Beiträge von Wilhelm

    Für den Breitensport sieht es aber schon anders aus, und wo ein Verein keine breitensportliche oder traditionsschützenhafte Basis hat, da ist auch meist kein Geld da für Leistungssport. Fröhliches Ballern ist nicht das, was ich meistens tue (in Übung und Training), aber ich betreibe es AUCH.

    Positiv ausgedrückt bedeutet das, dass die Vielfalt der breitensportlichen Angebote im Schützenwesen eine Chance für den Schießsport und die Vereine insgesamt darstellt. Dazu gehört allerdings auch, dass die noch aktiven Schützen dies auch so sehen, tolerieren und propagieren, dass der Schießsport in vielen Facetten ausgeübt werden kann.

    Du kannst es nicht ändern, es gibt einfach mittlerweile zu viele Personen die der Meinung sind den Kampf mit allen Mitteln aufnehmen zu müssen. Es muss dir nicht gefallen nur wirst du es nicht verhindern können

    Ich zähle mich zu den Optimisten. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" ist eine Formel, die für mich immer noch einen Mehrwert z. B. über aktive Nachwuchsarbeit, Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit) erzielt. Verbaler Aktivismus bringt uns nicht wirklich weiter, wenn damit auch noch die letzten Freiwilligen und Sportfreunde wegbleiben.

    Also kann ich zwar nicht die große Schützenwelt verändern, gleichwohl über das Lichtschießen aber Kinder im vorwaffenrechtlichen Alter an den Schießsport heranführen, neue Nachwuchsgruppen in den Vereinen bei ihrer Gründung und dem Sport- und Freizeitprogramm unterstützen. Vielleicht wird aus den jungen Nachwuchsschützen am Ende auch ein guter GK-Schütze oder er wechselt in die Bogenabteilung.

    Der Erfolg, neue Mitglieder und neue Gruppen in den Vereinen unseres Kreisverbandes gewonnen zu haben, motiviert mich und überwiegt immer noch angesichts der Frage: Was bringt das eigentlich wirklich für die Zukunft meines Vereins, Kreises usw.

    Die meisten sind nicht so wie BBF und wissen sich auch zu benehmen. Sie sind keinesfalls Waffennarren und haben zumeist ganz vernünftige Einstellungen zum Schießsport, egal ob nun DSB, BDS oder BDMP.
    Solche Erscheinungen wie BBF und Konsorten sind auch bei GKlern, gottlob, die Ausnahme!!

    Zur Zeit ist alles andere gefragt, als sich gegenseitig etwas vorzuwerfen und im Ergebnis der Öffentlichkeit ein diffuses, zerstrittenes und gespaltenes Bild im Schützenwesen (Sportverein, Traditionsverein, mit allen möglichen von der BVA genehmigten Disziplinen wie z.B. Bogen, Biathlon, GK, VL, Armbrust, IPSC, KK usw.) zu bieten.

    Die Waffengegner warten darauf, die Journalisten werden mit den Exzessen und Extrem-Postern in den bekannten Foren gefüttert. Sie gehen strukturiert vor um das Wahlvolk zu informieren. Wir zerschlagen noch bestehende Strukturen.

    Das ist wohl auch ein Grund warum die Starter bei Kreismeisterschaften und Landesmeisterschaften immer weniger werden.

    Bei uns im NWDSB werden die Starterzahlen auf der LM durch Anpassungen/Herabsetzungen der Limitzahlen "künstlich" hochgehalten.
    In den LG-Disziplinen 1.10./1.20. gab es nach 1726 Starts 2010 in 2011 1690 Starts (- 36). Alleine 63 Starts weniger hatten die Damen, deren Limit entgegen dem Trend um 7 Ringe, auf 344 heraufgesetzt wurde. Dagegen wurden die Limitwerte in den Juniorenwertungen zwischen 14 und 19 Ringe reduziert, so dass man sich dort mit einem "Leistungsniveau zwischen 308 und 314 ringe auf den Bezirksmeisterschaften für die LM qualifizieren konnte.

    @bbf

    Das von dir abgegriffene Zitat hast Du vor meiner Änderung abgerufen.

    Ursprünglich wollte ich mit der "vorsichtigen Aufnahme von Mitgliedern", wie sie Michael beschrieben hat Dich darauf hinweisen, dass nicht jeder Interessierte in den Schützenverein aufgenommen werden muss um die Zahl der Legalwaffenbesitzer zu erhöhen. Der Verein von Michael hat wahrscheinlich aufgrund der disziplinierten und leistungsorientierten Ausrichtung Erfolge bei der Mitgliederentwicklung und im sportlichen Bereich.

    Aus dem unfertigen Zitat ist dann folgender Beitrag geworden:

    Das nenne ich beispielhaft. Das wird auch von den Erwachsenen anerkannt, die ihre Kinder in euren Verein lassen.

    Du hast also nicht den Faden verloren, sondern warst zu schnell (oder ich zu langsam).

    Hallo Katja,

    bei der Umfrage hier habe ich mich auf die im Flyer Ziel-im-Visier.pdf angegebenen vier Teilziele bezogen. Die Abstimmung und die Diskussion wird aufzeigen, was seitens der "Schützenbasis" hier darüber gedacht und geschrieben wird.
    Vielleicht hilft es dem DSB und dem Projektteam sogar.

    Das "Spaßschießen" - wie es auch immer definiert werden mag - gehört m. E. in die Thematik der Maßnahmen und Ideen, wie diese Teilziele erreicht werden können unter "Smalltalk"

    Maßnahmen - ZIEL IM VISIER – ZUKUNFT SCHÜTZENVEREIN - Smalltalk - meisterschuetzen.net

    hinein.

    ZIEL IM VISIER – ZUKUNFT SCHÜTZENVEREIN – Maßnahmen/Werkzeuge/Ideen

    Um im Projekt des DSB in Zusammenarbeit mit der Führungsakademie des DOSB das angestrebte Ziel 2018 wieder 1,5 Millionen Mitglieder (zuletzt 2004) zu erreichen, wurde die gemeinsame Initiative der Landesverbände und des DSB gestartet: ZIEL IM VISIER – ZUKUNFT SCHÜTZENVEREIN.

    Zur Zielerreichung (1,5 Millionen Mitglieder in 2018) wurden vier Teilziele definiert:
    a) Stärkung der Mitgliederbindung im Schützenverein
    Mitglieder , die bereits in den Schützenvereinen sind, sollen stärker an ihre Vereine gebunden werden. Vereine sollen motiviert werden, sportliche und soziale Angebote stärker miteinander zu verknüpfen.

    b) Mitliederneugewinnung
    Um wieder neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen, sollen verstärkt der Bogensport und andere Trendsportarten genutzt werden. Zielgruppen zur Gewinnung neuer Mitglieder sind die Jugend, Wiedereinsteiger/-innen und Senioren/ -innen.

    c) Schwerpunktsetzung der DSB-Vereine zur internen und externen Profilierung
    Stärkung des DSB gegenüber den Mitgliedsorganisationen (intern) und der Öffentlichkeit (extern) durch Hervorhebung des „DSB-Profils“. Es soll zudem ein positives Bild (Marke) der Schützenvereine im DSB in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

    d) Stärkung der Vereinsarbeit
    Unterstützung der Vereinsarbeit über eine verstärkte Qualifizierung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/ -innen auf allen Ebenen. Klare Bestimmung der Aufgaben der Verbandsebene zur Unterstützung der Vereine,


    die mit folgenden Maßnahmen/Werkzeugen und Ideen umgesetzt werden sollen:

    1.) Entwicklung einer zentralen Kommunikationsplattform (Projekt Mitglieder - Deutscher Schützenbund e.V.)
    Homepage mit praxisnahen Informationen zur Mitgliedergewinnung und Bindung im Verein. Austausch von Best-Practice-Beispielen der Vereine mit Ideen und Anregungen. Informationen und Aktivitäten des DSB zur Mitgliedergewinnung und –bindung.

    2.) „Tool-Box“ zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Vereins- und Waffenrecht
    Die Vereine und Verbände erhalten konkrete Hinweise und anregungen zur presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie zum Vereins- und Waffenrecht. Hinterlegung von Musterartikeln und Checklisten zu bestimmten Themen und zur Kommunikation in der Vereins- und Verbandsarbeit vor Ort.

    3.) Kampagne in Richtung der Vereine und Verbände zur Sensibilisierung für das Thema der Mitgliedergewinnung und –bindung.
    Aufzeigen der Wichtigkeit von Mitgliedergewinnung und –bindung. Aktivitäten und Maßnahmen planen und durchführen.

    4.) Entwicklung eines Markenkonzeptes „Markenwelt im DSB“, das verschieden Profile bzw. Schwerpunkte von Vereinen auszeichnet: Jugend- oder/und Seniorenarbeit, besondere angebote im Bogensport, Brauchtumspflege, Leistungssport. Geplant ist eine Auszeichnung „Schützenverein im Deutschen Schützenbund“, die Vereine speziell gegenüber Vereinen hervorhebt, die nicht dem DSB angehören.

    5.) Verstärkung der Akltivitäten im Bereich Bogensport
    Positionierung des Bogensports als eigenständige Marke im DSB, bei seinen Landesverbänden und Vereinen. Nutzung des „weißen Sports“ und des aktuellen Trends Bogenschießen. Arbeitshilfen zum Aufbau einer Sparte, Gründung eines Vereins Bogenschießen mit der entwicklung eines „Startpakets Bogensport“, das notwendige Materialien und Hinweise erhält.


    6.) Lichtschieß-Events eignen sich hervorragend, um den Schießsport bereits Kindern näher zu bringen: Mit Lichtschießen Sommerbiathlon, Hallenbiathlon, Präzisions- und Spaß-Wettbewerben auf Veranstaltungen auf zentralen Plätzen kann der Schießsport einer breiten Öffentlichkeit direkt vorgestellt und gefahrlos zugänglich gemacht werden.


    7.) Ausrichtung „Tag der Schützenvereine im Deutschen Schützenbund“
    Einmal im Jahr öffnen bundesweit alle Vereine einen bestimmten Tag ihre Häuser und Sportanlagen um der Öffentlichkeit das vielfältige sportliche und gesellige Angebot zu zeigen. Die Vereine werden dabei durch den DSB und die Landesverbände mit Werbematerialien, Organisationshilfen für eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Angedacht ist auch die Kombination mit der Wiedereinführung des “Trimm-Dich-Schießens“ oder anderen Aktionen.


    Welche drei der sieben vorgestellten Maßnahmen versprechen aus deiner Sicht den größten Erfolg um das Gesamtziel Mitgliederbestand 2018 = 1,5 Millionen zu erreichen? (3 Antworten sind möglich). Gibt es ggf andere Ideen, die erfolgreicher sein könnten?

    Ziel-im-Visier.pdf

    DSB_Flyer_Mitglieder_2011.pdf

    Grundsätzlich halte ich alle vier Teilziele für wichtig.

    Ich halte allerdings die Stärkung der Vereins- und Verbandsarbeit für das wesentliche Teilziel, auch um die übrigen Teilziele zu realisieren.
    Ohne Unterstützung der Vereinsarbeit über eine verstärkte Qualifizierung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/ -innen auf allen Ebenen wird das Bewusstsein neue Mitglieder zu werben von der Masse der Vereine nicht wirklich wahrgenommen. Vielen Vereinen ist der Blick über den Tellerrand noch garnicht in den sinn gekommen.

    Die "klare Bestimmung der Aufgaben der Verbandsebene zur Unterstützung der Vereine" steht auf dem Maßnahmenzettel. Dies ist m. E. gleichzeitig das Eingeständnis, dass DSB und die autonomen Landesverbände bisher nicht an einem gemeinsamen Strang gezogen haben. Dies ist schon satzungsmäßig ein Hindernis.

    Ich würde es begrüßen, dass der DSB stärker auf die Landesverbände einwirken kann, gemeinschaftliche Ziele zentral zu steuern. Dazu wäre m. E. eine Satzungsänderung und eine geänderte Aufbauorganisation des DSB erforderlich.

    Hallo BBF,

    deine Gedanken sind mir nicht unangenehm,
    deine Wortwahl und Unsachlichkeit durch Verallgemeinerung und beleidigende Ausdrücke lehne ich ab,
    deine Leidenschaft zu Deinem Schießsport, wie du ihn siehst, scheint Dir den Respekt vor anders denkenden Schützen genommen zu haben.

    Welche Aufgaben hast du als Funktionär übernommen?

    Hallo BBF,

    du musst entsetzlich frustriert sein, dass du Menschen, ja Ehrenamtliche, die sich auch für deinen Sport einsetzen, als "Säcke" bezeichnest. Warum?
    Du willst uns hier etwas von den negativen Entwicklungen mitteilen - und einige Argumente kann ich auch gut nachvollziehen - nur die Art und Weise wie du zum Teil mit uns, den Beiträgen und denen die das Schützenwesen auch mitgestalten - jeder auf seine Art - umgehst, halte ich für kontraproduktiv - auch für Dich.

    Glaubst du, dass du mit dieser negativen Anti-Haltung und "ich-hab-Recht-Position" etwas grundsätzliches erreichen kannst als Abkehr?

    ZIEL IM VISIER – ZUKUNFT SCHÜTZENVEREIN

    Teilziele

    Um im Projekt des DSB in Zusammenarbeit mit der Führungsakademie des DOSB „2018 1, 5 Millionen Mitglieder im DSB“ das angestrebte Ziel 1,5 Millionen Mitglieder (zuletzt 2004) tatsächlich zu erreichen, wurde die gemeinsame Initiative der Landesverbände und des DSB gestartet: ZIEL IM VISIER – ZUKUNFT SCHÜTZENVEREIN.

    Um dieses Ziel von 1,5 Millionen Mitglieder in 2018 zu erreichen wurden vier Teilziele definiert:
    a) Stärkung der Mitgliederbindung im Schützenverein
    Mitglieder , die bereits in den Schützenvereinen sind, sollen stärker an ihre Vereine gebunden werden. Vereine sollen motiviert werden, sportliche und soziale Angebote stärker miteinander zu verknüpfen.

    b) Mitgliederneugewinnung
    Um wieder neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen, sollen verstärkt der Bogensport und andere Trendsportarten genutzt werden. Zielgruppen zur Gewinnung neuer Mitglieder sind die Jugend, Wiedereinsteiger/-innen und Senioren/ -innen.

    c) Schwerpunktsetzung der DSB-Vereine zur internen und externen Profilierung
    Stärkung des DSB gegenüber den Mitgliedsorganisationen (intern) und der Öffentlichkeit (extern) durch Hervorhebung des „DSB-Profils“. Es soll zudem ein positives Bild (Marke) der Schützenvereine im DSB in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

    d) Stärkung der Vereinsarbeit
    Unterstützung der Vereinsarbeit über eine verstärkte Qualifizierung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/ -innen auf allen Ebenen. Klare Bestimmung der Aufgaben der Verbandsebene zur Unterstützung der Vereine.


    Welches der vier Teilziele ist Eures Erachtens das vordringlichste Ziel um das Gesamtziel zu erreichen?

    Hallo jojo1955,

    Deine Entscheidung, diesen Verein zu verlassen, ist ebenso richtig, wie darauf hinzuweisen, dass "Coolmann-Sportleiter" sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist. Er schadet durch sein inkompetentes Verhalten unserem Sport nicht nur intern sondern auch in der Aussendarstellung.

    @ jojo1955,
    Du bist schon deswegen nicht oberflächlich, weil Du das Thema der Aufsicht bewusst, fragend angehst. Du gehst dabei - so wie es viele machen - allerdings den Weg des geringsten Widerstandes.

    Entschuldige bitte, wenn ich dich damit persönlich angegriffen haben sollte. Mitunter neige ich zu etwas überzogenen Audrücken und Beschreibungen. Damit möchte ich eigentlich nur zum Nachdenken "provozieren".

    Wie ich es machen würde (wenn ich gerne meinen Schießsport ausüben möchte)?

    1. Meine Sachkundeprüfung nicht als Enmalerlebnis begreifen und mich den aktuellen Anforderungen durch Gesetze, allgemeine und vereinsspezifische Regeln anpassen.
    2. Vereine und "Sportkameraden" meiden, die sich eigene Regeln schaffen - mit denen kann mein Sport auch kein Spaß machen.
    3. Selber die Organisation und Durchführung des Schießsports mitgestalten durch aktive Mitarbeit im Sportausschuss o.ä.
    4. Mit Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit unseren Sport bzw. das Schützenwesen allgemein in der Öffentlichkeit besser darzustellen.

    In dem neuen Verein (nur Luftdruckwaffen) schießen wir mit 2 bis 4 Leuten immer ohne Aufsicht. Warum?? Keine Ahnung. Hab aber auch noch nie danach gefragt.

    Passiert ist bis heute noch nix passiert. Zumindestens nicht in der Zeit wo ich geschossen habe.


    Mit dieser fahrlässigen Einstellung und praktischen Ausübung des Schießsports bringen sich m. E. nicht nur die Teilnehmer unbeaufsichtigter Schießübungen/Wettkämpfe sondern auch die für den Verein verantwortlichen Personen juristisch in Gefahr im Ernstfall in Haftung genommen zu werden, schadensersatzpflichtig zu werden.