Hallo,
wollte kurz Feedback geben. Habe mich jetzt wirklich die ganze Zeit mit dem Thema Fokussieren und schießen mit zwei Augen auf beschäftigt (4 Wochen --> gelesen, geübt, Videos angeschaut usw.).
Ergebnis ist, dass ich es jetzt kann. Hat mich aber eine enorme Willenskraft und Trainingszeit gekostet. Es dauert wirklich - gefühlt eine Ewigkeit - bis das Gehirn akzeptiert aus zwei Informationsquellen (Augen) ein vernünftiges Zielbild zu basteln.
Aus der Psychologie kommt die Erkenntnis, wenn man ein Verhalten (schlechte Angewohnheit z.B.) abtrainieren möchte, bis zu 40 Tage durchhalten muss. Z.B. wenn man 40 Tage durchhält, 2x die Woche zu Laufen (auch wenn man nicht so motiviert ist), dann wird das zur Routine wie z.B. Zähneputzen.
Gleiches gilt wohl auch hier.
M.E. gelingt es daher nur, wenn man richtig fokussiert (ein absolut klares Korn), auch viel Trocken-Training macht und dem ganzen 40 Tage Zeit gibt.
Zum Thema Fokussieren kann ich nur sagen, dass das Thema wirklich insgesamt absolut richtig wichtig ist, um wirklich gut schießen zu können (hatte ich etwas unterschätzt). Wenn ich jetzt nicht richtig auf das Korn schaue, so setzt sich kein vernünftiges Bild zusammen. Daher treffe ich jetzt auch insgesamt viel besser.
Zusammenfassend ergeben sich meiner Meinung nach nun folgende Vorteile:
- Augen ermüden nicht so schnell
- es entspricht dem natürlichem Sehen
- Notwendigkeit zum richtigen Zielen (scharfes Korn)
- beim dynamischen Schießen (mach ich nicht) hat man dann wohl wirklich Vorteile, da das räumliche Sehen nicht behindert wird (so viele Aussagen im Netz)
Gruß
Lusche