Beiträge von uli2003

    Nicht gegen alle, aber gegen manche. Und dass eine solche Anschuldigung gelegentlich einmal durchaus berechtigt sein kann, zeigt zum Beispiel sehr anschaulich eine (vorbildlich deutliche !) Eilentscheidung des Amtsgerichts Altenburg zu einem erschütternden Sachverhalt;

    Das ist nicht richtig. Hier ist ganz klar gegen Gesetzeslage verstoßen, und nicht für Entscheidungsträger (auf höherer Ebene) gehandelt worden.

    Schade, dass die direkten Entscheidungsträger (Seniorenheime beispielsweise) oft erst gerichtlich davon überzeugt werden müssen.

    Oft liegt es auch an der (eigentlich unbegründeten) Angst vor Sanktionen.

    Wir alle werden eines Tages sterben, bitte stell Dir vor es ist so weit bei Dir, möchtest Du dann alleine sein?

    Die Verwandte von Califax hatte viele Nachfahren, denen möchte man noch etwas sagen, wenn es soweit ist.

    Interessante Frage. Könnte ich für mich augenblicklich nicht beantworten.

    Neben meiner Arbeit als Tischler bin ich traditionell schon Jahrzehnte im Bestattungsgewerbe tätig. Ich habe dabei schon so ziemlich alles gesehen,

    bekomme natürlich auch die Gefühlslagen Angehöriger mit, welche durchaus sehr verschieden sind.

    Für mich ist es so, dass der Tod eines Menschen im hohen Alter oft unerwartet vorkommt. Vor zwei Wochen haben wir eine ebenfalls 93-jährige Dame beerdigt, welche quietschfidel daheim lebte, ganz plötzlich (wenige Tage) nichts mehr aß, und dann verstarb.

    Das ist nichts ungewöhnliches, und meiner Meinung nach nicht zwingend den augenblicklich vorherrschenden Umständen zuzuschreiben, sicherlich aber auch nicht unmöglich.

    Auch von mir mein Beileid.

    Genau wie meine Oma, die mit 94 die letzten Monate ihres gesunden Lebens im Pflegeheim verbrachte und am zweiten Tag der Ausgangsbeschränkung endlich und friedlich einschlafen durfte. Wenn die Zeit gekommen ist, ist sie gekommen.

    So sehe ich das auch. Ich denke eher nicht, dass einen fast 100 Jahre alten Menschen, der harte Kriegszeiten erlebt hat, so etwas noch großartig erschüttern kann. Aber man weiß es natürlich nicht genau, Menschen sind verschieden.

    Vom heißen Blei kann man die Dämpfe riechen.

    Da riecht sicher das, mit dem das Metall vorher verunreinigt wurde. Es gibt sicher Situationen, in denen im Rauch Blei in irgendeiner Form mitgenommen wird (dazu mag auch das Bleigießen gehören), aber ob man aus dem Dampf dann das Blei riecht?

    Beim LG-Schießen eher auch nicht, möglicherweise aber andere, sich dann verflüchtigende Materialien, z.B. aus der Oberflächenbehandlung oder vom Anfassen.

    Das ist auch noch nicht amtlich, mir aber aus meinen Kontakten zur Politik als wahrscheinlich zugetragen worden. Stimmt, ich hätte 'falls' schreiben sollen, mein Fehler.

    Ob es etwas wird, ist sicherlich vom weiteren Verlauf der Fallzahlen abhängig. Hoffen wir mal, dass es klappt.

    Ich finde es wichtig, dass man überhaupt wieder starten kann und darf.

    Ich habe beim Hersteller angefragt. Er weiß es nicht, da die Teile Zulieferprodukte sind, und er erst dort anfragen müsste.

    Ich habe das einmal angeregt, ob es fruchtet wird sich zeigen.

    Vorgeschlagen wird Ethanol/Isopropanol bis ca. 80%.

    Ebenso habe ich eine schriftliche Aussage des Ordnungsamtes, um meine 'Interpretation' abzusichern.

    Eine Genehmigung bzw. ein Konzept zur Öffnung benötigen wir nicht. Es wird auf §9 der aktuellen Corona-Schutzverordnung als Basis hingewiesen, und eine Empfehlung der Orientierung an die Übergangsregelungen des DSB ausgesprochen an die man sich halten kann, aber nicht muss.

    Abweichungen davon sollten allerdings für den Bedarfsfall schriftlich begründet werden.

    Außer im Fall von Beschwerden erfolgt keine Prüfung/Kontrolle seitens des Ordnungsamtes.

    Die Mäuse im Schießstand werden sich freuen mal endlich über saubere Flächen zu huschen

    Ja, das ist gefühlt wirklich so. Ich bin jede Woche auf dem Stand um im Haus nach dem Rechten zu sehen. Da fehlt schon etwas.

    Aber gut, es geht weiter, wir rüsten entsprechend auf bzw. um, um die geforderten Kriterien zu erfüllen und dann geht es los. Hygienespender sind gerade Mangelware, aber nächste Woche bekomme ich welche. :)

    Plexiglas habe ich noch genug, damit starte ich schon einmal. Wenn zum 30. die Möglichkeit der Gesellschaftsräume wieder geschaffen wird, geht's sicherlich aufwärts (hoffentlich ohne Rückschlag).

    Was spricht dann wie oben schon mal geschrieben gegen eine Anfrage beim Hersteller?

    Natürlich nichts. Die läuft auch schon, ich habe nur den vagen Versuch gestartet hier Informationen zu bekommen, weil ich dachte, es würden sich dafür auch andere Vereine interessieren. Aber offenbar gibt es nur sehr wenige digitale Stände.

    Was machst Du dann wenn das vorgeschlagene evtl. sogar vorgeschriebene Mittel nicht Deine Anforderungen erfüllt?

    Was meinst du mit 'meine Anforderungen'? Sollte es kein vorgeschlagenes Mittel geben, welches zur notwendigen Desinfektion in der Lage ist, verwende ich ein anderes welches ich aufgrund meiner Erfahrungen und Kenntnisse im Kunststoffbereich ohne Veränderungen an diesen vertreten kann, und gleichzeitig die Bedingungen erfüllt.

    Mal ganz ehrlich - beispielsweise an Eingängen von Restaurants sind Spender aufgestellt. In wie vielen ist wohl nur Spüli mit Wasser?

    Entbindet aber auch nicht unbedingt von der Pflicht zu Desinfektion.

    Wenn der Schütze sie selbst ablöst und in den Müll wirft, der nächste seine Folie drauflegt - ja, dann müsste man rein theoretisch das Gerät außenrum reinigen. Ich neige aber nicht zur Übertreibung, sondern schließe mich da Califax in der Bewertung des Risikos an.

    Ob das der Vorstand, Betreiber oder sonstige Verantwortliche und natürlich auch die Behörde auch so sieht?

    a) bin ich teilweise, b) bin ich selbst, mit der Behörde habe ich gesprochen - ich benötige keine Genehmigung, es wird nur auf die gängigen Abstands- und Hygieneregeln hingewiesen.

    Wir haben aber auch nur einen kleinen Stand mit 6 LG-Ständen. Da ist das umsetzbar.

    Dennoch interessieren mich auch Lösungen anderer Vereine. Oder möchtet ihr nicht starten?

    In der Medizintechnik schreibt bei sensiblen Oberflächen der Hersteller vor, welches Mittel oder welche Mittel zugelassen ist oder sind. Und genau diese und keine anderen dürfen dann verwendet werden. Offensichtlich ähnlich wie oben beschrieben bei den Flugzeugen.

    Der eher ungewöhnliche Fall ist aber nun eingetreten, dass auch Schießstände nach Gebrauch desinfiziert werden sollen, was ja eher nicht zu erwarten war.

    Es nehmen ja durchaus auch Personen aus Risikogruppen am Schießen teil, daher möchte ich deren Anliegen auch Sorge tragen.

    Ob das nun sinnvoll oder Quatsch ist, lassen wir mal dahingestellt, ich habe ohne die Desinfektion auch keine Berührungsängste.

    Leider ist die Aussage des - in diesem Fall Gebietsbetreuers - eher schwammig. Daher die Frage nach dem Kunststoff, mit diesem Wissen ich durchaus in der

    Lage bin zu beurteilen ob die von mir dann eingesetzten Chemikalien ihn mittel- bzw. langfristig verändern oder nicht.

    Vielleicht ist die Folie gar keine dumme Idee, wird dann jeder für sich selbst entscheiden ob er eine Folie darübermacht.

    Wenn ein Drops zu dir sagt: "Spring vom Dach" dann tust du das?

    Nein, darum geht es auch nicht. Es muss halt die Möglichkeit gegeben sein, und es soll durchaus sensible Menschen geben welche das nutzen.

    Ich gehöre (schon berufsbedingt) nicht dazu.

    Und damit der Kunststoff keinen Schaden nimmt, interessiert mich das exakte Material, um eine Desinfektion darauf abzustimmen.

    Der Gebietsbetreuer empfiehlt Isoprop oder Ethylalkohol, vermutlich nach Vorgabe des Herstellers. Nur klammert er einige Chemikalien aus, was sich mir nicht erschließt.

    Gleiches gilt sicherlich auch für Vereinswaffen und Handtaster. Macht da niemand von euch etwas?

    Ich bin wach und darum gehts nicht. Mir ist das klar, dennoch muss ich die Sachen bereitstellen.

    Es soll auch empfindliche Charaktere geben, welche das nutzen und auch nutzen wollen.

    Persönlich würde ich auch jeden Stand ohne Abtrennung dazwischen nutzen, da Abstand < 1,5m.

    Hilft mir aber nicht, also hänge ich PMMA dazwischen.

    (*) Die meisten Flächendesinfektionsmittel, die auch viruzid wirken, sind für empfindliche Oberflächen Gift. Auch muss die Lösung eine ganze Weile feucht wirken, um wirklich Ergebnisse zu zeigen. Das kurze Drüberwischen oder Einsprühen (und am besten gleich wieder trockenwischen) - wobei Sprühen gerade im medizinischen Bereich wg. Arbeitsschutz auf des geringstmögliche Maß zu reduzieren ist - ist nichts als Plazebo zur Beruhigung unwissender Menschen. Die Keimreduzierung kommt da eher bei Wischen durch die zusätzliche Reinigungsleistung (sog. ungesteuerte Keimminderung).

    Das ist der Hauptgrund, warum ich das Material wissen möchte. Reinigen kann ich auch mit einem Desinfektionsmittel, das muss sich nicht ausschließen.

    Da aber doch eine längere Einwirkung erfolgt, möchte ich dies gern dem Kunststoff anpassen.

    kleb ne klarsichtfolie oder hefteinband-folie drüber. oder nimm ne tastatur / disag 3taster

    Eine aufgeklebte Folie (in der Regel aus Polyvinylchlorid) ist jetzt nicht das Ziel. Nach einer gewissen Zeit sind die kaum noch rückstandsfrei lösbar, und die Chemikalienbeständigkeit sowie die Bedienbarkeit wird dadurch auch nicht besser.

    Hallo Schützen,

    da es sicher alle betreffen wird, eröffne ich mal ein neues Thema dazu.

    Zur Desinfektion von Vereinswaffen habe ich hier schon etwas gelesen, was ja vielleicht hier ergänzt wird.

    Grundsätzlich ist der kontaktlose Sport ja wieder erlaubt (örtlich jetzt NRW), sodass ich mir beim Ordnungsamt eine Freigabe zur Wiederaufnahme des Trainings geholt habe.

    Ein Punkt in Sachen Hygiene ist auch die Desinfektion der Touch-Displays unserer DISAG-Anlage. Vom Gebietsbetreuer ist eine Mail eingetroffen, welche hierzu eine Auskunft gibt.

    Nun habe ich aber nach der Lektüre dieser leichte Zweifel, da ich (auch) in der Kunststoffverarbeitung tätig bin.

    Kann mir jemand verlässlich sagen, aus welchem Material die Displays der Touchscore-Anlagen sind? Ich würde gerne die Desinfektionsmittel inhaltlich darauf abstimmen.

    Da wir nicht wissen, wie lange diese Maßnahmen nötig sind, und ich spätere Schäden wie Sprödrisse oder Trübheit (was erst viel später auftreten kann) vermeiden möchte, ist mir das nicht unwichtig.

    Vielleicht weiß ja jemand mehr.

    Grüße

    Uli

    Das betrifft nicht unbedingt die kleineren Vereine auf dem Land, da könnten ja einige User hier was dazu schreiben, aber gerade in Ballungsgebieten wird es machen Verein, auch andere Sportvereine mit langer Tradition jedoch hart treffen.

    http://www.hauptschuetzen.eu/pages/04_01_profil.html


    http://www.derbund.de/


    Ohne die wirtschaftliche Situation der beiden Vereine zu kennen oder eine Aussage darüber zu machen wage ich zu behaupten dass Vereine mit vergleichbaren Anlagen nicht durch den Sportbetrieb unterhalten werden können.

    Wow, das sind schon gewaltige Anlagen. Da glaube ich das gern. Vergleichbares findet man hier Richtung Nordwesten nur sehr wenig.

    Auch wenn es wirklich weit weg vom Thema ist, was haben eure Schützenvereine heute mit dem "Schützen" aus der Gründungszeit zu tun?

    Zumindest so viel, dass es als Brauchtumspflege zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit genügt. Natürlich hat sich das (traditionelle) Schützenwesen verändert, wäre auch seltsam wenn nicht.

    Alleingestellt ist es per Definition (noch) nicht häufig.

    Nur die Verteilung ist sehr inhomogen. Das wiederum verzerrt obige Wahrscheinlichkeitsrechnung wiederum enorm.

    Das stimmt.

    Covid 19 ist leider nicht selten, und die angenommene Wahrscheinlichkeit im Artikel ist so etwas ungenau, ich kenne den Hintergrund des Artikels jedoch nicht.

    Offenbar wird von der aktuellen Infektionsrate in Bezug auf die komplette Einwohnerzahl Deutschlands ausgegangen.

    In Zahlen: 170.000 nahezu wissentlich Infizierte, 83.000.0000 abzgl. 170.000 = zu testender Rest.

    Würde bedeuten: 82.800.000 x 0,0019 (entsprechend einer Spezifität von 99,81%)= 157.320 falsch positive Ergebnisse.

    Entspricht der Momentanaufnahme! des Artikels.

    Das natürlich alles überschlagsweise ohne Berücksichtigung der Abgrenzung bestimmter Gruppen etc.

    Das wären 48 zu 52 Prozent.

    Bei einer Population von der Hälfte, also 41,4 Millionen wären es nur noch 31,6 Prozent.

    solange prüfne lassen ,bis ein falsch-positives rauskommt.
    Impfzwang (den nur keiner so nennen darf) ist damit durch

    Warum sollte man das tun? Wenn die Sensitivität bei 100% liegt (so ich das dem Ausschnitt oben richtig entnehme), ist ein negativer Test automatisch zu 100% richtig.


    Ist ja jetzt auch nichts neues. Bei einem 99prozentigen Test kommt halt 50/50 raus.

    Nicht nur bei Covid sondern anderen Krankheiten auch.

    Nö. Das hängt ganz von der Prävalenz ab. Aber das steht ja im Artikel.