Beiträge von Parallax

    Wobei für den Neuerwerb 12/18 Termine "mit genehmigungspflichtigen Schußwaffen" in den vergangenen 12 Monaten vor Antrag gefordert werden. D.h. wenn Du nicht ganz besondere Schießgelegenheiten hattest, wirds noch dauern bis Du den Antrag stellen kannst. Zum Erhalt von Bedürfnissen für Bestandswaffen sieht man wohl von der Durchsetzung der aktuellen Erhaltungsregel (4/6 pro Jahr) wg. Standschließungen ab, bei Neuanträgen hab ich bisher gehört das aber weiterhin bisweilen auf 12/18 bestanden wird.

    Jeder Legalwaffenbesitzer möge seine eigen Schlüsse ziehen, ob er diese Partei in irgendeiner Form unterstützen will.

    Jeder Legalwaffenbesitzer möge seine eigenen Schlüsse ziehen ob man seine Wahlentscheidung allein an irgendwelchen verstrahlten Ansichten zum eigenen Hobby festmacht.

    Dieser "Rat" hat nichts mit den Grünen oder auch nur mit dem konkrete Thema zu tun, sondern gilt generell. Trump kam einem Wahlsieg nur wieder nahe, weil seine Gefolgschaft zu einem großen Teil single-issue-Wähler sind. Die sind exakt so kurzsichtig und unmündig, ihre Wahlentscheidung an einer persönlichen Befindlichkeit festzumachen...

    Als nächstes müßtest Du ja sonst folgerichtig anregen doch die Blaubraunen zu wählen...

    Toleranz ist wenn man was anderes akzeptiert. Warum akzeptieren die ach so toleranten und weltoffenen Grünen dann nicht, dass andere Menschen schießen als Hobby und Sport betreiben ohne böse Absichten?

    Ich glaub damit hat Sergej gar kein Problem. Sondern damit, daß man "in manchen Gegenden" wohl faktisch gezwungend ist da mitzuschunkeln, wenn man "in der Gemeinde einen Fuß auf den Boden bringen will". Und diese Zustände dürfen in der Tat gerne "weg", denn die haben nichts mit Schießsport zu tun, sondern sind eben nur "Klüngel".

    Schunkeltruppe als opt-in ist völlig OK (jeder wie er/sie/es Spaß hat), aber nicht als Zwangsveranstaltung mit Alternative "soziale Ächtung".

    Das Gewaltmonopol liegt beim Staat - korrekt, so muß es sein. Aber warum dann Privatleuten pauschal Waffen absprechen? Die üben damit keine Gewalt aus, sondern betreiben einen Sport.

    Das wäre genauso als würden sie fordern alle "Ausländer" in den Knast zu stecken, weil auch manche Ausländer Verbrechen begehen. Warum sehen wir diese Forderung nicht? Würde der gleichen "Logik" folgen... Freiheit aller einschränken um Ausnutzung der Freiheit Einzelner zu unterbinden... Und der Witz wäre, eine solche Forderung wäre in ihrer ganzen Absurdität sogar statistisch noch erheblich besser zu begründen.

    So ists halt wenn Ideologie der Sachlichkeit im Wege steht...

    Es ist halt viel einfacher Symbolpolitik gegen Legalwaffenbesitzer zu fahren die beim uninformierten, desinteressierten und unreflektierten Wähler gut ankommt, als die eigentlichen Probleme anzugehen. Dabei werden dann alle Fakten ausgeblendet und populistisch gefordert, was der verängstigte Wähler hören will...

    Einfache Antworten auf komplexe Probleme. War schon immer zielführend - NOT.

    Nur, das jemandem der nicht versteht wo sein/ihr Fehler ist immer nur zu sagen das er/sie falsch liegt wird nicht zur Erleuchtung führen. Du bist doch beruflich gewohnt, stringente Herleitungen und Argumentationen zu führen, warum bist Du hier so asketisch damit?

    Davon unbeleckt kann ich auch nicht nachvollziehen, wie man den Schießsport als "Kontaktsport" ansehen kann.

    Krankheiten?

    Laut vielen berufenen Mündern die allerdings da auch signifikante Schußzahlen mit absolvieren sollte man immer 1-2 Ersatz-Schlagbolzen griffbereit haben. Ich spiele mit dem Gedanken mir eine HP AIO mit SP-RF Wechselsystem zu holen - deshalb hab ich mich drüber informiert.

    Der Wert solcher voll manipulierbarer "Wettbewerbe" (wie auch unser Stammschießen) ist eigentlich nur für sich selbst ein "es geht um was" Gefühl zu erzeugen in dem man sich vor dem Schießen festlegt, das Ergebnis einzureichen. Das ist zwar noch nicht das Gleiche wie bei einem Präsenzwettbewerb wo es um eine realistische Platzierung geht, aber es hilft Leuten wie mir sich zunehmend an den gesteigerten Adrenalinpegel zu gewöhnen bzw. besser mit ihm umzugehen.

    Insofern freue ich mich über eine gute Platzierung da ich für mich weiß kein Cherrypicking zu betreiben und keine Ergebnisse zu erfinden, aber begegne einer schlechten Platzierung nur mit Schulterzucken.

    Warum nicht auch die 20s mit "ACHTUNG" so wie es sonst üblich ist? Das "3-2-1-START" ist bei Drehanlage doch komplett überflüssig und borderline falsch, insb wenn das "START" nicht zeitgleich zur zudrehenden Scheibe kommt?!

    Achja, und der krasse Widerspruch

    Zitat von LVM-Ausschreibung

    Alle Feuerwaffen müssen inner- und außerhalb des Schützenstandes (zugewiesener Bereich, der dem Schützen für den Wettkampf zur Verfügung steht) mit einer sogenannten Pufferpatrone mit Signalflagge versehen sein. Patronenattrappen sind nicht gestattet."

    erschließt sich mir auch nicht. Was ist eine "Pufferpatrone" anders als eine "Patronenattrappe"?

    Kann es sein, das es eigentlich darum geht, das mit "Patronenattrappe" Vorrichtungen gemeint sind, die eben keine "Signalflagge" enthalten? Und das sobald da eine Signalflagge dranhängt das Ding zulässig ist, egal wie der Körper der ins Patronenlager eingeführt wird konkret geformt ist?

    Alle Warnfahnen haben letztenendlich ein Teil das im Patronenlager steckt, und zumindest bei Zentralfeuerwaffen sieht das ziemlich zwingend nach einer "Patronenattrappe" aus, sonst hält es nicht. Auch die in der TK-Mitteilung gezeigten Sicherheitsvorrichtungen ähneln "Patronen".

    Ganz konkret, was spricht gegen die Verwendung exakt diesen Teils:

    https://www.amazon.de/dp/B077H1WD2J

    Ich kann da keine "Patronenattrappe" erkennen.

    Dagegen die von Herrn Funier explizit als erlaubt gezeigten:

    https://www.daum-schiesssport.de/Safety-Cartridge

    die doch erheblich nahe an "Patronenattrappen" liegen

    eine Leerhülse genommen. Gewinde in die Zündaufnahme gedreht und eine Signalfahne eingeschraubt. Beeindruckend - aber nicht zulässig

    Sehe das Problem bei der Konstruktion nicht. Eine Hülse ist keine Patronenattrappe.

    "nicht zulässig" laut wem?

    Bei den 20 sek. ist das Kommando "3, 2, 1 Start", die Anlage wird gestartet und die Scheibe dreht nach 7 sek auf, die Serie ist mit dem wegdrehen der Scheibe beendet.

    Noch spannendere Interpretation. Und ebenfalls inkonsistent mit dem was man da bei der DM 2012 gesehen hat.

    Nach welchen Regeln in der SpO leitest Du diese Sequenz her? Und warum nur für 20s, nicht für 150s?

    Salve,

    mein aktueller Kenntnisstand zu Kurzwaffen in Kürze:

    • Luftpistolen dürfen mit offenem Verschluß abgelegt werden, bei Verlassen des Feuerlinie muß eine Sicherheitsschnur eingeführt werden.
    • Alle anderen Kurzwaffen müssen bei jedem Ablegen (also nicht nur beim Verlassen der Feuerlinie) mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen werden. Diese Vorrichtung können sein:
      • Bei Revolvern: "Safety Disc" oder etwas (z.B. Stift in einer Kammer) das das Einklappen der Trommel verhindert
      • Bei Pistolen: Sicherheits-"Flagge" im Patronenlager oder Sicherheitschnur

    Für meine Begriffe sind folgende Sicherheitsvorrichtungen für Patronenpistolen weiterhin zulässig innerhalb des DSB:

    https://www.amazon.de/dp/B077H1WD2J

    https://www.pinterest.de/pin/326088829249384602/

    https://www.sportshooter.de/de/universal_s…ffen-60041.html

    https://www.planet-of-gun.de/index.htm?http…009u004s001.htm

    https://www.amazon.de/dp/B077H3KYS7/

    https://www.daum-schiesssport.de/Safety-Cartridge (so auch in TK 11/2017 abgebildet)

    Nun wird mir von einem Schützenkameraden von der letzen Bezirksmeisterschaft berichtet, das dieser in einer SpoPi-Disziplin (2.4x) von der Aufsicht für die Nutzung einer Sicherheitsflagge (konkret diese Art hier: https://www.amazon.de/dp/B077H1WD2J) ins Achtung gestellt wurde - es seien ausschließlich nur noch Sicherheitsschnüre zulässig. Glücklicherweise hatte er ein paar Meter zufällig dabei die er dann vor Ort abgelängt hat.

    Die Ausschreibung der Bezirksmeisterschaft 2020 verweist auf die Sicherheitsregeln gemäß Ausschreibung Landesverbandsmeisterschaft.

    In dieser wiederum unter "Ergänzende Sicherheitsbestimmung zur Regel 0.2 SpO (siehe TK-Mitteilung 11/2017 v. 20.11.17)" für Feuerwaffen definiert:

    "7.2.2 Feuerwaffen: Alle Feuerwaffen müssen inner- und außerhalb des Schützenstandes (zugewiesener Bereich, der dem Schützen für den Wettkampf zur Verfügung steht) mit einer sogenannten Pufferpatrone mit Signalflagge versehen sein. Patronenattrappen sind nicht gestattet."

    "7.2.4 Bei den Landesverbandsmeisterschaften sind als Waffensicherung

    a) bei Druckluftwaffen die Sicherheitsschnur oder der Sicherheits-Mündungsschoner

    b) bei Patronenwaffen (außer Flinte) die Sicherheitsschnur, eine Safety-Cartridge mit Randausbildung

    oder ein Sicherheitsstöpsel mit Warnfahne und bei Revolvern die Trennscheiben oder Vorrichtungen,

    die das unbeabsichtigte Einschwenken der Trommel verhindern vorgeschrieben!

    Munitionsähnliche Attrappen sind nicht erlaubt!"

    Abgesehen davon das 7.2.2 und 7.2.4 einiges redundant ist, decken sich diese Ansagen aber mit meinen eingangs formulierten Verständnis zum Stand der Dinge beim DSB.

    Verstehe ich da was falsch, oder ist der Schießleiter da nicht wirklich korrekt informiert gewesen? Dieser Vorfall hat bei uns im Verein einiges an Verunsicherung produziert...

    Bonusfrage: was sind "Munitionsähnliche Attrappen" (Ausschreibung LVM)? Sowas wie auch in der TK-Mitteilung 11/2017 explizit als erlaubt dargestellt? Das war zwar beim Vorfall gar nicht Diskussion, es wurde ja konstatiert, ausschließlich Sicherheitsschnur seie noch zulässig.


    Grüße,

    Parallax

    Moin,

    aus gegebenem Anlaß habe ich mich mal näher mit der Sportordnung zum Thema 2.5x (Großkaliber 25m) beschäftigt und dann im Detail doch auf ein paar Unklarheiten gestoßen:

    Probeserie(n)

    SpO 2.21.2 sagt: "Vor Beginn der ersten Wettkampfserie 150 Sekunden ist eine Probeserie à fünf Schuss auf die Präzisionsscheibe

    in 150 Sekunden gestattet.". Da die 20s-Serie nicht erwähnt wird, würde ich daraus schließen das es für die 20s-Serien keine Probeserie gibt, korrekt? Was allerdings etwas schräg ist, denn immerhin wechselt die Scheibe von 4 auf 10 und wohl auch viele Schützen die Visiereinstellung (von Spiegel aufgesetzt auf Fleck).

    Kommandos

    Hierzu definiert 2.21.6 folgende Abfolge:

    "LADEN"

    <60 Sekunden>

    "ACHTUNG"

    <undefinierte Wartezeit>

    "3-2-1-START"

    <150/20 Sekunden>

    "STOP"

    Bis auf die unklare Wartezeit zwischen "ACHTUNG" und "3-2-1-START" ist damit soweit für statische Scheiben alles klar.

    Wirr wird es allerdings wenn eine Drehanlage benutzt wird (durch 2.21.2 erlaubt - sowohl für 20s als auch 150s Serien?!).

    Das übliche Dogma ist, das bei statischer Scheibe "START" und "STOP" exakt die Schießzeit begrenzen. Wird jedoch mit Drehanlage gearbeitet, "START" und "STOP" durch Zuwenden und Abwenden der Scheibe ersetzt. Konkret gibts ja z.B. in der klassischen SpoPi Disziplin 2.40 im Duell/Schnellfeuerdurchgang auch nur das Kommando "ACHTUNG" bei dem gleichzeitig die Anlage gestartet wird und damit die Scheiben wegdrehen. Nach 7 Sekunden kommt das erste mal die Scheibe, und das ist das unausgesprochene "START" für die 3 Sekunden Schießzeit.

    Ergo würde ich bei Verwendung von Drehanlage für 2.5x erwarten, daß damit nur noch "ACHTUNG" gegeben wird, und analog zu 2.40 auch damit die Anlage gestartet. Das "3-2-1-START" sollte dann eben wegfallen. Start der 150s/20s ist das Zuwenden der Scheibe, Stop das Wegdrehen. Steht so aber nicht in der SpO.

    Und offenbar ist man da selbst auf der Deutschen Meisterschaft 2012 zumindest verwirrt gewesen: https://www.youtube.com/watch?v=H5JsOrJeEpA (ab 2:00). Hier wird korrekt bei "ACHTUNG" die Drehanlage gestartet, dann aber sinnbefreit "3-2-1-START" gesagt wobei bei "START" natürlich nicht zeitgleich auch die Scheibe kam. Die kam dann letztlich erst nach ca. 10 Sekunden, blieb korrekte 20s zugewendet, und erst 2-3 Sekunden nach Wegdrehen kam dann Kommando "STOP". Damit war die offizielle Schießzeit gemäß SpO nach akustischem Kommando START/STOP deutlich mehr als 20 Sekunden - auch wenn man effektiv nur 20s auf zugewendete Scheibe schießen konnte.

    Meine These: Da hat jemand die Buchstaben der SpO (ich vermute die war 2012 diesbezüglich gleichlautend) umgesetzt ohne drüber nachzudenken. Eigentlich hätte da nur "ACHTUNG" kommen sollen, und die Drehanlage spricht für sich selbst. Allerdings sollte bei Drehanlage dann auch der weggedrehte Vorlauf zeitlich definiert sein (bei 2.40 sind es 7s).

    Wie wird das bei Euch auf Wettbewerben (und auf welchen Ebenen) wie gehandhabt?

    Vorkampf/Endkampf

    Ich habe 2.5x bislang nur auf Vereins- und Kreisebene (Meisterschaften) erlebt - und da gabs obwohl nicht in der Ausschreibung ausgeschlossen keine Endkämpfe, nur 4x5x150s + 4x5x20s. Obwohl es im Kreis mehr als 6 Teilnehmer gab. Ab welcher Ebene sollte ein "Finale" geschossen werden? Und wie sieht dann die Rangliste aus?

    Danke für Euren Input. :)

    Grüße,

    Parallax