Erfolge haben diese positive Energie zudem multipliziert.
Die nachfolgende Vereinsentwicklung (ich habe beide Aufgaben aufgegeben) zeigt, dass die Verlierer die z. T. substanzlose Kritik an der Fortsetzung des erfolgreichen Vorhabens, den Verein zukunftssicher zu gestalten, ihren eigenen demokratisch legitimierten Weg gehen wollten..