Beiträge von uli2003

    dann sollten wir auch ne Tippgemeinschaft für Lotto einrichten. =O

    Vielleicht gar nicht so dumm die Idee. :)


    Wenn nun auch noch den Bereich des Möglichen mit reinehmen,

    Zu Ende gedacht müsste man das machen. In meinen Augen aber ein Stück weit unnötig.

    Wie in einem anderen Thread auch schon gesagt ist es sinnvoller, unser Umfeld und die Menschen um uns herum aufmerksamer wahrzunehmen und bei Auffälligkeiten entsprechend zu handeln.

    Aber ich denke das wird in unseren Vereinen schon so gehandhabt.

    Die haben gar keinen Einfluss auf ihre Fahrstraßen, die werden aus der Ferne gestellt. Es gibt Zwangsbremsungen, wenn ein Zug über ein rotes Signal fährt

    So denke ich mir das, zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber. Und wie gut diese Technik funktioniert, hat uns 2016 Bad Aibling gezeigt. Menschlicher Einfluss ist immer möglich, wenn ein Wille da ist. Und wenn's der Lokführer nicht ist, ist es halt wer anders. Daher hinkt der Vergleich mit German Wings nicht.

    Das ist keine Panikmache oder Angst, sondern nur das Aufzeigen von Möglichkeiten.

    Aber gerade zum Luftgewehr wird auch oft DIE gesagt,

    'Die Luftgewehr' ist definitiv falsch.

    Artikel werden nach Zuweisung eines Genus zum entsprechenden Substantiv verwendet.

    Dazu gibt es in der deutschen Sprache Regeln, welche semantische Faktoren (welche den Genus nach hauptsächlich nach Bedeutungsfeldern zuweist, hier sehe ich wie oben schon gesagt eher die Tendenz der Anlehnung an 'Waffe', falls der Genus des Oberbegriffs angenommen werden soll, was sich mit den lautlichen Faktoren allerdings beißen kann), morphologische Faktoren (verschiedene Arten der Wortbildung im Deutschen) und lautliche Faktoren (zum Beispiel die Konsonantenhäufungsregel).

    Somit ist es nicht immer einfach bis gar unmöglich, beispielsweise einer reinen Herstellerbezeichnung einen Genus zuzuweisen um den 'richtigen' Artikel zu verwenden.

    Meist zeigt uns unsere Spracherfahrenheit und Intuition schon den richtigen Weg :)

    Erkläre mir doch mal bitte, wie solch eine Person absichtlich in eine Menschenmenge fahren kann.

    Ich bin mit den Notfallmechanismen der Bahn nicht sonderlich vertraut, aber wenn der Lokführer ungebremst mit voll besetztem Zug in den Bahnhof reinrauscht, möchte ich mir die Auswirkungen nicht ausmalen. Ich denke da mal an 09/11 oder Germanwings-Flug 9525 als Pendant in der Luft zum Bahnverkehr.

    Nur immer reflexhaft auf die anderen zu zeigen bringt uns auch nicht weiter, spätestens wenn es an das Auto geht verliert der Waffenbesitzer auch die Sympathien der eigenen Seite.

    Ja, lass bloß die Finger von der heiligen Kuh in Deutschland. Maßnahmen diesbezüglich sind genug getroffen worden, man betrachte die Sicherheitsvorkehrungen beispielsweise auf Schützenfesten, um im Thema des Forums zu bleiben.

    An allen Stellen wird es immer schwerer gemacht, Dinge des Alltags zum Schädigen von Menschen zu missbrauchen. Leider lässt sich das nicht zu 100% vermeiden, das liegt in der Natur der Dinge, und vor allem am Menschen selbst.

    Wie sagt ein altes Sprichwort? Wo ein Wille, da auch ein Weg.

    Darum nutzen weitere Verschärfungen oder Restriktionen niemanden, sondern erzeugen nur Unmut. Es liegt auch an uns selbst, diese Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu handeln. Ein wenig mehr mit offenen Augen durch die Welt zu laufen statt oft nur wegzusehen kann sehr hilfreich sein und vieles vermeiden.

    Was bei Meyton die Genauigkeit auch noch stark erhöht ist, dass die Lichtschranken nicht nur 0 oder 1 (also abgeschattet oder nicht abgeschattet) messen, sondern der Photostrom noch genauer analysiert wird. So kann auch die Stärke der Abschattung (prozentuale Abschattung) ermittelt werden und die Genauigkeit dadurch stark verbessert werden.

    Das hatten wir ja schon geklärt. Sonst wäre bei der groben Anordnung der Sensoren Raten genauer :)


    hieß es, dass die Messrahmen eine Messauflösung von 1/100 mm haben, was genau einem Teiler entspricht.

    Die Auflösung in X/Y ist 1/100 mm. Eine Berechnung der Treffer welche nicht genau auf der X- oder Y-Achse liegen mittels Satz des Pythagoras erzeugt aber so gut wie immer 'krumme' Teiler. Das geht nun einmal nicht anders.

    Ich denke es ist auf alle Fälle genau genug.

    aber reißt die Folie dabei nicht doch zuerst an einer bestimmten Stelle des äußeren Randes?

    Ich glaube die Messung erfolgt beim Aufprall, nicht beim Durchtritt. Somit wird das recht genau sein.

    Also ebenso nicht alle Teiler wie bei Meyton darstellbar oder?

    Naja, darstellbar kann man das nicht nennen. Prinzipiell wird die Entfernung zur Mitte durch die beiden bekannten X/Y Koordinaten gebildet. Liegt der Treffer genau auf einer der Achsen, lässt sich natürlich jeder Teiler gerade darstellen, sofern die Messauflösung dem Teilerwert entspricht (1/100). Wird er aus zwei Werten berechnet, ist das Ergebnis selten eine gerade Zahl, sondern eine Dezimalzahl.

    Selbst wenn man die Auflösung erhöhen würde, wäre das Ergebnis in den meisten Fällen eine Dezimalzahl, nur mit mehr Nachkommastellen.

    Im Grunde genommen verändert sich die Genauigkeit dadurch nicht, der Schuss liegt dann halt nicht auf einem genauen Teilerwert.

    Andernfalls könnte man auf- oder abrunden, wenn es eine gerade Zahl sein muss.

    (ja, meyton hat natürlich 3 reihen versetzt, ich weiß)

    Hier muss ich nochmal einhaken - ja, es in der Tat so, dass Meyton nur einen Sensorabstand vom ca. 2 mm nutzt, und die Werte der halben Abschattung ermittelt.

    Das macht natürlich eine Kalibrierung erforderlich, damit alle Sensoren gleiche Werte liefern. Hier nutzt man dann bei jedem Schuss die Dunkelreferenz des durchs Diabolo voll abgeschatteten Sensors. Somit lässt sich immer ein Abgleich an die aktuellen Betriebsbedingungen erreichen.

    Die oben von mir angezweifelte Genauigkeit dieses Verfahrens wird damit verbessert. Zudem wird die Messfrequenz stark erhöht, was mehrere Auswertungen eines Schusses möglich macht, woraus ein Mittelwert gebildet werden kann.

    Durch das Versetzen der Reihen lässt sich die Auflösung nochmals verbessern, was allerdings zu einem geringen Parallaxefehler führt.

    Sorry Daniel, ich war von einer feineren Auflösung ausgegangen.

    hast du jemals die messrahmen von meyton und disg in einem Abstand von weniger als 10m gesehen?

    Was möchtest du von mir? Ich bin mit Elektronik groß geworden.

    Und ja, ich kenne die Anlagen beide von nahem.

    Ob nun ein CCD Modul oder Fototransistoren - das ist im Grunde nichts anderes. DISAG lenkt über Spiegel zentriert auf jeweils ein Modul um. Die Auflösung ist beim CCD natürlich viel feiner, dennoch misst DISG die Koordinaten auf 1/100mm.

    Das Meyton einen so breiten Strahl so exakt messen kann, dass sich die Flugbahn durch anteilige Ströme auf 1/100 mm ermitteln lässt, glaube ich nicht. Ich werde mir bei der nächsten Möglichkeit die Auswerteeinheit mal genauer ansehen.

    Jede kleinste Verschmutzung wäre fatal, da gibt es keine Redundanz.

    Hat sich wer von euch schon mal Gedanken gemacht bezüglich der Messauflösung von unterschiedlichen Systemen? Irgendwie finde ich auch hierzu nicht wirklich was bei den Herstellern?

    Nein, noch nicht. :)

    Die Auswertung bei Disag wird exakt wie bei Meyton mit 1/100 mm Auflösung im Koordinatensystem via Pythagoras ermittelt.

    Hier sind die entstehenden Kommawerte also keine Unsicherheiten, sondern einfach das Ergebnis der Berechnung.

    Folglich können die Teiler nicht immer in glatten 1/100 mm Werten ausgegeben werden.

    Je achse durchquert das Diabolo mMn 3 Strahlen

    Um eine 1/100stel Teilung zu messen, genügt das bei weitem nicht.


    Deshalb ist beim Start auch die "Kalibrierung" notwendig, da die Transistoren je nach Temp und Alterung andere Leitwerte haben, müssen diese "kalibriert" werden, um eine genaue messung hinzubekommen

    Was soll da kalibriert werden? Die Arbeitspunkte der Transistoren verschieben sich nicht so stark dass dies nötig ist.

    Dann müsste man ja bei sich erwärmender Technik laufend nachkalibrieren. :)

    Das Zentrum ist einmal festgelegt, und bleibt dann dort. Wenn der Spiegel der Pappscheibe nicht mittig vorm Zentrum platziert ist, muss man halt am Diopter stellen.


    Der geworfene Schatten des Diabolo wird auf 2 Kamerasensoren erkannt. Auflösung ist mir unbekannt.

    Was nichts anderes ist als Fototransistoren.

    Kann ich absolut nicht bestätigen. Bei uns schießen alle mit Weste, einige wenige mit Schießschuhen. Die Ergebnisse können sich auf Kreisebene absolut sehen lassen.

    Bei mir hat den größten Unterschied im Ergebnis das eigene Gewehr gebracht. Angepasst an mich, und damit meine ich nicht nur die Dioptereinstellung.
    Wenn man später noch 2-3 Ringe mit der Schießhose herausholen kann, ist das sicher empfehlenswert. Am Anfang jedoch meiner Meinung nach nicht.

    Die emotionale Seite ist bei Waffen immer heikel. Schwierig, ich weiß, ich habe jedoch keine Schwierigkeiten mich von etwas zu trennen.
    Bin jetzt 35 Jahre durchgängig Sportschütze, und mit 53 habe ich noch nicht die Ambition das Schießen einzustellen. :)

    Dinge, wie sie jetzt in Hanau passiert sind, kann ich jedoch nicht begreifen.

    ür Druckluftstände gibt es IMHO keine solchen Vorgaben. Trotzdem trainieren meine Nachwuchsschützen freiwillig mit Gehörschutz - aber weniger wegen des Schussknalles, sondern wegen der geringeren Ablenkung. Die fühlen sich ohne Mickymäuse und Augenklappe nicht richtig angezogen.

    Es gilt wie so oft - die Dosis macht das Gift. Ab und an mal auf dem Stand 30 Schuss abzugeben wird keinen Schaden hinterlassen. 3 mal wöchentlich ein intensives Training ohne Gehörschutz auf Dauer sicher schon.

    Aber es ist schön, dass man sich darüber Gedanken macht.

    Ich kenne ne Menge Leute, die das beklatscht haben und finde es grundsätzlich auch richtig, da mit der alten Regelung z.B. auch viele alte Kameraden um ihr uraltes KK-Gewehr gebracht wurden, was sie dann nur noch verschrotten konnten.

    Und wo ist das Problem? Dann wird's halt richtigerweise verschrottet. Mein Pa hat auch noch ein paar alte Waffen auf der Erben-WBK. Sollte ich übernehmen, will ich aber nicht - kann ich nix mit anfangen. Das Angebot sie zum Verschrotten zu bringen gefiel ihm auf keinen Fall. Männer und Waffen sag ich da nur..

    Spätestens wenn ich die Teile erbe kommen sie auf den Schrott.

    Möglicherweise müssen wir uns überlegen, ob wir "auffällige Leute" (ich weiß, wer ist "auffällig"?, schwer zu bestimmen) eher etwas zu früh als zu spät oder gar garnicht melden.

    Wenn ich den Focus-Artikel über Hanau lese, scheint der Mann sich ja über längere Zeit nicht in seinem Heimatverein blicken lassen zu haben. Wenn in dem Zeitraum der psychische Verfall stattfand, ist das für seine Vereinskollegen schwer zu erkennen.

    Es ist jedenfalls nicht zielführend, alle Menschen die zu einer bestimmten Gruppe gehören über einen Kamm zu scheren und Verbote zu fordern, in der Hoffnung, daß sich irgendetwas verbessert.

    Ich glaube das ist gar nicht das Thema. Es werden nicht alle über einen Kamm geschoren sondern es werden (berechtigterweise?) Stimmen laut, die einen legalen Zugang zum Erwerb von Waffen zu deren Missbrauch erschweren sollen.

    Aber wie soll man das wirksam umgehen? Alle 3 Monate zum Psychotest?

    du legtest ja in einem anderen Thread großen Wert auf richtige Begriffbestimmung. Dann solltest du auch hier konsequent sein. Der Messrahmen ist das Teil vor dem Kugelfang, Die Meßeinheit ist bei Disag hinter der Vorsatzscheibe,

    Bei unserer DISAG ist die Messeinheit ebenfalls VOR der Vorsatzscheibe. Daher ist die Einheit 'Messrahmen' für mich hinter der Vorsatzscheibe abgeschlossen. Dahinter folgt nur noch ein großer Alu-Winkel als Aufnahme für den Messrahmen sowie den Kugelfang.

    Seitlich ist es rechts und links offen, sodass der Kugelfang theoretisch bei ungünstig platziertem Licht angestrahlt werden kann.

    Der Kugelfang bei dieser Anlage ist vom Messrahmen getrennt aufgebaut und ist mindestens 60 cm entfernt.

    Diese Aussage untermauert das dann sogar, sollte der Kugelfang soweit hinter dem Messrahmen platziert und offen sein, ist die Wahrscheinlichkeit des Anleuchtens sogar sehr hoch. Hier kann ich eine gute Sichtbarkeit nachvollziehen, und man sollte wirklich über Hintergrundscheiben nachdenken.

    Ich reg mich doch nicht auf, wieso das denn :)

    Hab mich nach - lass mich überlegen - 35 Jahren Schießsport nur gefragt was das sein soll.
    Unsere Sprache bietet so ein umfangreiches Vokabular, dass eigentlich für alles ein passender Begriff vorhanden ist.

    Einschießen ist nun einmal voll daneben. ;)

    Das klingt, als ob etwas verändert würde.