Beiträge von Jack Ryan

    Sie heißen dort Kompensatoren.

    Kompensatoren (zum Teil) haben eine andere Wirkung als Querbohrungen. Wie ich eingangs erwähnte soll die Geschw. und somit der Rückschlag minimiert werden. Der Kompensator kann dies nicht.

    Wie kommt man auf so eine Idee?

    Wenn du relativ früh den Druck teilweise abbaust, ist die Energie für das Geschoss kleiner, sprich auch die Geschwindigkeit. Und Masse x Geschw = Impuls. Und gemäß der Impulserhaltung ist bei einer kleineren Geschw. bei gleicher Masse auch der "Reaktions"Impuls (Rückschlag) auf die Hand kleiner. Je nachdem wo der Drehpunkt (Griff/Hand) [Hebel] liegt, springt die Waffe dann weniger. [kurz und knapp formuliert]

    An der Stelle stellt sich die Frage. Wie wirkt der Effekt, der weniger springenden Waffe, auf das Geschoss, welches sich noch im Lauf befinden könnte? Insbesondere bei Waffen mit langem Lauf, wie bei einer FP?

    Deine Argumentation ist aber eher falsch. Luftpistolen - ausser LP5 - haben keine kurzen Schlussfolgen und da sind die Bohrungen durchaus sehr verbreitet, ja fast schon üblich.

    Exakt. Deshalb bin ich auch auf den Gedanken gekommen.

    die auf die Leistung einer .22 Zimmerpatrone reduziert ist überhaupt und dann noch hoch- und rückschlaggemindert

    Die .22Z hat von Hause aus, schon weniger Energie. Der Vorteil einer "normalen" .22lfB wäre, dass man einen Teil der Energie nutzen kann, um die Aufwärtsbewegung der Waffe aktiv zu behindern.

    Trotz allem - es sind Gasentlastungsbohrungen und keine "Querbohrungen".

    "Querbohrung" ist auch kein technischer Begriff sondern "Teenager-Deutsch" gem. dem Motto: "Ich hab keine Ahnung wie das heißt - aber ihr wisst schon, was ich meine" Und diese Gasentlastungsbohrungen haben sich, da wo sie spürbar Sinn machen, ja auch durchgesetzt.

    Hast du nicht noch vor kurzem Backtotheroot als "Oberlehrer" betitelt?

    Dein einziger Beitrag in diesem Faden bezieht sich darauf, uns zu belehren, dass "Querbohrung" gleich "Teenager-Deutsch" ist. Wenn du uns schon belehren möchtest, dann bitte mit den nötigen Background.

    Querbohrung ist ein im Maschinenbau üblicher Oberbegriff. Gasentlastungsbohrung ist spezifischer und beschreibt die Funktion. Ich habe den Begriff "Querbohrung" deshalb genommen, weil ich es gerade allgemein halten wollte. Denn ein 90° Winkel zwischen Querbohrung und Laufachse, muss zB nicht zwingend vorteilhaft sein.

    Bleibt gesund! Spart eure Energie für den Schiessstand, so es denn bald wieder losgeht!

    Werde ich tun.

    Die wollen natürlich weiterhin unbedingt und haben auch ein umfangreiches Konzept vorgelegt. Wen wundert's, bei der "Kohle".

    Übrigens findet sich in dem Konzept wohl nichts dazu, wie man Anhänger davon abhält, trotz Geisterspiel zum Stadion zu pilgern (siehe Geisterspiel Gladbach-Köln am 11.03.2020 https://www.sport1.de/tv-video/video…F2-1D3BF8E56BED ) und es findet sich auch nichts dazu, wie man größere private "Fanparty's" vor dem Fernseher bei Fan's mit Sky/Dazn/Eurosport-Abo verhindert.

    Der DFB und die Vereine werden das trotzdem durchdrücken, dafür haben die zu viel Macht. Aber eigentlich ganz gut, wenn der DFB und Co. Druck machen, dann werden auch weitere Beschränkungen für andere Sportarten fallen.

    ABER die Chefin bremst jetzt sowieso erst einmal bei dem ganzen Flickenteppich an Änderungen zu den Lockerungen

    Chefin hat fast nichts zu melden. Oder ist der Föderalismus aufgehoben worden?

    Hallo,

    Querbohrungen bei Luftdruckwaffen besonders bei Pistolen sind heute eigentlich Stand der Technik. Dabei sind die Bohrungen relativ mündungsnah.

    Aber wie ist das bei Pistolen? Ich weiß, dass es mal Versuche mit RF-Pistolen gab. Aber wie sieht es bei der Freien aus?

    Meine Freien haben jedenfalls keine Querbohrungen und ich kenne auch keine, die welche haben.

    Dabei würde ich gefühlsmäßig sagen, dass gerade diese Waffen geeignet sind, weil sie die Energie einer Patrone sehr gut ausnutzen können und somit einen relativ starken Rückschlag haben.

    Für Querbohrungen würden sprechen:

    1. weil diese den Lauf runterdrücken (besonders wenn die Bohrung(en) in der Nähe der Mündung wären und

    2. den Rückstoß mindern in dem Druck abgebaut wird (kleinere Geschwindigkeit). Hierbei wären Bohrungen in der Nähe vom Patronenlager oder auf "halber Strecke" denkbar.

    Andererseits bringt gerade die Lauflänge im Vergleich zu Sportpistolen eine höhere Trägheit mit, welche den Hochschlag verzögert. Des Weiteren gibt es den Ansatz die Laufseele (Kipppunkt) tiefer in die Hand zu legen, um den Rückstoß direkt in den Arm zu leiten und das "Springen" zu mindern.

    Vermutlich bin ich nicht der erste Mensch mit diesen Gedanken. Warum haben sich Querbohrungen nicht durchgesetzt?

    Ich wäre dafür Themen , die nicht um den Schießsport handeln, hier sofort zu löschen.

    Wer bist du eigentlich solche Forderungen zu stellen?

    Lies doch einfach nicht mit!

    Abgesehen davon, habe ich in Beitrag #361 versucht einen Brücke zum Schießsport zu schlagen. Wenn hättest die Gelegenheit gehabt dort anzuknüpfen...

    Nur was jetzt läuft ist mir unverständlich und völlig unverhältnismäßig.

    Teilweise bin ich deiner Meinung. Man muss aber auch sagen, dass der Virus relativ neu ist und ziemlich aggressiv ist (bezogen auf die Infektionsrate). Daher muss man auch sagen, dass die getroffenen Maßnahmen aus heutiger Sicht stellenweise übertrieben erscheinen, aber damals durchaus das Mittel der Wahl waren. Ich verzeichne dies unter "Lernkurve". Wenn wir nächstes Jahr ein Corona-Revival haben, hoffe ich, dass dann besser reagiert wird. Einen Shutdown 2.0 können wir uns dann bestimmt nicht mehr leisten.

    Aber ich bleibe dabei zuerst kommt die Bevölkerung die geschützt werden muss, egal mit welchen Mitteln, es gibt nichts kostbareres als das Leben und davon haben wir nur eins.

    Es gibt nichts kostbares als Freiheit. Ein Leben ohne Freiheit ist kein Leben.

    Spannend ist die Frage nach den Fitnessstudios. Auf der einen Seite hängen dort viele Arbeitsplätze dran auf der anderen Seite ist die Dichte an keuchenden und schwitzenden Menschen sehr hoch (besonders nochmal sobald man die Lockerung vornehmen sollte). Dort ist ein gewisser Druck. Sollte man Fitnessstudios lockern, wären weitere Freigabe für Sportstätten (Tennis-, Golfplätze aber auch Schießstände) nur logisch.

    Philanthropie abebbt auf ein Maß, auf dem sie vorher war

    Ich bin sogar fast der Meinung, dass es schlimm geworden ist; jedenfalls im Straßenverkehr. Ich wohne an einer relativ stark befahrenen 30er Zone. Raser gibt es bei uns immer wieder, aber seit dem Corona-Shutdown ist es deutlich schlimmer geworden. Besonders Pflegedienste mit Mundschutz und Kleinstwagen brettern hier die Straße runter wie Schumi.

    Scheint kein Einzelfall zu sein.

    https://bnn.de/lokales/pforzh…ie-fahrbahn-aus

    https://www.derwesten.de/region/nrw-cor…d228811987.html

    waren auch Leute vom Militär da, die mit Halbauttomaten geschossen passt für mich irgend wie nicht in den Wettkampf.

    Ich kenne den Hintergrund nicht genau, aber vielleicht wird der Wettkampf durch das norwegische Militär gesponsert/unterstützt. und eine gute Übung für das Militär ist es allemal. Toll finde ich, dass dort eine recht lockere Atmosphäre bei Zuschauern und Schützen zu sehen ist:thumbup:.

    CoolMint : Inet in Deutschland ist eine Sache für sich. Meine Firma hat zwei Standorte, die etwa 9km von einander entfernt sind. Ein reger Datenaustausch ist nur schwer möglich. Jeder Standort braucht einen eigenen Server, der nachts gespiegelt wird. Und das in einem Industrieland... Aber wir sind ja so ein reiches Land. Ich selber bin aktuell im Home Office, da muss ich schon sagen, dass ich positiv überrascht war, dass dies mit unserem Inet überhaupt möglich war. Ok, Teams funktioniert zwar teilweise etwas ruckelig, aber es funktioniert.

    Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mal eine Doku über Estland gesehen. Nicht nur das Estland ein super liberales Waffengesetz hat (kam nicht in der Doku;)), sondern deren Regierung hat schon sehr früh auf ein schnelles Inet und eine starke Digitalisierung von zB Behörden gelegt. Dort läuft praktisch alles Online und absolut unbürokratisch. Wenn man das sieht, denkt man, dass man in einem Entwicklungsland lebt.

    Weil gewisse Teile der Bevölkerung unzufrieden sind, sich aber nicht mehr die Mühe machen, sich eingehend, sachlich und hintergründig mit der Politik oder anderen wichtigen Sachverhalten wie z.B. Wirtschaft, Soziales u.a. auseinanderzusetzen. Vielmehr wird nur leeren Phrasen von Populisten hinterhergelaufen und dem eigenen Unmut Luft gemacht.

    Bestimmt gibt es Leute auf die das zutrifft. Andererseits gibt es Leute, die sich sehr intensiv mit den von genannten Themen befassen und sich die Haare raufen könnten, bei den Entscheidungen die jeden Tag in diesem Land gefällt werden. Hier werden durch totale Inkompetenz Steuergelder verschwendet ohne, dass es jemanden interessiert oder das jemand Konsequenzen ertragen muss. Im Gegenteil manche stolpern sogar noch die EU-Karriereleiter hoch. Ich bin jetzt 35 und frage mich ob ich überhaupt noch eine Rente haben werde bzw. ob ich das "Gluck" habe mit 70 in Rente gehen zu können. Unfassbar. Und viele müssen noch um ihren Job bangen, weil man aus ideologischen Gründen unsere letzte Schlüsselindustrie (Automobil) auch noch kaputt machen möchte. Und sind wir mal ehrlich aktuell verbrauchen wir unsere letzten Brotkrumen, die die Kriegs- und die direkte Nachkriegsgeneration (aus meiner Sicht meine Großeltern und Eltern) aufgebaut haben. Ich sehe schwarz und dabei bin ich kein Pessimist. Aber eine AfD ändert daran auch nichts. Als konservativer Wähler hoffe ich nur, dass die CDU zur Besinnung kommt.

    Leider haben wir keine Politiker mehr von Format, Charakter und Charisma, wie wir sie früher mal hatten

    Das stimmt, die gibt es nicht mehr. Liegt aber mMn. auch daran, dass solche Leute frühzeitig aussortiert werden, weil zu gefährlich und zu eigenständig. Und die Politiker, die Gewicht hatten, nehmen wir zB H. Schmidt waren geprägt durch den Krieg. Die haben richtig was mit gemacht und hatten keine Angst einfach mal ihren Mund aufzumachen. Das waren noch Leute mit Rückgrad.

    So genug aufgeregt. Zeit für meine Herztabletten...