aber reißt die Folie dabei nicht doch zuerst an einer bestimmten Stelle des äußeren Randes?
Ich glaube die Messung erfolgt beim Aufprall, nicht beim Durchtritt. Somit wird das recht genau sein.
Also ebenso nicht alle Teiler wie bei Meyton darstellbar oder?
Naja, darstellbar kann man das nicht nennen. Prinzipiell wird die Entfernung zur Mitte durch die beiden bekannten X/Y Koordinaten gebildet. Liegt der Treffer genau auf einer der Achsen, lässt sich natürlich jeder Teiler gerade darstellen, sofern die Messauflösung dem Teilerwert entspricht (1/100). Wird er aus zwei Werten berechnet, ist das Ergebnis selten eine gerade Zahl, sondern eine Dezimalzahl.
Selbst wenn man die Auflösung erhöhen würde, wäre das Ergebnis in den meisten Fällen eine Dezimalzahl, nur mit mehr Nachkommastellen.
Im Grunde genommen verändert sich die Genauigkeit dadurch nicht, der Schuss liegt dann halt nicht auf einem genauen Teilerwert.
Andernfalls könnte man auf- oder abrunden, wenn es eine gerade Zahl sein muss.
(ja, meyton hat natürlich 3 reihen versetzt, ich weiß)
Hier muss ich nochmal einhaken - ja, es in der Tat so, dass Meyton nur einen Sensorabstand vom ca. 2 mm nutzt, und die Werte der halben Abschattung ermittelt.
Das macht natürlich eine Kalibrierung erforderlich, damit alle Sensoren gleiche Werte liefern. Hier nutzt man dann bei jedem Schuss die Dunkelreferenz des durchs Diabolo voll abgeschatteten Sensors. Somit lässt sich immer ein Abgleich an die aktuellen Betriebsbedingungen erreichen.
Die oben von mir angezweifelte Genauigkeit dieses Verfahrens wird damit verbessert. Zudem wird die Messfrequenz stark erhöht, was mehrere Auswertungen eines Schusses möglich macht, woraus ein Mittelwert gebildet werden kann.
Durch das Versetzen der Reihen lässt sich die Auflösung nochmals verbessern, was allerdings zu einem geringen Parallaxefehler führt.
Sorry Daniel, ich war von einer feineren Auflösung ausgegangen.