Auf unserem Schießstand gilt ab Montag bis Ende des Wahnsinns: Keine Standöffnungszeit mehr, die Aufsichten haben frei. Wer einen Schlüssel hat, darf allein oder zu weit oder mit seiner Familie trainieren, wenn mindestens einer die Aufsichtsberechtigung hat.
Wir haben nicht viele Standaufsichten. Und auch wenig verteilte Schlüssel. Die Standaufsicht darf während des Trainings zu beaufsichtigender Personen auch nicht selbst trainieren. Ist schon eine elende Warterei dann.
Ein Schuldiger ist eine gute Sache, lenkt er doch den einfachen Bürger vom politischen Versagen ab.
Ein grundsätzliches politisches Versagen sehe ich nicht einmal. Aktuell ist die Lage nur sehr schwer einzuschätzen, und es wird eher versucht das Richtige zu tun. Ob es das Richtige ist, lässt sich schwer vorhersagen.
Wir haben eine Pandemie, müssen uns als Bürger zur Beurteilung der Gefährlichkeit auf die Aussagen der Presse und der offiziellen Stellen verlassen, bekommen oft hautnah nichts von der Gefährlichkeit mit. Das löst sicher zu Recht Zweifel aus.
Daher finde ich es gut, dass bestimmte Bereiche, wie auch hier im Thread die Bundesliga, weitermachen darf. Auch, dass der wirtschaftliche Bereich weniger als im Frühjahr eingeschränkt wird.
Was nichts daran ändert, dass sich vielerorts durch das Schließen der Gastronomie die Menschen privat treffen. Eben aus dem Grund, dass die Gefährlichkeit der Pandemie vielerorts unsichtbar ist. Daheim sind die Hygienekonzepte in der Regel schlechter.