Beiträge von CoolMint

    Genau das will der,, Freund'' doch erreichen. Immer schön ruhig bleiben und mit dem Strom schwimmen. Ob das richtig ist? :/

    Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Also immer schön stillhalten und sich unter das Radar ducken.

    • Und wer sich dennoch unruhig fühlt, kann als Erwachsener ja zum Bier greifen, um so "bürgerlicher" zu werden. Darin sind beruhigende Stoffe aus der Hopfenblüte enthalten. Zwar nicht mehr am Schützenstand zulässig aber immerhin vor der Glotze.
    • Und wer in der Schule die Langeweile nicht duldsam und ruhig erträgt und dabei für ein Bierchen noch zu jung ist, wird in die Konformität sediert.

    So ist das heute in einem Land, wo im Teutoburger Wald Geschichte geschrieben wurde.

    Vielleicht lese ich Sarkasmus, wo keiner ist. Dann antwortet sicherlich bald jemand.

    Also ich bin als ursprünglicher Fragesteller ehrlich und sarkasmusfrei interessiert. Auch der Zyniker in mir scheint ruhiggestellt und nicht mal gelinde Ironie hacke ich mit in die Tastatur.

    Ich wurde aus anderen Quellen mit verschiedensten Informationen versorgt, die mir teils haarsträubend erschienen, aber im Brustton der Überzeugung vorgetragen wurden und auch gläubige Anhänger fanden. Also denke ich mir, daß ich dieses Forum als Referenz nutze, weil hier vom Anfänger bis zum Könner alles vertreten zu sein scheint. Allerdings geht das nicht ohne Beteiligung.

    Vielleicht zielt ein möglicherweise enthaltener Sarkasmus auf meine Fragestellung, die seltsam und überflüssig erscheint. Um das klarzustellen: Die Frage ist mir ernst.

    Der Laserpunkt war über einen Drehregler am Steuergerät justierbar in der Größe.

    Hi Bernd,

    danke für die rasche Antwort. Was ich jetzt nicht verstehe: War der Laserpunkt verstellbar, um ihn für die Schützen sichtbarer zu machen oder wurde damit auch die Toleranz bei der Auswertung verändert? War es also bei großem Laserpunkt ausreichend, einen Teil des Punktes noch im Ziel zu halten?

    Gibt es heute etwas, was ähnlich einfach funktioniert? SCATT finde ich da für solche Reihenuntersuchungen zu unflexibel. Bis das an einer Waffe angebaut ist, sind die Jungschützen schon wieder dahin.

    Bewußt übe ich (bis auf s.u.) keine besondere Handkraft auf den Griff aus.

    Nachdem ich es gerade an einer Pfeffermühle ausprobiert hab (die Kanonen liegen daheim) kann ich sagen, daß ich das Gerät so in der Hand habe, wie ich Frauen die Hand gebe. Ordentlich, gleichmäßig aber mit relativ wenig Druck. Blöd zu beschreiben.

    Dabei gibts keinen Finger der bevorzugt wird. Die Druckverteilung ist gleich. Oben auf dem Mittelfinger spüre ich das Gewicht der Waffe.

    Abgesehen von der Pfeffermühle stimmt meine Handhabung recht genau mit Deiner Beschreibung überein. Ursprünglich hatte ich meine Grundsätze aus den beiden Büchern von Klinger / Glock / Mertel. Dort wird angegeben, daß man nicht wesentlich mehr Kraft benötige, als eben das Gewicht der Waffe zu tragen. Damals ging es aber noch um OSP mit .22 kurz und dem geringen Abzugsgewicht und um Freie Pistole. Bei der Luftpistole greife ich etwas fester zu. Aber bei Weitem nicht so fest wie beim GK.

    Hier gibts aber bestimmt ein paar Leute mit irgendeiner Trainerlizenz oder Topschützen, die sich jahrelang mit der Theorie befasst haben, die a.) die "richtige" Methode b.) die "richtige" Methode mit persönlichen Varianten erläutern können.

    Das denke und hoffe ich jetzt auch mal. Nachdem ich meine unmaßgebliche persönliche Meinung geäußert habe, wäre ich doch sehrgespannt auf den Stand der aktuellen Lehre bezüglich Krafteinsatz bei den Fingern und wie er sich zwischen den Fingern aufteilt.

    Es gab auch noch einen Senso Kontrol von Pihaule, auch so ein Hammerteil, auch in MS Dos konstruiert.

    Hallo Bernd,

    der Senso Kontrol interessiert mich dann doch. Dazu folgende Fragen:

    • Wie groß war eigentlich die "Trefferfläche", die der Laser nicht verlassen durfte
    • Und wie wurde gezielt? Blickte der Schütze auf den Laserstrahl am Ziel oder wurde mit Kimme und Korn auf eine Scheibe gezielt?

    Weil es um Feinheiten geht: Es ist ja nicht nur die Frage, wo die Hand und die Finger genau liegen, sondern mit welchem Kraftaufwand die haltenden Finger sich vorne um den Griff legen. Dazu zwei Fragen:

    Wie stark greift ihr

    • Sportpistole
    • Luftpistole
    • Freie Pistole

    Wie teilt ihr den Fingerdruck vom Mittelfinger bis zum kleinen Finger auf:

    • Mittelfinger am stärksten andrücken
    • Alle Finger gleichmäßig
    • Mittel- und Ringfinger stärker, Kleiner Finger ohne Druck
    • Oder den kleinen Finger am stärksten andrücken und nach oben immer weniger Kraft
    • Oder ihr macht es anders - dann bitte beschreiben wie und warum.

    Und falls ihr eine bestimmte Kraftverteilung bevorzugt, bitte um eine logische Erklärung.

    Wie kriegst Du die Aufhellung an den Schleifstellen wieder korrekt hin, oder wurden die von der Spachtelmasse überdeckt?

    Gar nicht. Die Aufnahme entstand am frischen Griff mit Aufhellung durch Blitz, um die geschliffenen Stellen deutlich herauszustellen. Ich wollte einfach dokumentieren, was am Griff wann wie bearbeitet wurde. Die Stelle dunkelt ohnehin von selbst nach.

    Boah! Einfach toll.

    Wie ich schon schrieb: "Ein schöner, ansprechender und noch jungfräulicher Griff". Entsprechend hoch waren meine Hemmungen, den Griff mit Kitt zu verunstalten. Als Matze1965 begann, den Griff mit viel Schwung und Begeisterung zu schleifen, daß es nur so staubte und danach den Kitt anrührte, tat es mir um den schönen Griff leid. Ich hätte das so nie übers Herz gebracht. Aber ich war in die Achterbahn eingestiegen und also mußte ich durch. Heute bin ich froh, daß er keine Hemmungen hatte, die Funktion ohne Rücksicht auf das Aussehen in den Vordergrund zu stellen.

    Du mußt Dich entscheiden: Willst Du ein Ausstellungsstück oder eine Schießmaschine?

    Wenn Du zum Griffbaukurs fährst, solltest Du schon mit der richtigen Einstellung ankommen. Oder mit einer Großpackung Beruhigungspillen. Für Dich oder den Vortragenden.

    Na da zeige ich mal, wie so ein Treffen mit Matze1965 den Griff meiner FWB P40 verändert hat und was es bewirkte:

    Ein schöner, ansprechender und noch jungfräulicher Griff.

    Ich selbst habe etwas Platz für das Daumen- Grundgelenk (oder wie das heißt) geschaffen:

    Das ist zwar angenehmer aber ich will mehr. Also ging es zu Matze1965, der damals in Bayern residierte:

    Es schneit ein wenig unterwegs in Bayern:

    Es weht auch ein wenig der Wind:

    In den Medien ist von einem Schneechaos die Rede. Mag sein. Aber ich will meinen Griff! Und so lange meine Gattin am Beifahrersitz ist, fürchte ich mich nicht.

    Dann wird am Stand gebastelt und probiert und gekittet, bis das Korn ruhig steht und sonst auch alles passt. So sieht der Griff nach der Heimkehr aus:

    Und das waren die ersten Schüsse mit dem neuen Griff am Heimatstand:

    Wie schnell man sich doch an einen guten Griff gewöhnen kann.

    An Motivation mangelt es mir überhaupt nicht. Wo andere KK- und GK-Schützenkameraden die Winterpause einlegen, gehe ich ausserhalb meines Wohnortes weiterhin üben.

    Mir ging es einfach nur darum, dass es um die innere Einstellung geht. Das geht über ich bin motiviert oder ich bin nicht motiviert deutlich hinaus. Und eigentlich hatte die erste Antwort von @nolimits schon genau gepasst. Du suchst aber weiterhin an völlig anderen Stellen. Mir scheint also, dass du für diese Herangehensweise noch nicht offen bist. Darum der Tipp mit dem kleinen Buch. Das öffnet den Blick für bestimmte Sachverhalte. Lies danach noch mal den Tipp von No Limits. Jetzt scheint Dir nichts zu bringen.

    Aus dem Grunde würde ich vorschlagen den 1 / 8 oder 15 Februar.

    Hab mir alle drei Termine im Kalender eingetragen. Wenn noch Platz ist, bin ich fix dabei.

    Natürlich mit den Wetterrisiko.

    Schlimmer als das Schneechaos letzten Winter in Bayern, durch das wir uns zu Matze durchgekämpft hatten, wird es schon nicht werden. War aber ein einmaliges Erlebnis.

    Die Rahmenbedingungen wären wieder dieselben, incl. Mittagessen und Getränke, eine Dose Kitt und Spachtel zum mitnehmen, zum Preis von 90€

    Werkzeug und Maschinen Verbauchsmaterial ist alles zur genüge vorhanden.

    Ist doch ein faires Angebot. Danke, daß Du Dir Zeit nimmst.

    "Je breiter das Züngel, umso geringer wird das Abzugsgewicht empfunden."

    Hat die Aussage immer noch einen Stellenwert?

    Das ist richtig. Die Rückmeldung von den Nerven der Fingerkuppe wird anders. Aber bei den etwas über 1.000 g einer Sportpistole sollte die übliche Breite des Züngels schon gut passend sein. Bei einem zu breiten Züngel geht zunehmend das Abzugsgefühl verloren. Darum wird das dann gerillt, so daß man doch wieder was spürt.

    Wenn ja, könnte ich doch die Elefanten, die mich beim Brechen des Scharfschusses hindern, mit einem breiteren Züngel durch Ziegen ersetzen. Und gut ist. Oder?

    Eher nicht. Was hilft ein reales Züngel gegen virtuelle Elefanten?.

    Diese Elefanten waren auch schon bei mir zu Gast und ich denke, die meisten Schützen lernen sie irgendwann im Verlauf ihrer Entwicklung kennen. Man kann lernen, sie wieder zu vertreiben. Das ist ein mentales Thema und die eigentliche, tiefere Herausforderung beim Schießsport.

    Lerne loslassen: Zen

    Das Dokument liest sich für mich jetzt gar nicht so verkehrt. Verständlich und ziemlich umfassend. Aber man muß auch willens und in der Lage sein, 1 1/4 A 4 Seiten sinnesfassend zu lesen und sich die komplexen Anweisungen und Vorschriften zu merken. Und erst die Anwendung...

    Echt schlimm , der größte Feind des Sportschießers ist der Sportschießer. Jeff Cooper rotiert bei diesem Quatsch mit 10000rpm im Grab

    Andererseits hat der verblichene Jeff Cooper nachgedacht und die vielen Sicherheitsvorschriften für seine Landsleute auf 4 einfache Regeln zusammengefasst, die sich sogar ein Ami merken kann. Wie sie lauten und warum es dazu kam: https://www.youtube.com/watch?v=yT_X1c…e=youtu.be&t=13

    Das Beste an den vier Regeln: Das Bierchen ist nicht verboten. Und weil es nur vier Regeln sind, bringt man sie auch nach dem Genuß von etwas Gerstensaft nicht gleich durcheinander.

    Vielleicht findet sich jemand, der das beim DSB überzeugend vorträgt und man so von 1 1/4 Seiten auf 1/4 Seite verkürzt. Prost.

    Das ist eine Größe M. Die Lackierung habe ich selbst gemacht. Erst weiß, dann mit Transferlack das Foto drauf und Klarlack drüber. Dann war es meiner Frau zu weiß. Mir ist Acryl in Kupfer und Perlmutweiß in die Hände gefallen. Ob er so bleibt, weiß ich noch nicht.

    Hauptsache die griff Oberfläche ist schön saugfähig :)


    Die Bearbeitung sollte dann ja wohl mit einem L Griff etwas leichter sein, weil der voluminöser ist. Dummerweise hat man bei großen Händen dann das Problem, dass die Magazinschacht zu weit hinten ist und die Finger hindert.


    Kurz eine Waffe für Sieger. Technisch perfekt.