Beiträge von Lusche72

    Hallo,

    nachdem ganzen lesen über die richtigen Diabolos habe ich noch eine kurze Frage zum Gewicht (man kann sich ja wirklich mit dem Schießen stundenlang beschäftigen … wenn das mien Ulsch wüsste he he). Wenn man LP schieß, sollte man dann eher die leichteren oder schweren Murmeln nehmen?

    Gerade auf RWS gesehen, dass die die Training neu im Programm haben. Diese wiegen 53g, die Club (habe ich jetzt) 45g.

    Persönlich glaube ich ja nicht, dass das jetzt so einen großen Unterschied macht, jedoch will ich es jetzt wissen :-)!

    Muss mich nämlich bald wieder eindecken! Danke für Eure Antworten im Voraus.

    @ no.limits

    "Bei uns zapft jeder wie er will …" …. ja bei uns auch. Daher sagte ich doch, auch wir haben eine Flaterate (soll heißen, ist im Vereinsbeitrag mit abgegolten und man kann so viel Luft abpumpen wie man möchte :-)).

    Damit wollte ich auf die Frage von Ultrahorst eingehen (siehe oben) …"oder gibt es im Verein Flatrateluft?"

    Übrigens soll es auch Vereine geben, die 1-2 EURO pro Füllung nehmen, da sie irgendwo die Flaschen aufpumpen lassen (z.B. Feuerwehr) müssen; weil kein Kompressor ...

    @ Ultrahorst

    Bei uns im Verein gibt es auch ne Luft-Flat-Rate :-)! Habe aber auch ne Pumpe, um im Keller üben zu können und hau da meist 40 Diabolos pro Tag durch.

    Ich gebe Dir jedoch recht, dass bei nicht ganz so ambitionierten Schützen die Diabolo-Kosten eigentlich keine so große Rolex spielen sollten.

    Nimmt man jedoch die S-Murmel, S für schweine-teurer, dann kann es sich schon sehr summieren. Meine Frau schießt auch und so kommen wir auch so auf ca. 25.000 - 30.000 Eierbecher im Jahr. Leisten kann ich mir ohne weiters die R10. Jedoch achte ich schon gerne auf Preisleistung. Und bei LP machen die Geschosse nicht sooo viel aus (sollten schon vernünftig sein). Auflage ist natürlich was anders.

    Bisher nehme ich die RWS CLUB und komm dann auf Kosten von ca. 300 EUR (statt 600 EUR).

    Vielen Dank für Deinen Test und die netten Bilder :-)! Wenn man LP freihändig schießt und das "normale" zittern berücksichtig, scheint es völlig egal zu sein, welche Bleimurmeln man sich holt. Klar die R10 macht einen sehr guten Schuh; kostet dementsprechend auch. Lohnt sich dann wohl eher für Auflageschützen.

    Ich reinige so, wie es in den Handbücher steht. Ausdrücklich wird meist immer vor Motorölen gewarnt, da diese leicht - aufgrund des hohen Anteil an Petroleum - verharzen. Gute Waffenöle (z.B. oh .. jetzt gibt's Ärger … Ballistol) verharzen nicht.

    Den Lauf sprühe ich mit dem besagten Waffen-Öl ein und lass dieses kurz (5-10 Minuten einwirken) und ziehe dann mit einer Messingbürste (nur wenn der Lauf stark verschmutzt ist) 1-2x durch; sonst nur mit einer Kunstsoff-Bürste; natürlich immer von Patronenlager zur Mündung. Dann nehme ich Filzpfropfen (VFG) und ziehe diese solange durch bis sie nicht grau/ schwarz sondern weiß sind.

    Auch andere Teile (Schlitten z.B.) sprühe ich leicht ein und reinige die dann mit Kunststoffbürsten, Q-Tips und Baumwolllappen. Meine Waffen funktionieren alle einwandfrei. Je nach Typ reinige ich nach 1500-2500 Schuss. Nach jedem Schießen reinige ich den Lauf 2x mit einer Boresnake.

    Aber wie man merkt, scheiden sich hier die Geister.

    pustefix Dein Problem hatte ich mit meiner Hämmerli X-esse. Neues Magazin gekauft (verschleißen leider schnell, da Kunstoff) und ich hatte keine Störung mehr. Ggf. solltest Du mal Deine Magazine gründlich reinigen.

    Danke für die Antworten. Vielleicht habe ich ja nach der Reparatur Glück und habe paar Jahre meine Ruhe.

    Ich habe mir auch die SSP gekauft. Ich muss sagen, dass diese sehr gut in der Hand liegt (genau so wie die Luftpistolen … da kann man wirklich nicht meckern), die Präzession und das Zielbild sind erstklassig. Gewöhnungsbedürftig ist das Laden; jedoch wenn man es so macht wie in der Anleitung, gibt es so gut wie keine Probleme. Die Reinigung ist dagegen echt aufwendiger als andere Sportpistolen. Hatte sie gestern das erste mal zerlegt (nach ca. 1500 Schuss) und kam da doch ins Schwitzen. Gott sei dank gibt es eine sehr gute Anleitung unter Youtube. Über die Fehleranfälligkeit kann ich nichts sagen, da ich sie erst 3 Monate besitze (Ladehemmungen sind selten ... nur wenn das Magazin nicht richtig befüllt wird). Qualitativ macht sie aber einen guten Schuh.

    Die LP500 werde ich mir erst einmal nicht zulegen und warte, wie sich die Haltbarkeit und Fehleranfälligkeit in laufe der Zeit entwickelt.

    Wollte jetzt noch einmal was kurz ergänzen. Jetzt dreht sich das Gewinde bei meiner Kartusche auch raus.

    Kurzfassung:

    Zwei LP 400 (black für mich, silver für meine Frau); Kauf-Jahr 2016

    Reparaturen:

    Silver ---> Kartusche (Gewinde)

    Black ---> Abzug defekt, jetzt Kartusche (Gewinde)

    Zwei Jahre = 3x Einschicken. Meine Begeisterung schwindet so allmählich!

    Frage an Besitzer von LP's anderer Marken:

    Habt ihr auch so ein Ärger oder ist das wirklich Walther-Spezifisch?

    Danke für Eure Antworten!

    Werd' ich dann auch mal wieder probieren.

    Schon öfter agefangen, aber wahrscheinlich zu früh aufgegeben.

    Vor allem die Ermüdung der Augen ist im Alter immer ein Thema.

    Dieses Video hat mir sehr geholfen.

    Schau Dir insb. das ab der 10en Minute an! Dann siehst Du, ob Du wirklich richtig fokussierst!

    https://www.youtube.com/watch?v=XPtTs42sVAM&t=611s

    Wenn die Kreise sich nicht bewegen, dann bist Du auf dem richtigen Weg!

    Hallo,

    wollte kurz Feedback geben. Habe mich jetzt wirklich die ganze Zeit mit dem Thema Fokussieren und schießen mit zwei Augen auf beschäftigt (4 Wochen --> gelesen, geübt, Videos angeschaut usw.).

    Ergebnis ist, dass ich es jetzt kann. Hat mich aber eine enorme Willenskraft und Trainingszeit gekostet. Es dauert wirklich - gefühlt eine Ewigkeit - bis das Gehirn akzeptiert aus zwei Informationsquellen (Augen) ein vernünftiges Zielbild zu basteln.

    Aus der Psychologie kommt die Erkenntnis, wenn man ein Verhalten (schlechte Angewohnheit z.B.) abtrainieren möchte, bis zu 40 Tage durchhalten muss. Z.B. wenn man 40 Tage durchhält, 2x die Woche zu Laufen (auch wenn man nicht so motiviert ist), dann wird das zur Routine wie z.B. Zähneputzen.

    Gleiches gilt wohl auch hier.

    M.E. gelingt es daher nur, wenn man richtig fokussiert (ein absolut klares Korn), auch viel Trocken-Training macht und dem ganzen 40 Tage Zeit gibt.

    Zum Thema Fokussieren kann ich nur sagen, dass das Thema wirklich insgesamt absolut richtig wichtig ist, um wirklich gut schießen zu können (hatte ich etwas unterschätzt). Wenn ich jetzt nicht richtig auf das Korn schaue, so setzt sich kein vernünftiges Bild zusammen. Daher treffe ich jetzt auch insgesamt viel besser.

    Zusammenfassend ergeben sich meiner Meinung nach nun folgende Vorteile:

    - Augen ermüden nicht so schnell

    - es entspricht dem natürlichem Sehen

    - Notwendigkeit zum richtigen Zielen (scharfes Korn)

    - beim dynamischen Schießen (mach ich nicht) hat man dann wohl wirklich Vorteile, da das räumliche Sehen nicht behindert wird (so viele Aussagen im Netz)

    Gruß

    Lusche

    no.limits meine Frau kann mit zwei Augen offen schießen. Merkt man, wenn dynamisch geschossen wird (aus Spaß mal auf ein Lauf-Hase), dann hat sie merklich einen Vorteil dadurch. Gott sei Dank kann ich sie noch leicht auf Abstand halten, was das Präzi-Schießen angeht :-)!

    @Mazte ja, mein dominierendes Auge ist rechts und wohl stark dominierend. Wenn ich jetzt mit links übe, dann schieße ich auch mit dem linken Auge, was kein Problem darstellt. Nur mit zwei offen, dann geht's ins Nirvana. Werde es jetzt noch einmal im Keller intensiv für einen längeren Zeitraum üben und wenns dann immer noch nicht klappt heißt es Augenklappe for ever.

    Oh, da bin ich aber froh, meine Kartusche ist wohl eine neuere, aus 2015,
    habe sie schon mehrere huntert mal ab- und angeschraubt,

    es ist aber noch kein Materialabrieb erkennbar.

    Habe zwei LP400. Eine gekauft 2015 und die andere in 2016. Die von 2015 musste eingeschickt werden, da dass Gewinde sich herausgedreht hatte. Wurde aber von Walther - ohne den Gutschein für eine neue Kartusche einlösen zu müssen - kostenlos repariert. So richtig prima ist das Gewinde nun wirklich nicht und es Bedarf einer gewissen Kraft um die auf die Lupi zu schrauben. Neben dem Verstellen des Abzuges ist das auch noch so ein Punkt, den ich persönlich kritisieren muss.

    Ich geb dir aber recht, daß es viel zu wenige gute Vereinstrainer gibt!

    Die meisten hier kommen vermutlich nicht mehr als 2x pro Woche an den Schießstand

    Jup, da bin ich ganz bei Dir. Meine Frau und ich sind 2x auf den Schießstand pro Woche (3x wäre eh Max, da der Verein nicht öfters Zeiten anbietet).

    Sind vor 3 Jahren eingetreten (richtig aktiv seit 2,5 Jahren). Kein Trainer, alles aus Büchern, Internet und Abschauen auf RW, KM. Nur eine "Schnellunterweisung". Was hätten wir für einen Trainer gegeben.

    Danke für Eure Antworten. Dann werde ich das jetzt immer in meinem Training einbasteln (25/75 … danke für den Link!).

    An den Gedanken einer Schießbrille kann ich mich noch nicht ganz so gewöhnen ;-)! Werde erst mal den Tipp von Stefan beherzigen; vielleicht wirkt das ja auch bei mir. Mein Ergebnis mit Links war echt akzeptabel. Nur ca. 30 Ringe Differenz :-)!

    Aber etwas Wahrheit ist auch dran. was sich nicht verkaufen lässt oder ne Macke hat wird hübsch verpackt.....

    Verpackungsdesign ist ja günstiger ein zu kaufen als eine vernünftige Konstruktion, die fatalerweise sogar auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen

    Jup, so bin ich zur LP400 gekommen. Als Anfänger hat man dann mal im Netz geschaut (Trainer hatte ich ja leider nicht) und die Walther Knifte sprach mich von Design (Black-Edition ... wie geil...) an und kaufte diese. Würde das heute natürlich nicht noch einmal so machen, sondern die üblichen Verdächtigen durchtesten!

    Naja, aus Fehlern wird man klug.

    Hallo,

    eine kurze Frage an die Trainer von Euch. Bringt es wirklich was, wenn man als Rechtshänder auch mal mit der linken Hand schießt. Hatte das mal als Tipp gelesen und eben im Keller geübt. Ist wirklich schwierig und ins Schwarze gingen 3 von 10 Murmeln ;-)!

    Und wenn ich schon dabei bin noch eine kleine Frage. Am Anfang sehe ich das Korn wirklich scharf. Nach ca. 20 Schuss wird es immer unschärfer. Kann man das auch irgendwie trainieren oder gibt es Tipps, wie man es schafft, dass das Auge länger "fit" bleibt und so das Korn länger scharf sieht. Hatte darüber leider wenig bisher gefunden (außer spezielle Schießbrille).

    Wollte kurz mal Eure Erfahrungen dazu wissen.

    Btw alle eine schöne Weihnacht!