Beiträge von CoolMint
-
-
Mein Schatzi ist reisefertig:
Sie geht zurück zum Händler nach Deutschland und wird heute abgeholt. Die Exportgenehmigung ist endlich da und heute übergebe ich sie an den Spediteur auf Nimmerwiedersehen. Dem deutschen Händler war sie vom Importeur für neu verkauft worden und so hatte er sie in gutem Glauben an mich weitergegeben. Tatsächlich war es ein Rückläufer, der sich beim ersten Kunden schon als völlig unbrauchbare Katastrophe erwiesen hatte. Diese Erkenntnis wiederholte sich bei mir.
Mit vielen Hoffnungen und viel Vorfreude hatte ich sie empfangen und hatte große Pläne mit ihr. Ihre theoretischen Vorteile werden leider durch ihre konstruktionsbedingte katastrophale Unzuverlässigkeit in Verbindung mit schlampiger Fertigung und völlig fehlendem Qualitätsbewußtsein mehr als aufgehoben. Es ist ewig schade, daß das Sportgerät mit der EVO in seiner letzten Entwicklungsstufe von "empfindlich" zu "katastrophal unbrauchbar" mutiert ist.
-
Alles anzeigen
Hat einer aus dem gleichen Jagdkurs gemacht:1. Kauf: 6,5 Creedmore ist doch das modernste und und aktuell "beste" Kaliber.... paar Monate Später: verdammt Munition zu teuer und viele Sorten in Deutschland kaum/ nicht erhältlich.
Also
2. Kauf: gebrauchte Büchse in 30-06 gekauft, Mündungsgewinde drauf, Beschuss, Schalldämpfer gekauft.... erste mal mit der 30-06 auf dem Hochsitz....
.... nun wie soll ich es sagen 30-06 braucht einen langen Lauf und dazu noch ein Schalldämpfer macht den Schießprügel nicht gerade handlich.Alle gute Dinge sind 3
3. Kauf: Büchse in 308Win. mit 51cm Lauf, Schalli von 30-06 drauf und siehe da... es passt

Hat halt X Monate und XXXX€ Lehrgeld benötigt
Die große Frage ist, worauf und wie weit soll jagdlich geschossen werden?
308 in bleifrei (Messing Teilzerleger) lade und schieße ich selbst und kann aus dem 51cm Lauf bis 200m auf Reh "Fleck" anhalten. Funktioniert absolut perfekt und im Jagdfieber muß man nicht am Ballistikturm drehen , was leicht schiefgehen kann, oder ständig messen, weil sich das Stück bewegt. Geht genau so gut mit Aero Kupferjagdgeschoßßen, die - dem Namen entsprechend - windschlüpfrig sind.
Insbesondere mit Dämpfer hat eine bleifreie 308 kaum noch Rückstoß und fast keinen Mündungsblitz mehr. Alles sehr wichtige Vorteile bei der Jagd.
Bei uns in AT gibt es den überbordenden Verwaltungskram beim Wiederladen so nicht. Daher ist selbstgeladene Munition sehr weit verbreitet. Sie kann auf die Waffe abgestimmt werden und ist sehr bezahlbar. Damit wird viel mehr geübt, vor Saisonbeginn oder einer Jagdreise am Schießstand nochmals die Treffpunktlage kontrolliert und das merkt man auf der Scheibe und bei der Jagd: Die Trefferleistung in der Jägerschaft hat sich dramatisch verbessert.
Der ganz große Vorteil bei 308 ist die im Vergleich spottbillige Matchmunition aus der Schütte um EUR 1 herum pro Schuß. Damit kann regelmäßig und ausgiebig geübt werden, was gerade zu Beginn der Jagdausübung bitter nötig ist und auch langjährigen und erfahrenen Jägern nicht schadet. Bei einer Jagdreise auf Rehbock waren zwei nicht mehr ganz junge und erfahrene deutsche Jäger mit dabei, deren detailliert vorgetragenes Fachwissen mich schwer beeindruckte.
Der eine (Revierpächter in DE) fehlte seinen "Lebensbock" auf 70m. Der Andere je einen auf 190m und 40m.
Um den Abstand zwischen vorgetragenem Anspruch und tatsächlich erbrachter Leistung zu verringern hilft nur regelmäßiges Schießen am Schießstand mit der eigenen Jagdwaffe. Mal bei Sonnenschein in der Hitze, mal bei Regen und Kälte. Das macht treffsicher und ist eine Voraussetzung für den weidgerechten Schuß. Oder sollte es wenigstens sein. Und bei 308 hält der Lauf ausgiebiges Üben auch aus, ohne an Präzision zu verlieren.
-
So etwas wünsche ich mir für meinen Verein schon lange...
Hier ist das wichtigste Thema der Thekendienst.
Das wird schwer, denn da gibt es nicht so viele.
Zum Schamanen muss man nämlich geboren sein.
-
Schiesst jemand die Laugo Alien Target mit dem 6 Zoll lauf fürs Statische ?
Ein Kollege hat sich drei Alien in 5" für die dynamischen Disziplinen besorgt. Man braucht ja auch Reservewaffen und gönnt sich sonst nicht viel...
Gelegentlich vor so ein, zwei Jahren wohl hat er mit einer davon am Stand neben mir bei einem statischen GK Bewerb mitgeschossen. Ich fand die damals noch sehr exotische Pistole spannend und so ergab sich eine Unterhaltung, die von seinem Besitzerstolz geprägt war. Einen nachvollziehbaren Vorteil dieser Konstruktion für die statischen GK- Disziplinen hat er nicht benannt. Inzwischen ist es insgesamt deutlich ruhiger um die Alien geworden.
Vorteile:
- Je nach Aufsatz bewegt sich die Visierung im Schuß nicht mit dem Schlitten mit. Man kann sie also besser im Auge behalten.
- Beim feststehenden Aufsatz wird ein Rotpunktvisier weniger belastet und lebt somit länger.
- Der Lauf steht fest und damit immer gleich im Gehäuse.
Nachteile:
- Empfindlich auf Munition (Geschoßform, Mindeststärke der Ladung);
- Schmauch landet hauptsächlich IN der Waffe wegen Gasbremse.
- Waffe erwärmt sich stärker wegen Gasbremse.
Die Waffe war für Disziplinen gedacht, in denen es wirklich um Zeit geht wie ipsc. Zeitabstände zwischen den Schüssen liegen dort so um die 0,25 bis 0,35 sec, falls man halbwegs vorne mitmischen will. Das wird völlig problemlos erreicht mit gut abgestimmten herkömmlich verriegelten Verschlüssen. Gut abgestimmte Waffen sind am Ende des Ladevorganges ohnehin wieder im Ziel.
Bei der GK 20 sec Serie sind die Zeitabstände zwischen Schüssen um die 2,5 bis 3,5 sec, also beim 10- fachen von ipsc. Das ist im Vergleich zu ipsc äußerst gemütlich. Man darf nicht dahinträumen und herumtrödeln aber mit guter Zeiteinteilung sind 5 sauber gezielte Schüsse mit längst beruhigter Waffe möglich und man hat zum Schluß noch 3-4 sec Reserve. Auch ausgesprochen zart gebaute Schützen, wenn sie denn ausreichend trainieren und Schießtechnik und Haltekraft aufbauen, landen auf dem obersten Podest. Aus meiner Sicht entscheidet weit überwiegend das Können, eine präzise Waffe vorausgesetzt. Körpergröße, Körperfettanteil und Höhe der Laufachse mögen auch am Rande mitspielen.
Die Idee, mit der niederen Laufachse der Alien mangelnde Haltekraft bei kleinwüchsigen und/oder untergewichtigen Schützen auszugleichen, klingt im ersten Augenblick verlockend. Der Rückstoß der Alien ist aber nicht geringer als einer anderen Metall- 9mm Pistole. Er verschwindet nicht, sondern schlägt gerade ins Handgelenk, statt die Waffe nach oben zu drehen. Ob das für unzureichend trainierte Leichtgewichte wirklich besser ist?
-
Sorry, aber die Aussage ist so falsch und irreführend. Aus 3 frei gehaltenen Schüssen lässt sich in keiner Weise auf die Qualität des Laufes schliessen. Wie man an den anderen Treffern sehen kann, noch nicht einmal auf die Qualität des Schützen. Das geht nur eingespannt. Aber trotzdem hast Du mit der Aussage, dass die Pistole das her gibt sicher recht. Warum sollte der Lauf auch schlechter sein, als bei der EVO 10?
Du widersprichst Dir freundlicherweise selbst, so daß ich mir sparen kann.
-
Hinter dem Griff!
Das sind jetzt die Unterschiede zwischen Österreichisch und dem Hannoveraner Dialekt, genannt „Hochdeutsch“. Auf jeden Fall ist das nichts, was man durch einen anderen oder anders geformt Griff beheben kann.
Die allseits beliebte Abkürzung, in neue Ausrüstung zu investieren, statt an sich selbst zu arbeiten, bringt jedenfalls nichts.
-
Wer mit Glock-Abzügen zurechtkommt, der wird den Abzug einer LP50 lieben.
Wer in der Beziehung eher "Prinzessin auf der Erbse" ist, wird ihn grottenschlacht finden.
Wie man an den letzten drei Treffern sehen kann, hielte das Sportgerät locker die Innenzehn. Auch der Abzug an dieser Steyr LP 50 gibt das problemlos her.
Das Problem hängt hinten am Griff.
-
In Österreich vielleicht. Beim DSB steht das jedenfalls nicht in der Sportordnung. Dort heißt es nur das mehrschüssige LP "als Einzellader verwendet werden", also nach meiner lesart nur immer ein Diabolo geladen werden darf. Da steht nichts von notwendigen 1-Schuß-Magazinen. Genauso wie bei anderen Disziplinen auch die Magazinkapazität nicht beschränkt wird, nur die Anzahl der für eine Serie zu ladenden Patronen.
Man kann die präzise Kenntnis und detaillierte Auslegung der Schießordnung natürlich auch benutzen, um sich das Leben selbst schwer zu machen.
-
Ah, das springt so weit raus, dass das Diabololoch frei ist und bestückt werden kann? Wusst ich nicht (ich habe wie gesagt nur die fünfschüssigen Magazine). Aber dann ist es ja nur halb so wild.
An einem Einzelschuss- Bewerb darf man ohnehin nur mit einem Einzellade Magazin teilnehmen. Hier sieht man das Magazin in Lade- Stellung. Habe ich heute bei ein em Bewerb aufgenommen, weil ich mir schon dachte, dass es hierzu Fragen geben wird.
-
Wenn es nicht wirklich nur gelegentlich bis eher selten zum Einsatz für LP Präzision kommt, würde mich alleine das ständige Einzelschussmagazin raus/laden/rein nach jedem einzelnen Schuss nerven
Das Einzelschuß- Magazin kann doch zum Laden in der Pistole verbleiben. Wichtig ist, daß man gut passende Diabolos verwendet, deren Kopf nicht in das Magazin hineingewürgt werden muß und daß man das Magazin zum Laden in der Pistole ganz nach links zieht, bis es schön weit herausragt. Dann lädt es sich ganz angenehm. Zumindest nicht schwieriger als eine LP10, finde ich.
Zum Abzug: Es gab mal die LP50 mit einem elektrischen Abzug, der zu Beginn Probleme machte, jetzt aber von Steyr technisch beherrscht wird. Damit ist die Pistole sensationell zu schießen. Neu wird sie derzeit mit elektrischem Abzug nicht angeboten, was sich aber schnell ändern kann, wenn FWB mit einem Konkurrenzmodell herauskommt.
Meine Situation: Bei LuPi hatte ich über Jahre keinerlei persönlichen sportlichen Ehrgeiz aber sehr viel Freude und Genugtuung bei der Betreuung von Jungschützen. Meine Hauptdisziplin ist GK im Sommer. Auch konnte ich lange Zeit meinen Schießarm wegen Schmerzen seitlich nicht anheben. Das hat sich gebessert und so kann ich wieder einhändig schießen. Ich persönlich nutze derzeit eine mechanische LP50 als Training im Winter, um nach längerer Unterbrechung Muskeln wieder aufzubauen und Haltekraft und Schießtechnik wieder zu erlangen.
Das beginnt endlich (in Ringzahlen) erkennbar zu greifen, so daß ich jetzt halbwegs abschätzen kann, ob mir das Sportgerät etwa durch den Abzug zu enge Grenzen setzt. So wie es jetzt aussieht, dürfte diese technische Grenze sehr deutlich jenseits von 9,5 Schnitt liegen. Somit ist in meiner Altersklasse die LP50 als Sportgerät locker geeignet um ganz vorne mitzumischen, wie es auch ein anderer Schütze hier in der Gegend sehr erfolgreich vorlebt.
-
Sie halten sich sehr gut an die Regeln, meist besser als mancher starrköpfige Opa, der seine WBK noch unter Willy Brandt gemacht hat
Bei Jungschützen habe ich nur allerbeste Erfahrungen beim Verständnis und der lückenlosen Umsetzung von sicherem Verhalten. Das sitzt für Jahre. Wenn sie den Sinn einmal begriffen haben, ist es auch egal, wenn (vorwiegend die Seniorenklasse) ihre eigenen Un-sicherheitsstandards setzt. Sie behalten trotzdem ihren sorgfältigen, sicheren Umgang bei und sind sogar stolz darauf, "es richtig zu machen".
-
Oder du gehst zu einem anderen Wiederlader und bringst ne Flasche Wein mit.
DAS wäre aus meiner Sicht die erste Option. Denn es werden sich erst in der Praxis im Laufe der Zeit noch einige Fragen ergeben, die man hoffentlich in einem schnellen Telefonat mit dem anderen Wiederlader klären kann.
Und es geht um wettkampftaugliche Munition- also mit äußerster Gleichmäßigkeit bei kleinstem Streukreis und dennoch absoluter Zuverlässigkeit. Damit landest Du bei den Feinheiten, die zu beherrschen erst eine gewisse Praxis gestattet.
Und man braucht gerade als Anfänger einige Zeit, um festzustellen, ob man einen kompetenten Wiederlader als Mentor gewählt hat oder nur einen Kompetenz verströmenden.
-
Zielgerichteter wäre es meiner Ansicht nach, die Konfektionsgriffe - wie sie sie z.B. Thomas Rink anbietet - nacheinader zu probieren und an dem am besten passenden Griff Korrekturen vorzunehmen. Das wäre ein Verfahren, wie es die Maßkonfektionäre im Textilgeschäft anwenden.
Der "am besten passende Griff" ist der im Laden bei der "Anprobe" angenehmste. Eigentlich der am Wenigsten unangenehme". Das hat leider nur wenig zu sagen. Mit den Waffen gelieferte Seriengriffe fühlen sich kaum mal "unpassend" an. Sie sind so geformt, daß sie sich im Laden "angenehm" anfühlen und bloß keinen möglichen Käufer verprellen. Dann noch etwas buntes Schichtholz und das Sportgerät ist verkauft.
-
Danke für die Aufstellung. Aber ihr macht euch viel zu viel Stress um die methodischen Unterschiede zwischen Stichproben- Vorauswahl und nachträglicher Gewichtung. Das gewünschte Ergebnis ist Methoden- unabhängig darstellbar.
Bei uns bestellt man die Wunsch- Ergebnisse einfach: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/po…stgenommen.html
<ironie>
Habt ihr ein Glück im Nachbarland, daß alles so korrekt zugeht und man auf alle Umfragen blind vertrauen kann, die nicht vom Neuling Civey kommen. Dieses herrliche Gefühl, in einem Meer aus Korrektheit zu schwimmen - das ist Lebensqualität.
</ironie>
-
Willst Du uns an der Nase herumführen oder Dich selbst?
Lies erst einmal nach, wer Civey sind, als wie unseriös sie gelten, und warum man ihre "Umfragen" in der Pfeife rauchen kann !
Ich habe ausschließlich auf die Stichprobengröße abgestellt und ihre Auswirkungen.
Wo lese ich über die Seriosität von Civey nach? In der zweifelsfrei seriösen Wikipedia?
-
Und deine persönliche Schlussfolgerung machst du anhand einer "Civey-Umfrage" mit 3039 Teilnehmern zum Thema Silversterböllern fest?

Ab ca 300 Befragten aufwärts wird die Wahrscheinlichkeit, daß die Stichprobe mit der Grundgesamtheit übereinstimmt, schon sehr brauchbar. Bei 3.000 sind wir schon in einem sehr verläßliche Bereich, wo sich noch 10tel Prozentpunkte ändern können. Was mich überrascht, ist die Polarisierung an den Enden. Die extremen Haltungen dominieren. Dominanz der Randgruppen scheint jetzt üblich zu werden bei so emotionalen Themen.
-
Da hat die Regierung ja auch schon gleich auf Jörg Sprave seine tollen Youtube- Viedeos reagiert.
Im Vorfeld hat er ja ordentlich Werbung dafür gemacht, wie Tödlich die Pfeilabschussgeräte sein können, die man frei in seinem Gogun- Shop kaufen kann.
Dem Menschen haben wir irgendwann sehr viel zu verdanken, wenn wir irgendwann sogar für eine Wasserpistole
eine Waffenrechtliche Erlaubnis benötigen.
Da scheint mir ein logischer Fehler im Gedankengang zu sein: Die deutsche Bevölkerung wählt sich selbst und ganz bewußt eine waffenfeindliche Regierung und möchte dann einen Mantel des Schweigens über Waffenthemen gebreitet haben, damit die selbst gewählte Regierung nicht das tut, was sie vor der Wahl schon lauthals und offen angekündigt haben.
-
Unterricht in den Klamotten von damals (Mini-Rock, Schlaghose)?
Mini-Rock?
Schnell weg mit den Bildern vor dem geistigen Auge.
-
Da muss man aber schon sehr technikverliebt sein um in so einem Teil einen Vorteil zu sehen.
Wie ich das jetzt so lese, trifft der Satz (für mich) genau so auf die MG2E zu.
Der Sinn der Ladehilfe ergibt sich aus der Magazin- Bauform als Rohr und den damit verbundenen lästigen kleinen Unannehmlichkeiten. Ladehilfen sind mittlerweile aber auch bei Kastenmagazinen nicht unüblich. Also warum nicht?